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MoinMoin ist eine auf PikiPiki basierende freie Wiki-Software, die in der Programmiersprache Python geschrieben ist. Die erste Version entstand im Jahr 2000. Der Name MoinMoin ist eine Anspielung auf den norddeutschen Gruß „Moin“ sowie auf die Doppelung und CamelCase-Schreibweise von „WikiWiki“, einem Synonym des hawaiischen Wortes „Wiki“. Voraussetzung zur Installation von MoinMoin ist Python Version 2.7.x, das für die gängigen Betriebssysteme verfügbar ist; Python 3.x wird noch nicht unterstützt. Merkmale CamelCase-Links und Free-Links Suchfunktion (Integration von Xapian Suchmaschine) Discretionary Access Control (mit Seitengranularität) Spamfilter Unicode-fähig. Standard-Zeichenkodierung ist UTF-8. Übersetzung in viele Sprachen. Zeitzone für jeden User einstellbar. Skin-Unterstützung Diff-Funktion zwischen beliebigen Revisionen Backup jeder Revision einer Seite RSS-Web-Feed für aktuelle Änderungen Vorlagenverwaltung Interwiki-Links integrierte Hilfeseiten zentrale Konfiguration (für Wiki-Farmen) möglich Abonnement von Seiten (Benachrichtigung via E-Mail) freie Auswahl zwischen WYSIWYG-Editor oder einfachem Editor Kommentarseiten Lizenz: GNU General Public License keine Namensräume (kann oft per Wikifarm gelöst werden) Seiten können in DocBook-Format exportiert werden Einzelnachweise Weblinks offizielle Webpräsenz GitHub Organisation Konverter-Makro für OpenOffice.org, um MoinMoin-Quelltext zu erzeugen MoinMoin Features der Wiki-Software auf WikiMatrix.org Freie Wiki-Software Python (Programmiersprache)
France Traffic Signs | All Essential Travel Information\nStartseite – Frankreich – Verkehrszeichen\nDie meisten Verkehrszeichen in Frankreich sind (nahezu) identisch mit den Verkehrszeichen in vielen anderen EU-Ländern. Hier werden vor allem französische Verkehrszeichen gezeigt, die sich von denen in Ihrem Heimatland unterscheiden können oder sich in Aussehen oder Bedeutung von bekannten Verkehrszeichen unterscheiden.\nFranzösische Grenze. Nach diesem Schild gelten die Verkehrsregeln und Gesetze Frankreichs.\nGeben Sie der Kreuzung Vorrang. Der Text Cédez le passage bedeutet: Vorrang geben. Sie sollten dieser Tafel Vorrang geben, aber wenn nichts dazwischen kommt, müssen Sie nicht zuerst anhalten.\nAuf der Kreuzung haben die von rechts kommenden Fahrzeuge Vorrang.\nKreisverkehr. Dieses Zeichen warnt Sie, dass Sie sich einem Kreisverkehr nähern und weist darauf hin, dass Sie Fahrern, die sich bereits im Kreisverkehr befinden, Vorfahrt gewähren sollten.\nSie haben keinen Vorrang. Dieser Text wird oft unter dem Verkehrszeichen Kreisverkehr angezeigt und bedeutet, dass Sie den Autofahrern im Kreisverkehr Vorfahrt gewähren müssen.\nSackgasse mit einer Ausfahrt für Radfahrer und Fußgänger. Am Ende dieser Straße können motorisierte Fahrzeuge nicht weiterfahren, aber Radfahrer und Fußgänger schon. Es gibt auch ein ähnliches Schild mit nur einem weißen Fußgänger.\nEnde der maximalen Geschwindigkeit.\nHöchstgeschwindigkeit auf einer Autobahn, wenn es trocken ist und wenn es regnet. Auf einer Autobahn (Autoroute) beträgt die allgemeine Höchstgeschwindigkeit 130 km/h, bei Regen jedoch eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h.\nMindestgeschwindigkeit. Anders als in vielen anderen Ländern kann in Frankreich auf bestimmten Autobahnen und in Tunneln eine Mindestgeschwindigkeit gelten. Wenn Sie langsamer als die angegebene Geschwindigkeit fahren, können Sie ein Bußgeld bekommen.\nEnde der Mindestgeschwindigkeit.\nStadtgebiet. Nach diesem Zeichen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, sofern nicht anders angegeben.\nEnde des Stadtgebiets. Nach diesem Schild beträgt die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h, sofern nicht anders angegeben.\nEs gibt auch Verkehrszeichen, die einen Straßentyp anzeigen und implizit eine Höchstgeschwindigkeit angeben. Die gleichen Verkehrszeichen mit einer roten diagonalen Linie zeigen das Ende eines Straßentyps an.\nEnde des Highways.\nAutobahn. Auf einer Autobahn dürfen Sie maximal 110 km / h fahren, sofern nicht anders ausgeschildert.\nWohngebiet. Fußgänger haben auf einem Hof (zone de rencontre) immer Vorrang und dürfen sogar die Straße benutzen, wenn ein Fußweg vorhanden ist. Hier gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km / h.\nRichtungsschild Autorouten. Blaue Verkehrszeichen mit weißer Schrift werden auf Autorouten (Autobahnen) verwendet.\nWeitere Straßen ausschildern. Auf Standardstraßen (Routes Nationales, Routes Départementales und Chemins Vicinaux) werden weiße Wegweiser mit schwarzen Buchstaben verwendet.\nWegweiser Alternativrouten. Dies zeigt Routen zu wichtigen Orten als Alternativrouten für die Mautstraßen an.\nSchild der verkehrsfreien Route. Mit gelben (oder älteren grünen) Schildern mit dem Text Bis werden verkehrsfreie Alternativrouten des französischen Verkehrsinformationsdienstes Bison Futé, die sogenannten Itinéaires Bis, angezeigt.\nSchild Ende der verkehrsfreien Route. Fin d’itinéaires Bis bedeutet Ende Bis-Route.\nGeschlossen für Kraftfahrzeuge, mit Ausnahme von Mopeds.\nGeschlossen für Motorräder.\nGeschlossen für Motorräder. Der Text Interdit aux bedeutet wörtlich übersetzt: Verboten für. Anstelle von Motorradfahrern (Motorrädern) können hier auch andere Verkehrsteilnehmer benannt werden.\nU-Drehung und Drehung\nVerbot, an der nächsten Kreuzung abzubiegen.\nVerbot des Linksabbiegens an der nächsten Kreuzung. Ein ähnliches Schild mit einem Pfeil nach rechts zeigt an, dass das Abbiegen nach rechts an der nächsten Kreuzung verboten ist.\nMautgebühren werden auf den meisten Autobahnen und an verschiedenen Brücken und Tunneln in Frankreich erhoben. Sie können mit Bargeld, an einem Ticketautomaten, einer Kreditkarte oder einer Mautplakette bezahlen.\nMaut. Dieses Verkehrszeichen zeigt an, dass Sie sich Mautstellen nähern.\nTicketautomat zum Bezahlen der Maut.\nBezahlung der Maut mit einer Kreditkarte über einen Automaten.\nBezahlen Sie die Maut mit Bargeld über einen Automaten.\nMaut mit einer Mautplakette bezahlen. Der orange-gelbe Buchstabe t steht für télépéage, was so viel bedeutet wie elektronische Maut bezahlen.\nUmgebung / Umweltzone\nPermanente Umweltzone. Zone à circulation restreintel bedeutet wörtlich übersetzt Verkehrsbeschränkungszone. Auf einem unteren Schild ist angegeben, für wen und wann das Schild gilt.\nSchild permanente Umweltzone. Dieses Schild zeigt an, welche Fahrzeuge nicht in die Zone einfahren dürfen und für welche Kategorien dieser Fahrzeuge (mit Umweltplakette) eine Ausnahme gilt (sauf catégories bedeutet, dass die Kategorien ausgeschlossen sind).\nIn dem hier genannten Beispiel dürfen leichte Nutzfahrzeuge und LKWs von Montag bis Freitag von 6-19 Uhr nicht in die Umweltzone einfahren, es sei denn, sie haben eine der abgebildeten Umweltplaketten.\nEnde der permanenten Umweltzone.\nSchneekettenpflicht an mindestens zwei Rädern.\nWinterreifen erlaubt. Wenn das Verkehrszeichen Schneekettenpflicht mit einem Schild mit dem Text Pneus neige admis Winterreifen erlaubt ist und Sie mit Winterreifen unterwegs sind, müssen Sie keine Schneeketten anlegen.\nStraße nach 100 Metern gesperrt.\nGesperrte Straße. Dieses Zeichen zeigt an, dass eine Straße oder ein Bergpass gesperrt ist. Die weißen Felder zeigen an, welche Straße oder welcher Pass.\nDiese Straße ist für Fahrzeuge mit Schneekette geöffnet.\nVerkehrstunnel. Dieses Verkehrszeichen weist auch implizit darauf hin, dass das Wenden, Halten und Parken im Tunnel verboten ist (außer in Notfällen) und dass eine Beleuchtung vorgeschrieben ist.\nLeuchten Sie Ihre Lichter. Diese Tafel befindet sich oft am Eingang eines Tunnels, kann aber auch in anderen Situationen verwendet werden und zeigt an, dass eine Beleuchtung zwingend erforderlich ist.\nNothaltespur auf der rechten Seite. Ähnliche Zeichen gibt es für einen Nothaltestreifen auf der linken Seite und eine Fahrspur zwischen zwei Straßen. Dieses Zeichen wird verwendet, um einen Abzweig einer Straße an einem steilen Hang anzuzeigen, an dem Fahrzeuge, die nicht mehr bremsen können, sicher eine Notbremsung machen können. Dieser Streifen verläuft in der Regel leicht ansteigend und endet in einer großen Schotterwanne.\nZwei Fahrspuren werden zusammengeführt. Von diesem Zeichen gibt es verschiedene Varianten.\nBuslinie entgegen der Fahrtrichtung. Von diesem Zeichen gibt es verschiedene Varianten.\nFahrradspur entgegen der Fahrtrichtung. Von diesem Zeichen gibt es verschiedene Varianten.\nStraßenabschnitt, auf dem überholt werden kann, oder eine Straße mit getrennten Fahrspuren ohne Kreuzungen. Es gibt Variationen dieses Zeichens.\nDie meisten Warnschilder in Frankreich sind bei weitem dieselben wie in vielen anderen EU-Ländern, aber es kann einige Schilder geben, die in Ihrem Heimatland nicht vorkommen oder anders aussehen.\nDie temporären Warnschilder sind für Straßenarbeiten und haben einen hellgelben Hintergrund.\nFallende Felsen. Dieses Verkehrszeichen warnt davor, dass die Gefahr besteht, dass Steine von einem Hang auf die Fahrbahn fallen.\nSchafe auf der Straße.\nStehenbleiben und Parken\nParken vom 1. bis zum 15. verboten. Auf der Straßenseite, auf der dieses Schild steht, dürfen Sie vom 1. bis zum 15. Tag des Monats nicht parken. Ein ähnliches Schild weist auf ein Parkverbot vom 16. bis zum 31. Tag des Monats hin.\nVerbot des Parkens für eine Ausfahrt. Der Text bedeutet wörtlich: Parkverbot – Ausfahrt von Fahrzeugen.\nGelegenheit, für eine begrenzte Zeit mit einem Parkticket kostenlos zu parken.\nGelegenheit zum kostenpflichtigen Parken.\nParken für Elektroautos. Mit diesem Schild können Sie nur mit einem Elektroauto parken, das Sie aufladen (der Stecker muss im Auto sein). Der Text Interdit sauf bedeutet: Verboten, außer für.\nGeschlossen für Fahrzeuge, die einen Wohnwagen oder Anhänger mit einem Gewicht von mehr als 250 kg ziehen und eine zulässige Gesamtmasse von höchstens 3500 kg haben.\nFahrzeuge, die einen Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 250 kg ziehen. Dieses untere Zeichen zeigt an, dass das Zeichen darüber für die angegebenen Fahrzeuge gilt.\nFahrzeuge, die einen Wohnwagen oder Anhänger von mehr als 250 kg ziehen und deren Gesamtgewicht, Fahrzeug plus Anhänger, 3500 kg nicht überschreitet. Dieses untere Zeichen zeigt an, dass das Zeichen darüber für die angegebenen Fahrzeuge gilt.\nWegweiser auf der Straße\nDie folgenden Verkehrszeichen kennzeichnen Wege, die speziell für Radfahrer, Leichtmofa- und / oder Mofafahrer vorgesehen sind.\nRadwegpflicht für Fahrer von Fahrrädern und Mopeds ohne Beiwagen oder Anhänger.\nWeg oder Fahrbahn empfohlen und für Radfahrer reserviert.\nGrüne Straße (voie verte), die ausschließlich für Fußgänger, Radfahrer und anderen nicht motorisierten Verkehr bestimmt ist.\nGeschlossen für Radfahrer.\nGeschlossen für Moped- und Leichtmopedfahrer.\nGesperrt für den gesamten motorisierten Verkehr.\nAbschalten bei Rot\nRadfahrer dürfen bei roter Ampel rechts abbiegen. Sie müssen jedoch allen anderen Verkehrsteilnehmern ordnungsgemäß Vorrang gewähren.\nVorsicht: Brandgefahr. Attention au feu bedeutet: Vorsicht vor Feuer.
RRA ist die Abkürzung für: Regenrückhalteanlage Rahanweyn Resistance Army, eine somalische Bürgerkriegsfraktion in Südwestsomalia Round-Robin-Archive, eine Datenspeicherungsmethode des RRDtool Relative Risikoaversion nach Arrow und Pratt, ein Maß für die Risikoscheu eines Entscheiders Bahnhof Rastatt nach DS 100 RRa ist die Abkürzung für: Reiserecht aktuell, eine deutsche Fachzeitschrift auf dem Gebiet des Reiserechts Abkürzung
Als Trinukleotid-Repeat-Erkrankungen oder expandierende Repeat-Erkrankungen werden erbliche Krankheiten zusammengefasst, deren gemeinsame Mutationsgrundlage eine intragenische Expansion von Basentripletts und gelegentlich auch von aus längeren Multipletts bestehenden DNA-Sequenzen ist („Expansionserkrankung“). Diese Wiederholungen zeigen ein instabiles, d. h. in der Regel expandierendes, Vererbungsmuster und sind aufgrund großer Variabilität ihrer Repeatlänge und ihrer Gewebeverteilung für die unterschiedlich starke Symptomausprägung in den einzelnen Krankheitsbildern verantwortlich. Aufgrund der bei aufeinanderfolgenden Generationen zunehmenden Expansion der Repeats zeigen viele der Trinucleotidrepeaterkrankungen Antizipation. Anhand der aus den Basentripletts codierten Aminosäuresequenzen lassen sich die Trinukleotiderkrankungen in zwei Gruppen unterteilen, die kodierenden Trinukleotidrepeaterkrankungen (Polyglutaminerkrankungen, Polyalaninerkrankungen) und die nichtkodierenden Trinukleotidrepeaterkrankungen. Polyglutaminerkrankungen Bei den Polyglutaminerkrankungen besteht das repetitive Codon aus der Sequenz CAG und codiert bei der Translation für die Aminosäure Glutamin. Polyalaninerkrankungen Bei den Polyalaninerkrankungen besteht das repetitive Codon aus der Sequenz GCG und codiert bei der Translation für die Aminosäure Alanin. Nichtkodierende Repeaterkrankungen Die nichtkodierenden Repeaterkrankungen sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die durch expandierende Trinukleotidrepeats und gelegentlich auch Tetra- und Pentanucleotidrepeats hervorgerufen werden. Die expandierenden Repeats befinden sich bei ihnen außerhalb des Leserahmens, codieren somit nicht für Aminosäuren und führen nicht zu einem veränderten Protein. Sie führen stattdessen entweder zu einer verminderten Proteinbiosynthese und/oder zu einer unphysiologischen Bindung essentieller nukleärer Proteine an die mutierte mRNA (z. B. bei DM1 (DMPK) und DM2 (ZNF9)): Literatur H. T. Orr, H. Y. Zoghbi: Trinucleotide repeat disorders. In: Annual review of neuroscience. Band 30, 2007, S. 575–621, . doi:10.1146/annurev.neuro.29.051605.113042. PMID 17417937. (Review). C. J. Cummings, H. Y. Zoghbi: Trinucleotide repeats: mechanisms and pathophysiology. In: Annual review of genomics and human genetics. Band 1, 2000, S. 281–328, . doi:10.1146/annurev.genom.1.1.281. PMID 11701632. (Review). Weblinks HOPES – Huntington’s Outreach Project for Education, at Stanford: Trinucleotide Repeat Disorders. (englisch) Einzelnachweise Genetische Störung
Bur Sudan (; Alternativschreibung Port Sudan, ) ist die Hauptstadt des sudanesischen Bundesstaates al-Bahr al-ahmar am Roten Meer. Sie ist die wichtigste Hafenstadt des Landes und die größte Stadt außerhalb der Hauptstadtregion. Port Sudan liegt im Nordosten des Sudan rund 680 Kilometer von Khartum entfernt. Bevölkerung Für die Stadt werden 579.942 Einwohner (Berechnung 2011) angegeben. Bevölkerungsentwicklung Auf der Suche nach Arbeit sind Bedscha-Nomaden, die ursprünglichen Bewohner des Gebietes, in verschiedenen Stadtteilen um das Zentrum sesshaft geworden. Zu ihnen zählen Clans der Beni Amer, Hadendoa, Ammarar oder al-Nourab. Arabische Händler waren schon vor der ägyptischen Herrschaft im Land. Die jüngste Bevölkerungsgruppe in der Stadt sind Chinesen, die als Arbeiter und Ingenieure vor allem für die Erdölindustrie angeworben worden sind. Geschichte Die Entwicklung zu einer modernen Stadt begann Anfang des 20. Jahrhunderts, die Geschichte eines Hafenortes an dieser geschützten Stelle reicht weiter zurück. In Ptolemäus (um 100–175) Geografie-Atlas hieß der Ort Theo Soteiron. Der portugiesische Seefahrer Juan de Castro lieferte um 1540 eine wohlwollende Beschreibung des Tradate genannten Seehafens nördlich von Suakin. De Castros Beschreibung von Tradate wird Anfang 19. Jahrhundert mit dem Grabmal des islamischen Gelehrten Marsa Sheikh Barghut (oder Baraud) in Verbindung gebracht. Er wurde in einem Kuppelbau (Qubba) als Schutzheiliger der Matrosen verehrt. Der ganze Ort wurde auch jahrhundertelang mit dem Namen des Heiligen bezeichnet. Unter Lord Cromer, dem ersten britischen Generalkonsul von Ägypten, wurde um 1900 der Ausbau zu einem modernen Hafen und die Umbenennung in Port Sudan beschlossen. 1906 wurde eine Bahnlinie eröffnet, die vom Hafen westwärts durch die Wüste nach Atbara führte, wo sie an die bestehende Strecke von Wadi Halfa nach Khartum anschloss. Die Bahnlinie endete im 60 Kilometer südlich gelegenen Suakin, das als Hafenstadt bald aufgegeben wurde. In diesem Jahr hatte Port Sudan 4289 Einwohner. Die Verladeeinrichtungen, wozu elektrische Kräne gehörten, waren bis 1909 fertiggestellt. Eingeführt wurden Baumwollstoffe aus Indien, Bauholz und Zement. Ausfuhrgüter waren Gummi arabicum, Rohbaumwolle, Hirse, Sesam, Tierhäute und Kaffee aus Äthiopien. Während des Zweiten Weltkriegs hatte Port Sudan strategische Bedeutung. Im Frühjahr 1941 besiegten Engländer die letzten italienischen Kriegsschiffe bei einem Seegefecht vor der Küste. Nach der Unabhängigkeit Sudans 1956 wurde etwas Industrie angesiedelt: eine Reifenfabrik, Getreidemühle und ab 1964 eine Ölraffinerie. Klima Stadtbild Die Hafeneinfahrt ist durch eine breite Rinne im Korallenriff möglich. Dahinter zieht sich eine etwa fünf Kilometer lange natürliche Bucht landeinwärts, die zum Meer eine Landzunge eingrenzt, auf der die Kais des Containerhafens liegen. Dieser bildet die meerwärtige Silhouette für das gegenüberliegende Stadtzentrum. Das von den Engländern angelegte Geschäftszentrum mit zahlreichen Banken und Verwaltungsgebäuden orientiert sich um das koloniale Marktgeviert mit Rundbogenarkaden an zweistöckigen Gebäudezeilen, die hier vollständiger erhalten sind als in anderen sudanesischen Städten. Die „noble“ Gegend liegt im Osten des Marktes Richtung Hafen. Nördlich des Zentrums überqueren eine Straßen- und eine Eisenbahnbrücke die Hafenbucht und führen in ein Industriegebiet mit Lagerhäusern, Güterbahnhof und zum kleinen Fischerhafen am Meer. Im Westen wächst über mehrere Kilometer das riesige Slumgebiet Deim Arab, in dem Bedscha Kleinhandwerk (Holzverarbeitung, Fahrzeugreparatur) betreiben. Deim Suakin ist ein einfaches, kompaktes Wohn- und Gewerbegebiet im Süden. Ein weiter Ring einfacher Wohnviertel (Deim) hat sich in allen Richtungen auf wüstem Land gebildet. Eine geplante Infrastruktur (Elektrizität, Abwasserleitungen) ist hier nicht vorhanden. Bei Regenfällen, die in den Sommermonaten, gelegentlich auch im Dezember fallen, kann es besonders in den Slumgebieten zu Überschwemmungen kommen. Derzeit (2008) funktioniert in der gesamten Stadt die öffentliche Stromversorgung nur unregelmäßig und wenige Stunden am Tag. Öffentliche Gebäude und Privathaushalte sind auf die Verwendung von eigenen Dieselgeneratoren angewiesen. Die Stromknappheit soll durch das Kraftwerk am Merowe-Staudamm behoben werden. Entlang der Küste südlich der Stadt, wo auf einem Stadtplan von 1982 noch „Salzgewinnung“ eingetragen war, reihen sich Tanklager der ölverarbeitenden Industrie. Das Stadion von Bur Sudan liegt in der Stadtmitte. Wirtschaft 1964 nahm in Port Sudan die erste Erdölraffinerie des Landes ihren Betrieb auf. Sie war im Besitz der Firmen Shell und BP (Sudan) Ltd. und verfügte anfangs über eine Verarbeitungskapazität von 20.000 Barrel pro Tag (b/d), die Anfang der 1970er Jahre auf 25.000 b/d erweitert wurde. 1981 erfolgte die Gründung der White Nile Petroleum Company (WNPC), an der die sudanesische Regierung, die Chevron Overseas Petroleum Corporation, Shell und Apicorp beteiligt waren, um eine 1420 Kilometer lange Pipeline für Rohöl aus dem Fördergebiet Heglig über Kosti bis zu einem neuen Terminal südlich von Port Sudan zu bauen. Dieses Vorhaben wurde im März 1984 nach Angriffen der SPLA auf die Ölfelder aufgegeben, ebenso konnten weitere Probebohrungen, die Ende der 1980er Jahre geplant waren, wegen des anhaltenden Bürgerkriegs im Südsudan nicht durchgeführt werden. 1990 erklärte Iran seine Unterstützung für Sudan, die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu westlichen Ländern waren auf dem Tiefpunkt. So wurde die Pipeline zum Heglig-Ölfeld erst 1999 fertiggestellt. Im August 1999 wurde die erste Schiffsladung Rohöl von einem neuen Terminal im Hafen Bashair, 25 Kilometer südlich von Port Sudan, nach Singapur exportiert. Anfang 2000 waren 15 Millionen Barrel Rohöl verschifft. 2006 betrug die Rohölproduktion 414.000 b/d. Alle Raffinerien im Land verfügten Anfang 2007 über eine Verarbeitungskapazität von 121.700 b/d. Die Raffinerie in Port Sudan ist mit einer Kapazität von durchschnittlich 21.700 b/d die kleinste. Die beiden anderen Raffinerien mit je 50.000 b/d (El Gily und Concorp) stehen bei Khartum. (Die Raffinerie von El Obeid ist hier nicht berücksichtigt.) Da die bis dahin bestehenden Raffinerien den Bedarf im Land nicht decken konnten, wurde im September 2005 mit Petronas ein Vertrag zum Bau einer neuen Raffinerie in Bashair bei Port Sudan abgeschlossen. Diese soll eine Kapazität von 100.000 b/d haben und 2009 fertig sein. Petronas und die sudanesische Regierung (Sudanese Ministery of Energy and Mining) sind eine Partnerschaft zu gleichen Teilen eingegangen. Der Hafen wird seit 1974 von der staatlichen Sudan Ports Corporation verwaltet. Am 1663 Meter langen Nordkai stehen 11 Verladeplätze für allgemeine Fracht zur Verfügung, der Südkai ist 733 Meter lang und bietet vier Verladeplätze, darunter zwei Containerterminals. Bis 1980 war der Hafen hauptsächlich auf den Weitertransport per Bahn ausgerichtet, erst danach wurden für LKW Zufahrtsmöglichkeiten zur Verladung geschaffen. 2006 unterzeichnete die sudanesische Regierung einen Vertrag mit einem chinesischen Unternehmen zum weiteren Ausbau des Containerhafens. Es entstand mit chinesischer Hilfe der neue Containerterminal mit 3 Liegeplätzen, 4 Portalkränen und 8 RTGs (bereifte Portalkräne für das Containerlager). Der Terminal wird durch eine moderne Software gesteuert, die auch die Ortung der Containerpositionen und Geräte durch DGPS-Signale vorsieht. Die Umschlagskapazität des Containerterminals beläuft sich auf maximal 600.000 Containereinheiten. In der Zukunft rechnet die Hafenverwaltung damit, dass es verstärkt zu sogenannten Durchfrachtverkehren kommt, wobei gelöschte Container in Port Sudan nur zwischengelagert werden, um dann mit einem anderen Schiff zum Endhafen transportiert zu werden. Abgesehen von Erdöl und mit Ausnahme des äthiopischen Kaffees blieben die Exporte über den Hafen Port Sudan dieselben wie um 1900. Zucker, Erdnüsse und Lebendvieh sind hinzugekommen. Die wichtigsten Abnehmerländer sind – wiederum abgesehen von Erdöl, das nach China geht – Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Importiert werden Nahrungsmittel wie Weizen, Industrieprodukte, Chemikalien, Textilien und Hilfsgüter bei Hungersnöten, insbesondere ab Mitte der 1980er Jahre ein Großteil der Hilfslieferungen für die Operation Lifeline Sudan. Die Umgebung der Stadt besteht aus Wüste. Trinkwasser wird in nicht ausreichender Menge über eine Pipeline aus dem Wadi Arbaat in den Bergen am Roten Meer herangeführt, daher ist seit September 2006 eine Firma mit dem Bau einer Meerwasserentsalzungsanlage beauftragt. Studien über Pipelines, die Nilwasser ableiten sollen, wurden bereits durchgeführt. Die Tauchgründe am Roten Meer zählen zu den besten weltweit, nicht nur um das bekannte Wrack der Umbria. Allerdings ist die Infrastruktur für Bootstouren im Sudan wenig entwickelt. Touristische Badestrände sind nicht vorhanden. Infrastruktur Port Sudan ist der einzige Seehafen des Landes. Die Fähre nach Dschidda, die von Mekka-Pilgern, Arbeitsmigranten und selten auch von Touristen benutzt wird, legt wie seit Jahrhunderten in Suakin ab. Auf der Bahnstrecke (Bahnhof: ) von Atbara nach Port Sudan verkehrte bis 2003 wöchentlich ein Personenzug, der für diese Strecke 24 Stunden benötigte. Bis etwa 2007 fuhr dieser Zug noch alle zwei Wochen, danach wurde die Personenbeförderung eingestellt. Ein Güterzugverkehr besteht weiterhin. Die beiden Straßenverbindungen nach Atbara und Kassala sind asphaltiert und in gutem Zustand. Der größte Teil aller Ein- und Ausfuhrgüter von und nach Khartum wird per LKW (Sattelzug kombiniert mit Anhänger) über Atbara transportiert. Am nördlichen Stadtrand von Bur Sudan sollte die russische Marinebasis Bur Sudan gebaut werden. Die Übergangsregierung legte die Pläne im April 2021 auf Eis, teilweise auf Druck der USA. Auch nach dem Coup zögerte die Militärregierung, das Abkommen mit Russland wiederzubeleben. In der Nähe der Stadt liegt der Verkehrsflughafen Flughafen Bur Sudan. Ausbildungsstätte Die Red Sea University (Jameat Al Bahar Al Ahmar) im Geschäftszentrum wurde 1994 gegründet und ist auf Ingenieurwissenschaften und Meeresforschung (Institute of Marine Research) spezialisiert. Sie ist neben der Universität in Kassala die einzige höhere Bildungsstätte im Osten. Weblinks Einzelnachweise Ort im Sudan Ort mit Seehafen Tauchtourismus Ort in Afrika
Radikaler Systemwechsel: Bitcoin & Degrowth - Ausgabe #3 | Bitcoin Sozial Radikaler Systemwechsel: Bitcoin & Degrowth - Ausgabe #3 | Bitcoin Sozial Bitcoin Sozial Autor*innen Kontakt Spenden Twitter degrowth, Radikaler Systemwechsel: Bitcoin & Degrowth - Ausgabe #3 Jyn Urso Folgen Nov 05, 2022 · 4 Minuten Lesezeit Bitcoin und Degrowth verfolgen die gleichen Ziele. Lokalismus, das Ende des Schuldengeldes und ein bescheidenes Leben. Bildnachweis: John Guccione Teilen Einige Gedanken zur Verbindung zwischen Bitcoin und Elementen der “Degrowth”-Bewegung, die argumentiert, dass das unaufhörliche Wirtschaftswachstum uns auf einen nicht nachhaltigen und ökologisch zerstörerischen Weg führt. Viele Menschen die sich mit Bitcoin beschäftigen sind mit Keynes vertraut, und besonders Rothbard-nahe Libertäre mögen Keynes nicht. Wie John Nash feststellte, hatte Keynes viele Seiten und nicht alles, was er schrieb, war falsch. Heute besteht ein Interesse daran, die wirtschaftlichen Ideen von Keynes wiederzubeleben und zu aktualisieren, um die Fehler eines Systems zu beheben, das wirtschaftliche, klimatische und ökologische Krisen verursacht hat. Die führende internationale links-progressive Organisation “Progressive International”, die von Yanis Varoufakis gegründet wurde, ist ein wichtiger Befürworter der grün-keynesianischen Wirtschaftslehre. Was ist also grün-keynesianische Wirtschaftslehre? Ich stütze mich dabei auf das Buch Prosperity without Growth: Economics for a Finite Planet von Tim Jackson, insbesondere Kapitel 7. Die Grundannahme der keynesianischen Ökonomie ist die folgende: Konjunkturimpulse werden durch die Erhöhung der Staatsverschuldung (deficit spending) finanziert. Dies ist gerechtfertigt, weil solche Ausgaben das Wachstum durch einen “Multiplikatoreffekt” anregen. Wenn der Konsum (und die Einkommen) jetzt steigen, können die Regierungen die Schulden durch höhere Steuereinnahmen in der Zukunft zurückzahlen. Der keynesianische Ansatz der Grünen würde darin bestehen, anzuerkennen, dass Schulden als Teil des bestehenden Systems unvermeidlich sind, so dass wir sie zur Finanzierung von Dingen verwenden sollten, die nützlich sind. Tatsächlich ist dies auch das Argument der Befürworter der Modernen Geldtheorie (die sich mit keynesianischen Ideen und dem Chartalismus überschneidet - einer Theorie, die besagt, dass der Ursprung des Geldes im staatlichen Fiat liegt). Viele Progressive mögen diese Idee, denn sie bedeutet, dass die Regierung Projekte finanzieren kann, die den Menschen zugute kommen, ohne den Haushalt ausgleichen zu müssen. Dies war die Grundlage für den New Deal während der Großen Depression, den Jackson als “klassisches keynesianisches Staatsausgabenprogramm” bezeichnet. Jackson räumt ein, dass die langfristigen Auswirkungen des New Deal “enorm” waren. Damals gab es jedoch Bedenken hinsichtlich eines schuldengestützten Konjunkturprogramms, und es ist umstritten, ob dieses Programm weit genug ging, um das eigentliche Ziel von Keynes, nämlich das Ausgeben von Defiziten, zu erreichen. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass die massiven Kriegsausgaben aus dieser Zeit durch Kriegsanleihen, die Ausweitung der Einkommenssteuer (wussten Sie, dass die Einkommenssteuer vor dem Zweiten Weltkrieg nur für die Reichen galt?), Auslandskredite und Direktinvestitionen der Regierung in die Produktion die Wirtschaft wieder auf den Wachstumspfad gebracht haben. So oder so ist das New-Deal-Programm auch die Grundlage für den Green New Deal des 21. Jahrhunderts, das Kernstück der grünen keynesianischen Plattform. Jackson zufolge kann dies problematisch sein, weil der bestehende öffentliche Sektor bereits hoch verschuldet ist. Er merkt an: “Und eine Erhöhung dieser Verschuldung, insbesondere wenn sie durch eine höhere Auslandsverschuldung erreicht wird, könnte später teuer werden”. Er merkt an, dass es mindestens Jahrzehnte dauern würde, um sich von einem raschen Anstieg der Schulden zu erholen. Die Verschuldung der USA ist nach der globalen Finanzkrise im Laufe der Zeit immer schneller angestiegen und hat zu Beginn der COVID-19-Pandemie einen enormen Sprung gemacht. Quelle: WEF. Jackson weist auch darauf hin, dass die konventionellen Schuldenmärkte eine Sättigung erreichen könnten ( wodurch die Kreditmärkte in Insolvenz und Panik geraten könnten) und dass einige Regierungen nicht mehr in der Lage sein könnten, konventionelle Schulden zu finanzieren. Es gibt also echte Probleme mit schuldengetriebenem Wachstum. Er schlägt vor, dass grüne Anleihen eine alternative Form der Finanzierung sein könnten, die ebenfalls zum Sparen anregt (und das Keynes’sche “Paradoxon der Sparsamkeit” löst), aber auch dies würde eine Verschuldung des öffentlichen Sektors erfordern. Er hebt einige andere Möglichkeiten hervor, die bestimmten Gruppen (einschließlich Keynesianern) unangenehm sein könnten, wie z. B. die Straffung der Finanzen durch eine ökologische Steuerreform und die Beteiligung des Staates an energiebezogenen Vermögenswerten. Das Hauptproblem des grünen Keynesianismus ist, dass er zwar kurzfristig einige Probleme durch grüne Investitionen lösen kann, aber nicht die grundlegende Krise des derzeitigen Wirtschaftssystems behebt. Das Hauptziel dieses Ansatzes besteht darin, die Wirtschaft zu einem konsumbasierten Wachstum zurückzuführen, das nicht nachhaltig ist. Keynes sagte, dass wir uns aus der Verschuldung herauswachsen werden, weil die Verschuldung darauf abzielen wird, künftige Wachstumserträge zu schaffen. Wir haben nach den COVID-Anreizen eine Rekordverschuldung, ist das ökologisch möglich? Letztlich haben wir es beim grün-keynesianischen Ansatz immer noch mit einem schuldenbasierten Geldsystem zu tun. David Graeber hatte Recht, als er darauf hinwies, dass Geld nur ein Versprechen ist. Aber er und andere Linke haben sich geirrt, wenn sie meinen, dass wir diese Idee einfach nur für unser Vorteil ausschlachten sollten. Graeber war nie darauf aus, seinen Lesern einen klaren Lösungsweg aufzuzeigen, sein Ziel war es immer, eine unorthodoxe Perspektive auf bestehende, fest verankerte gesellschaftliche Lebensweisen zu bieten. Aus all den problematischen Gründen - auf die Greaber in Debt: The First 5,000 Years hingewiesen hat - und darüber hinaus, sollten wir Schulden und Geld entkoppeln, anstatt die Tatsache auszunutzen, dass Schulden derzeit als Geld funktionieren. Es war eine Herausforderung, diesen Artikel zu schreiben! Danke, dass Sie mit mir durchgehalten und es bis hierher geschafft haben. Bis zum dahin… Bemerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wurde im englischen Original von Magus Perivallon verfasst und am 19. Mai 2022 auf Medium veröffentlicht.
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Eva Herman (bürgerlich Eva Bischoff, geborene Feldker; * 9. November 1958 in Emden) ist eine deutsche Autorin und ehemalige Fernsehmoderatorin. Sie war von 1988 bis 2006 Nachrichtensprecherin der Tagesschau (ARD) und moderierte bis September 2007 verschiedene Fernsehsendungen für den Norddeutschen Rundfunk (NDR). Als Publizistin tritt sie durch rechtspopulistische und verschwörungstheoretische Thesen in Erscheinung. Kindheit und Ausbildung Herman wurde als Eva Feldker und Tochter eines Hotelier-Ehepaars geboren. Sie wuchs mit einem Bruder und einer Schwester in Herzberg am Harz auf. Ihr Vater starb, als sie sechs Jahre alt war. Nach der Mittleren Reife absolvierte sie in Braunlage, Timmendorfer Strand und der Schweiz eine Berufsausbildung zur Hotelkauffrau. Privates Eva Herman war viermal verheiratet. 1981 heiratete sie den Autohändler Werner Herrmann und nahm den Künstlernamen Eva Herman an. Nach der Scheidung 1988 behielt sie diesen Namen. 1989 heiratete sie den Fernsehjournalisten Horst-Wolfgang Bremke, der unter anderem wie sie beim NDR (etwa als Vertretung in der NDR Talk Show) arbeitete. Die Ehe wurde 1992 geschieden. Von 1991 bis 1994 war sie mit dem Moderator Uwe Bahn (NDR 2) liiert. 1995 heiratete sie den NDR-Produzenten und Regisseur Tom Ockers. 1997 wurde ihr gemeinsamer Sohn geboren. 2002 erfolgte die Scheidung. 2005 heiratete sie den zehn Jahre jüngeren Bäcker, Konditor und Pächter des Strandhotels in Hamburg-Blankenese Michael Bischoff, von dem sie 2015 geschieden wurde. Sie ist mit Andreas Popp liiert, dem Betreiber der Website Wissensmanufaktur, die insbesondere rechtsgerichtete Verschwörungstheorien verbreitet. Tätigkeiten für Hörfunk und Fernsehen Beim Bayerischen Rundfunk in München wurde Herman von 1983 bis 1986 zur Journalistin, bis 1988 zur Fernsehsprecherin ausgebildet. Währenddessen moderierte sie für den Hörfunksender Bayern 3 unter anderem die Sendungen Radiokantine, Hitkiste, Vormittagsprogramm, ARD-Nachtprogramm und Rushhour mit ihrem damaligen Chef Thomas Gottschalk. Gleichzeitig übernahm sie im Bayerischen Fernsehen die Moderation von Nachrichten- und Unterhaltungssendungen, zum Beispiel BR-unterwegs und Der heiße Draht. 1988 wechselte sie zum NDR nach Hamburg, dort moderierte sie zunächst beim Radiosender NDR 2 die Sendestrecken Am Vormittag, Plattenkiste und Traumhaft. Nach einem Casting durch Werner Veigel wurde sie ins Team der Tagesschau aufgenommen und sprach ihre erste Sendung im August 1988. Daneben war Herman regelmäßig in Unterhaltungs- und Talkshows zu sehen. Von 1991 bis 1995 führte sie durch die monatliche Schlagerparade der Volksmusik und präsentierte die ARD-Sendungen Chorgala (1994–1995), Stars (1995–1998) und die Spenden-Gala Ein Herz für Kinder (1996–1997). Weiter führte sie durch die ARD-Berichterstattung über die Internationale Funkausstellung Berlin (1993, 1995, 1997) und über die Kieler Woche (1995–2004). Von 1995 bis 1999 moderierte sie im NDR-Fernsehen regelmäßig das norddeutsche Regionalmagazin DAS!. Am 17. Januar 1997 war sie erstmals zusammen mit ihrer Kollegin Bettina Tietjen Gastgeberin bei der „Talk-Illustrierten“ Stargeflüster. Daraus entwickelte sich im Mai 1999 die Talkshow Herman und Tietjen. Ab Dezember 2000 moderierte sie die NDR-Quizsendung Wer hat’s gesehen? und ab Februar 2003 die Talentshow der ARD-Fernsehlotterie Deutschlands Talente. Nebenbei arbeitete Herman auch für den Pharmakonzern Hoffmann-La Roche und dessen bundesweite Kampagne Durch die Brust ins Herz. 2003 galt Herman nach einer Emnid-Umfrage als „beliebteste Moderatorin Deutschlands“. Ihre letzte Tagesschau sprach Herman am 24. August 2006. Sie teilte dem NDR mit, sie wolle ihre Arbeit als Nachrichtensprecherin wegen ihrer Tätigkeit als Buchautorin und der erwarteten Kontroverse um ihre neue Veröffentlichung für zwei Jahre ruhen lassen. Am 9. September 2007 entließ der NDR sie aufgrund ihrer Autorentätigkeit. Kontroversen Ab 2006 führten einige Aussagen Hermans zum Selbstverständnis von Frauen, über Geschlechterrollen und Familienpolitik in ihren Büchern und Medien zu öffentlichen Kontroversen und 2007 schließlich zur Beendigung der Zusammenarbeit durch den NDR. „Das Eva-Prinzip“ und Nachfolgebücher Zuerst im Magazin Cicero und dann in ihrem Buch Das Eva-Prinzip (2006) machte Herman den Feminismus für aus ihrer Sicht unvertretbare Rollenanforderungen an Frauen verantwortlich. Dies habe niedrige deutsche Geburtenraten bewirkt; deshalb drohe ein Aussterben der Deutschen. Ihre Kernthesen wurden von Alice Schwarzer, Thea Dorn, der früheren Familienministerin Renate Schmidt, der Entertainerin Désirée Nick und anderen scharf kritisiert. Thomas Steinfeld (SZ) kritisierte Hermans These, die Frauenemanzipation habe die Frauen nicht glücklich gemacht, als Banalität, und den Lösungsvorschlag als irreales, überholtes und unwiederbringliches Bild des „bürgerlichen Haushalts während der fünfziger und sechziger Jahre“. Eberhard Rathgeb (FAZ) kritisierte, dass Herman die Änderung von Geschlechterrollen biologisch statt ökonomisch begründe und die Frauen in eine herkömmliche Mutter- und Heim-Rolle zurückdrängen wolle, die sie selbst zudem nicht gelebt habe. Herman veröffentlichte noch 2006 einen Nachfolgeband Liebe Eva Herman: Briefe an die Autorin des Eva-Prinzips. Dessen Erlöse sollten dem Verein Familiennetzwerk zukommen, in dem sie Mitglied war. In ihrem Buch Das Prinzip Arche Noah (2007) beklagte sie einen „Zersetzungsprozess“ von Familien in Deutschland und warb erneut für ein traditionelles Rollenverständnis von Mann und Frau. Aussage zur NS-Zeit und deren Folgen Am 6. September 2007 stellte Herman vor etwa 30 Journalisten ihr Buch Das Prinzip Arche Noah vor und sagte dabei: Eine Kommentatorin schrieb am 7. September 2007 im Hamburger Abendblatt, Herman habe die NS-Familienpolitik positiv bewertet: Dieser Deutung folgten weitere Medien. Die Bild am Sonntag zitierte Hermans Aussage am 9. September 2007 unter dem Titel „Eva Herman lobt Hitlers Familienpolitik“ so: Ein Kommentar in der FAZ zitierte eine Erläuterung Hermans dazu: In derselben Ausgabe kritisierte die NDR-Rundfunkrätin Sara-Ruth Schumann Herman: Sie erwarte von einer „intelligenten Moderatorin“, „dass sie sauber formuliert.“ Michael Fürst, Mitglied im NDR-Verwaltungsrat, erklärte: „Wenn sie diesen verquasten Unsinn so gesagt hat, spricht das für ein sehr schlichtes Gemüt und ist historisch unverantwortlich.“ Nach Angaben des NDR bestätigte Herman am 9. September 2007 telefonisch ihre Erläuterung in der Bild am Sonntag gegenüber NDR-Programmdirektor Volker Herres. Herres beendete daraufhin die Zusammenarbeit des NDR mit ihr und begründete dies öffentlich so: Hermans schriftstellerische Tätigkeit sei nicht länger mit ihrer Rolle als Fernsehmoderatorin vereinbar. Sie führe einen „Mutterkreuzzug“, dessen polarisierende Wirkung die von ihr moderierten Sendungen negativ beeinflusse. Nach einem geplanten Auftritt Hermans bei einer Unterorganisation der rechtspopulistischen FPÖ im März 2007 habe der NDR sie ermahnt, alles zu unterlassen, was „ihr öffentliches Bild als Talk-Moderatorin und damit auch das des NDR“ beschädigen könne. Doch Herman habe am 5. September 2007 auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin die Kirchen dazu aufgefordert, öfter in Talkshows zum „Auftrag von Mann und Frau“ Stellung zu nehmen. Am 10. September 2007 sendete der WDR einen Audiomitschnitt der Originalaussage Hermans. Der Verleger Christian Strasser vom damaligen Pendo Verlag, Herausgeber des damaligen Hermanbuchs, bedauerte „Missverständnisse“ und „Vorverurteilungen“ von Hermans Aussagen. Sie habe die NS-Ideologie in keiner Weise verharmlosen oder gar gutheißen wollen, sondern lehne Rassismus, Rechtsradikalismus und jede Art der Diskriminierung ab. Am 11. September 2007 erklärte Herman in der Bild-Zeitung, sie entschuldige sich für ihre Aussagen zur NS-Zeit, wenn sie damit die Gefühle von Menschen, besonders von NS-Opfern und deren Angehörigen, verletzt habe. Zugleich bekräftigte sie, dass sie die NS-Familienpolitik nicht gelobt habe und dies falsch dargestellt worden sei. Am selben Tag wurde Herman aus der Sendung Johannes B. Kerner, in welcher sie ihr Buch vorstellen sollte, ausgeladen. In einer Presseerklärung vom 14. September 2007 konkretisierte Herman diesen Vorwurf: Sie habe das NS-Regime bei der Buchvorstellung abgelehnt, in früheren ihrer Bücher vor ideologischem Missbrauch familiärer Werte gewarnt und 2005 bei der Aktion „Laut gegen Nazis“ mitgewirkt. Ihre Aussageabsicht sei gewesen, dass die 68er die in der NS-Zeit missbrauchten Familienwerte bei der „notwendigen Entnazifizierung“ weitgehend geopfert hätten. Drei Tage zuvor hatte der Leiter von „Laut gegen Nazis“, Jörn Menge, sich von Hermans Ansichten distanziert, ihr vorgeworfen, damit „neues rechtsextremes Gedankengut“ zu legitimieren, und sie aufgefordert, den Link auf die Aktion von ihrer Homepage zu entfernen. Neben einem angekündigten fristgerechten Auslaufen ihres Vertrages erklärte der NDR am 18. September eine außerordentliche Kündigung mit sofortiger Wirkung. Am 25. September kündigte der NDR zudem ein etwaiges Arbeitsverhältnis mit Herman zum 31. Dezember 2007. Herman hatte am 9. September gegenüber der Bild am Sonntag erklärt: „Es geht nicht um Hitlers Werte, sondern um menschliche Grundwerte, die im ,Dritten Reich‘ missbraucht und später abgeschafft wurden.“ Am 12. September 2007 gab sie den Text ihrer Originalaussage auf ihrer Homepage bekannt und erklärte deren verbreitete Deutung damit, dass man einen Satzteil absichtlich auf die NS-Zeit bezogen und die Gesamtaussage in ihr Gegenteil verkehrt habe. So wies sie zurück, dass sie ihre Aussage missverständlich formuliert hätte. Zudem wies sie zurück, dass sie das angebliche Zitat des Hamburger Abendblatts gegenüber dem NDR bestätigt habe. Dieser hatte seine Kündigung jedoch mit ihrer Erläuterung in der Bild am Sonntag begründet. Am 28. September 2007 erklärte Herman, sie sei lebenslang Nazigegnerin gewesen, und bezeichnete Medienberichte über ihre Aussagen als „Rufmordkampagne“ und als „vorsätzliches Liquidieren durch eine zum Teil gleichgeschaltete Presse.“ Diese Wortwahl kritisierte wiederum das Nachrichtenmagazin Der Spiegel als Rückgriff auf die Sprache des Nationalsozialismus. Herman äußerte sich wiederholt öffentlich zu ihrem christlichen Glauben. Beim Forum Deutscher Katholiken in Fulda am 6. Oktober 2007 hielt sie einen Vortrag und fand Zustimmung für ihre Aussagen zu Geschlechterrollen in Ehe und Familie. Der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) hatte Hermans Auftritt abgelehnt und trat aus Protest gegen Hermans Rede als Schirmherr des Forums zurück. Der Zentralrat der Juden in Deutschland protestierte ebenfalls gegen Hermans Auftritt. Am 9. Oktober 2007 war Herman neben Senta Berger, Margarethe Schreinemakers und Mario Barth Gast in der Talkshow Johannes B. Kerners zum Thema Geschlechterrollen. Dort behandelten Kerner und der als Experte eingeladene Historiker Wolfgang Wippermann vor allem ihre umstrittenen Aussagen. Während der Sendung hatte sie ihre kontroverse Aussage über die NS-Familienpolitik verteidigt. Auf Kerners Frage „Würdest du das alles heute wieder machen und sagen?“ antwortete sie mit: Diese und weitere den Nationalsozialismus relativierenden Aussagen im Verlauf der Sendung, wie der Vorwurf der „gelenkten Presse“ und die Glorifizierung des NS-Regimes als „Erbauer der Autobahn“, führten dazu, dass Kerner Herman nach 53 Minuten dazu aufforderte, die Sendung zu verlassen. Diese hatte mit 2,65 Millionen (18,1 %) Zuschauern die bis dahin höchste Einschaltquote des Jahres 2007. Sie löste eine breite öffentliche Diskussion aus, die sich in hunderttausenden Abrufen des Sendemitschnitts, zehntausenden Zuschriften an das ZDF und an viele Tageszeitungen sowie vielen neuen, zum Thema eingerichteten Foren und Blogs im Internet zeigte. Beifall und Unterstützung fand Herman derweil im rechten politischen Spektrum. Nach ihrer Entlassung durch den NDR erklärte der Ring Nationaler Frauen, die Frauenorganisation der rechtsextremen NPD, man sehe eine „nahezu hundertprozentige Übereinstimmung“ zwischen den eigenen Positionen zu Geschlechterrollen und denen Hermans. Nach der Kerner-Talkshow erklärte die Deutsche Zentrumspartei in Hamburg Herman zur „Traumkandidatin für die Bürgerschaft“, und die Deutsche Volksunion (DVU) plante für den 11. Oktober 2007 in Hamburg eine Demonstration für „Meinungsfreiheit für Eva Herman“. Herman forderte über ihre Anwälte eine Unterlassungserklärung von der DVU. Hamburger Ratsvertreter verhinderten die Demonstration. Nach dem Auftritt bei Kerner kündigte Herman an, vorerst nicht mehr in weiteren Talkshows aufzutreten und keine Interviews zu geben. So wurde ein Auftritt in der Sendung Leben Live kurzfristig abgesagt. Gerichtsurteile Herman klagte ab 4. Oktober 2007 gegen ihre Kündigung bzw. die Vertragsbeendigung durch den NDR und verlangte Schadensersatz. Sie beanspruchte den für Arbeitnehmer geltenden Kündigungsschutz. Das Arbeitsgericht Hamburg stufte Herman aber rechtlich nicht als Arbeitnehmerin ein und wies ihre Klage insgesamt ab. Auch in der Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Hamburg, bei der Herman nur noch gegen die Kündigung, aber nicht mehr auf Schadensersatz klagte, unterlag sie. Die Revision wurde nicht zugelassen. Hermans Beschwerde gegen die Nicht-Zulassung wies das Bundesarbeitsgericht zurück. Nach einem von Herman erwirkten Gerichtsurteil darf die Deutsche Presse-Agentur nicht mehr behaupten, sie habe gesagt, „wenn man nicht über Familienwerte der Nazis reden dürfe, könne man auch nicht über die Autobahnen sprechen, die damals gebaut wurden“. Das ZDF hat sich nach einer Abmahnung durch Hermans Anwälte durch eine strafbewehrte Unterlassungserklärung gegenüber Herman verpflichtet, einen Teil des Jahresrückblicks 2007, in dem Herman ebenfalls verkürzte und sinnverändernde Aussagen zugeschrieben worden seien, nicht mehr zu verbreiten oder verbreiten zu lassen. Im Januar 2009 gewann Herman in erster Instanz vor dem Landgericht Köln zwei Prozesse gegen die Axel Springer AG, deren Medien im September 2007 über ihre Aussagen berichtet hatten. Im ersten Verfahren verurteilte das Gericht die Bild-Zeitung für Franz Josef Wagners Titulierung Hermans als „dumme Kuh“ zu einem Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro. Die Überschrift „Ist Eva Herman braun oder nur doof?“ eines anderen Bild-Artikels wurde dagegen als zulässige Meinungsäußerung bewertet. Im zweiten Fall urteilte das Gericht, das Hamburger Abendblatt habe Herman am 7. September 2007 falsch zitiert, und verurteilte den Verlag daher zur Unterlassung der strittigen Formulierungen, zum Abdruck einer Richtigstellung, dass es sich bei dem angeblichen Zitat nicht um Hermans Aussage gehandelt habe, und zu 10.000 Euro Schmerzensgeld für Herman. Nach einer Berufungsverhandlung zum ersten Fall erhöhte das Oberlandesgericht Köln das Schmerzensgeld, auf das der Axel-Springer-Verlag verklagt worden war, auf 25.000 Euro. Laut Urteilsbegründung handelte es sich um eine auch, aber nicht einzig mögliche Interpretation der „mehrdeutigen Äußerung“ Hermans, die aber als Zitat dargestellt worden sei. Das habe den Eindruck erweckt, Herman habe Positives am Nationalsozialismus hervorgehoben. Diese Tatsachenbehauptung habe ihr Persönlichkeitsrecht erheblich beeinträchtigt. Für weitere berufliche und private Auswirkungen dieser Interpretation könne Herman aber nicht allein den Springer-Verlag verantwortlich machen. Im Juni 2011 gab der für das allgemeine Persönlichkeitsrecht zuständige VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) der Revisionsklage des Axel-Springer-Verlags statt und widersprach dem Urteil des Oberlandesgerichts. Das Persönlichkeitsrecht schütze zwar vor „unrichtigen, verfälschten oder entstellten Wiedergaben einer Äußerung“. Diese lägen hier jedoch nicht vor, da Hermans Äußerung „im Gesamtzusammenhang betrachtet gemessen an Wortwahl, Kontext der Gedankenführung und Stoßrichtung“ nur die Deutung zulasse, „die die Beklagte ihr beigemessen hat.“ Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) lehnte Hermans Beschwerde gegen dieses BGH-Urteil am 25. November 2012 ab: Die Entscheidung des BGH habe Herman nicht in ihren Grundrechten verletzt. Die vom Hamburger Abendblatt zitierten Äußerungen seien im Gesamtzusammenhang zu betrachten und stellten eine Meinungsäußerung dar. „Die Beschwerdeführerin, der es nicht gelungen war, sich unmissverständlich auszudrücken, muss die streitgegenständliche Passage als zum ‚Meinungskampf‘ gehörig hinnehmen.“ Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wies ihre Beschwerde dagegen im Dezember 2018 als unzulässig zurück. Damit war ihr langjähriger Versuch endgültig gescheitert, die ersten Presseberichte über ihre Aussagen von 2007 und die Kündigung des NDR als rechtswidrig darzustellen. Im April 2016 wurde vor dem Hamburger Amtsgericht ein Verfahren gegen Herman wegen Steuerhinterziehung eröffnet, nachdem sie Einspruch gegen einen diesbezüglichen Strafbefehl eingelegt hatte. Wegen billigender Inkaufnahme einer Steuerverkürzung wurde sie aufgrund ihrer Einkommenssituation zu einer reduzierten Geldstrafe verurteilt. Die Steuerschuld hatte sie zuvor beglichen. Aktivitäten seit 2009 Herman setzt sich weiter für konservative Familienpolitik ein. So trat sie beispielsweise am 16. Mai 2009 bei der Auftaktveranstaltung zur Europawahlkampagne der AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie auf und sagte dort: „Wir sind eine Gesellschaft der Schrumpfung geworden, wir sind Schrumpfgermanen“. Seit Juni 2009 moderiert sie für das Web-TV des Internetportals familyfair und für K-TV. Am 17. Juli 2009 referierte sie in der Alten Oper in Erfurt beim Symposium Familie unter Druck über die Liebe und Bindung als Fundament mütterlicher Beziehung. Seit 2009 schreibt Herman Artikel für die Webseite des Kopp Verlags, der auch Bücher von ihr herausgibt. Der Verlag veröffentlicht und vertreibt u. a. rechtsesoterische, grenz- und pseudowissenschaftliche, verschwörungstheoretische sowie rechtspopulistische und rechtsextreme Titel. Ab 2010 arbeitete sie als Sprecherin und Kommentatorin für dessen Internetnachrichten. Ende 2011 wurde die Sendung eingestellt. Daneben wirbt Herman auf ihrem Telegram-Kanal für Kopp-Produkte wie Jodtabletten, mobile Gasheizungen oder – wie Anfang 2020 – für ein Buch über die Selbstbehandlung mit Chlordioxid, vor der von Experten wegen erheblicher Gesundheitsgefahren gewarnt wird. Am 25. Juli 2010 kommentierte Herman für den Kopp Verlag das Unglück bei der Loveparade 2010, bei dem am Vortag 21 Personen gestorben waren. Sie kritisierte die Loveparade als „Sodom und Gomorra mit katastrophalen Folgen“ und als „riesige Drogen-, Alkohol- und Sexorgie“, die den „kulturellen und geistigen Absturz einer ganzen Gesellschaft“ symbolisiere. Dafür machte sie die 68er-Bewegung verantwortlich und vermutete: „Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen! Grauenhaft allerdings, dass es erst zu einem solchen Unglück kommen musste.“ Diese Aussage interpretierten und kritisierten einige Kommentatoren als Andeutung einer Strafe Gottes, also einer Schuldzuweisung an Opfer und Besucher. 2012 meldete Herman Privatinsolvenz an, nachdem sie hohe Verluste bei Investitionen in Bauherrenmodelle in Leipzig erlitten hatte. 2013 war Herman gemeinsam mit Thilo Sarrazin und Peter Scholl-Latour als Hauptrednerin einer Konferenz zur Frage „Werden Europas Völker abgeschafft? Familienfeindlichkeit, Geburtenabsturz und sexuelle Umerziehung“ vorgesehen. Laut Ankündigung des veranstaltenden rechtspopulistischen Magazins Compact sollten vor allem Hermans Anliegen im Mittelpunkt stehen. Herman sagte ihre Teilnahme aus Sorge um ihre Sicherheit und um die Reaktion der Medien kurzfristig ab, wandte sich aber in einer Audiobotschaft an die Konferenzteilnehmer und verglich die bundesdeutsche Familienpolitik mit der Margot Honeckers. Seit 2014 kommentiert Herman verschiedene Themen für russische Medien, etwa das staatliche Presseorgan Stimme Russlands und den russischen Staatssender RT Deutsch. Sie warf westlichen Massenmedien auf Andreas Popps Wissensmanufaktur 2014 Kriegstreiberei gegen Russland vor und rief deren Journalisten zu einem „Lügenstreik“ und Wechsel zu „alternativen Medien“ auf. In einem Aufsatz vom 31. August 2015 dort vertrat sie die Verschwörungstheorie, „eine bestimmte Gruppe von Machtmenschen des globalen Finanzsystems“ stecke hinter der Flüchtlingskrise in Europa 2015, die dadurch die Tradition des „christlichen Abendlandes“ zerstören wollten: Europa werde „geflutet mit Afrikanern und Orientalen. Unsere alte Kraft, unsere christliche Kultur, Glaube und Tradition, werden zerstört“. Der „gleichmachende Euro“ sei dafür ein „Vorbereitungs-Instrument“ gewesen. Auch die Terroranschläge am 11. September 2001 seien ein „Trick“ gewesen, jedoch glaube „immer noch mehr als die Hälfte der Menschen auf der Welt an diesen Humbug“. Herman gehörte zu den Erstunterzeichnern der von Vera Lengsfeld ausgegangenen Initiative „Gemeinsame Erklärung 2018“. In deren Wortlaut wird eine Beschädigung Deutschlands durch „illegale Masseneinwanderung“ behauptet und Solidarität mit friedlichen Demonstranten bekundet, welche für eine Wiederherstellung der „rechtsstaatlichen Ordnung an den Grenzen unseres Landes“ demonstrieren. Neben Herman unterzeichneten unter anderen Thilo Sarrazin, Matthias Matussek, Uwe Tellkamp und Henryk M. Broder die Erklärung. Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks verbreitet Herman ihr „geschichtsrevisionistisches Denken“ vorwiegend über YouTube und Telegram. Damit stehe sie „für einen Trend innerhalb der Szene: Weg von Facebook, hin zu Telegram“. Der Messengerdienst habe sich in den vergangenen Jahren zu einer beliebten Facebook-Alternative und seit Beginn der COVID-19-Pandemie zu einem der wichtigsten Verbreitungswege für Falschbehauptungen über SARS-CoV-2 entwickelt. Herman erreiche über Telegram 180.000 Follower (Stand: 22. Juni 2021) und teile dort vor allem Meldungen aus dem „Spektrum der ‚Alternativen Medien‘“ wie Behauptungen über eine angebliche „Neue Weltordnung“, ein „Verschwörungsmythos, demzufolge die Machtübernahme einer globalen Elite bevorsteht“. Seit März 2020 kritisiere Herman vor allem die Arbeit der Weltgesundheitsorganisation sowie die globalen Anstrengungen, einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zu finden, „als autoritäre, unterdrückerische Maßnahme […], über die gesamte Weltbevölkerung zu herrschen“. Außerdem befürchtet Herman Überwachung durch die Abschaffung des Bargeldes, da durch die Corona-Pandemie bargeldloses Bezahlen wichtiger wird. Nach der Annexion der Krim durch Russland schrieb Herman 2014 in einem Beitrag für die Stimme Russlands, warum „der Westen es immer wieder gezielt auf Provokationen an[lege]“ und was „eigentlich noch passieren“ müsse, bis „Wladimir Putin der Kragen platzt“. Zudem stellte sie die Frage: „Wir pfeifen immer noch die schiefen Noten der Onkel-Sam-Leute mit, obwohl die so weit weg sind. Die Russen, die uns viel näher sind, verteufeln wir in vorauseilendem Gehorsam. Warum bloß?“ Auf Popps wissensmanufaktur.net schrieb Herman im Oktober 2020 in einem Text mit dem Titel „Einwanderungs-Chaos: Was ist der Plan?“ vom „finanzsystemgesteuerten EU-Kraken“. Der Amerikanist Michael Butter warf ihr daraufhin vor, damit eine „eindeutig antisemitisch konnotiert[e]“ Metapher verwendet zu haben: Das Bild des Kraken, dessen Tentakel die Welt umspannen, schließe an die NS-Propaganda an und sei eine Chiffre, um auf die Existenz einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung hinzuweisen. Deutsche Kolonie in Kanada Recherchen des Spiegel im Juli 2020 ergaben, dass Herman gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Andreas Popp und Frank Eckhardt auf der kanadischen Insel Cape Breton eine Kolonie mit hunderten deutscher Rechtsradikaler und Verschwörungstheoretiker aufbaut. Dazu werde auf ihrem dortigen Seminargelände „Wissensmanufaktur“ mehrmals im Jahr den Teilnehmern überteuerte Grundstücke angeboten, rechtes Gedankengut vermittelt und für Einwanderung geworben. Herman und Popp bestreiten ihre Beteiligung an dem Projekt. Herman und Popp vermitteln demnach als ihre Botschaft, es sei an der Zeit, Deutschland zu verlassen, wo alles nur schlimmer werde. Wie schlimm, erklärt Popp auf seinem Video-Kanal: „Wir haben einen zu erwartenden Blackout. Wir haben eine Invasion von der arabischen Seite zurzeit.“ Herman ergänzt: „Und das ist nicht nur arabisch, sondern eine arabisch-afrikanisch-asiatische Invasion.“ Publikationen Fernsehfrauen in Deutschland. Im Gespräch mit Eva Herman. Krüger, Frankfurt 2001, ISBN 3-8105-0930-2; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt 2003, ISBN 3-596-15698-X. Dann kamst du. Roman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2001, ISBN 3-455-02770-9; Heyne, München 2006, ISBN 978-3-453-81163-8 2003 von Susanne Hake verfilmt, am 17. Februar 2004 in der ARD ausgestrahlt (Inhaltsangabe) Aber Liebe ist es nicht. Roman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2002, ISBN 3-455-02771-7; Heyne, München 2004, ISBN 3-453-87375-0 Vom Glück des Stillens. Körpernähe und Zärtlichkeit zwischen Mutter und Kind. Hoffmann und Campe, Hamburg 2003, ISBN 3-455-09405-8. mit Stephan Valentin: Mein Kind schläft durch. Der natürliche Weg zu ruhigen Nächten für Groß und Klein. Econ, Berlin 2005, ISBN 3-430-14462-0; Ullstein, Berlin 2007, ISBN 978-3-548-36900-6 Das Eva-Prinzip. Für eine neue Weiblichkeit. Pendo, München / Zürich 2006, ISBN 3-86612-105-9; Goldmann, München 2007, ISBN 978-3-442-15462-3 Liebe Eva Herman. Briefe und Mails an die Autorin des Eva-Prinzips. Pendo, München / Zürich 2007, ISBN 3-86612-125-3. Das Prinzip Arche Noah. Warum wir die Familie retten müssen. Pendo, München / Zürich 2007, ISBN 3-86612-133-4. Das Überlebensprinzip. Warum wir die Schöpfung nicht täuschen können. Eva Herman im Gespräch mit Friedrich Hänssler. Hänssler, Holzgerlingen 2008, ISBN 978-3-7751-4884-9. Die verlorene Ehre der Eva Herman. In: Die Vierte Gewalt. Im Gespräch mit Friederike Schröter und Claus Gerlach. Kulturverlag Kadmos, Berlin 2008, ISBN 978-3-86599-069-3, S. 277–289. mit Maria Steuer (Hrsg.): Mama, Papa oder Krippe? Erziehungsexperten über die Risiken der Fremdbetreuung. SCM Hänssler, Holzgerlingen 2010, ISBN 978-3-7751-5205-1. Die Wahrheit und ihr Preis. Meinung, Macht und Medien. Kopp, Rottenburg 2010, ISBN 978-3-942016-28-5. Nahtod, Jenseits, Reinkarnation: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Eva Herman im Gespräch mit Jörgen Bruhn, Bernard Jakoby und Pascal Voggenhuber. DVD-Video. Kopp, Rottenburg 2011, ISBN 3-942016-59-1. Weltenwende. Die Gefahren der letzten Tage und der Weg ins Licht. Kopp, Rottenburg 2012, ISBN 978-3-86445-033-4. Das Medienkartell. Wie wir täglich getäuscht werden. Kopp, Rottenburg 2012, ISBN 978-3-86445-030-3. Blutgericht Europa, 2019, Selbstverlag, ISBN 978-1-9990215-0-4 Literatur Arne Hoffmann: Der Fall Eva Herman: Hexenjagd in den Medien. – Lichtschlag Medien und Werbung, 2007, ISBN 978-3-939562-05-4 Wolfgang Wippermann: Autobahn zum Mutterkreuz: Historikerstreit der schweigenden Mehrheit. Rotbuch, Berlin 2008, ISBN 3-86789-032-3. Marko Pfingsttag: Wer zuerst „Autobahn“ sagt, hat verloren. Der Fall Eva Herman – Eine rhetorische Argumentationsanalyse. Tectum, Marburg 2010, ISBN 978-3-8288-2335-8. Christina Mundlos: Die traditionelle Mutterrolle als Heilsversprechen: Argumentationsanalyse am Beispiel von Eva Herman und Christa Meves. Tectum, Marburg 2010, ISBN 978-3-8288-2251-1. Weblinks Website von Eva Herman Einzelnachweise Fernsehmoderator (Deutschland) Nachrichtensprecher der Tagesschau (ARD) Talkmaster Autor Literatur (21. Jahrhundert) Literatur (Deutsch) Roman, Epik Essay Sachliteratur Vertreter einer Verschwörungstheorie Pseudonym Person (Emden) Deutscher Geboren 1958 Frau
Marder Im Dachboden. marder auf dem dachboden youtube. der fiese genosse im dachgeschossblog gardigo. marder auf dem dachboden wie werde ich ihn wieder los. marder im haus machen sie ihr haus mardersicher. marder im dachboden. wilde mitbewohner wie vertreibt man einen marder vom. wie marder hausbesitzer in den wahnsinn treiben welt. marder im haus wie sie steinmarder vertreiben. was ein marder im dach anrichten kann staiger holzbau. marder auf und im dach teil 1 youtube. [A.2002-acura-tl-radio.info]. December 5, 2020. Haus und Dekorationen, Marder Im Dachboden Marder Im Dachboden Die besten Wege von Making Ihre Eigenschaft erscheinen neue ist in der Regel Verbesserung die Möbel mit jeder ahreszeit. Sie nicht haben zu zahlen großes Geld und kaufen Brandneu Möbel damit Sie können erneuern das besondere Schau. Ihre preiswert und einfachste Art verbunden mit Transformation Möbel für verschiedene Zeiten ist notwendig Covers. Sie sind verfügbar in eine eingehende breites Spektrum von Farben, Elemente, Formate zusammen mit Designs. Sie sind in der Lage experimentieren mit verschieden Farbtöne sowie Auswahl vor Auffinden der richtigen eine Person und auch die beste Wahl. Die vereinbarung imZusammenhangmit dasInnere kannbetreffen dietatsächliche Psychologie vonder Person. Es gibt tatsächlich einige Teile ein Ort davon beeinflussen diebesondere Mental Aspect, wie Farben, Muster, Stämme, Designs, scheintzusein, Staub, zusätzlichzu verschiedene Bilder plus Zeichen welche, Auswirkungauf emotional Zustand, auch als die Eigenschaften von mit unsere Mentalität Design guterSinn aufeigene ist Vorbereitung, anordnen undauch erstellen diemediale Seite Räume mit das Gebäude. Marder Im Dachboden Das Ziel istinderRegel Funktionvon Functional Preis, Empowerment plus Mental Aspekte Indoor Raum. Faktoren vonur Therapie über Augen ist sichtbar auf der Contour ausdem Gebäude. Die Anwendung normalerweise repräsentiert was Siesehnen für da mit Siekönnen vermitteln. Die Form kann leicht üblicherweise erstelltzum Leben von Sammlungen Diebesondere Form von die Wohnung klassifiziert als eine Sorte symmetrische, unregelmäßig, geometrische, zuzüglich Bio. Serien innerhalb Psychologie sicherlich wecken verschieden Gefühle, abhängigvon deineaktuellen emotionale Hintergrund. SidetoSide Marke, inder Regel Frieden. Verzeichnis Falten ein Gefühlvon Stabilität. In Bezugauf obennachunten Linien angezeigt werden die Verwendung von Anker inder Gebäude. Sowie die Kollektion, die Texturist zusätzlich a Planung Vorgehensweisen Calltomind. Das Gefühlkann gefunden werden von die Anwendung von Holz, Edelstein, can, oder Tuch. Der Inhalt istdefinitiv ein Bestandteil von deko dieser ist gesehen und berührt. Eine unter die Grundprinzipien von die Beschäftigung von Struktur bezieht sich auf die tatsächliche Impression Marder Im Dachboden.
Ferdinand Alexander Porsche, genannt „Butzi“ (* 11. Dezember 1935 in Stuttgart; † 5. April 2012 in Salzburg), war ein deutsch-österreichischer Industriedesigner und der Gründer der Porsche Design GmbH. Er war der älteste Sohn von Ferry Porsche sowie ein Enkel von Ferdinand Porsche und Cousin von Ferdinand Piëch, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsratsvorsitzenden der Volkswagen AG. Leben Nach einem Jahr Volksschule 1942 in Stuttgart zog die Familie nach Zell am See, wo Porsche die Volksschule beendete. 1949 siedelte die Familie nach Stuttgart zurück, und Porsche besuchte die Waldorfschule. Sein Studium begann er an der Hochschule für Gestaltung Ulm, die er bereits nach zwei Semestern wieder verließ. 1957 begann er im Karosserie-Stylingstudio bei Porsche unter dessen Leiter Erwin Komenda. 1962 wurde Porsche Designdirektor bei Porsche. Sein bekanntestes Werk ist der Porsche 911, der bei der Vorstellung auf der IAA 1963 noch 901 hieß. Das Design der aktuellen Porsche-Fahrzeuge lässt noch heute die Grundzüge der Gestaltung von Ferdinand Alexander Porsche erkennen. 1972 gründete er nach dem Ausschluss der Familienmitglieder aus allen wichtigen Positionen bei Porsche in Stuttgart seine eigene Firma, das Porsche Design Studio, mit der er 1974 nach Zell am See (Österreich) übersiedelte. Porsche hatte die deutsche und die österreichische Staatsbürgerschaft. 1999 verlieh ihm der österreichische Bundespräsident den Berufstitel Professor. 1990 wurde Porsche Aufsichtsratsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, dem Aufsichtsrat gehörte F.A. Porsche bis zum 28. Januar 2005 an, als er zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrates der Porsche AG ernannt wurde. Die Funktion wurde seinerzeit für seinen Vater Ferry eingeführt, als sich dieser aus dem Geschäftsleben zurückzog. Ab 2004 war Porsche zudem Ehrenvorsitzender des Beirats des Porsche Design Studios in Zell am See. Ferdinand Alexander Porsche wurde Vater dreier Söhne, von denen Ferdinand Oliver (* 1961) seinem Vater als Mitglied des Aufsichtsrats folgte. Ferdinand Alexander Porsche starb am 5. April 2012 im Alter von 76 Jahren im Beisein seiner Familie. Sein Grab befindet sich in Zell am See, wo seine Urne in der Hauskapelle des Schüttgutes beigesetzt ist. Weblinks Porsche Design Zum Tode Ferdinand Alexander Porsches: Nüchtern am Steuer, Spiegel Online, 5. April 2012 Marko Rösseler: Der Geburtstag von Ferdinand Alexander Porsche. Aufnahme des WDR in der Serie „Zeitzeichen“. Einzelnachweise Fahrzeugdesigner Industriedesigner Aufsichtsratsvorsitzender (Deutschland) Ferdinand Alexander Berufstitel Professor (Österreich) Deutscher Österreicher Geboren 1935 Gestorben 2012 Mann
Ivar Kreuger [] (* 2. März 1880 in Kalmar, Schweden; † 12. März 1932 in Paris) war der Gründer der Svenska Tändsticks AB (STAB) () und die zentrale Figur im europäischen Zündwarenmonopol, ein europäischer Tycoon. Im Jahr 1929 gründete er die Firma Svenska Cellulosa Aktiebolaget, die noch heute existiert. Er erschoss sich, als der Konkurs seines Trusts unabwendbar wurde, vermutlich um sich nicht öffentlicher Schmach ausgesetzt zu sehen. Leben Kreugers Vorfahren waren (mit dem Namen Kröger) in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Schweden eingewandert. So kam Johann Kröger schon 1710 nach Kalmar. Kreugers Urgroßvater war dort ein erfolgreicher Großhandelskaufmann. Sein Großvater Peter Edward Kreuger stellte schon Zündhölzer her und erwarb viele schwedische Zündholzfabriken – den Grundstein für das spätere kreugersche Imperium. Ivar Kreugers Vater Ernst Kreuger (1852–1946) kaufte weitere Firmen hinzu. Ivar Kreuger studierte Ingenieurwissenschaften, bevor er Geschäftsmann wurde. Er machte in seiner Jugend geschäftliche Erfahrungen in den USA, Großbritannien und der Republik Südafrika. Auf dieser Grundlage – und auf der Grundlage des Erbes seines Vaters – schuf er nach dem Ersten Weltkrieg innerhalb weniger Jahre einen weltumspannenden Konzern. Kern des 1913 neu strukturierten Firmenkonglomerats war die Svenska Tändsticks AB (STAB), deren Schwerpunkt auf der Nutzung des schwedischen Holzreichtums und der Produktion von Zündhölzern lag. Sehr erfolgreich expandierte Kreuger auf immer neue nationale Märkte. Auf diese Weise wuchs die 1980 in Swedish Match umbenannte Firma zu einer Holding an, der in den 1930er Jahren rund 150 Tochterfirmen mit 260 Fabriken und 750.000 Mitarbeitern angehörten und die in 33 Ländern den Zündholzmarkt und damit etwa drei Viertel der Weltproduktion kontrollierte. Daneben gehörten Kreuger eine Vielzahl an Berg- und Verhüttungswerken, ein großer Teil der schwedischen Papierindustrie mitsamt den dazugehörigen Wäldern und seit 1930 auch die Mehrheit der Telefonfirma Ericsson. 1919 war er in großem Stil in das aufblühende schwedische Filmgeschäft eingestiegen: Er investierte in die neu gegründete Filmproduktionsgesellschaft Svensk Filmindustri, deren Hauptanteilseigner er wurde, und ließ 1920 mit Filmstaden eine Filmstadt bei Stockholm im Hollywood-Stil errichten. Als Konzernzentrale wurde 1926/28 Tändstickspalatset (Zündholzpalast oder Streichholzpalast) nach den Plänen des Architekten Ivar Tengbom in der Västra Trädgårdsgatan 15 in Stockholm errichtet. Die Inneneinrichtung wurde in der Stilrichtung des Nordischen Klassizismus von Schwedens seinerzeit bekanntesten Künstlern und Formgebern gestaltet, unter ihnen Isaac Grünewald, Carl Milles, Carl Malmsten und Simon Gate. Bekannt wurde der heute noch erhaltene, geschwungene Vorstandssaal mit dem ebenso geschwungenen Tisch. Das Unternehmen unterhielt außerdem repräsentative Büros in vielen europäischen Hauptstädten wie Berlin oder Paris. Seine Geschäftsstrategie beruhte auf der Ausbeutung der Zündholzmonopole in verschiedenen Ländern. Er nahm riesige Kredite in Amerika, Holland, Schweiz, England, Frankreich – den reichen Industrieländern – auf, und lieh das Geld finanziell schwachen Ländern in Mitteleuropa (Deutschland, Ungarn, Rumänien, Polen) und einigen südamerikanischen Staaten, wofür ihm das Zündholzmonopol in diesen Ländern zufiel. Die Idee war nicht neu, die Augsburger Handelsfamilie Fugger hatte sich ihrer bereits im 16. Jahrhundert bedient, indem sie Herrschern Kredite zum Austausch gegen Monopole (z. B. Ausbeutung der Silber- und Kupferminen) gewährten. Kreuger passte sie der damaligen Zeit an, indem er Anleihen (Inhaber-Obligationen) auf sein Unternehmen emittierte. Als Deutschland, Rumänien, Ungarn und andere Staaten die Zahlung der Zinsen und der Amortisierungsbeiträge einstellten, musste auch er seine Zahlungen an die Gläubigerländer schuldig bleiben. Damit brach sein Streichholzimperium zusammen. Es endete mit Kreugers Suizid 1932 in der Avenue Victor-Emanuel in Paris. Man fand ihn erschossen und mit einer Pistole in der Hand, die er am Tag zuvor gekauft hatte. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben Selbsttötung. Ein Motiv wäre der drohende Zusammenbruch seines Firmenimperiums gewesen. Die Kreuger & Toll AB musste wenige Wochen später Konkurs anmelden. Er täuschte sich in der politischen und wirtschaftlichen Lage und wurde so das Opfer ungünstiger Umstände. Im Gegensatz zu dieser Darstellung steht die Beurteilung durch Frank Partnoy in seinem 2009 erschienenen Werk, das eine negativere Rolle Kreugers beschreibt. Kreuger habe bereits in den 1920er Jahren mit Off-shore-Firmen die Verschuldung seiner Unternehmen vor Anlegern verschleiert. Ivars Bruder Torsten Kreuger vertrat die Ansicht, sein Bruder sei ermordet worden. Die Vermutungen darüber, wer der Auftraggeber eines Mordes gewesen sei, reichen von der schwedischen Industriellenfamilie Wallenberg über das amerikanische Bankhaus J.P. Morgan bis hin zu Josef Stalin. Unbestreitbar ist, dass Kreuger zahlreiche mächtige Feinde hatte. Ein Teil seines früheren Unternehmens existiert heute als Swedish Match AB, der weltgrößte Streichholzproduzent mit umfangreichen Aktivitäten im Tabakhandel. Das von ihm erlangte Zündwarenmonopol lief in der Bundesrepublik Deutschland erst 1983 aus. Trivia Im Roman Ein Sohn Englands (1935) von Graham Greene ist die Figur des schwedischen Milliardärs „Erik Krogh“ deutlich an das Vorbild Kreugers angelehnt. Greene hatte zuvor eine Biografie über Kreuger rezensiert. Peter van Eyck spielte Kreuger in dem 1967 ausgestrahlten deutschen Fernsehfilm Der Fall Ivar Kreuger. Literatur Frank Arnau: Talente auf Abwegen. Alexandre Stavisky. Ivar Kreuger. Serge Rubinstein, Harry Domela. Deutscher Bücherbund, Stuttgart 1966. Sebastian Balzter: Vorsicht, Brandgefahr! (Geldirrtümer Folge 50), in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 39, 1. Oktober 2017, S. 35. Allen Churchill: Der Zündholzkönig. Ivar Kreugers unglaubwürdiges Leben. Goverts, Stuttgart 1957. Heinz Coubier: Ivar Kreuger. Tragödie. Dietzmann, Leipzig 1939. Ilja Ehrenburg: Die Einheitsfront. Berlin 1930, deutsch Die heiligsten Güter. Roman der großen Interessen. Berlin 1931. Torsten Kreuger: Die Wahrheit über Ivar Kreuger. Augenzeugenberichte, Geheimakten, Dokumente. Seewald, Stuttgart 1966. André Kostolany: Kostolanys beste Geldgeschichten. Econ, Düsseldorf 1996, ISBN 3-612-26246-7. André Kostolany: Kostolanys Börsenseminar. Econ, Düsseldorf 1986, ISBN 3-612-26235-1. Ludwig Marcuse: Die Legende unserer Tage. In: Das Tage-Buch. 7. Mai 1932 (Artikel über Kreuger). Otto Walter (Hrsg.): Ivar Kreuger – die Katastrophe. 319 S. plus zahlreiche Abb. Walter, Olten und Konstanz 1932 Frank Partnoy: Der Zündholzkönig. Ivar Kreuger, Finanzgenie und Wegbereiter eines Jahrhunderts von Wall-Street-Skandalen (Originaltitel: The Match King. Profile Books, London 2009, übersetzt von Stefan Gebauer), Finanzbuch, München 2013, ISBN 978-3-89879-699-6. Eckhardt Wanner: Aufstieg und Fall des Ivar Kreuger, in: Die Bank, 11/2009 Weblinks Website Ivar Kreuger Berthold Merkle: Ein Leben wie im Rausch, in: Badische Zeitung, Literatur, 5. Juli 2013. Marc von Lüpke: Imperium aus Streichhölzern, in: einestages, 9. August 2013. Time-Magazine, 28. Januar 1957:World's Greatest Swindler (englisch) Time-Magazine, 5. September 1935: Kreuger's Trail (englisch) Einzelnachweise Zündwaren Industrieller Unternehmer (20. Jahrhundert) Wirtschaft und NSDAP bis 1933 Schwede Geboren 1880 Gestorben 1932 Mann
Balderschwang: Zwei Kinder von Traktor überrollt und getötet\nHomeVermischtes"Unfassbares Unglück": Zwei Kinder von Traktor überrollt und getötet\n14.07.2019, 09:08 Uhr zuletzt aktualisiert vor\n13-Jähriger am Steuer: "Unfassbares Unglück": Zwei Kinder von Traktor überrollt und getötet CC-Editor öffnen\nIm Allgäu sind zwei Kinder von einem Traktor überrollt worden und dabei ums Leben gekommen. Foto: dpa/Benjamin Liss\nBalderschwang . Ein zehn Jahre alter Junge und ein 13 Jahre altes Mädchen sind bei einem tragischen Unglück im Allgäu ums Leben gekommen.\nTragisches Ende eines sommerlichen Alp-Ausflugs: Unweit des Allgäuer Ferienorts Balderschwang sind am Samstagabend zwei Kinder von einem Traktor überrollt und dabei getötet worden. Sie hätten sich zusammen mit einem dritten Kind in einem an der Traktorfront montierten Transportcontainer befunden, berichtete Polizei am Sonntag. (Weiterlesen: Tragischer Unfall bei Junggesellinnenabschied in Österreich: Braut tot)\nBeim Überfahren einer Bodenwelle seien ein zehn Jahre alter Junge und ein 13 Jahre altes Mädchen aus dem Container herausgeschleudert und von dem Traktor überrollt worden. Ein weiteres 12-jähriges Mädchen blieb zwar körperlich unverletzt, wurde aber schwerst traumatisiert. Am Steuer des Traktors habe ein 13-Jähriger gesessen, teilte die Polizei mit. Einzelheiten wollte sie erst am Montag veröffentlichen. (Lesen sie dazu: Junge fährt Traktor, zwei Kinder sterben – War die Fahrt illegal?)\nPrivatfahrten sind erlaubt\nDas kleine Bergdorf Balderschwang im Oberallgäu. Foto: dpa/Stefan Puchner\n"Die ganze Gegend ist betroffen"
Unterschied zwischen Johanniskraut und Antidepressiva? (Medikamente) Du sagst es selbst : Die Nebenwirkungen sind erheblich geringer. Man muss aber fairerweise auch sagen, dass die Ansprechquote ( sprich Wirkung ) erheblich geringer ist. Der Hersteller der mir bekannten Präparate schreibt keine Begrenzung der Einnahmezeit vor !! Wenn Du also das Präparat nicht nur gut verträgst sondern auch noch eine ausreichende Wirkung verspürt, behalte die Einnahme bei !!! So nicht schon bekannt : Intensive Sonnenbestrahlung sollte vermieden werden !!! Frowlealla Johanniskraut ist ein pflanzliches Präparat. Das Mittel wirkt sehr gut bei leichten bis mittelschweren Depressionen bzw. depressiveN Verstimmungen, aber gegen wirklich schwere Depressionen helfen oft nur verschreibungspflichtige Medikamente, die dementsprechend natürlich auch stärkere Nebenwirkungen haben. Hinzu kommt noch, dass Johanniskraut Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufweist. Die Wirksamkeit der Anti-Baby-Pille bspw. ist durch die Einnahme von Johanniskraut beeinträchtigt. Die Einnahmedauer von Johanniskraut ist meines Wissens nach nicht begrenzt. Solange du dich damit wohl fühlst und es dir hilft, kannst du es weiter einnehmen. Wie schon gesagt wurde, ist Johanniskraut ein pflanzliches Mittel, mit dem du in erster Linie Schlafstörungen behandelst, da es dich ruhiger und entspannter macht. Gegen Depressionen wirkt Johanniskraut auch, aber da gibt es pflanzliche Mittel, in denen auch noch andere Kräuter enthalten sind und somit eine um einiges bessere Wirkung aufzeigen. Ich selbst habe zB. Sedariston genommen. Darin ist Johanniskraut, Baldrian und Melisse enthalten. Die Kombi aus den drei Produkten hat bei mir einen sehr positiven Effekt erwirkt. Ich konnte wieder besser schlafen, weil ich entspannter war. Aber nach einigen Tagen ging dieses entspannte, ruhige Wirkung in eine antriebssteigernde und motivierende Wirkung über. War sehr zufrieden mit dem Produkt. Verschreibungspflichtige Antidepressiva sind oft mit vielen Nebenwirkungen behaftet und auch wieder schwer abzusetzen. Schau doch www.innere-stärke.inforke.info vorbei. Da erhältst du viele Antworten auf deine Fragen. Kann man von Mirtazapin high werden? Wie im Titel schon erwähnt, wollte ich fragen, ob man ab einer gewissen Dosis Mirtazapin eine Art Rausch spüren kann ähnlich wie bei Codein? (Bitte keine Ratschläge so etwas nicht zu missbrauchen ich tue dies sehr sehr selten und kenne die Nebenwirkungen)
Ich weiß nicht worüber ich mit meiner freundin reden soll. ⛔ Gespräche mit Freundin führen. 2020-01-13\nIch weiß nicht worüber ich mit meiner freundin reden soll. Ich kann einfach nicht reden.. 2020-01-13\nUnd oft sind die Probleme, die ich hab, auch eher im Kopf, als tatsächlich im praktischen Leben. Dann aber einen Tag spaeter war er irgendwie komisch, hab schon gedacht, dass er mir aus dem Weg geht. Ein guter Psychotherapeut hat dafür auch Verständnis. Wurde in deiner Familie viel geredet? Sie haben Dir gute Tipps gegeben, zu denen ich Dir auch geraten hätte. Wenn ihr mit der Zeit öfters gemeinsam etwas unternehmt, ist wieder eine gemeinsame Gesprächsbasis da, ich meine, man kann sich dann über das Gesehene und Erlebte austauschen! Meine Therapeutin hat das irgendwann akzeptiert und die Themen erfragt und dann vorgegeben. .\nWir mussten ganz am Anfang für nen Antrag meinen Lebenslauf zusammenfassen, also kennt sie meine Vergangenheit und meine Themen schon einigermaßen. Antworte auf die Fragen, ganz normal, stelle selbst Fragen vielleicht zu dem gleichen Thema , auch wenn es dich gar nicht interessiert. Und vor lauter nachdenken sag ich dann meistens gar nix. Es ist ein gewaltiger Unterschied ob du Dinge mit Begeisterung sagst und wirklich ansteckend bist, ob du wirklich Feuer zeigst in der Art wie du mit Anderen sprichst. Obwohl ich mir sehr schwer dabei tue und oft gar nicht weiß, was ich sagen soll. Das führt dann manchmal dazu dass ich das Gespräch abbreche und weggehe bevor irgendwie peinliche Stille eintritt Für mich is es nicht so peinlich, aber oft für mein Gegenüber. Du sitzt in der Bahn neben Dir eine Frau mit Buch.\nSoll nicht heißen, du sollst trinken, sondern: Da hab ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Leute sich nicht mal ungern anlabern lassen. Ich weiß nicht was ich darüber erzählen soll. Du vertraust ihr vllt schon, aber nicht darauf, dass andere Leute dich nicht ablehnen, wenn du du selbst bist. Ernste Gespräche hat man, wenn es Anlässe dazu gibt. So was in dieser Richtung. Ich mag nicht gerne über das Wetter reden.\nIch bekomme es einfach nicht hin. Warum muss man denn immer solche Dinge planen oder sich vornehmen? Und dann meinte er, dass er heute mal ihn fragen wird, ob er was gegen mich hat, oder ob er nur schuechtern ist, oder was auch immer. Du musst es nicht übertreiben, etwas über deine Gefühle für das Mädchen zu schreiben ist immer ein Pluspunkt. Weiß garnicht was ich da noch soll. Manchmal kann es schwer sein, zu interpretieren, was du sagen willst, und deine Texte können nur mit Worten übermäßig aggressiv oder harsch klingen.\nOb sie Dir einen Tipp geben könnte, was man unbedingt gelesen haben muss usw. Aber weil es eben offenbar jeder tut und es sich so gehört, fühl ich mich besser wenn ich es getan habe, als wenn ich es nicht getan habe. Der Gedanke gefällt mir nämlich auch nicht sonderlich. Wenn man die richtigen Worte treffen kann, dann hat man sicherlich Vorteile. Theater,Kino,Deine Familie,lustige Geschichten,die nicht zu platt sind. Ich hätte nicht gedacht dass ich jemals zu so einem Thema was beitragen könnte.\nDas könnte aggressiv und ungeduldig wirken. Worüber rede ich mit einer Frau eigentlich und was mache ich jetzt nur? Worüber soll ich mit ihr reden? Doch die gab es natürlich schon. Vielleicht solltet Ihr mehr gemeinsame Interessen pflegen? Was tätest du machen, wenn du eine Million gewinnen würdest? Denn einige von ihnen üben eine große Anziehungskraft auf uns aus, andere wiederum nicht. Wenn Eure Berufe und Hobbys offenbar nicht so viel hergeben worüber man quatschen kann was vorkommen kann , dann macht es so wie die Rentner bei mir im Angelverein. Und doch willst Du diese Rolle weiterhin. Ich gehe mit meiner Freundin in die 10.\nIch finde es langweilig zuhause meinem Hund dabei zuzusehen, wie er sich die Pfoten leckt. Rosenrot Ich habe eine Menge Gedanken und könnte eigentlich pausenlos was sagen. Bei mir lag es zum großteil daran, daß mir die anderen Leute und deren Themen oft zu blöde und banal erschienen um mich mit ihnen abzugeben. Also ich hab meine Ex-Freundin immer gefragt, ob sie mitkommen will, wenn ich mich mit einem Freund oder meiner Familie getroffen hab. Wenn ich merke, dass andere Leute spontan Krankes, Witziges und Komisches daherreden, dann habe ich meistens kein Problem damit, mit denen zusammen genauso zu sein.\nIch weiß nicht worüber ich reden soll\nWie führt man mit einer Bekannten ein Gespräch, so dass es der Frau Spaß macht? Tus einfach immer mal wieder und entwickelt diese neue Beziehungsebene gemeinsam. Here I am Frech und Freundlich tuts da wohl eher. Finde es keine tolle Idee so ein Gespräch vom Zaun zu brechen nur damit man mal ein tiefergehendes Gespräch hatte. Denn irgendwann gehen mir die Themen auch aus. Liebe Grüße Evy Nicht Unter Druck Setzen Hallo, zu dem was die anderen geschrieben haben, läßt sich eigentlich kaum noch etwas hinzufügen.
Die Luftrettung ist der Einsatz von Rettungsmitteln über den Luftweg in der Notfallmedizin. Die Luftrettung wird dann eingesetzt, wenn die Lage ein schnelleres Eingreifen erfordert, als durch bodengebundene Rettungsdienste möglich ist. Das kommt meist in ländlichen Gebieten vor, wo dann meist ein Rettungshubschrauber verwendet wird; es fliegt aber z. B. in Australien im Outback der Flying Doctor Service Notfall- und auch reguläre ärztliche Einsätze mit Flugzeugen. Luftrettung in Deutschland Die Bundesrepublik Deutschland verfügt über ein nahezu flächendeckendes Luftrettungssystem, das in über 50 Jahren als Ergänzung zum bodengebundenen Rettungs- und Notarztdienst geschaffen wurde. Es hat sich als äußerst wirksam erwiesen. Der hohe Stellenwert ist heute unbestritten. In Deutschland ist der Rettungsdienst Ländersache und wird daher durch Landesrettungsdienstgesetze geregelt. Zur Durchführung der Luftrettung greifen die Länder dabei auf unterschiedliche Organisationen zurück. Derzeit gibt es 89 Rettungshubschrauber-Stationen in Deutschland. Die meisten davon sind in die primäre Luftrettung eingebunden. Das bedeutet, dass sie hauptsächlich sowohl als schneller Notarzt-Zubringer und Ersatz eines Notarzt-Einsatzfahrzeugs genutzt werden, jedoch auch Patiententransporte durchführen können, wenn zum Beispiel eine weiter entfernte Spezialklinik angeflogen werden muss oder kein Rettungswagen vorhanden ist. Die Intensiv-Transport-Hubschrauber sowie weitere Hubschrauber, wie etwa die des SAR-Dienst der Bundeswehr haben nicht die Primärluftrettung als offiziellen vorrangigen Auftrag, können aber in der Regel auch dazu genutzt werden, wenn erforderlich. Luftrettung in Österreich Das Rückgrat der österreichischen Flugrettung bildet der Christophorus Flugrettungsverein an dem der ÖAMTC und das Rote Kreuz beteiligt sind. Der ÖAMTC hat über sein Tochterunternehmen Heliair, das 24 EC 135 in Betrieb hat, die größte zivile Flotte dieses Hubschraubertyps in Europa und verleiht auch fünf Geräte an die ungarische Flugrettung OMSZ. Darüber werden Standorte von privaten Unternehmern im Auftrag der Länder betrieben. Hinzu kommen temporäre Standorte während der Skisaison. Luftrettung in der Schweiz In der Schweiz werden Rettungshubschrauber mehrheitlich von der Schweizerischen Rettungsflugwacht (kurz Rega), einer gemeinnützigen privaten Stiftung für Luftrettung oder deren Partnergesellschaften betrieben. Die Rega und ihre Partner können in der Schweiz über die Alarmnummer 1414 angefordert werden. Für den Einsatz in Süddeutschland wird die REGA über die jeweiligen Rettungsleitstellen alarmiert. Die Rega betreibt zwölf Luftrettungsstationen und eine Luftrettungsstation in Meyrin bei Genf mit einem Partner. Die Standorte werden im Artikel über die Rega beschrieben. Eine Ausnahme bildet der Kanton Wallis, in dem die Air Zermatt und die Air-Glaciers für die Luftrettung zuständig sind. Im Kanton Aargau betreibt die Alpine Air Ambulance AG (AAA) in Birrfeld einen Rettungshubschrauber der vom Aargauer Sanitätsnotruf in Aarau disponiert wird. Die erste alpine Luftrettung erfolgte im November 1946 am Gauligletscher. Luftrettung in Liechtenstein Seit Dezember 2018 betreibt die AP³ Luftrettung GmbH mit Sitz in Filderstadt (Deutschland) am Heliport Balzers in Liechtenstein den Rettungshubschrauber mit den Rufnamen Christoph Liechtenstein. Der Flugbetrieb wird von der AAA Alpine Air Ambulance AG mit Sitz in Wollerau (Schweiz) mit einem Hubschrauber des Typs Airbus Helicopters EC 135 durchgeführt. Die AP³ Luftrettung ist ein Joint Venture der DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG (DRF Luftrettung) aus Deutschland mit der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH aus Österreich und der AAA Alpine Air Ambulance AG aus der Schweiz. Luftrettung in Dänemark Die dänische Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen betreibt auf ihren vier Stützpunkten ausschließlich Hubschrauber des Typs Airbus Helicopters EC 135. Flugrettung in Ungarn Die ungarische Flugrettung OMSZ verfügt über fünf Stützpunkte, die mit EC 135 ausgerüstet sind. Geplant sind noch zwei weitere und ein Stützpunkt, der nur im Sommer besetzt ist. Sowohl die Planung als auch die Schulung der 80 Notfallärzte wurde vom österreichischen Christophorus Flugrettungsverein durchgeführt. Auch das Fluggerät ist von Heliair gechartert. Bi- und multilaterale Projekte in Europa Es gibt Projekte, an denen Organisationen mehrerer Staaten beteiligt sind. Zu nennen sind in diesem Kontext besonders: Siehe auch Luftrettung in Italien Luftrettung in den Niederlanden Luftrettung in Tschechien Flugrettung in der Slowakei Luftrettung in Luxemburg Forest Penetrator Literatur Hans-Ulrich Suckert, Marco Quinzio: Luftrettung in Deutschland. Medizin, Technologie und Menschlichkeit – im Einsatz für das Leben. Hrsg. Deutsche Rettungsflugwacht e.V., German Air Rescue, Deutsche Zentrale für Luftrettung (Filderstadt). W. Wolfsfellner MedizinVerlag, München 1996, ISBN 3-9802271-5-4. Hubertus Bartmann: Luftrettung am Wasser. Begleitheft zum Aufbaulehrgang für Feuerwehrtaucher – Hubschraubereinsatz. ecomed-sicherheit, Landsberg/Lech 2005, ISBN 3-609-66928-4. Roland Oster: Luftrettung. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02846-3. Tino Lorenz: Am Leben. Notarzt im Rettungshubschrauber. Heller, Taufkirchen 2007, ISBN 978-3-929403-24-4. ADAC-Stationsatlas „Christoph – bitte kommen!“, Ausgabe 2011/12, Hrsg. ADAC-Luftrettung GmbH, W. Wolfsfellner MedizinVerlag, München 2011, ISBN 978-3-933266-71-2. Holger Scholl: Luftrettung. Stumpf und Kossendey, Edewecht 2018, ISBN 3-932750-77-2 (Themenschwerpunkt). Weblinks rth.info-Faszination Luftrettung (Nachrichtenmagazin über Luftrettung) Einzelnachweise Notfallmedizin
Brenner ([]; italienisch Brennero) ist eine Marktgemeinde mit Einwohnern (Stand ) in Nord-Italien. Die Gemeinde gehört zu Südtirol und liegt an der Grenze zum österreichischen Bundesland Tirol. Hauptort und Sitz der Gemeindeverwaltung ist Gossensaß; zudem gehören die Fraktionen Pflersch, Brennerbad, Pontigl sowie der Großteil des Passdorfs Brenner auf dem namensgebenden Brennerpass zum Gemeindegebiet. Geografie Die Gemeinde befindet sich in Südtirol an der italienisch-österreichischen Staatsgrenze. Das Gemeindegebiet mit seiner Gesamtfläche von 114,30 km² lässt sich in zwei annähernd gleich große Teile gliedern: einen Abschnitt des Wipptals auf der Südseite des Brennerpasses () und das Pflerschtal mit den jeweils umliegenden Berggebieten. Gossensaß (1060–), liegt im Wipptal an der Einmündung des von Westen kommenden Pflerschtals – nahe der südlichen Nachbarstadt Sterzing. Hier beginnt in nordöstliche Richtung die letzte Steigung zum Brennerpass, das den Südtiroler vom Nordtiroler Teil des Wipptals trennt. In diesem engen Talabschnitt befinden sich die Ortschaft Giggelberg sowie die beiden Fraktionen Pontigl und Brennerbad. Die Passhöhe selbst bietet dem hauptsächlich zur Gemeinde Brenner gehörenden Passdorf Brenner Platz und trägt zudem die Grenze zur Tiroler Nachbargemeinde Gries am Brenner. Das bei Gossensaß nach Westen abzweigende Pflerschtal schließlich beinhaltet die Fraktion Pflersch mit mehreren Weilern. Die beiden Haupttäler des Gemeindegebiets werden von Hochgebirgsregionen eingerahmt. Die Berge westlich des Wipptals werden zu den Stubaier Alpen gezählt, jene östlich des Wipptals zu den Zillertaler Alpen. Der Gebirgszug, der vom Brennerpass nach Westen streicht und die nördliche Gemeinde- und somit Staatsgrenze bildet, ist Teil des Alpenhauptkamms. Der Kamm ist auf seiner ersten Wegstrecke, wo sich unter anderem der Sattelberg (), das Kreuzjoch (), der Fradersteller () und der Hohe Lorenzen () erheben und das Sandjöchl () einen Übergang nordwärts ins Obernbergtal vermittelt, relativ sanft ausgeprägt, gewinnt jedoch nach Westen zu den Tribulaunen hin deutlich an Höhe; der Abschnitt, der das Pflerscher Tal im Süden vom Gschnitztal im Norden trennt, trägt unter anderem die Schwarze Wand (), den Gschnitzer Tribulaun (), den Pflerscher Tribulaun (), das Goldkappl (), den Pflerscher Pinggl (), den Hohen Zahn (), die Weißwandspitze () und die Schneespitze (), bevor die Gemeinde Brenner am Feuerstein () ihren höchsten und westlichsten Punkt erreicht. Am Feuerstein zweigt ein Seitenkamm (Aggls-Rosskopf-Kamm) ab, der das Pflerschtal auf seiner Südseite zum Ridnauntal hin abschirmt. Die bedeutendsten Gipfel des Abschnitts, der die Grenze zwischen den Gemeinden Brenner und Ratschings bildet, sind die Agglsspitze (), die Wetterspitze () und die Telfer Weißen (). Die östliche Begrenzung des Gemeindegebiets zu Pfitsch hin bildet der Tuxer Kamm der Zillertaler Alpen, der auf der Ostseite des Wipptals aufragt. Zu den höchsten Erhebungen dieser Kette, in der das Schlüsseljoch () und das Brennermäuerl () Übergange ins Pfitscher Tal darstellen, zählen der Wolfendorn (), die Flatschspitze (), die Rollspitze () und das Hühnerspiel (). Die bedeutendsten Gewässer der Gemeinde Brenner sind der am Brennerpass entspringende Eisack und der Pflerscher Bach, die bei Gossensaß aufeinandertreffen. Über dem Pflerscher Talschluss befinden sich zudem mehrere kleinere Bergseen, darunter der Sandessee (), die zwei Stubenseen ( und ) und der Grünsee (). Name Die Gemeinde Brenner verdankt ihren Namen dem Brennerpass, kurz Brenner genannt. Dessen Name geht wiederum auf das Spätmittelalter zurück. 1288 ist urkundlich ein Prennerius de Mittenwalde (das heutige Passdorf Brenner hieß damals noch Mittenwald) belegt, der in den 1290er Jahren noch mehrmals erwähnt wird und am Pass zwei Hofstellen hatte. Prenner lässt sich dabei wohl als Bezeichnung für einen Mann, der Brandrodung betreibt, deuten. Im 14. Jahrhundert vollzog sich dann der Wechsel, mit dem der Personen-/Hofname zu einer Bezeichnung für die gesamte Passhöhe wurde. Geschichte Der Brennerpass wurde nachweislich seit der Bronzezeit begangen, die Via Raetia führte durch das Haupttal. Dauersiedlungen aus der vorchristlichen Zeit sind auf dem Gemeindegebiet jedoch keine nachzuweisen. Nur auf dem Gossensaßner Raspenbichl stand eine kleine prähistorische Wallburg. Der Brennerraum wurde im Frühmittelalter von den über den Brenner kommenden Bajuwaren urbar gemacht und dauerhaft besiedelt. Um 1400 wurde auch das Brennerbad erstmals urkundlich erwähnt, welches an einer alkalisch eisenhaltigen Thermalquelle errichtet wurde. Durch Zerstörungen infolge von Muren und Lawinen wurde der Betrieb 150 Jahre später aufgelassen. 1607 wurde die Quelle reaktiviert und Zacharias Geizkofler stiftete zwei Badehäuser und eine Kapelle. Erst mit der Anbindung an die Brennerbahn 1869 wurde auch das Badhaus technisiert. 1867 wurde die Brennerbahn fertiggestellt, wodurch der Transit über den Pass einen erneuten Aufschwung nahm. Dem Ingenieur hinter diesem Projekt, Ing. Karl von Etzel, wurde im Bahnhof ein Denkmal gesetzt. Die Gemeinde Brenner war Teil des Gerichtsbezirkes Sterzing, welches bis zum nördlich des Passes gelegenen Weiler Brennersee reichte und südlich an Gossensaß grenzte. Zollstationen waren in nördlicher Richtung der Luegg, im Süden Lurgges, womit deutlich wird, dass der Pass historisch niemals als Grenze fungierte. Erstmals im Jahre 1848 wurde von italienischen Nationalisten unter Führung von Giuseppe Mazzini die Forderung nach der Brennergrenze erhoben. Infolge der italienischen Einigung wurden Gebietsforderungen unter dem Schlagwort „vom Brenner bis Triest“ postuliert. Gossensaß prägen zwei Wirtschaftsperioden im Laufe der Jahrhunderte: der Bergbau im 15. Jahrhundert und der Nobeltourismus, durch den Bau der Eisenbahn (1863–1867) angeregt. Das Pflerschtal prägt seit Jahrhunderten die Landwirtschaft, der Bergbau brachte im Mittelalter Arbeit und Wohlstand in das Tal. Nach dem Ersten Weltkrieg Obwohl Italien zu Beginn des Ersten Weltkrieges mit dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn verbündet war, verhielten sich die Italiener zunächst neutral gegenüber den kriegführenden Ländern. Das änderte sich erst 1915 mit einem Geheimvertrag in London zwischen der Entente und Italien. Dessen wichtigster Punkt für Italien war im Falle eines Sieges der Entente die Annexion der Gebiete der Grafschaft Tirol bis zum Alpenhauptkamm. Nach dem Waffenstillstand von Villa Giusti 1918 wurde der Brenner von italienischen Truppen besetzt. Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Saint-Germain 1920 wurde der Brenner auch völkerrechtlich zum Grenzpass an der neu gezogenen italienisch-österreichischen Staatsgrenze. Per Regierungsdekret wurden im Jahre 1929 die bis dahin selbständigen Gemeinden Brenner, Gossensaß und Pflersch zur Gemeinde Brenner mit Sitz in Gossensaß zusammengelegt. Während des Zweiten Weltkrieges wurden der Brenner und die Bahnstrecke stark bombardiert, um die deutschen Truppen in Italien von ihrem Nachschub abzuschneiden. Strukturwandel seit den 1990er Jahren Die 1990er Jahre brachten einschneidende Veränderungen am Brenner. Mit dem Ende des Kalten Kriegs und der Beilegung des Südtirol-Konflikts verschwand das militärische Interesse an der italienischen Nordgrenze. Dank dem EU-Beitritt Österreichs 1995 wurden die Zollstationen überflüssig. Durch das Schengener Abkommen fanden auch die systematischen Grenzkontrollen am 1. April 1998 ein Ende. All diese Entwicklungen führten zu einem Verlust ertragreicher Geschäftsmöglichkeiten und einem Bevölkerungsrückgang. Mittlerweile versucht sich die Gemeinde verstärkt im Tourismus- und Dienstleistungssektor zu positionieren. Bevölkerung Sehenswürdigkeiten Wirtschaft Am 5. und 20. jeden Monats (wenn dieser auf einen Sonntag fällt: am Samstag) findet auf dem Marktplatz des Passdorfs ein großer Markt statt, wo vor allem Textilien angeboten werden. Am 30. November 2007 wurde auf der Passhöhe direkt an der Staatsgrenze ein Factory-Outlet-Center eröffnet, das rund 70 Geschäften Platz bietet. In Pflersch besteht das kleine Skigebiet Ladurns. Die Skigebiete Zirog am Brenner und Hühnerspiel bei Gossensaß wurden 1986 bzw. 1991 geschlossen. Verkehr Durch die Gemeinde Brenner verlaufen wichtige Verkehrsinfrastrukturen, die Italien über den Brennerpass mit Mitteleuropa in Nord-Süd-Richtung verbinden. Die A22 und die SS 12 durchqueren die Gemeinde ebenso wie die Brennerbahn, die hier mit dem Bahnhof Brenner und dem Bahnhof Gossensaß zwei Zugangsstellen bietet. Der letzte Anstieg der Eisenbahnstrecke von Gossensaß zur Passhöhe wird durch den Pflerschtunnel erleichtert, der den alten Aster Tunnel ersetzt. Auch die Radroute 1 „Brenner–Salurn“ durchquert das Gemeindegebiet. Bildung Die deutschsprachigen Bildungsangebote der Gemeinde umfassen zwei Grundschulen in Gossensaß und Pflersch sowie eine Mittelschule in Gossensaß. Diese drei Einrichtungen sind zusammen dem Schulsprengel der Nachbargemeinde Sterzing I angeschlossen. In Gossensaß besteht zudem die italienischsprachige Grundschule „San Giovanni Bosco“, die vom Schulsprengel Sterzing – Wipptal verwaltet wird. Politik Bürgermeister seit 1952: 1952–1956 Ludwig Gröbner 1956–1965 August Gröbner 1965–1977 Emil Egartner 1977–1995 Alfred Plank 1995–2008 Christian Egartner 2009–2020 Franz Kompatscher 2020– Martin Alber Persönlichkeiten Enzo Perin (* 1933), Skispringer und Nordischer Kombinierer Literatur Engelbert Auckenthaler: Geschichte der Höfe und Familien des obersten Eisacktals (Brenner, Gossensass, Pflersch). Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 1953. Günther Ennemoser: Gossensass, Brenner, Pflersch. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1984, ISBN 88-7014-344-9. Hermann Wopfner: Die Besiedlung der Hochgebirgstäler, dargestellt an der Siedlungsgeschichte der Brennergegend. In: Zeitschrift des Österreichischen Alpenvereins. 51, 1920. Alois Trenkwalder: Brenner. Bergdorf und Alpenpaß – Brennero. Storia di un paesino e di un valico internazionale. Brenner 1999 (online). Weblinks Gemeinde Brenner Geschichte-Tirol: Brenner Einzelnachweise Gemeinde in Südtirol Stubaier Alpen Zillertaler Alpen Ersterwähnung 1288 Gemeindegründung 1838
Ein Ergebnis ist ein Begriff aus den Grundlagen der Stochastik. In der Literatur finden sich viele verschiedene Bezeichnungen, unter anderem auch Zufallsergebnis, Grundereignis, atomares Ereignis, Element eines Wahrscheinlichkeitsraums, Merkmal oder Elementarereignis. Die Bezeichnung als Elementarereignis ist jedoch zweideutig, siehe Abschnitt Elementarereignisse. Ergebnisse können auf zweierlei Arten eingeführt werden: entweder als Element der Ergebnismenge in einem Wahrscheinlichkeitsraum oder als möglicher Ausgang eines modellierten Zufallsexperimentes. Definition Bei der Definition von Ergebnissen gibt es zwei Herangehensweisen: Kommt man axiomatisch von der Definition eines Wahrscheinlichkeitsraumes , so wird jedes Element der Ergebnismenge ein Ergebnis genannt Geht man von einem Zufallsexperiment aus und will davon ausgehend einen entsprechenden Wahrscheinlichkeitsraum modellieren, so wird jeder mögliche Ausgang des Zufallsexperimentes ein Ergebnis genannt. Die Ergebnisse werden dann in der Ergebnismenge zusammengefasst. Meistens werden Ergebnisse mit bezeichnet. Beispiele Beispiele für Ergebnisse als Ausgang eines Zufallsexperimentes sind: Der Wurf eines Würfels soll modelliert werden. Mögliche Ausgänge sind die Zahlen von 1 bis 6. Also sind die Ergebnisse . Die Lebensdauer eines Elektrobauteils soll modelliert werden. Da es zu jeder beliebigen Zeit nach Beobachtungsbeginn kaputtgehen kann, sind die Ergebnisse von der Form für und . Nicht immer sind Ergebnisse so einfach strukturiert. Betrachtet man zum Beispiel mögliche Ladungsverteilungen in einem Kristallgitter und will Aussagen über mögliche Übergänge treffen, so kann ein Ergebnis ein knotengewichteter Graph mit Knotengewichten 0, 1 oder −1 sein. Beispiel für Ergebnisse als Elemente der Ergebnismenge ist: Betrachtet man den Wahrscheinlichkeitsraum mit einem beliebigen Wahrscheinlichkeitsmaß , so ist jede natürliche Zahl ein Ergebnis, da sie ein Element von ist. Rolle in der Modellierung Ergebnisse sind die kleinsten Einheiten in der Definition eines stochastischen Modells. Ihnen wird noch keine Wahrscheinlichkeit zugewiesen, sondern sie werden zur Ergebnismenge zusammengefasst. Auf der Ergebnismenge definiert man nun die Mengen, denen eine Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden soll, die Ereignisse. Diese wiederum werden im Ereignissystem, einer σ-Algebra, gesammelt. Das Ereignissystem bildet das Pendant zur Definitionsmenge der Analysis. Nur den Elementen des Ereignissystems kann eine Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden. Ein Tripel aus Ergebnismenge , Ereignissystem und Wahrscheinlichkeitsmaß wird auch ein Wahrscheinlichkeitsraum genannt und bildet die Grundlage für weitere Untersuchungen. Ergebnisse und Ereignisse Ergebnisse und Ereignisse sind leicht zu verwechseln. Ergebnisse sind Elemente einer Menge, sie können keine Wahrscheinlichkeit erhalten. Zum Beispiel ist die beim Würfeln ein Ergebnis. Ereignisse sind Teilmengen der Ergebnismenge. Sie enthalten demnach Ergebnisse als Elemente. So ist beim Würfeln ein Ereignis, aber kein Ergebnis. Ist umgekehrt ein Ergebnis, so muss nicht notwendigerweise ein Ereignis sein. Ereignisse können beliebig viele Elemente enthalten, wie zum Beispiel . Elementarereignisse Der Begriff des Elementarereignisses wird in der Literatur nicht eindeutig verwendet. Er bezeichnet teils ein Ergebnis , dann ist der Name „Ereignis“ irreführend, da Ergebnisse und Ereignisse unterschiedlich sind. Teils bezeichnet er auch bei diskreter Ergebnismenge ein Ereignis mit einem Element, also von der Form . Begriff Die Bezeichnung „Elementarereignis“ für die Elemente des Wahrscheinlichkeitsraumes geht auf Kolmogorow zurück; dieser unterschied zwar auch zwischen den Elementen der Ergebnismenge und ihren einelementigen Teilmengen, führte für Letztere aber keine eigene Bezeichnung ein. Neuere Literatur verwendet im Unterschied dazu eher die Bezeichnungen „Ergebnis“ oder „Ausgang“. „Ereignis“ wird anschaulich aufgefasst als Menge, die aus Ergebnissen besteht. Literatur Einzelnachweise Weblinks Elementarereignis auf Mathe-Online Wahrscheinlichkeitsrechnung Stochastik
Für eine Primzahl ist eine -Gruppe in der Gruppentheorie eine Gruppe, in der die Ordnung jedes Elements eine Potenz von ist. Das heißt, für jedes Element der Gruppe gibt es eine natürliche Zahl , so dass hoch gleich dem neutralen Element der Gruppe ist. Die Sylow-Sätze ermöglichen es, -Untergruppen von endlichen Gruppen mit kombinatorischen Methoden aufzufinden. Besonders wichtig sind dabei die maximalen -Untergruppen, die -Sylowgruppen, einer endlichen Gruppe. Definitionen und Eigenschaften Eine Untergruppe einer Gruppe heißt -Untergruppe, wenn sie eine -Gruppe ist. Eine -Untergruppe einer Gruppe heißt -Sylowuntergruppe oder -Sylowgruppe von , wenn sie maximale -Untergruppe von ist. Das heißt, für jede -Untergruppe von folgt aus , dass gilt. (Dabei steht hier für eine feste Primzahl.) -Gruppen sind spezielle Torsionsgruppen (dies sind Gruppen, in denen jedes Element endliche Ordnung hat). Spezielle p-Gruppen Endliche p-Gruppen Ist eine endliche Gruppe, dann ist sie genau dann eine -Gruppe, wenn ihre Ordnung eine Potenz von ist. Das Zentrum einer endlichen nichttrivialen -Gruppe ist selbst eine nichttriviale -Gruppe. Das zeigt man mit der Bahnformel für die Konjugation. Im Spezialfall einer Gruppe der Ordnung kann man sogar noch mehr sagen: In diesem Fall ist die Gruppe entweder zu der zyklischen Gruppe oder zum direkten Produkt isomorph. Insbesondere ist die Gruppe also abelsch. Jede endliche -Gruppe ist nilpotent und damit auch auflösbar. Eine nichttriviale endliche -Gruppe ist genau dann einfach, hat also nur die trivialen Normalteiler, wenn sie Elemente hat und damit isomorph zu ist. -Gruppen derselben Ordnung müssen nicht isomorph sein, z. B. sind die zyklische Gruppe und die Kleinsche Vierergruppe beides 2-Gruppen der Ordnung 4, aber nicht zueinander isomorph. Eine -Gruppe muss auch nicht abelsch sein, z. B. ist die Diedergruppe eine nichtabelsche 2-Gruppe. Es gibt bis auf Isomorphie genau fünf Gruppen der Ordnung . Davon sind drei abelsch. Es gibt bis auf Isomorphie genau P(n) abelsche Gruppen der Ordnung . Dabei ist P die Partitionsfunktion. Hat eine endliche Gruppe die Gruppenordnung und ist dabei teilerfremd zu dann enthält für jede Zahl eine -Untergruppe mit Elementen. Für ist eine -Sylow-Untergruppe. Falls ist, dann ist ein Normalteiler in einer -Untergruppe mit der Gruppenordnung von . Ist in der beschriebenen Situation eine p-Sylow-Untergruppe, dann gilt , wobei einer Untergruppe ihren Normalisator zuordnet. Elementar abelsche Gruppe Eine beliebige Gruppe heißt elementar abelsche Gruppe, wenn jedes Gruppenelement (außer dem neutralen Element) die Ordnung p hat (p Primzahl) und ihre Verknüpfung kommutativ ist. Elementar abelsche Gruppen sind also spezielle abelsche p-Gruppen. Der Begriff wird meistens für endliche Gruppen gebraucht. Eine endliche Gruppe G ist genau dann elementar abelsch, wenn eine Primzahl p existiert, so dass G ein endliches (inneres) direktes Produkt von zyklischen Untergruppen der Ordnung p ist. Eine beliebige, auch unendliche Gruppe ist genau dann elementar abelsch, wenn eine Primzahl p existiert, so dass jede ihrer endlich erzeugbaren Untergruppen ein endliches (inneres) direktes Produkt von zyklischen Untergruppen der Ordnung p ist oder sie als Gruppe isomorph zu einem -Vektorraum über dem Restklassenkörper ist. Ein endliches direktes Produkt kann hier auch „leer“ sein oder nur einen Faktor haben. Die triviale, einelementige Gruppe ist also ebenfalls elementar abelsch und dies bezüglich jeder Primzahl. Eine nichttriviale zyklische Gruppe ist genau dann elementar abelsch, wenn sie isomorph zu einem endlichen Primkörper (als additive Gruppe) ist. Aus den genannten Darstellungen wird offensichtlich: Jede Untergruppe und jede Faktorgruppe einer elementar abelschen Gruppe ist elementar abelsch. Beispiele und Gegenbeispiele Endliche Gruppen Die zyklische Gruppe ist eine abelsche p-Gruppe und sogar elementar abelsch. Das direkte Produkt ist eine elementar abelsche p-Gruppe. Die zyklische Gruppe ist eine abelsche p-Gruppe, die nicht elementar abelsch ist. Die Diedergruppe und die Quaternionengruppe sind nicht abelsche 2-Gruppen. Keine p-Gruppe und damit auch nicht elementar abelsch ist z. B. die zyklische Gruppe , da sie Elemente der Ordnung 6 enthält und 6 keine Primzahlpotenz ist. Ebenso ist die symmetrische Gruppe keine p-Gruppe, da sie Elemente der Ordnung 2 und Elemente der Ordnung 3 enthält, und diese Ordnungen nicht Potenzen derselben Primzahl sind. Beispiele unendlicher p-Gruppen Betrachte die Menge aller rationalen Zahlen, deren Nenner 1 oder eine Potenz der Primzahl p ist. Mit der Addition dieser Zahlen modulo 1 erhalten wir eine unendliche abelsche p-Gruppe. Jede Gruppe, die hierzu isomorph ist, heißt -Gruppe. Gruppen dieses Typs sind wichtig bei der Klassifikation unendlicher abelscher Gruppen. Die -Gruppe ist auch isomorph zur multiplikativen Gruppe derjenigen komplexen Einheitswurzeln, deren Ordnung eine p-Potenz ist. Diese Gruppe ist eine abelsche p-Gruppe aber nicht elementar abelsch. Der rationale Funktionenkörper in einer Variablen ist (als Gruppe mit der Addition) eine unendliche elementar abelsche 5-Gruppe. Literatur Thomas W. Hungerford: Algebra (= Graduate Texts in Mathematics. Bd. 73). 5th printing. Springer, New York NY u. a. 1989, ISBN 0-387-90518-9, Kapitel I Groups, 5–7. Einzelnachweise Endliche Gruppe
Geeignete Schalen für Aprikosen-Prebonsai in der Anzuchtphase sind die Kunststoff Bonsaischalen. Die dunkelbraune Farbe der Schalen paßt sehr gut zum dunkeln Stamm eines Aprikosenbonsai und sind frostfest und UV-stabil. Für 2-3 Jahre alte Jungpflanzen in der Anzucht nimmt man am besten Plastik Pflanztöpfe.
(1) 1Hat der Verkäufer vor dem Verkauf einen Erbschaftsgegenstand verbraucht, unentgeltlich veräußert oder unentgeltlich belastet, so ist er verpflichtet, dem Käufer den Wert des verbrauchten oder veräußerten Gegenstandes, im Falle der Belastung die Wertminderung zu ersetzen. 2Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Käufer den Verbrauch oder die unentgeltliche Verfügung bei dem Abschluss des Kaufs kennt.
Hier ist eine Liste von Seen in Island, zum Teil mit ihrer Fläche und/oder Tiefe. Als größter See Islands gilt der Þórisvatn mit einer Fläche von 83 bis 88 km². Der tiefste See mit einer Tiefe von 284 m ist der Jökulsárlón. Siehe auch Skaftárkatlar, subglaziales Seengebiet Veiðivötn, Kraterseen im Süden Islands Einzelnachweise Island !Liste der Seen in Island !Island
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Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) in Hannover ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut in Trägerschaft eines eingetragenen Vereins. Es wurde 1979 vom damaligen niedersächsischen Justizminister Hans-Dieter Schwind gegründet. Der Sitz liegt im Stadtteil List nahe dem Welfenplatz. Beschreibung Laut Eigendarstellung ist es Zweck des Instituts, als selbstständige Forschungseinrichtung praxisorientierte kriminologische Forschung zu betreiben und zu fördern. Von 1988 bis 2015 wurde es – mit Unterbrechung von 2000 bis 2003 – von Christian Pfeiffer geleitet; außerdem gibt es fünf weitere wissenschaftliche Vollzeitstellen sowie weitere drittmittelfinanzierte Stellen. Für seine Grundfinanzierung erhält das KFN Finanzmittel vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das KFN kooperiert mit mehreren Einrichtungen im Bundesgebiet wie der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden und dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht. Das interdisziplinär arbeitende Institut hat in seiner vierzigjährigen Geschichte grundlegende Forschungsergebnisse im Bereich der Kriminologie hervorgebracht. So forschte das Institut zum Beispiel zum Zusammenhang von Schulabsentismus und Kriminalitätsprävalenz. Die beschäftigten Wissenschaftler sind vor allem Juristen, Psychologen, Soziologen, Pädagogen und Medienwissenschaftler. Das Institut äußerte sich in der Vergangenheit regelmäßig zum Waffenrecht sowie zum Waffengesetz in Deutschland. Studie zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche Am 20. Juni 2011 fasste die Deutsche Bischofskonferenz einstimmig den Beschluss, dass Kirchenmitarbeiter unter Aufsicht eines KFN-Teams, bestehend aus pensionierten Staatsanwälten und Richtern, die Akten kirchlicher Institutionen auf Hinweise zu sexuellen Übergriffen durchsuchen werden. Das Projekt wurde aufgrund von Widerständen der Priesterschaft und des Ausstiegs von drei Bistümern bis Dezember 2012 noch nicht realisiert. Am 8. Januar 2013 wurde bekannt, dass die Deutsche Bischofskonferenz den Vertrag über die Studie wegen Differenzen mit dem KFN gekündigt hatte. Leiter Helmut Kury (1979–1987) Christian Pfeiffer (1988–2000) Peter Wetzels (2000–2002) Werner Greve (2002–2003) Christian Pfeiffer (2003–2015) Thomas Bliesener (seit April 2015) Weblinks Offizielle Website Belege Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut Kriminologisches Forschungsinstitut Forschungseinrichtung in Hannover Gegründet 1979 Verein (Hannover) Kriminalität in Deutschland
amigurumi - 2/2 - Stricken lernen, Häkeln lernen mit eliZZZa * Socken stricken, Stricken Anleitungen,Strickmuster, Häkelmuster, Häkelanleitungen eliZZZa | 26. November 2010 | 10 Comments eliZZZa | 23. November 2010 | 47 Comments Also ein waschechtes Amigurumi ist dieser Häkelbär ja nicht, aber als Resteverwertung für alle Arten von Garnen und Nadelstärken ein originelles Geschenk in letzter Minute oder ein mit Liebe gehäkelter Schlüsselanhänger oder Geschenksanhänger. Meine Finger sind für "echte" Amigurumis nicht wirklich geeignet, das merke ich bei jedem neuen Versuch, da schmeiss ich gleich die Geduld [...] eliZZZa | 20. Juni 2010 | 9 Comments Da spazier ich heute Morgen nichts ahnend durch meine Plantage und stecke hier und da meinen Rüssel in eine Orchidee – wer schaut mir plötzlich in die Augen? Linda die Nacktschnecke. Und wer hat mir die wohl untergejubelt? Lila natürlich, die übliche Verdächtige >;o)) Kostenlose Strickanleitung im Club. eliZZZa | 4. August 2009 | 35 Comments Durch Regulla wieder mit dem Amigurumi Virus infiziert, fiel mir eine Site ein, die a) entzückende Amigurumis vorstellte und diese b) dann noch mit so lustigen Biographien versehen hatte, dass ich Tränen lachen musste. Nur wollte mir partout nicht mehr einfallen, WO ich über diesen Blog gestolpert war. Dabei war's eine von unseren kreativen Freundinnen [...]
Was verrät deine Körpersprache? › NewSocialDynamics\nAber viel wichtiger ist, welchen dieser Kriterien schenkst du mehr glauben? Der Körpersprache, der verbalen Sprache oder gar dem Inhalt?\nIch kann euch sagen, euer Unterbewusstsein weiß schon ganz gut bescheid, denn es gibt Körpersignale die angeboren sind.Deshalb reagieren wir manchmal ganz natürlich auf unser Gegenüber.\nHeute werde ich dir also 3 Themen geben auf die du, beziehungsweise dein Körper unbewusst, reagierst.\nKann es sein, dass du deine Hand zu einer Faust ballst? Denn das ist das eindeutigste Zeichen. Du machst das Instrument für Geben und Nehmen wird nun zu einer Art Waffe.\nHier ist das werben und eine andere Person durch den Körper gemeint. Diese Kategorie ist sehr vielseitig was die Signale betrifft. Durch diese Signale zeigen wir Aktivität, Erlebnis oder Handlungsbereitschaft.\nStreifst du mit deinen Händen über einen Körperteil der dir wichtig ist oder den du besonders schön findest, z.B.: deine Haare, dann lenkst du die Aufmerksamkeit genau darauf. Den genau an diesem Punkt wirkt dein Körper attraktiv.\nDu fühlst dich wieder attraktiv und aus zum werben kommt nun das prahlen hinzu, was deinen Körper strafft, du stehst aufrecht und dies wird als Bereitschaft deinerseits festgestellt.\nDu siehst also, dass du ganz unbewusst Kenntnisse von Körpersprache beherrscht und sie auch anwendest.
Alexei Leonidowitsch Paschitnow (, oft in der englischen Schreibweise Alexey Pajitnov, * 14. März oder 16. April 1956) ist ein russisch-US-amerikanischer Programmierer. Zusammen mit Dmitri Pawlowski und Wadim Gerassimow erfand er 1984 während seiner Arbeit an der Moskauer Akademie der Wissenschaften das populäre Computerspiel Tetris. Da das Spiel offiziell von der Sowjetunion vertrieben wurde, erhielt Paschitnow nichts von den Einnahmen, die das Spiel einbrachte. 1991 wanderte er in die Vereinigten Staaten aus und gründete dort mit Henk Rogers die Tetris Company, wo er weitere Spiele im Stil von Tetris entwickelte. Von Ende 1996 bis 2005 arbeitete er für das Unternehmen Microsoft. Die ursprünglich für Tetris vergebenen Rechte liefen ebenfalls 1996 aus, sodass er seither auch Geld für das von ihm entwickelte Spiel erhielt. Allerdings machten die Gewinne zu diesem Zeitpunkt nur noch einen Bruchteil der in den vorangegangenen Jahren gezahlten Summen aus. Rezeption Ein Teil der Dokumentation Highscore – Die Geschichte der Computerspiele behandelt die Entstehungsgeschichte und die damaligen Probleme um die Vermarktung von Tetris und zeigt einige alte Aufnahmen von Alexei Paschitnow und Henk Rogers. In dem Roman Gegen den Tag von Thomas Pynchon taucht ein Luftschiffkapitän namens Igor Padsitnow auf. Sein Schiff heißt Bolschaia Igra, was übersetzt Das Große Spiel heißt. Er bekämpft seine Gegner, indem er „Ziegelsteine und Mauerwerk – und zwar stets in Blöcken zu vier Fragmenten“ – abwirft. In dem Spielfilm Tetris aus dem Jahr 2023 wird er von Nikita Michailowitsch Jefremow dargestellt. Weblinks Алексей Пажитнов Biografie (russisch, mit Verzeichnis der von ihm entwickelten Spiele) Quellen Informatiker Spieleentwickler Person (Microsoft) US-Amerikaner Russe Geboren 1956 Mann
Erwachte Aussagen und Zitate\nEs gibt niemals ein Hier in dem du dich vorfindest, in dem du nicht sein wolltest.\nNur der Mind kann dich das denken lassen, und die Identifikation damit dich glauben machen.\nDenn alles ist ein Geschehen des Einen Flußes...\nUnd das ist natürlich ein Paradox, weil wir in jedem Moment (scheinbar) selbst entscheiden, und uns vieles nicht gefällt worin wir uns vorfinden bzw. was wir erleben.\nJe mehr die "Menschen" von "Liebe" reden, umso weniger sind sie darin.\nWenn Du glaubst, Dein "Sein" wäre im "Jetzt", hast Du noch nicht verstanden und verinnerlicht, was "Zeit" wirklich ist.\nEs gibt nichts anderes als SEIN bzw. das JETZT. Alles andere ist Illusion.\nRE: Erwachte Aussagen und Zitate (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.09.2017 00:00 von Amarok.)\nAuch die Vorstelllung eines "Jetzt" ist lediglich Illusion (und damit eine Krücke).\nUnd wenn man das "Sein" entmystifiziert und all den Schnickschnack, den die westliche/weltliche "Sinnsuche" hineinprojiziert, fallenlässt, ist der "Reiz" dahinter (ähnlich wie bei der ominösen, achso "heiligen" Erleuchtung) entschwunden.\nFrage: Wo hast Du denn den Text hier aus dem EP her?\nUnd v.a. von welchem Stamm soll das hersein???\n(27.09.2017 23:58)Amarok schrieb: Auch die Vorstelllung eines "Jetzt" ist lediglich Illusion (und damit eine Krücke).\nAls Vorstellung ja, da hast du Recht.\nAber Jetzt (so wie ich es meine) ist keine Vorstellung, mein Lieber. ;-)) Denn dann sind wir im Kopf, der Geburtsstätte aller Vorstellungen, sozusagen.\nMan kann es auch als eine Brücke, ein Portal zum Sein jenseits von Zeit und Raum sehen.\n(27.09.2017 23:58)Amarok schrieb: Frage: Wo hast Du denn den Text hier aus dem EP her?\nAus nem anderen Forum. :-)\n(27.09.2017 23:58)Amarok schrieb: Und v.a. von welchem Stamm soll das hersein???\nDas weiß ich nicht, aber diese Indianersprüche lese ich auch häufig bei FB.\nMenschen neigen aber nunmal dazu, sich "Dinge" wie ein ominöses "Jetzt" vorzustellen. Mir ist schon klar was Du meinst und woraufs hin soll...\nDas funzt halt nur, wenn "man" sich "Zeit" linear hernimmt. Nebenbei, und das wird gern vergessen: In der Bewusstheit gibt es auch kein "Jetzt".\nDa unser Hirn aber nunmal so konstruiert ist, dass es zur Orintierung einen Fixpunkt benötigt wurde eben "Jetzt" daraus. Verstehste wie ich meine?\nHab dazu mal ne sehr spannende Berichtreihe von nem Neurologen gesehen, einiges hat sich auch mit "EIgenerlebtem" gedeckt, lustigerweise....\nAaah, okay. Also ist das in dem EP wieder son "...aber die edlen Indianer.... haben gesagt" Spruch, von dem die Nativen garnicht wissen, dass se sowas je äusserten\nIch frag mich da halt, woher das dann denn kommt... Naja, nich so wichtig...\n(28.09.2017 00:14)Amarok schrieb: Aaah, okay. Also ist das in dem EP wieder son "...aber die edlen Indianer.... haben gesagt" Spruch, von dem die Nativen garnicht wissen, dass se sowas je äusserten\nMöglich, das weiß ich nicht...\n(28.09.2017 00:14)Amarok schrieb: In der Bewusstheit gibt es auch kein "Jetzt".\nJa, nur Sein, Hier....das ist schon Jetzt. Und "funktioniert" halt immer nur Jetzt, im gegenwärtigen Augenblick.\n(28.09.2017 00:14)Amarok schrieb: Hab dazu mal ne sehr spannende Berichtreihe von nem Neurologen gesehen, einiges hat sich auch mit "EIgenerlebtem" gedeckt, lustigerweise....\nOh, gibts sowas? Hab ich noch nicht gesehen.\nRE: Erwachte Aussagen und Zitate (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.09.2017 00:34 von Amarok.)\n***Oh, gibts sowas? Hab ich noch nicht gesehen.***\nJa, gibts paar wirklich lohnenswerte Sachen. Sollte sogar bei youtube zu finden sein.\nIch hab selber 3 oder 4 pdfs wo es darum geht, neuronale Muster bei "Tiefentranceen" usw zu bemessen / auszuwerten.\nWas mich sehr faszinierte war die Möglichkeit, das menschl. Bewusstsein ab einem Zeitpunkt X auf eine Festplatte laden zu können.\nDa wurde eben auch das sog. "Sein" mit erläutert, und was es damit auf sich hat...\nIch mag bei solchen Themen sehr, auchmal rein "analytische" Sichtweisen mit herzunehmen, um teils abstrakte Dinge auch einordnen zu können.\nAber ich will den schönen thread jetzt net zuspammen und OT gehenlassen....\nDamals ..hatte Ich eine Diskussion mit Jemandem.. Ich fragte," wie gross oder klein denn dieses Hier und Jetzt sei ? " Er begann zu erklären und zu vermessen..den Raum ,die Zeit.. mit Zirkel und Stoppuhr..aber Ich war irgendwie nicht zufrieden . Ich fragte ihn wieder und wieder.. " wo ist denn nun Hier und Jetzt ? " ... Letztlich legte Jemand sich zur Ruhe und schloss die Augen..sprach..Ich bin,hier und jetzt\nZitate und Sprüche ParaDoxa 414 248.819 18.03.2020 20:47
05.06.2016 05.06.2016 Yozshukree Desperate Housewives Serien Desperate Housewives Staffel 7 Desperate Housewives Folge 4. Desperate Housewives Serien Desperate Housewives Staffel 7 Desperate Housewives Folge 10. Desperate Housewives Episodenguide Staffel 7. Die siebte Staffel der Serie Desperate Housewives verfügt über 23 Episoden. Episodenbeschreibungen und Letzte Episode ‎: ‎ Give Me the Blame (8x22). Anfang muss: Desperate housewives staffel 7 ROULETTE ONLINE SPIELEN LIVE Serienkalender International Serienkalender Deutschland Serienplaner International Serienplaner Deutschland TV-Serien auf DVD Fernsehserien auf DVD. Nachdem Lynette und Renee eine Architekturfirma gründen, bitten sie Susan um ihre Mithilfe. Die Erstaustrahlung erfolgte am Regie führte David Grossman nach einem Drehbuch von Marco Pennette. Es bleibt zunächst unklar, wer der Täter ist. Wm fussball 2018 amerikanische Fernsehserie kommt bislang auf insgesamt Episoden bei 8 Staffeln. Coming of Age-Serie von Brian Yorkey mit Katherine Langford und Dylan Minnette. Desperate housewives staffel 7 505 E gitarre online spielen Playing cards games list Susan entdeckt Paul und kann ihn retten. Dabei vergisst Gabrielle jedoch, dass Kinder nicht makellos sind. Beth beschuldigt ihre Mutter Felicia, darin verwickelt zu sein, die das aber bestreitet. Finishing the Hat 8x Navigation Hauptseite Themenportale Von A bis Z Zufälliger Artikel. Desperate housewives staffel 7 - Als Studentenjob Bree lädt Keiths Eltern ein und findet sich mitten in einem Ehestreit zwischen Mary und Richard wieder, der in der Trennung gipfelt. Tony Plana als Alejandro Perez taucht in dieser Folge erstmals auf. Bree organisiert in der Nachbarschaft einen Nierentransplantationstest für Susan. Um die Eröffnung des Rehabilitationszentrums zu verhindern, lässt sich Lynette für die Durchführung eines Protestmarsches mit einer militanten Bürgerwehr ein. Desperate Housewives Herkunftsland USA Episodenlänge 42 Minuten Lizenziert ProSieben Staffeln 8 Episoden Serienstart 3. Starttermin, Teaser und Poster zu Staffel 3 The Walking Dead:
Avianus, kurz Avian, war ein römischer Dichter, der griechische Fabeln in lateinischen elegischen Distichen nachdichtete. Er lebte um 400 n. Chr. Werk Erhalten ist ein geschlossenes Werk von 42 Fabeln, die stofflich überwiegend auf die griechische Sammlung des Babrios zurückgehen. Vorangestellt ist dem Werk eine Widmungsepistel in Prosa, in der Avianus zwar Babrios unter seinen Vorgängern erwähnt, aber angibt, dass er seine Nachdichtung anhand einer „in ungebildetem Latein“ geschriebenen Vorlage („fabulas. .. rudi latinitate compositas“) verfasste. Er widmet sein Werk einem Theodosius, dem er überragende Bildung sowohl in der griechischen wie auch in der lateinischen Literatur zuerkennt und den man zumeist mit dem Schriftsteller Ambrosius Theodosius Macrobius, zuweilen aber auch mit einem der Kaiser namens Theodosius identifiziert hat. Dem Widmungsbrief zufolge soll das Werk den Leser unterhalten, seine Sorgen vertreiben, seinen Verstand schärfen und ihm Einsicht in die Ordnung aller lebenden Dinge vermitteln, die sich als „sententia“ aus den Handlungen der mit menschlicher Sprache und menschlichen Eigenschaften ausgestatteten Pflanzen und Tiere ergibt. Rezeption Die von Äsop inspirierten fabulae Aviani poetae erlangten im Mittelalter große Popularität als Schulbuch für den elementaren Lateinunterricht und für das Grammatik- und Rhetorikstudium im Rahmen der Artes liberales. Bekannt sind 137 Handschriften, deren älteste zwei verschiedene, in den späteren Handschriften kontaminierte Texttraditionen repräsentieren. Es existieren mehrere Bearbeitungen oder Teilbearbeitungen in den Volkssprachen, so eine anglonormannische Versbearbeitung von 8 Fabeln vom Ende des 12. Jahrhunderts (Avionnet de York), eine vollständige französische Versbearbeitung des Avianus und anderer lateinischer Fabeln, die in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand und in ihrer zweiten Redaktion Johanna von Burgund, der Frau Philipps VI. von Frankreich, gewidmet wurde (Isopet I de Paris), ferner eine lateinische und deutsche Bearbeitung, die der Ulmer Heinrich Steinhöwel im Rahmen seiner Fabelsammlung Aesopus (1466–77) publizierte, und die ihrerseits von Julien Macho noch einmal in französischer Übersetzung gedruckt wurde (Lyon 1480, mehrfach nachgedruckt). Von den in den fabulae Aviani poeta versammelten Fuchs-Fabeln wurden einige in der Mitte des 12. Jahrhunderts in den lateinischen Ysengrimus und auch in den von unbekannten Verfassern geschriebenen altfranzösischen Roman de Renart (zwischen ca. 1170 und 1250 entstanden) übernommen, in denen die Fabeltiere mit ihren bis heute tradierten Namen ausgestattet wurden. Als Vorlagen, unter anderem für das niederländische Epos Van den vos Reynaerde, sicherten diese Werke die europäische Überlieferung der antiken Quellen im Reineke Fuchs. Textausgaben und Literatur Michael Baldzuhn: Schulbücher im Trivium des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Die Verschriftlichung von Unterricht in der Text- und Überlieferungsgeschichte der 'Fabulae' Avians und der deutschen 'Disticha Catonis' . De Gruyter, Berlin/ New York 2009 (Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte 44,1+2 [278,1+2]) Robinson Ellis (Hrsg.): The fables of Avianus. Clarendon Press, Oxford 1887. (Nachdruck: Olms, Hildesheim 1966) Johannes Irmscher (Hrsg.): Antike Fabeln. Griechische Anfänge, Äsop, Fabeln in römischer Literatur, Phaedrus, Babrios, Romulus, Avian, Ignatios Diakonos. Aufbau-Verl., Berlin (Ost) 1978. Jochem Küppers: Die Fabeln Avians. Studien zu Darstellung und Erzählweise spätantiker Fabeldichtung. Habelt, Bonn 1977. Weblinks Verzeichnis der lateinischen Handschriften von Michael Baldzuhn Bibliographie von Laurent Brun in ARLIMA: Archives de littérature du moyen âge Autor Literatur (Latein) Literatur der Antike Fabel Römer Geboren im 4. Jahrhundert Gestorben im 4. oder 5. Jahrhundert Mann
Günstiger Stromanbieter Köln | Preisgünstiger Stromversorger Köln\nGünstiger Stromanbieter Köln\nSuchen Sie einen kostengünstigen Gasversorger in Köln? Nun zum günstigen Stromanbieter in Köln wechseln und sparen! Für die Stadt ist die Teilung durch den Rhein und die damit verbundene, infrastrukturell günstige Anbindung. Machen Sie einen Stromvergleich für Köln und erhalten Sie günstigen Strom. Wir sind ein mehrfach preisgekrönter Strom- und Gasversorger und passen unsere günstigen Ökotarife an die Bedürfnisse unserer Kunden an:\nStromanbieter Köln 2018 - Strompreisvergleich\nIn Köln gibt es 105 Stromversorger. Hauptlieferant in Köln ist der StromversorgerheinEnergie. Von einem Stromanbieter Wechsel vom Basisanbieter Rheinstrom zum gÃ?nstigsten Stromanbieter können Konsumenten in Köln bis zu 285,88 EUR (bei 3500 kWh) sparen. Anmerkung zur Ermittlung der EinsparungenDie möglichen Einsparungen werden im Verhältnis zum Satz des örtlichen Betreibers errechnet.\nWenn es sich bei dem Abgleichtarif um einen Basisleistungstarif handele, ist Ihnen eine Frist von 2 Wochen für diesen Tarife rechtlich zugesichert. In der Übersicht "Strompreise in Köln" sind die billigsten Preise für Strom, Stromanbieter und Tarife für Köln aufgeführt. Dabei wird der Stromverbrauch des örtlichen Anbieters mit dem Stromverbrauch des billigsten Strompreises abgeglichen.\nDort können Sie unmittelbar sehen, wie viel Sie in Abhängigkeit vom jährlichen Stromverbrauch durch den Wechsel des Stromanbieters in Köln einsparen. Es gibt neben dem Basisversorger viele weitere Stromversorger, die Köln mit Elektrizität ausstatten. Die folgende Übersicht zeigt alle Stromversorger, die in Köln Energie versorgung betreiben. Rund 1.025.000 Menschen wohnen in der Rheinmetropole Köln auf ca. 405,15 km².\nNicht nur für sein eigenes Getränk und den kölschen Fasching ist Köln bekannt, sondern auch als Wirtschafts- und Kulturmetropole. Markenzeichen ist der 157,4 Meter hoher Berliner Dom und der 266 Meter hoher Fernsehturm Colonius. Beim Stromvergleich für Deutschland liegt Köln beim Grundversorgungspreis auf dem 133. Im bundesweiten Vergleich der Strompreise liegt Köln auf dem 829. und beim billigsten Ökostrom-Tarif auf dem 865.\nDer Strom-Preisvergleich für Köln enthält die Preise für den örtlichen Anbieter, den billigsten Ökostrom-Tarif und den in der Regel billigsten Strom-Tarif für Köln. Anhand der Vergleiche der Strompreise von 6443 Orten in Deutschland wird das Strompreisranking für Köln errechnet. Es werden die jährlichen Energiekosten für einen Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden am Beginn des laufenden Monates errechnet.\nAnmerkung zur Ermittlung der EinsparungenDie möglichen Einsparungen werden im Verhältnis zum Satz des örtlichen Betreibers errechnet. Wenn es sich bei dem Abgleichtarif um einen Basisleistungstarif handele, ist Ihnen eine Frist von 2 Wochen gesetzlich zuerkannt. Sind Sie auf der Suche nach billigem Industriestrom in Köln? In Köln ermitteln wir den für Sie besten Stromanbieter und senken Ihre Stromkosten um bis zu 50%.\nGewerbetreibende, Mittelständler und industrielle Kunden können mit der passenden Planung und Betreuung ihre Energiekosten erheblich senken. So können Sie Strom zu einem vernünftigen Preis beziehen und die Elektrizitätskosten für Ihr Unternehmen nachhaltig senken. Die Grafik "Strompreise für Kölner Haushalte" stellt die Entwicklung der Jahresstrompreise in Köln bei einem Jahresbedarf von 3500 Kilowattstunden dar.\nEs werden die jährlichen Energiekosten für einen Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden am Beginn des laufenden Monates errechnet. In der Übersicht "Ökostrom in Köln" sind die billigsten Preise, Stromanbieter und Tarife für Ökostrom in Köln aufgeführt. Dabei wird der Stromverbrauch des örtlichen Anbieters mit dem Stromverbrauch des billigsten Ökostrom-Tarifs abgeglichen. Dort können Sie unmittelbar sehen, wie viel Sie in Abhängigkeit von Ihrem jährlichen Stromverbrauch durch den Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter in Köln einsparen.\nAnmerkung zur Ermittlung der EinsparungenDie möglichen Einsparungen werden im Verhältnis zum Satz des örtlichen Betreibers errechnet. Wenn es sich bei dem Abgleichtarif um einen Basisleistungstarif handele, ist Ihnen eine Frist von 2 Wochen gesetzlich zuerkannt. Die Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerke Köln AG (GEW) versorgt seit 130 Jahren Köln am linken Rheinufer mit Strom und Trinkwasser.\nAls eines der großen städtischen Energie- und Wasserwerke Deutschlands war die GEW zu 100 % im Eigentum der Landeshauptstadt Köln. Zur Vorbereitung auf den Wettkampf und die geänderten Randbedingungen wechselte die GEW von einem Lieferanten für Köln und das ganze Rheinland. Die GEW hat 2002 ihr Vermögen, ihr personelles und betriebliches Engagement auf die GEW RheinEnergie AG übertragen und sich unter dem neuen Firmennamen GEW Cologne in eine reine Holdinggesellschaft umgewandelt, die 80 % der Anteile an der GEW-RheinEnergie besitzt.\nDer RWE-Konzern hat Beteiligungen an umgebenden Energieversorgern sowie Abnehmern, Wasser- und Stromnetzen eingebracht und ist mit 20 Prozent an der neuen Gesellschaft beteiligt. 2. Die Gesellschaft firmiert seit dem ersten Quartal 2005 als RhinEnergie AG. Unsere Experten-Tipps helfen Ihnen, den passenden Stromanbieter zu wählen!\nDie Ovag Neujahrs-Sortenkarten\nEnergieversorger in Duisburg\nMusterrechnung Eprimo Electricity\nStellenangebote von Swt Tübingen\nStornoformular Www Eprimo de Storno\nBewerbungsschreiben mit schriftlicher Bewerbung\nTübinger Erlebnisse in Sw Tübingen
Als Studienstufe bezeichnet man: in Rheinland-Pfalz: als Mainzer Studienstufe Bezeichnung für die Klassen 11 bis 13 des Gymnasiums in Hamburg: Bezeichnung für die 11. und 12. Klasse am Gymnasium bzw. die 12. und 13. Klasse an der Stadtteilschule, siehe Abitur in Hamburg. Siehe auch Gymnasium, Gymnasiale Oberstufe, Abitur Gymnasiales System (Deutschland)
Spiegelung Figur an Achse - Individuelle Mathe-Arbeitsblätter bei dw-Aufgaben\nDetails zur Aufgabe "Spiegelung Figur an Achse"\nGeeignet für Klassenstufen: Klasse 4 Klasse 5 Klasse 6 Klasse 7 Klasse 8\nMaterial für den Mathematikunterricht in der Grundschule, Material für den Unterricht an der Realschule, Material für den Unterricht an der Gemeinschaftsschule.\nEine Figur ist an einer Achse zu spiegeln\nEine wählbare Anzahl von Figuren ist auf einem Rechenpapier an einer senkrechten Achse zu spiegeln.\nEs ist wählbar, wie groß die Figur in x- und y-Richtung sein soll. Außerdem kann bestimmt werden, ob die Figur Ausstülpungen haben kann oder nicht. Als Ausstülpung wird die Tatsache beschrieben, dass die Linie, die den Umfang beschreibt, auch Schritte zurück machen kann.\nAusdehnung x der Figur\nAusdehnung y der Figur\nFigur Symmetrie nennen\nFür eine Reihe von Figuren ist bei jeder Figur zu bestimmen, ob sie Achsen- und/oder Punktsymmetrisch ist.\nFigur Symmetrie feststellen\nBei einer Reihe von Figuren ist zu beschreiben, ob sie Punkt/Achsensymmetrisch sind oder nicht.\nMuster horizontal fortsetzen
Der Mittelspecht (Leiopicus medius, Syn.: Dendrocoptes medius, Dendrocopos medius) ist eine in Mitteleuropa relativ seltene Vogelart aus der Familie der Spechte (Picidae). Sie ist in einem vergleichsweise kleinen Gebiet der West- und Südwestpaläarktis verbreitet. Die Art benötigt zur Nahrungssuche Baumkronen mit grobrindigen Ästen und Stammbereichen. In weiten Teilen des Verbreitungsgebietes zeigt der Mittelspecht daher eine Bindung an alte Eichenwälder, wurde aber in den letzten Jahren auch in naturnahen Laubmischwäldern ohne wesentlichen Eichenanteil festgestellt. Mittelspechte sind Standvögel, die ihre Jungen in selbst gezimmerten Baumhöhlen großziehen. Sie gehören zu den wenigen Buntspechten, bei denen die Färbungsunterschiede der Geschlechter sehr schwach ausgeprägt sind oder häufig völlig fehlen, sodass feldornithologisch eine Geschlechtsbestimmung problematisch sein kann. In ihrem Verbreitungsgebiet sind sie die einzige Art, bei der beide Geschlechter etwa gleich große rote Kopfkappen aufweisen. L. medius gehört zu den wenigen Vogelarten mit einem Verbreitungsschwerpunkt in Mitteleuropa, etwa 20 % brüten in Deutschland, weshalb Deutschland eine besondere Verantwortung für die Erhaltung dieser Tierart trägt (Verantwortungsart). Der Gesamtbestand scheint leicht zuzunehmen und wird zurzeit als „Nicht gefährdet“ (LC = Least concern) eingestuft. Aussehen Der Mittelspecht ist nur geringfügig kleiner als der Große Buntspecht, aber bedeutend größer als der Kleinspecht. Er ist der einzige europäische Specht, bei dem der Farbdimorphismus zwischen den Geschlechtern nur sehr schwach ausgeprägt ist. Der Mittelspecht ist ein typischer Buntspecht mit kontrastierender schwarz-weißer Gefiederzeichnung. Die schwarzen Gesichtszeichen sind bei dieser Art vergleichsweise schwach ausgeprägt, sodass das Gesicht überwiegend schmutzig weiß erscheint. Insbesondere unterscheidet sich dieser Specht durch das Fehlen eines schwarzen Zügelbandes von allen anderen europäischen Buntspechten. Der Scheitel ist bei beiden Geschlechtern von einer ziegelroten, zum Nacken hin ins Rotorange wechselnden, nicht schwarz gerandeten Gefiederpartie bedeckt; sehr häufig, insbesondere in aggressions- oder sexuell motivierten Situationen werden die Scheitelfedern gesträubt. Der Schnabel ist relativ kurz, hellgrau und nicht sehr kräftig. Rücken und Flügel sind glänzend schwarz, der Schulterbereich ist weiß, die Armdecken sind breit weiß gebändert. Der kräftige Stützschwanz ist schwarz, die äußeren Steuerfedern sind weiß mit einer individuell sehr unterschiedlich ausgeprägten Schwarzzeichnung. Die Flanken sind auffallend dunkelgrau längsgestrichelt. Die Brust dieses Spechtes ist blassgelblich gefärbt, der Bauch weist einen Rosaton auf, der sich zum Steiß hin zum Rötlichen verstärkt. Bei Weibchen ist die rote Scheitelfärbung oft etwas blasser und vor allem an den Rändern ins Rotbräunliche hin ausfärbend. Dieser minimale Färbungsunterschied ist jedoch nicht immer deutlich ausgeprägt. Jungvögel sind etwas blasser, weniger kontrastreich gefärbt. Ihre Scheitelplatte ist nur angedeutet rötlich, die Bauchpartie ist schmutzig weiß. Maße und Körpermasse Die durchschnittliche Körperlänge des Mittelspechtes beträgt 21 Zentimeter. Er ist damit etwa 15 Prozent kleiner als der Große Buntspecht, aber 40 Prozent größer als der Kleinspecht. Die Spannweite liegt bei 34 Zentimetern. Das Gewicht adulter Mittelspechte schwankt zwischen 50 und 85 Gramm. Verwechslungsmöglichkeiten Der Mittelspecht ist eine gut zu bestimmende Buntspechtart, obwohl er bei ungenügenden Beobachtungsverhältnissen leicht mit dem Großen Buntspecht, dem Blutspecht oder dem Weißrückenspecht verwechselt werden kann. Wichtigstes Erkennungszeichen ist die rote Scheitel- und Nackenpartie sowie die nur spärliche Schwarzzeichnung des Gesichtes des Mittelspechts. Bei allen anderen Buntspechten tragen nur die Männchen einen roten Hinterhauptfleck, die Schwarzzeichnungen im Gesicht sind bei ihnen viel großflächiger, vor allem reicht bei allen anderen das schwarze Zügelband bis zur Schnabelwurzel. Schwieriger sind Jungvögel des Buntspechtes und des Blutspechtes von adulten Mittelspechten zu unterscheiden, da auch diese in beiden Geschlechtern eine rote Scheitelplatte tragen. Die sicherste Unterscheidung bieten neben dem Größenunterschied auch hier die Schwarzanteile im Gesicht, die bei Buntspecht und Blutspecht bedeutend ausgeprägter sind als beim Mittelspecht. Insbesondere ist auch bei Jungvögeln auf das Vorhandensein eines schwarzen Zügels, der bis zur Schnabelwurzel reicht, zu achten. Wichtige Unterscheidungsmerkmale zum Buntspecht sind die rosa Unterschwanzdecken, die allmählich in das Weiß des Bauchs übergehen (beim Buntspecht rote Unterschwanzdecken mit scharfer Grenze zum Weiß des Bauchs) und die schwarze Flankenstreifung (beim Buntspecht weiße Flanken ohne Streifung). Stimme Das Stimmrepertoire des Mittelspechtes ist sehr vielfältig. Einige der Rufe dieser Art unterscheiden sich auffällig von denen anderer Buntspechte. Bekanntester Ruf ist das sogenannte Quäken, das etwa mit kwääh…kwääh…kwääh oder ghääh…ghääh…ghääh transkribiert werden kann. Dieser Gesang dient sowohl der territorialen Positionierung als auch als Balzgesang. Er besteht aus mindestens zwei, meist aber aus bedeutend mehr (bis zu dreißig) Einzelelementen und wird vor allem, aber nicht ausschließlich, vom Männchen vorgetragen. Zu Beginn ist die klagende Rufreihe vokalisiert, zum Ende hin wird sie rau und krächzend. Der Ruf trägt sehr weit; entfernt erinnert er an den Warnruf des Eichelhähers (Garrulus glandarius). Der Mittelspecht wird schon sehr früh im Jahr, oft schon im Januar akustisch auffällig; der Gesangsgipfel wird in der Hauptbalzzeit von Mitte März bis Mitte April erreicht. Auch im Spätherbst ist das Quäken gelegentlich wieder zu vernehmen. Neben diesem markantesten Ruf besteht eine Vielzahl von kurzen, oft auch gereihten Lautäußerungen. Am häufigsten ist ein kurzer Gük-Laut zu hören, der in Erregungssituationen zu einer langen Rufreihe werden kann. Auffallend und charakteristisch ist die abfallende Tonreihe und das betonte erste Element. Mittelspechte trommeln äußerst selten. Offenbar wird die revieranzeigende Funktion des Trommelns bei dieser Art vom Quäken übernommen. Die eher leisen Trommelwirbel bestehen aus 18–30 Einzelschlägen und dauern knapp 2 Sekunden. Die Intervalle zwischen den Schlägen bleiben gleich. Verbreitung Das Verbreitungsgebiet des Mittelspechtes beginnt in Westeuropa im Kantabrischen Gebirge, zieht sich über die Pyrenäen und über große Teile Frankreichs und Teile Belgiens nach Mitteleuropa und endet im Westen des europäischen Teils Russlands. In den Niederlanden bewohnt der Mittelspecht nur die südlichen Landesteile, in den westlichen und südwestlichen Bereichen der Norddeutschen Tiefebene fehlt die Art bis auf kleine inselartige Vorkommen weitgehend, erst in der Umgebung von Hamburg erreichen die Brutgebiete wieder küstennähere Regionen. In Skandinavien brütet die Art nicht, nachdem die kleinen Restpopulationen in Dänemark 1959 und auf Gotland 1982 erloschen sind. In Osteuropa sind Polen, Lettland, Litauen und Belarus gut von dieser Spechtart besiedelt, während in Estland nur eine sehr kleine, aber wachsende Population in den südlichen Landesteilen vorkommt. Nach Osten hin erstreckt sich die Verbreitung bis etwa an die Wolga. In Süd- und Südosteuropa ist die Art in kleinen Verbreitungsinseln in Italien vertreten, viel dichter sind die Vorkommen in Ungarn und auf dem Balkan. In der Türkei bestehen gute Vorkommen im Pontischen Gebirge, im ägäischen Küstenland und im Taurus. Schließlich brütet die Art noch im Kaukasus und Transkaukasien sowie im Westiran. Außer auf der Ägäisinsel Lesbos nahe der kleinasiatischen Küste scheint dieser Specht auf keiner anderen Mittelmeerinsel vorzukommen. In Deutschland ist der Mittelspecht weit verbreitet, aber nirgendwo häufig. Die besten Vorkommen liegen in Baden-Württemberg (entlang des gesamten Oberrheins und im Neckarbecken), in Brandenburg (Schorfheide Chorin; Uckermärkische Seen) sowie in Niedersachsen und Bayern, hier vor allem in den Donauauen und im Gerolfinger Eichenwald. In Österreich ist der Mittelspecht in den östlichen und südöstlichen Landesteilen vertreten. So bestehen gute Populationen im Wienerwald und im Wiener Prater und in den Hartholzauen entlang der südsteirischen Mur. In der Schweiz sind nur die nördlichen Landesteile von dieser Spechtart besiedelt. Die größten Vorkommen liegen im Zürcher Weinland, in der Gegend um Basel sowie am Südfuß des Jura. Lebensraum Der Mittelspecht ist eine Charakterart der warmgemäßigten Laubwaldzone Europas und Westasiens. Er folgt auffällig dem Verbreitungsgebiet der Hainbuche (Carpinus betulus), mit deren Verbreitungsgrenzen die Mittelspechtvorkommen nur in Nordspanien (dort kommt die Hainbuche nicht vor) und in Südengland (dort kommt der Mittelspecht nicht vor) nicht übereinstimmen. Bis Ende der 1990er Jahre wurde die enge Bindung des Mittelspechts in Mitteleuropa an alte Eichen betont und die Art daher als Charakterart alter Eichenwälder bezeichnet. Seitdem wurden in Deutschland jedoch auch Vorkommen in Buchenurwäldern, in urwaldartigen Erlenbruchwäldern und im Kaukasus auch Reviere in Weichholzauen mit angrenzenden Buchenwäldern gefunden. Eine neue Untersuchung, die im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg durchgeführt wurde, ergab zudem sehr hohe Bestandsdichten in Obstbaumwiesen, insbesondere dann, wenn diese an geschlossene Laubwaldgebiete grenzten. Ausgedehnte Bestände mit alten, hochstämmigen Obstbäumen spielen vor allem auch als Trittsteinbiotope für dispergierende Jungvögel eine wichtige Rolle. Man geht heute davon aus, dass weniger die Artenzusammensetzung eines Waldgebietes als dessen Alter und die Bewirtschaftungsform für das Vorkommen des Mittelspechts ausschlaggebend sind. Die Art benötigt zur Nahrungssuche Bäume mit grobrissiger Rinde oder stark strukturiertes Totholz. In forstlich bewirtschafteten Wäldern ist die Art daher auf Eichen angewiesen, da nur diese auch bereits in jüngerem Alter ausreichend grobrissig sind. In eichenfreien Wäldern ist außerdem ein ausreichendes Angebot an stehendem Totholz Basis für eine ausreichende Nahrungsgrundlage. Die Art ist demnach weniger an Eichen gebunden als an naturnahe, totholzreiche Wälder und gilt daher heute als Urwaldrelikt. Da Rotbuchen erst im bereits hiebreifen Alter ab etwa 150–200 Jahren eine grobrissige Rinde und für den Mittelspecht nutzbare Totholzpartien entwickeln, wird das großflächige Fehlen der Art in den mitteleuropäischen Buchenwäldern heute als „forstwirtschaftliches Artefakt“ bezeichnet. In Mitteleuropa findet die Art heute geeignete Habitatstrukturen vor allem in Augebieten und in naturbelassenen Hangwäldern. Grenzen Eichenbestände an ausgedehnte alte Obstgärten oder liegen Eichenbestände in großflächigen Parklandschaften, vermag der Mittelspecht auch solche Sekundärhabitate zu besiedeln. Wesentlich ist auch die Größe der Waldgebiete selbst. Stark fragmentierte Wälder oder Gehölze unter 10 Hektar werden kaum besiedelt. Ganz selten brüten Mittelspechte in Nadelwaldgebieten. So kommt die Art in Mittelgriechenland in einem Bergwaldgebiet mit Schwarzföhren und der Griechischen Tanne (Abies cephalonica) vor, auf Lesbos werden große, alte Olivenpflanzungen bewohnt. In Zentral- und Osteuropa kommt der Mittelspecht vor allem in niederen Lagen und im Hügelland vor; Brutplätze über 900 Metern sind in dieser Zone nicht bekannt. In Italien, auf dem Balkan sowie in der Türkei brüten diese Spechte bis in Höhen von 1700 Metern, aus dem Kaukasus und dem Iran sind noch höher gelegene Brutvorkommen bekannt. Die Siedlungsdichten können in Optimalhabitaten sehr hoch sein. So wurden im östlichen Wienerwald fast vier Brutpaare auf 10 Hektar festgestellt, ähnliche Maximalwerte wurden in der Gegend um Schaffhausen in einer Hartholzaue entlang des Hochrheins ermittelt, wo ein Männchenrevier etwa vier Hektar umfasste. Üblicherweise sind Mittelspechtreviere jedoch viel größer; Durchschnittsgrößen der Sommerreviere liegen zwischen 10 und 20 Hektar; Winterreviere sind wesentlich größer, in ihren Grenzstrukturen jedoch sehr variabel. Systematik Der Mittelspecht wurde früher und wird zum Teil noch immer in die umfangreiche Gattung Dendrocopos gestellt; Dendrocopos atratus und Dendrocopos macei galten als die nächsten Verwandten. Neue molekulargenetische Untersuchungen legen eine Abspaltung von drei Arten und ihre taxonomische Einordnung in eine neu definierte Gattung mit dem 1854 von Bonaparte für eine Reihe von Spechten eingeführten Namen Leiopicus (griech. λεῖος – weich, bartlos) nahe. Danach bilden der Mittelspecht und seine Schwesterart Braunstirnspecht (Leiopicus auriceps) gemeinsam mit dem Gelbscheitelspecht (Leiopicus mahrattensis) eine Klade. Diese Vorschläge wurden in der aktualisierten Systematik des HBW umgesetzt, in der letzten Fassung der World Bird List des IOC (Juni 2014) jedoch noch nicht berücksichtigt. Als Ergebnis einer neuen umfangreichen Untersuchung schlugen Jérôme Fuchs und Jean-Marc Pons 2015 vor L. medius zusammen mit L. atratus, L. auriceps und L. macei nach Dendrocoptes zu stellen einer Ansicht, der einige Autoritäten so auch das IOU, nicht aber das HBW gefolgt sind. Wahrscheinlich lag das glaziale Rückzugsgebiet des Mittelspechts auf dem Balkan oder im östlichen Mittelmeerraum, von wo aus die nacheiszeitliche Ausbreitung erfolgte. Zurzeit unterscheiden die meisten Autoren vier Unterarten, die sich jedoch nur geringfügig voneinander unterscheiden. Leiopicus medius medius , 1758): Die Nominatform kommt in Europa und in der Nordwesttürkei vor. Die Vögel aus Spanien sind etwas farbintensiver gezeichnet, vor allem die Rosafärbung des Steißes ist ausgedehnter und intensiver. Die türkischen Spechte weisen eine etwas intensivere Flankenstrichelung auf. Diese Färbungsvarianten führten zur Beschreibung der Unterarten D. m. lilianae und D. m. splendidor, die jedoch zurzeit nicht anerkannt sind. Leiopicus medius caucasicus , 1904): Diese Unterart ist in der Nordtürkei und im Kaukasusgebiet verbreitet. Die Bauchpartie ist heller als bei der Nominatform, die Brust deutlich gelblich gefärbt. Die äußeren Steuerfedern sind stark und regelmäßig schwarz gebändert. Der Steiß ist rötlicher als bei D. m. medius. Leiopicus medius anatoliae , 1912): Eine nicht allgemein anerkannte Unterart aus der Süd- und Südwesttürkei, die von einigen Autoren mit der obigen vereint wird. Die Vögel sind D. m. caucasicus äußerst ähnlich, aber geringfügig kleiner. Leiopicus medius sanctijohannis , 1873): Die Spechte dieser Unterart kommen im Norden des Irans, vielleicht auch im Nordirak vor. Die Rasse zeigt eine auffallend weiße Gesichtszeichnung, auch die Unterseite ist weitgehend weiß bis auf eine sehr ausgedehnte Rotzeichnung, die vom Unterbauch über den Steiß bis zu Unterschwanzdeckfedern reicht. Die Flanken sind sehr eng schwarz gestrichelt. Nahrung Mittelspechte ernähren sich vornehmlich von unterschiedlichen Arthropoden und deren Entwicklungsstadien. Dabei überwiegen stamm- und rindenbewohnende Arten gegenüber jenen, die auf Zweigen oder Blättern leben. Holzbohrende Käferlarven spielen keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle. Nach der Individuenzahl bilden Blattläuse, verschiedene Ameisenarten wie die Glänzendschwarze Holzameise oder die Fremde Wegameise den Nahrungshauptanteil, während Gattungen der Waldameisen eine nur untergeordnete Bedeutung im Nahrungserwerb dieses Spechtes haben. Daneben bilden noch Käfer, Schildläuse, Schnaken, verschiedene Raupen sowie Fliegen, Mücken und Asseln Bestandteile der animalischen Kost. Die meisten Beutetiere sind klein, die mittlere Länge beträgt etwa 8,5 Millimeter. An frisch geschlüpfte Küken werden vor allem Blattläuse verfüttert, mit zunehmendem Alter gleicht die Nestlingsnahrung der der Erwachsenen. Der Mittelspecht nimmt vegetarische Kost zu sich, jedoch bei weitem nicht in dem Ausmaß, wie dies beim Großen Buntspecht, besonders aber beim Blutspecht festzustellen ist. Im Frühjahr ringelt er gelegentlich safttreibende Bäume, vor allem Linden, um Baumsäfte aufnehmen zu können; im Juni und Juli können Kirschen eine wichtige Beikost sein, die auch an die Jungen verfüttert wird. Im Herbst und Winter spielen Nüsse und Koniferensamen eine gewisse, wenn auch untergeordnete Rolle. Verhalten Der Mittelspecht ist ein agiler, unruhig und rastlos wirkender Specht. Er huscht unter andauerndem Stochern gewandt die Stämme auf- und abwärts, wobei er wie ein Kleiber auch kopfüber abwärts klettert. Die Verweildauer auf einem Nahrungsbaum ist oft nur kurz. Auch kleine Ortswechsel legt er fliegend zurück. Der Streckenflug ist ein kräftiger und schneller Bogenflug. Die Aufwärtsbewegung wird durch einige kräftige, schnell aufeinanderfolgende Flügelschläge erreicht, am Bogengipfel werden die Flügel eng an den Körper gelegt. Plötzliche Richtungswechsel sind von einem lauten Geräusch begleitet. Häufig sitzt er wie ein Singvogel quer auf einem Ast und nicht, wie die meisten anderen Spechte, in der Längsrichtung. Aktivität und Komfortverhalten Der Mittelspecht ist wie alle Spechte tagaktiv, seine Aktivitätsphase reicht von Sonnenaufgang zum Sonnenuntergang. Vor Einbruch der Abenddämmerung kann er noch eine gewisse Zeit in der Nähe seiner Schlafhöhle verweilen, bevor er in diese einschlüpft. Die Nacht wird in einer Schlafhöhle verbracht, gelegentlich auch in einem Nistkasten. Ausgesprochenes Schlechtwetter verkürzt die Aktivitätszeit. Während der frühen Nachmittagsstunden werden Ruhepausen eingelegt, die der Specht meist im Kronenbereich verbringt und auch zur Gefiederpflege nutzt. Spezifische Komfortverhaltensweisen wurden selten beobachtet; einige Male wurden Mittelspechte beim Sonnenbaden gesehen, wobei sie den Kopf einziehen und das Gefieder sträuben. Territoriales und antagonistisches Verhalten Mittelspechte sind während des gesamten Jahres territorial und begegnen Artgenossen innerhalb der Reviergrenzen aggressiv. Sie antworten sofort auf Rufattrappen, häufig fliegen sie die Schallquelle auch an. Weibchen werden im Winterrevier geduldet, von besonders ergiebigen Futterquellen aber oft vertrieben. Auf Buntspechtrufe und Lautäußerungen des Stares reagiert der Mittelspecht aggressiv, obwohl strittig ist, ob es zu einer echten Rivalität zwischen diesen Arten kommt, da sie doch verschiedene Lebensbereiche im zuweilen gemeinsamen Nahrungshabitat nutzen. Einige Male wurden besetzte Buntspecht- und Mittelspechthöhlen auf engstem Raum nebeneinander gefunden, ohne dass ein Aggressionsverhalten feststellbar gewesen wäre. Sicher ist aber auch, dass der Buntspecht in der direkten Auseinandersetzung überlegen ist und gelegentlich auch besetzte Mittelspechthöhlen übernimmt und die Nestlinge tötet. Auf Eichhörnchen und Bilche reagiert der Mittelspecht energisch hassend und versucht sie mit direkten Flugattacken zu vertreiben. Vor Flugfeinden, insbesondere dem Sperber, verharrt der Mittelspecht, wenn er nicht in eine Höhle fliehen kann, regungslos eng an den Stamm gedrückt. Diese Einfrierposition ist auch von anderen Buntspechten bekannt. Angriffen von Mardern, dem zweiten wesentlichen Prädator, können sich adulte Vögel meist fliegend entziehen, während eben flügge gewordene und Jungvögel ihnen oft zum Opfer fallen. Nahrungserwerb Der Mittelspecht ist ein ausgesprochener Baumspecht, der nur sehr selten seine Nahrung auf der Erde oder auf liegenden Stämmen oder Ästen sucht. Dabei bevorzugt er während des gesamten Jahres den inneren Kronenbereich grobborkiger, alter Laubbäume, insbesondere von Eichen. Die oberen und mittleren Stammabschnitte werden bedeutend weniger häufig genutzt, die unteren Stammabschnitte vergleichsweise selten. Allerdings variiert die Nutzung der verschiedenen Abschnitte während des Jahres etwas, vor allem im Winter werden die mittleren und oberen Stammabschnitte sowie große Seitenäste häufiger aufgesucht. Der Mittelspecht sammelt seine Beutetiere von der Stammoberfläche auf, indem er mit hastigen Bewegungen in Borkenrissen stochert, Blätter absucht und gelegentlich auch in kurzen Ausfallsflügen Fluginsekten zu erbeuten sucht. Bei der Beutesuche klettert er sehr gewandt, auch kopfüber und seitlich an Ästen; Beeren und Kirschen erntet er oft, indem er sich kopfunter an ein Ästchen klammert. Nach verborgenen Beutetieren hackt diese Spechtart vergleichsweise selten und nicht sehr ausdauernd; nur in der obersten Borkenschicht und unter losen Rindenteilen werden holzbewohnende Insekten und deren Larven erbeutet. Um Nüsse öffnen zu können oder um an Koniferensamen heranzukommen, benutzt der Mittelspecht einfache Schmieden. Echte Schmieden legt diese Art jedoch nicht an. Im Frühjahr ringelt er safttreibende Bäume oder nutzt Saftaustritte aus Rindenverletzungen oder Ringelstellen anderer Spechte. Wanderungen Der Mittelspecht ist in hohem Maße standorttreu. Auch in strengen Wintern verharrt die Art im Brutgebiet, das allerdings während der Wintermonate großräumig erweitert wird. Gelegentlich verstreichen Mittelspechte winters auch in günstigere Nahrungsgebiete und können dann in Parks oder an Futterstellen beobachtet werden. Auch die Jugenddispersion führt meist nur über kurze Distanzen, ein nestjung beringter Vogel wurde allerdings 55 Kilometer entfernt wiedergefunden. Gelegentlich kommt es zu kleinräumigen Wanderbewegungen und ausgedehnteren Dispersionsflügen, wie etwa das regelmäßige Erscheinen von Mittelspechten in den ehemaligen südschwedischen Brutgebieten zeigt, bei denen es sich offenbar um baltische Spechte handelt. Brutbiologie Balz und Paarbildung Mittelspechte werden am Ende des ersten Lebensjahres geschlechtsreif; sie führen eine weitgehend monogame Brutsaisonehe. Die Partnerschaft wird nach der Brutsaison loser, dürfte aber häufig locker auch über den Winter weiter bestehen und zur Hauptbalzzeit erneuert werden. Wie bei allen Spechten ist die innerartliche Aggression sehr groß, sie wird langsam mit dem Aufbau des Brutreviers und mit dem Höhlenbau abgebaut, erlischt aber auch bei verpaarten Mittelspechten nie ganz. Schon Ende Januar, häufiger aber im Februar und verstärkt im März, streift das Männchen mit lauten Quäk-Rufen durch sein Nahrungsrevier. Nähert sich ein Weibchen, intensiviert das Männchen das Quäken und umfliegt es in einem auffälligen Flatterflug. Danach lockt es das Weibchen zu vollendeten oder begonnenen Höhlen, die durch Klopfen angezeigt werden. Dabei sind die Federn der roten Kopfplatte gesträubt. Das Weibchen inspiziert die Höhlen und kann bald durch eine geduckte Körperhaltung zu einer Kopulation auffordern. Die ersten Kopulationen finden schon im Februar statt, häufiger werden sie jedoch erst im März. Niststandort und Höhlenbau Der Mittelspecht zimmert seine Höhlen ausschließlich in Bäumen mit weichen Hölzern wie etwa Pappeln, Weiden oder Erlen, beziehungsweise in solchen, die bereits durch Pilzbefall stark geschädigt sind. Oft werden die Höhlen auch in stehendem Totholz angelegt. Charakteristisch für Mittelspechthöhlen ist ihre häufige Lage in starken, horizontalen Seitenästen, wobei sich das Einflugloch oft auf der Unterseite des Astes befindet, oder die Lage unter der baldachinartigen Abdeckung durch einen Baumpilz, wie etwa einem Zunderschwamm. An der Höhle bauen beide Partner, das Männchen allerdings häufiger und ausdauernder als das Weibchen. Die Höhlentiefe liegt bei einer Breite von etwa 12 Zentimetern zwischen 20 und 35 Zentimetern, das Einschlupfloch ist annähernd rund und misst zumindest 34 Millimeter. Mittelspechthöhlen können sich in Ausnahmefällen in Bodennähe befinden, liegen aber meist in Höhen zwischen 5 und 10 Metern, gelegentlich auch in über 20 Metern Höhe. Die Bauzeit beträgt mindestens eine Woche, meist aber zwei bis 4 Wochen; gelegentlich werden Buntspechthöhlen adaptiert, alte eigene wiederverwendet oder die des Kleinspechtes erweitert. Gelege und Brut Die Eiablage beginnt in Mitteleuropa frühestens Anfang April, auf dem Balkan und in der Türkei etwas früher, in Nordosteuropa etwas später. Die Gelege bestehen aus 5–6 (4–8) ovalen, reinweißen und glänzenden Eiern in einer durchschnittlichen Größe von 23 × 18 Millimetern; ihr Gewicht liegt bei etwas mehr als 4 Gramm. Die feste Brut beginnt nach Ablage des letzten Eies, vorher werden die Eier nur vor dem Auskühlen geschützt. Beide Geschlechter brüten zu etwa gleichen Teilen, wie bei allen Spechten das Männchen während der Nacht. Bei frühem Gelegeverlust kommt es zu einer Ersatzbrut, im Normalfall brüten Mittelspechte nur einmal pro Jahr. Nach frühestens 10 Tagen schlüpfen die Jungen, meist aber erst am 12. oder 13. Tag nach Brutbeginn. Die Nestlingszeit schwankt zwischen 20 und 24 Tagen, in der sie von beiden Eltern etwa zu gleichen Teilen versorgt werden. Den Abtransport der Fäzes scheint allerdings nur das Männchen zu besorgen. Nach dem Ausfliegen werden die Jungvögel schnell von der Bruthöhle weggelockt und oft in zwei Gruppen geteilt noch bis zu zwei Wochen von einem Elternteil betreut, bevor sie weitgehend selbständig sind und in die nähere Umgebung dismigrieren. Zum Bruterfolg gibt es nur wenige größere Untersuchungen. Bei 35 untersuchten Bruten in der Nordschweiz flogen durchschnittlich 2,3 Junge aus; eine bedeutend höhere Ausfliegrate mit 5,2 Jungen wurden bei einer kleinen Untersuchung in Südwestrussland festgestellt. Bestand und Bestandtrends Der Mittelspecht gehört zu den schwer zu kartierenden Spechtarten. Die Art kann praktisch nur über ihre Lautäußerungen festgestellt werden, und diese können bei isoliert lebenden Paaren unauffällig sein. So gesehen könnte es also sein, dass einige kleinere Populationen bislang übersehen wurden. Die Bestandsentwicklungen sind uneinheitlich: die kleinen dänischen und schwedischen Vorkommen sind erloschen, dagegen konnte sich die Art in den Niederlanden mit einer kleinen, aber stabilen Population wieder etablieren. Die Vorkommen in den Schlüsselländern Deutschland, Polen und Griechenland sind stabil, in Belgien und der Tschechischen Republik nehmen die Bestände stark zu. Eine umfangreiche Bestandserhebung in Landkreis Esslingen südöstlich von Stuttgart ergab weitaus höhere Bestände als bislang angenommen, sodass die Autoren dieser Studie den Gesamtbestand dieser Art in Baden-Württemberg auf über 10000 Brutpaare schätzen; Südbeck und Flade gingen 2004 von maximal 2500 Brutpaaren aus. Als Gründe für diese Bestandszunahmen werden vor allem die vorherrschend milden Winter des letzten Jahrzehnts, die Zunahme holzbewohnender und holzbrütender Insekten, sowie die durchschnittlich längere forstwirtschaftliche Umtriebszeit genannt. Starke Abnahmen werden aus Rumänien und Serbien gemeldet, auch in der Schweiz entwickeln sich die Bestände zurzeit trotz intensiver Schutzmaßnahmen negativ. Unklar ist die Bestandsentwicklung in Frankreich, auch aus der Türkei liegen kaum verlässliche Zahlen vor. Zurzeit brüten in Europa mindestens 140.000 Paare, was mehr als 90 Prozent des Gesamtbestandes beträgt. In Deutschland wird die Brutpopulation auf zumindest 10.000 Paare geschätzt, in Österreich auf etwa 3.000 und in der Schweiz auf 250. Die IUCN schätzt die Bestandssituation dieser Spechtart mit least concern ein, Birdlife europe mit secure. Trotz dieser insgesamt nicht unerfreulichen Situation sind die mitteleuropäischen Bestände in näherer Zukunft keineswegs gesichert. Die größte Gefahr für diesen Habitatsspezialisten geht nach wie vor von der Lebensraumzerstörung aus. Viele der jetzigen Vorkommen sind sehr stark fragmentiert und klein, ein Umstand, der die Gefahr der genetischen Isolation in sich birgt, umso mehr, als die Dismigrationsdistanzen bei dieser Art sehr klein sind. Der Mittelspecht ist auf alte, grobborkige Laubbäume, insbesondere auf Eichen angewiesen. Mittelwälder kommen seinen Habitatsansprüchen sehr entgegen, doch wurde diese forstliche Bewirtschaftungsmethode weitgehend aufgegeben. Dort, wo Mittelwaldstrukturen wieder gepflegt werden, zum Beispiel im Niederholz bei Zürich oder im Gerolfinger Eichenwald, können sich gute Mittelspechtvorkommen halten. Eine weitere Gefahr geht davon aus, dass die Edelholzproduktion aus Eichenstämmen in den 1920er-Jahren in Mitteleuropa stark zurückging und kaum Eichen nachgepflanzt wurden. Erst in den letzten 20 Jahren wird wieder intensiver mit Eichen aufgeforstet. Es fehlt also weitflächig eine ganze Eichengeneration; die bestehenden Bestände sind alt, zum Teil geschwächt und so anfälliger für Schädlingsgradationen, wie zum Beispiel die Massenvermehrungen des Eichenwicklers, die vor allem in den letzten Jahren häufig geworden sind. Schutz Der Mittelspecht ist nach Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie geschützt. Literatur Hans-Günther Bauer, Peter Berthold: Die Brutvögel Mitteleuropas. Bestand und Gefährdung. 2., durchgesehene Auflage. Aula, Wiesbaden 1997, ISBN 3-89104-613-8, S. 290. Mark Beaman, Steve Madge: Handbuch der Vogelbestimmung – Europa und Westpaläarktis. Eugen Ulmer, Stuttgart 1998, S. 534f, ISBN 3-8001-3471-3. Hans-Heiner Bergmann, Hans-Wolfgang Helb: Die Stimmen der Vögel Europas. BLV, München 1982, ISBN 3-405-12277-5. Michael Dvorak u. a. (Hrsg.): Atlas der Brutvögel Österreichs. Umweltbundesamt, Bonn 1993, S. 260f, ISBN 3-85457-121-6. Wulf Gatter und Hermann Mattes: Ändert sich der Mittelspecht Dendrocopos medius oder die Umweltbedingungen? Eine Fallstudie aus Baden-Württemberg. In: Vogelwelt 129: 73–84 (2008). Urs N. Glutz von Blotzheim (Hrsg.): Handbuch der Vögel Mitteleuropas (HBV). Bearbeitet u. a. von Kurt M. Bauer und Urs N. Glutz von Blotzheim. Columbiformes – Piciformes. Band 9. Aula-Verlag, Wiesbaden 1994, S. 917–942 (2. Aufl.), ISBN 3-89104-562-X. Gerard Gorman: Woodpeckers of Europe. A Study to European Picidae. Bruce Coleman, Chalfont 2004, S. 106–116, 44, 35, ISBN 1-872842-05-4. Hartmut Heckenroth, Volker Laske: Atlas der Brutvögel Niedersachsens und Bremens 1981–1995. Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen. Band 37. Hannover 1997, 1–329, ISBN 3-922321-79-8. Jochen Hölzinger, Ulrich Mahler: Die Vögel Baden-Württembergs. Nicht-Singvögel. Band 3. Ulmer, Stuttgart 2001, S. 420–447, ISBN 3-8001-3908-1. Josep del Hoyo u. a.: Handbook of the Birds of the World (HBW). Band 7: Jacamars to Woodpeckers. Lynx Edicions, Barcelona 2002, ISBN 84-87334-37-7. Peter Südbeck u. a.: Methodenstandards zur Erfassung der Brutvögel Deutschlands. Radolfzell 2005, ISBN 3-00-015261-X, S. 456–457. Peter Südbeck und Martin Flade: Bestand und Bestandsentwicklung des Mittelspechts Picoides medius in Deutschland und seine Bedeutung für den Waldnaturschutz. In: Vogelwelt. 125, 2004, S. 319–326. Hans Winkler, David Christie, David Nurney: Woodpeckers. A Guide to Woodpeckers, Piculets and Wrynecks of the World. Pica Press, Robertsbridge 1995, ISBN 0-395-72043-5. Weblinks Factsheet auf BirdLife International Mittelspecht bei der Schweizerischen Vogelwarte Sempach Federn des Mittelspechts Einzelnachweise Spechte Wikipedia:Artikel mit Video
Aktien Nasdaq: Freundlich - Softwaretitel wegen Oracle und Peoplesoft im Blick Gestützt von Kursgewinnen bei Softwaretiteln ist die technologieorientierte US-Börse Nasdaq am Freitag gut behauptet gestartet. Der Nasdaq-Composite-Index gewann 0,20 % auf 1 873,36 Zähler, der Auswahlindex Nasdaq 100 legte 0,33 % auf 1 396,14 Punkte zu. 05.09.2004 - 19:51 Uhr dpa-afx NEW YORK. Gestützt von Kursgewinnen bei Softwaretiteln ist die technologieorientierte US-Börse Nasdaq am Freitag gut behauptet gestartet. Der Nasdaq-Composite-Index gewann 0,20 % auf 1 873,36 Zähler, der Auswahlindex Nasdaq 100 legte 0,33 % auf 1 396,14 Punkte zu. Softwareaktien stehen Händlern zufolge im Fokus, nachdem ein Bundesgericht der Fortsetzung des feindlichen Übernahmeversuchs von Peoplesoft durch Oracle zugestimmt hatte. Die vorbörslich veröffentlichten Konjunkturdaten wirkten leicht positiv, sind aber laut Händlern zweitrangig einzuschätzen. In den USA waren die Erzeugerpreise im August unerwartet gefallen. Peoplesoft-Aktien sprangen nach dem Gerichtsbeschluss um 10,81 % auf 19,89 $ nach oben gesprungen, Oracle gewannen 3,72 % auf 10,30 $. Händlern zufolge spekuliere der Markt nun auf eine Erhöhung des Übernahmeangebots. Merrill Lynch stufte nach der Gerichtsentscheidung Peoplesoft von "Sell" auf "Neutral" hoch, während Morgan Stanley zu Gewinnmitnahmen riet und das Anlagevotum auf "Equal weight" reduzierte. Die Aktien von Siebel Systems legten im Kielwasser von Peoplesoft 5,04 % auf 7,92 $ zu. Intersil verteuerten sich um 0,85 % auf 16,60 $. Die Aktien des Chipherstellers reagierten damit kaum auf eine Kürzung der Quartalsprognosen wegen unerwartet geringer Aufträge. Einige Biotech-Werte zählten gegen den Trend zu den schwächsten Werten im Nasdaq 100, auch wenn der Biotechnology Index um 0,31 % auf 505,07 Punkte anzog. Größter Verlierer im Nasdaq 100 waren Gentex mit minus 1,97 % auf 33,35 $, ohne das Händler neue Nachrichten ausmachten. Amgen verloren 1,22 %. Bei den Werten aus der zweiten Reihe legten Netsolve 21,57 % auf 10,82 $ zu, nachdem der Netzwerkspezialist Cisco Systems ein Angebot für den Softwarehersteller unterbreitet hatte.
Ernährung bei Reizdarm | Innovall | Innovall®\nWie bei fast jeder Erkrankung des Magen-Darm-Traktes kann man auch bei einem Reizdarm mit der richtigen Ernährung einiges bewirken. Obwohl der Darm sich gegen viele Lebensmittel zu wehren scheint, müssen Sie im Grunde gar nicht auf so vieles verzichten – wichtig ist es, die richtigen Lebensmittel in den Speiseplan zu integrieren. Was Sie bei einem Reizdarm essen können und worauf Sie sonst noch achten sollten, erfahren Sie hier.\nUm das herauszufinden, ist ein Reizdarm-Tagebuch ratsam, in dem Sie Mahlzeiten, Aktivitäten und Beschwerden dokumentieren. Vielleicht entdecken Sie selbst schon einen Zusammenhang zwischen der Ernährung und den Problemen, die Ihnen zu schaffen machen. Auf jeden Fall ist das Reizdarm-Tagebuch eine wichtige Zusatzinformation für den behandelnden Arzt. Kommt man den Auslösern auf die Spur, sollten Sie in Absprache mit dem Mediziner längere Zeit vom Verzehr absehen. Wenn sich der Darm beruhigt hat, können Sie verdächtige Nahrungsmittel in kleinen Mengen wieder vorsichtig ausprobieren. Übrigens eignet sich ein solches Tagebuch auch, um mögliche Unverträglichkeiten aufzudecken. Sie sind bei Menschen mit Reizdarm keine Seltenheit.\nMit der richtigen Ernährung können die Symptome bei einem Reizdarm deutlich gelindert werden. Das zeigt zum Beispiel eine Studie über die sogenannte FODMAP-Diät, bei der Reizdarm-Patienten eine Verbesserung ihrer Beschwerden von bis zu 70 Prozent beschreiben.1\nBei dieser Form der Ernährung sollte man Nahrungsmittel mit hohem FODMAP-Gehalt wie Äpfel, Birnen, Weizen und Zwiebeln meiden, denn diese verschlimmern gegebenenfalls die Symptome.\nNahrungsmittel, die im Darm schneller verdaut werden, wie etwa Karotten, Salat und Aprikosen, sind dagegen zu bevorzugen. So kann bereits das Weglassen oder Vermeiden von Zuckern, wie Fruktose und Sorbit, bei vielen Patienten mit Reizdarmsyndrom zu einer deutlichen Verbesserung führen.\nLesen Sie jetzt mehr zum Thema "FODMAP"\n1Ärzte Zeitung online: Spezialdiät gegen Reizdarmbeschwerden. URL: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/magen_darm/article/854067/fodmap-studie-spezialdiaet-reizdarmbeschwerden.html (18.04.2019).\nBeispiele für hohen FODMAP-Gehalt\n(bei RDS meiden bzw. reduzieren)\n(Fruktane und Galaktane)\nWeizen und Roggen in größeren Mengen\nBirnen, Mango, Kirschen, Wassermelone\n(Zucker­austauschstoffe, z.B. Sorbit)\nSüßstoffe Sorbit, Xylit, Mannit, Isomalt\n„Zuckerfreie“ Kaugummis und Süßigkeiten\nErnährungsplan: Wie schmeckt ein Tag mit Reizdarm?\nOvernight oats oder Porridge (Brei aus Haferflocken)\nEs kommt nicht nur darauf an, was Sie bei einem Reizdarm essen. Auch diese Punkte sollten Sie beherzigen:\nTrinken: Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.\nLangsam essen: Lassen Sie sich beim Essen Zeit, schlingen Sie nicht und kauen Sie ausgiebig.\nEinnahme von Microbiotica bei Reizdarmsyndrom\nIn der Mikrobiota befinden sich verschiedene Bakterien, die für die Funktion des Darms eine wichtige Rolle spielen. Dazu gehören zum Beispiel Milchsäurebakterien (Laktobazillen).\nDa bei Menschen mit Reizdarmsyndrom das Missverhältnis einzelner Bakterienarten in der Mikrobiota eine Rolle spielt, können Microbiotica mit der richtigen Art und Menge an Bakterien helfen und die Gesundheit fördern.
Der innere Monk zwingt mich dieses Jahr mal wieder diesen Post noch im Dezember zu veröffentlichen, obwohl ich irgendwie noch gar nicht so richtig fertig mit dem Monat bin. Ich meine, klar, ich bin fertig mit dem Jahr, aber ich vergesse jedes Jahr wie kurz die Woche zwischen Weihnachten und Silvester ist und dass ich nie die Dinge schaffe, die ich mir vornehme. Vielleicht ist es aber nicht schlecht, mich in diesem Monatsrückblick mit dem Ende des Jahres zu beschäftigen. Ich muss zugeben, dafür, dass ich sonst immer super gehypt auf den Jahreswechsel bin (nicht wirklich auf Silvester, aber auf ein neues Jahr mit neuen Zielen und Projekten), ist das diesmal irgendwie anders. Ich habe das Gefühl, dass alle absolut bereit sind, 2020 hinter sich zu lassen und irgendwie davon ausgehen, dass 2021 alles besser wird und Covid bald vorbei ist, aber davon gehe ich irgendwie nicht aus. Weswegen sich die Begeisterung irgendwie in Grenzen hält. Versteht mich nicht falsch, natürlich freue ich mich immer noch auf neue Ziele und Projekte und bin froh, dass der Impfstoff angefangen wurde, zu verteilen, aber irgendwie ist es einfach nicht das Gleiche, sich Vorsätze für das Jahr zu machen, wenn man das Jahr nicht wirklich planen kann. Es gibt keinerlei Veranstaltungen oder Reisen auf die ich mich freuen kann und na ja, ich denke, wir sind uns alle einig, wie frustrierend das ist. Wenn ich mich aber noch einmal kurz auf den Dezember beziehe, kann ich auch etwas Positives berichten, denn dieses Weihnachten war eins der schönsten der letzten Jahre für mich. Ich war noch nie ein Fan von großen Partys und Zusammenkünften von vielen Leuten und da es auch in der Familie im letzten Jahr einige Veränderungen gab, war es einfach sehr schön, mit den wenigen Leuten Weihnachten zu feiern, mit denen ich auch wirklich feiern will und nicht mit denen, mit denen man "muss". Vielleicht verstehen das diejenigen von euch, die auch eine eher angespannte Beziehung zu einigen Familienmitglieder*innen haben. Nicht mal Covid und der Lockdown konnten mich davon abhalten, in Weihnachtsstimmung zu kommen und ich bin ziemlich sicher, dass das an der Entspannung zu Hause lag (und Vlogmas haha). Ich war nicht mega entspannt und konnte mir die Tage komplett frei nehmen, aber sie waren frei genug und ich konnte mich mal wieder in Ruhe hinsetzen und lesen. Im Dezember habe ich tatsächlich 5 Bücher gelesen, was verglichen mit den letzten Monaten (oder dem ganzen Jahr) echt viel ist, zwei davon waren zwar für die Uni (und ein angefangenes auch), aber drei habe ich mal wieder komplett für mich gelesen und ich kann gar nicht beschreiben, wie gut sich das anfühlt. Statistik gelesene Bücher: 5 gekaufte Bücher: 5 SuB Anfang des Monats: 42 SuB Ende des Monats: 41 e-Sub: 34 angefangene Reihen: 17 gelesene Seiten insgesamt: 1.811 gelesene Seiten pro Tag: 58,4 durchschnittliche Bewertung: 4,2 angefangen: 1. Lara - Bernardine Evaristo Lara ist eins der Bücher, die ich für die Uni lesen musste. Ich war gespannt, weil das Buch in Gedichtform geschrieben ist und Bernardine Evariste ja letztes Jahr den Booker Price gewonnen hat. Ich kann keinesfalls sagen, dass ich es schlecht fand, aber trotzdem war ich ein bisschen überfordert mit dem Buch, weil es doch ziemlich verwirrend war, und das hat mich dann auch gleichermaßen etwas enttäuscht, weil ich das Gefühl habe, dass ich den Umfang des Buches nicht so richtig verstehe. Das Problem war, dass es gefühlt 20 verschiedene Perspektiven gab und nie angekündigt wurde, wenn die Perspektive gewechselt wird. Außerdem spielt das Buch über 150 Jahre und wird auch nicht chronologisch erzählt. 2. The Interesting Narrative and Other Writings - Olaudah Equiano The Interesting Narrative and Other Writings konnte ich zum Glück wieder als Hörbuch hören. Ich weiß nicht, warum, aber bei Klassikern fällt es mir wesentlich leichter mitzukommen, wenn mir das Buch "vorgelesen" wird. Es war auch tatsächlich interessant (haha) und dafür, dass es doch recht lang war, bin ich ziemlich gut vorangekommen. Wie gesagt finde ich es aber auch hier schwierig, eine Bewertung abzugeben, denn immerhin erzählt der Autor ja über sein Leben und da finde es immer komisch zu bewerten, ob ich es "gut" fand oder nicht. 3. Hunting Prince Dracula - Kerri Maniscalco (4,5/5) Mein Highlight diesen Monat war Hunting Prince Dracula von Kerri Maniscalco. Das Buch wollte ich eigentlich schon im Oktober lesen und hatte es dann immerhin im November angefangen, aber anschließend lag es die ganze Zeit auf dem Nachttisch, weil ich nicht dazu gekommen bin. Dafür bin ich jetzt umso glücklicher, dass es geklappt hat, es zu lesen und dass mir das Buch auch noch so gut gefallen hat. Den ersten Teil mochte ich ja auch, aber er kam für mich nicht so ganz an den Hype ran. Dieses Buch hat es dafür aber geschafft und ich freue mich jetzt schon sehr drauf, den nächsten Teil zu lesen. 4. Girl, Serpent, Thorn - Melissa Bashardoust (4/5) Girl, Serpent, Thorn habe ich wie im Novemberrückblick schon angekündigt zusammen mit Dana gelesen. Ich habe schon ewig kein Buch mehr zusammen mit jemandem gelesen und das hat super viel Spaß gemacht. Zum Glück hat uns das Buch auch beiden gut gefallen, was natürlich nochmal zu dem Spaß beigetragen hat. Die Geschichte an sich war auf jeden Fall super spannend, voller Plottwists und moralisch grauer Charaktere. Ich wusste die ganze Zeit gar nicht, wen ich mag und wen nicht. Es war super. 5. The Jackal - J. R. Ward (4/5) The Jackal war mehr oder weniger das letzte Buch der Black Dagger-Reihe, dem ich noch eine Chance gegeben hätte, bevor ich die Reihe abgebrochen hätte. Mittlerweile sind wir schon bei Teil 20 oder so und nachdem mir die letzten Büchern gar nicht mehr gefallen haben, war ich wirklich kurz davor zu sagen: "okay, dann war es das eben. Ich suche mir eine andere Vampirreihe." Aber dann kam The Jackal und hat es tatsächlich geschafft, mich daran zu erinnern, wie gerne ich die Reihe mag. Das Buch war wieder spannend und hatte Twists mit denen ich nicht gerechnet habe und hat tatsächlich so geendet, dass ich wirklich gespannt ist, wie es mit dem Spin-off weitergeht. Was bei den Büchern schon so lange nicht mehr der Fall war. New in Im Dezember sind auch tatsächlich mal wieder Bücher eingezogen, die nicht nur für die Uni sind. Das war nur Ceremony von Leslie Marmon Silko (was ich auch gerade lese). Ansonsten habe ich Born a Crime von Trevor Noah als 99ct eBook gefunden und da ich darüber schon sehr viel Gutes gehört habe, musste ich natürlich zuschlagen. Über Girl Serpent Thorn von Melissa Bashardoust habe ich ja eben auch schon gesprochen. Das Buch habe ich auch schon gelesen. Die letzten beiden Bücher habe ich mir zu Weihnachten gewünscht und kann es kaum erwarten, sie zu lesen. Besonders bei The Invisible Life of Addie LaRue, weil V. E. Schwab eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen ist und bei Queen of Volts von Amanda Foody, weil ich schon ewig auf diese Fortsetzung warte und wirklich gespannt bin, wie die Reihe ausgeht. Ausblick Januar Ich bin wie gesagt kein Silvester-Fan und habe deswegen nicht wirklich ein Problem damit, Silvester dieses Jahr auf dem Sofa zu verbringen und online mit Freundinnen zu quatschen. Es ist natürlich nicht so cool wie der Trip nach Hamburg, den wir eigentlich geplant hatten, aber hey, das können wir ja nach früh genug nachholen. Der Januar wird bei mir (wie immer) sehr stressig. Das liegt einerseits mal wieder an der anstehenden Prüfungsphase, aber auch daran, dass alle meine Referate und Ausarbeitungen für dieses Semester in die zweite Januarwoche fallen. Am Samstag geht es dann schon zurück in die Unistadt, weil die Uni bei mir am Montag wieder losgeht (ich hätte echt gerne noch ein paar Tage Ruhe, aber was will man machen). Ende Januar wartet die erste Prüfung auf mich und eine Renovierung in meiner Wohnung, auf die ich *gar keinen* Bock habe, aber hey, warmes Wasser hätte ich schon weiterhin gerne. Wegen des Stresses weiß ich noch nicht, wie ich im Januar zum Lesen kommen werde, aber da einer meiner Vorsätze ist, mir wieder mehr Zeit für Bücher zu nehmen, werde ich mal sehen, was sich machen lässt. Lesen möchte ich auf jeden Fall gerne The Magpie Society von Zoe Sugg und Amy McCulloch, weil ich mir das von meiner besten Freundin ausgeliehen habe und es ihr sobald wie möglich zurückgeben möchte. Sonst habe ich keine Pläne und werde ganz entspannt sehen, was mich so anspricht. Wie war euer Dezember? Ich wünsche euch schon mal einen schönen Jahreswechsel mit Freund*innen oder Familie oder alleine, online oder auf dem Sofa oder schon um zehn schlafen gehen! ✨ Share Tweet Pin Share 2 Kommentare Advent-urous December | 4. Advent: Books I Can't Wait For... by Aileen - 13:31 Könnt ihr glauben, dass heute schon der 4. Advent ist? Ich habe das Gefühl, dass ich diese Reihe gerade erst angefangen habe und jetzt ist schon der letzte Sonntag vor Weihnachten. Trotzdem wünsche ich euch natürlich einen schönen vierten Advent ✨ Da wir diese Woche schon unseren Weihnachtsbaum aufgestellt haben und ich am Donnerstag erstmal meinen letzten Unikurs hatte, setzt die Ruhe und die Entspannung langsam tatsächlich ein und ich bin richtig in Weihnachtsstimmung. Für den letzten Adventspost habe ich mir schon einmal ein paar Neuerscheinungen von 2021 angeschaut und meine Highlights hier für euch zusammengefasst. Es sind gar nicht so viele, obwohl ich stark vermute, dass im Laufe der Zeit noch einiges dazu kommen wird. Besonders Bücher, die bisher noch nicht angekündigt wurden. 1. Quartal Im ersten Quartal warten schon ein paar richtige Banger auf uns. Ich weiß gar nicht, auf welches Buch davon ich mich am meisten freue. Als erstes wäre da Concrete Rose von Angie Thomas, das Prequel zu The Hate You Give, was die Geschichte ihres Vaters in seiner Jugend erzählt. Das Buch erscheint auch schon am 12. Januar und ich bin richtig gespannt darauf. Immerhin ist THUG eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Als zweites ist da The Project von Courtney Summers. Eine Autorin, von der ich erst ein Buch gelesen habe, aber das mir so gut gefallen hat, dass ich super gespannt auf dieses bin. Wie Sadie ist das Buch ein Thriller und es geht darin um eine ziemlich unheimlich klingende Sekte. Und wenn es eine Autorin gibt, die das gut schreiben kann, bin ich sicher, dass es Courtney Summers ist. Das Buch erscheint am 2. Februar. Das letzte Highlight im ersten Quartal ist Chain of Iron von Cassandra Clare. Die neue Trilogie The Last Hours ist gerade noch nicht meine liebste von ihr, aber das heißt nicht, dass ich sie nicht mag und das Buch nicht sofort kaufen werde. Der erste Teil hat mir trotzdem richtig gut gefallen und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Der zweite Teil erscheint am 2. März. 2. Quartal Im 2. Quartal bin ich unglaublich gespannt auf One Last Stop von Casey McQuiston. Das ist die Autorin von Red, White and Royal Blue, was letztes Jahr ein absolutes Highlight von mir war. Diesmal geht es um eine wlw Liebesgeschichte, auf die ich wirklich sehr gespannt bin, weil ich fast nicht glaube, dass mich irgendetwas, was Casey McQuiston schreibt, enttäuschen kann. Das Buch erscheint am 1. Juni. Eine Überraschung über die ich vor der Recherche zu diesem Post noch gar nichts wusste, ist The Box in the Woods von Maureen Johnson. Ich war überrascht, weil das Buch zur Truly Devious-Reihe gehört, die ja eigentlich mit dem 3. Teil dieses Jahr beendet wurde. Erst war ich deswegen auch skeptisch, dass der 4. Teil nur dazu da ist, um den Erfolg der Reihe weiter auszuschlachten, aber ich wurde etwas beruhigt, dass es darin um einen neuen Fall geht und nur die gleichen Charaktere. Das Buch erscheint am 15. Juni. 3. Quartal Als erstes auf meiner Liste für das dritte Quartal steht A Lesson in Vengeance von Victoria Lee. Von der Autorin habe ich noch nichts gelesen, obwohl zwei ihrer anderen Bücher auf der Wunschliste stehen, aber ich finde die Beschreibung hier klingt absolut großartig und deswegen wollte ich das Buch erwähnen. Außerdem wurde es als sapphic dark academia beschrieben und das war dann das letzte, was mich überzeugt hat. Das Buch erscheint am 3. August. Das letzte Buch auf der Liste ist Empire of the Vampire von Jay Kristoff. Da ich dem Autor auf Instagram und Twitter folge, weiß ich schon einiges über die Entstehungsgeschichte des Buches und nach Nevernight, Illuminae und Aurora werde ich wahrscheinlich alles von ihm lesen. Gerade habe ich auch zum ersten Mal die Inhaltsbeschreibung gelesen und bin jetzt noch gehypter als vorher. Das Buch erscheint am 7. September. Auf welche Bücher freut ihr euch im nächsten Jahr? Share Tweet Pin Share 2 Kommentare Advent-urous December | 3. Advent: Bücher für die Wunschliste by Aileen - 21:47 Happy Sunday und einen schönen dritten Advent ✨ Ich bin (schon wieder) ganz geschockt, wie schnell die Zeit vergeht und wie Weihnachten immer näher rückt. Ich bin aktuell schon in der Heimat und wegen der aktuellen Covid-Entwicklungen auch ziemlich froh darüber. Da ich zu Hause bin, kann ich diesen Post jedoch schreiben, während ich am Kamin im Wohnzimmer sitze und das ist ganz großartig, denn das Wetter draußen ist auch perfekt dafür. Heute möchte ich über die Neuerscheinungen aus diesem Jahr sprechen, die es auf meine Wunschliste geschafft haben. Da ich in meinen Neuerscheinungen immer sehr viele vorstelle, ist es da manchmal gar nicht so einfach, sich zu orientieren. Also vielleicht hilft euch diese Übersicht auch ein bisschen, falls ihr euch zu Weihnachten noch etwas wünschen oder ein Buch verschenken möchtet. Quartal 1 The Gravity of Us von Phil Stamper The Gravity of Us von Phil Stamper hatte ich bis zu meinem Neuerscheinungspost gar nicht auf dem Schirm, aber die Beschreibung klang total super und es geht um den Weltraum und ich liebe den Weltraum. Ich habe bisher noch nicht viele Rezensionen gelesen, daher aber auch keine schlechten und da mich das Buch persönlich so anspricht, ist es auf meine Wunschliste gekommen. Only Mostly Devastated von Sophie Gonzales Only Mostly Devastated von Sophie Gonzales und kannte ich bis zu meiner Recherche auch nicht, aber ich habe seitdem einige richtig gute Rezensionen gelesen und bin deswegen wirklich gespannt auf das Buch. Quartal 2 Clap When You Land von Elizabeth Acevedo Nachdem ich dieses Jahr ein großer Fan von Elizabeth Acevedo geworden bin und sogar eine Hausarbeit über eins ihrer Bücher geschrieben habe, bin ich sehr gespannt auf ihre neueste Geschichte, Clap When You Land. Außerdem hat das Buch auch den Goodreads Choice Award in der Kategorie Young Adult gewonnen, also bin ich erst recht davon überzeugt, dass ich es mögen werde. Aurora Burning von Amie Kaufman & Jay Kristoff Aurora Rising ist Anfang des Jahres bereits zu einem meiner Jahreshighlights geworden, weswegen ich unbedingt den zweiten Teil, Aurora Burning, lesen möchte. Ich bin, besonders nach dem Ende, unglaublich gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht. Das ist auch so ein Buch, das ich eigentlich unbedingt bald lesen möchte, aber ich habe es einfach noch nicht geschafft. Elysium Girls von Kate Pentecost Interessant finde ich auch Elysium Girls von Kate Pentecost, weil es hier um Hexen und die Apokalypse und Girl Gangs geht. Das finde ich total spannend. Besonders viele Rezensionen habe ich zu dem Buch zwar noch nicht gelesen, aber die Geschichte klingt auf jeden Fall wirklich spannend. Felix Ever After von Kacen Callender Felix Ever After von Kacen Callender ist ein Coming-of-Age-Roman und ich bin echt gespannt darauf. Das Buch ist definitiv einer der Top-Bücher auf meiner Liste in diesem Jahr. Der Hauptcharakter ist of colour, queer, und transgender und die Beschreibung klingt wie die perfekte Mischung aus dramatisch und lustig und traurig, aber realistisch und ich bin echt gespannt darauf. Quartal 3 The Year of the Witching von Alexis Henderson The Year of the Witching von Alexis Henderson ist ein Buch aus dem Horrorgenre, was ich nur sehr, sehr selten lese, aber irgendetwas hat das Buch an sich, was mich total gepackt hat und ich habe sehr gute Rezensionen gelesen. Deswegen kommt es auf jeden Fall auf meine Wunschliste. The Lost Book of the White von Cassandra Clare & Wesley Chu Letztes Jahr habe ich den ersten Teil von The Eldest Curses gelesen. Den mochte ich echt gerne, weswegen ich dieses Jahr gespannt auf The Lost Book of the White bin. Cassandra Clare ist eine meiner Lieblingsautorinnen und ich ärgere mich ein bisschen, dass ich es noch nicht geschafft habe, es zu lesen. Nach Teil 1 kann ich es kaum erwarten zu sehen, wie es mit den Abenteuern von Alec und Magnus weitergeht. How It All Blew Up von Arvin Ahmadi How It All Blew Up von Arvin Ahmadi ist ein Buch, das mich schon interessiert seit ich es letztes Jahr auf Twitter gesehen habe. Es geht darin, um einen schwulen, muslimischen Junge, der sich vor seiner Familie outet und dann nach Rom flüchtet. Cemetery Boys von Aiden Thomas Cemetery Boys von Aiden Thomas habe ich in meinem Neuerscheinungspost ganz vergessen zu erwähnen und möchte es in diese Liste deswegen unbedingt aufnehmen. Auf das Buch freue ich mich nämlich eigentlich auch total, aber bei der Masse an Neuerscheinungen habe ich das Buch einfach übersehen. Quartal 4 Ready Player Two von Ernest Cline Als erstes auf meiner Liste vom 4. Quartal ist Ready Player Two von Ernest Cline. Den ersten Teil mochte ich sehr gerne (genauso wie den Film) und ich bin wirklich gespannt darauf, wie es danach weitergehen könnte. Gleichzeitig aber auch skeptisch, weil es immer schwierig ist, an so einen Bestseller anzuknüpfen und ich jetzt schon fürchte zu hohe Erwartungen zu haben. BreakAway von Anabelle Stehl Ich kenne Anabelle Stehl hauptsächlich von Instagram und Twitter und habe somit auch den Entstehungsprozess von BreakAway miterlebt. Die Autorin ist mir sehr sympathisch und ich finde die Beschreibung klingt gut, deswegen möchte ich ihrem Debüt auf jeden Fall eine Chance geben. The Notorious Virtues von Alwyn Hamilton Als letztes auf meiner Liste ist The Notorious Virtues von Alwyn Hamilton. Ich habe bereits die Rebel of the Sands-Reihe der Autorin gelesen und mochte sie sehr. Deswegen bin ich gespannt auf die nächste Geschichte der Autorin. mehr Bücher Welche Neuerscheinungen aus diesem Jahr möchtet ihr bald lesen? Share Tweet Pin Share No Kommentare [Lesestatistik] November 2020 by Aileen - 13:12 Ich muss zugeben, dass ich mich ein bisschen davor gedrückt, diesen Monatsrückblick zu schreiben, weil ich darin einfach nicht so viel zu erzählen habe. Wie ihr bereits wisst, habe ich im November (wie immer) am NaNoWriMo teilgenommen und mit diesem Projekt neben der Uni hatte ich eigentlich keine Zeit, noch irgendetwas anderes zu tun. Über den NaNoWriMo habe ich aber auch nicht mehr so viel zu erzählen, weil ich dazu bereits einzelne Posts gemacht habe. Falls ihr diese aber nicht gelesen habt: ich habe den NaNoWriMo geschafft und freue mich sehr darüber 🥳 Da ich im November aber wie gesagt komplett eingespannt war, hat sich das auch auf meine Lesezeit ausgewirkt und ich habe nur ein Buch für die Uni beendet und eins (für mich) angefangen, was mir bisher wirklich gut gefällt, aber leider habe ich es bisher immer noch nicht geschafft, weiterzulesen. Ich hoffe, dass ich über die Weihnachtstage mal wieder mehr zum Lesen komme. Aktuell bin ich auch wirklich nicht so glücklich damit, wie es mit dem Lesen läuft, weil ich wirklich gerne wieder mehr lesen möchte, auch, um meine Screentime zu begrenzen und meine Konzentration zu fördern, weil die aktuell echt nicht mehr so gut ist, wie sie mal war. Vielleicht ist das ja einen Vorsatz für 2021 wert. Statistik gelesene Bücher: 1 gekaufte Bücher: 1 SuB Anfang des Monats: 42 SuB Ende des Monats: 42 e-Sub: 34 angefangene Reihen: 17 gelesene Seiten insgesamt: 388 gelesene Seiten pro Tag: 13 durchschnittliche Bewertung: - angefangen: 1. Oroonoko - Aphra Behn Ich war gerade kurz nicht sicher, ob Oroonoko das älteste Buch ist, das ich je gelesen habe, weil ich nicht mehr wusste, wann Romeo und Julia veröffentlicht wurde, aber das ist tatsächlich noch älter. Also ist der Gedankengang eigentlich egal, aber ich kann sagen, dass sich Shakespeare, obwohl das älter ist, deutlich einfacher hat lesen lassen als dieses Buch. Das Buch hat ca. 70 Seiten, aber ich habe trotzdem drei Stunden zum Lesen gebraucht. Es ist außerdem ziemlich krass an manchen Stellen und auch brutal und ich hätte mir fast eine Warnung von meinem Dozenten gewünscht. Da wir das Buch jetzt auch ziemlich detailliert analysiert haben, habe ich beschlossen, es nicht weiter zu bewerten. New in Diesen Monat sind auch nicht mal coole Neuzugänge bei mir eingezogen, sondern wieder "nur" ein Buch für die Uni, was ich bereits angefangen habe, zu lesen. Insgesamt finde ich es doch recht viel, vier Bücher für einen Kurs zu lesen, aber andererseits ist es doch erfrischend, Klassiker zu lesen, die nicht von weißen Männern geschrieben sind. Ich hoffe, dass The Interesting Narrative and Other Writings von Olaudah Equiano auch wirklich interesting ist. Ha ha. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf das Buch, weil es eine Autobiografie des Autors ist und es darin um seine Entführung und sein Leben als Sklave nacherzählt (ich vermute, dass hier auch wieder eine Warnung angebracht ist). Ausblick Dezember Wie jedes Jahr freue ich mich sehr auf die Weihnachtszeit und kann es kaum erwarten, zu meiner Familie in die Heimat zu fahren. Das mache ich auch schon an diesem Wochenende, da ich an der letzten Uniwoche aktuell auch einfach von überall teilnehmen kann. Außerdem ist es momentan ja auch gut möglich, dass wir ab nächster Woche wieder einen härteren Lockdown haben und dann wäre ich einfach gerne schon dort. Ich bin auf jeden Fall ganz glücklich, dass die nächsten Wochen entspannter werden und freue mich sehr darauf, mich auf dem Sofa zusammenzurollen und zu lesen und Serien zu schauen und leckeres Essen zu essen. Viel mehr ist wegen der aktuellen Lage sowieso nicht geplant, aber ich finde es auch gar nicht schlimm, die Feiertage in kleiner Runde zu verbringen. Für den Dezember ist es also geplant, The Interesting Narrative and Other Writings und damit erstmal das letzte Buch für die Uni zu lesen. Sonst möchte ich gerne endlich Hunting Prince Dracula von Kerri Maniscalco beenden, weil das jetzt schon über einen Moment hier liegt und ich es bisher wie gesagt sehr gerne mag. Dann ist noch Girl, Serpent, Thorn geplant, was ich mit der lieben Dana zusammen lesen möchte. Alles andere werde ich wahrscheinlich sehr spontan entscheiden. Wie war euer November? Was habt ihr für den Dezember geplant? Wie verbringt ihr die Feiertage? Share Tweet Pin Share 2 Kommentare Advent-urous December | 2. Advent: Serien für 2021 by Aileen - 18:34 Mit diesem Post möchte ich euch zuerst einmal einen schönen zweiten Advent und auch einen schönen Nikolaus wünschen! ✨ Ich hoffe, ihr verbringt einen entspannten, kuscheligen Sonntag mit Tee und einer warmen Decke im Bett oder auf dem Sofa. Ich muss eigentlich noch ein paar Dinge für die Uni erledigen, aber genau das hat mich gerade auf die Idee gebracht, diesen Post zu tippen. Ich belege dieses Semester in meinem Medienstudiengang nämlich einen Kurs, in dem wir uns mit verschiedenen Netflixserien beschäftigen und durch den ich auch einige Serien kennenlerne, die eigentlich nicht so meinem Geschmack entsprechen und die auch nicht nur westlich sind. Gerade habe ich mich mal am Genre des K-Dramas probiert und auch, wenn ich die Serie nicht besonders gut fand, war es doch spannend mal etwas Neues zu entdecken. Ich habe in 2018 schon einmal einen Post mit einer Serien-Watchlist gemacht und da sich mein Geschmack seitdem ziemlich verändert hat, möchte ich die Liste jetzt einmal aktualisieren. voraussichtlich 2021 the witcher staffel 2 Eins meiner Serienhighlights in diesem Jahr war die Serie zu "The Witcher" und deswegen warte ich eigentlich seit der letzten Folge auf die nächste Staffel, bin aber nicht davon ausgegangen, dass die so schnell kommt. Es wird zwar schon länger an der Fortsetzung gearbeitet, aber dann ist ja Corona passiert und die Dreharbeiten mussten wieder abgebrochen werden. Deswegen war ich so überrascht, als ich eben bei der Recherche gelesen habe, dass die 2. Staffel eventuell schon im Sommer 2021 kommt. Das wäre wiederum sehr cool und würde mich sehr freuen. stranger things staffel 4 Zwischen der 2. und 3. Staffel von "Stranger Things" liegen zwei Jahre und ich glaube, auch vorher gab es ähnliche Abstände. Da die letzte Staffel im Jahr 2019 erschienen ist, gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass die 4. Staffel in 2021 kommt. Auch hier weiß ich, dass die Dreharbeiten bereits laufen und kürzlich wurde ja noch einige neue Schauspieler*innen vorgestellt, die in der 4. Season zu sehen sein werden. how to sell drugs online fast staffel 3 Mit einer ähnlichen Logik bin ich bei "How to Sell Drugs Online (Fast)" vorgegangen, denn zwischen der 1. und 2. Staffel liegt nur ein Jahr. Die Chancen stehen also gut, dass Staffel 3 im nächsten Jahr erscheinen wird. Was ich an dieser Serie so mag, ist, dass sie so anders ist als alle anderen Serien, die ich kenne und dass man sie super schnell durchgucken kann. shadow and bone staffel 1 Lange habe ich mir kaum Gedanken über die Serie zur "Shadow and Bone"-Reihe gemacht, denn ich habe einfach Angst davor, enttäuscht zu werden. Ich habe deswegen nur nebenbei verfolgt, wer gecastet wurde und wie es um die Serie so steht. Aktuell wurde sie ja sowieso verschoben, aber ich glaube, es ist nicht so unwahrscheinlich, dass sie vielleicht nächstes Jahr erscheint. Und wenn ich so darüber nachdenke, bin ich irgendwie doch langsam gespannt auf die Umsetzung. andere Unter die "andere"-Kategorie habe ich einfach nur ein paar Serien gepackt, die ich dieses Jahr eigentlich noch schauen wollte, es aber einfach nicht geschafft habe und wahrscheinlich auch nicht mehr schaffen werde. Ich weiß natürlich nicht, wie viel ich über die Weihnachtstage noch schaffen werde, aber für die Zeit habe ich auch ganz viel lesen geplant also mal sehen. dark staffel 3 Seit dem Sommer bin ich eigentlich gespannt auf die letzte Staffel von "Dark". Ich finde die Serie wirklich super spannend, fürchte aber, dass die Verwirrung auch bei der 3. Staffel wieder groß sein wird. Trotzdem bin ich super gespannt, wie die Serie zu Ende gehen wird. Sie ist jedoch einfach eine Serie, für die man sich Zeit nehmen muss, um immerhin halbwegs durchzublicken. the umbrella academy staffel 2 Irgendwann im Frühling habe ich die erste Staffel von "The Umbrella Academy" geschaut und die hat mir so gut gefallen, dass ich danach eigentlich am liebsten direkt mit der 2. Staffel weitergemacht habe. Irgendwie bin ich bis jetzt aber immer noch nicht dazu gekommen und deswegen kommt die Serie jetzt auf meine Liste, damit ich es vielleicht bald doch noch schaffe. the boys staffel 1 Komplett neu für mich ist die Serie "The Boys", die es aktuell auf Amazon gibt. Zu der Serie habe ich sehr viel Gutes gehört und sie war auch auf meiner Herbstliste, aber auch hier habe ich es *ganz überraschend* noch nicht geschafft, sie zu schauen. Sie klingt aber als wäre sie wirklich genau meins und deswegen bin ich gespannt, wie sie mir gefällt. Welche Serien stehen aktuell auf eurer Watchlist ganz oben? Worauf freut ihr euch im nächsten Jahr? 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Der Adler ist in der Heraldik eine Gemeine Figur und nach dem Löwen das häufigste Wappentier. Symbolik Der Adler war als „König der Vögel“, bald auch „König der Lüfte“ und Bote der höchsten Götter, schon im Alten Orient das Symbol der Könige, besonders der Achämeniden, deren Stammvater von einem Adler aufgezogen worden sein soll. Als Sinnbild der Herrschaftsmacht löste der Adler dabei den im ägyptischen und persischen Kulturraum verbreiteten Geier als herrschaftliches Symbol und Wappentier ab. Nach Aristoteles ließ der Adler seine Jungen ins Sonnenlicht blicken, um ihre Legitimität zu prüfen. Der Greifvogel, so lag nahe, konnte folglich auch dem Menschen unzugängliche Himmelsregionen durchmessen. So war der erste sumerische König Etana gemäß dem Gilgamesch-Epos vielfach mit dem Adlermotiv und insbesondere mit jenem der Himmelfahrt auf einem Adler verbunden. Diese Sagenmotive wurden später auf andere Herrscherhäuser übertragen. Der Adler wurde folglich zum Sinnbild für den Aufstieg in den Himmel und speziell die Apotheose großer Menschen und Herrscher (vgl. der römische Divus-Titel), wobei er für die Überwindung des Irdischen sowie die Unsterblichkeit und Erlösung der Seele stehen konnte. In Europa wurde der Adler als königliches Münz- und Wappenzeichen durch Alexander den Großen eingeführt und ging dann auf die Reiche seiner Diadochen über. Octavian brachte ihn aus Ägypten als kaiserliches Wappen nach Rom. Bei der Verbrennung der Leiche eines Kaisers auf dem Marsfeld im Rahmen seiner Konsekration ließ man einen Adler gen Himmel steigen. Dieser Brauch soll auf eine Beobachtung bei der Einäscherung des Augustus zurückgehen: Angeblich habe man einen Adler aus der Flamme des Scheiterhaufens gen Himmel fliegen sehen. Ein Beispiel der römischen Ikonographie findet sich auf der Antoninus-Pius-Säule aus dem Jahr 106 n. Chr. In seiner Traumdeutung aus dem zweiten Jahrhundert berichtet Artemidor von Daldis vom Symbolgehalt des Adlers, der sich wiederum auf die Begriffsfelder Macht, Reichtum und Ruhm bezieht: Auf einem Adler zu reiten, weissagt Kaisern, Reichen und Mächtigen den Tod; denn nach einem alten Brauch stellen Maler und bildende Künstler solche Persönlichkeiten nach ihrem Ableben auf Adlern reitend dar und verherrlichen sie durch solche Bildwerke. Armen dagegen bedeutet es Segen; sie werden durch reiche Gönner einen starken Auftrieb und keine geringe Unterstützung erhalten, und zwar meist durch Reisen ins Ausland. […] Träumt eine Frau, sie gebäre einen Adler, so wird sie einem Sohn das Leben schenken, der, wenn er arm ist, Soldat werden und es bis zum Heerführer bringen wird; denn jedem Heer geht ein Adler voran; gehört er dem Mittelstand an, wird er Athlet werden und sich einen Namen machen; ist er reich, wird er über viele herrschen oder gar Kaiser werden. Über den Kaiserkult und die Aquila, das mit einem Adler gestaltete Feldzeichen der römischen Legionen, avancierte der Adler zum Zeichen des Imperiums und des Kaisertums (Reichsadler). Auch bei der militärischen Verwendung des Adlersymbols scheint die Traum- bzw. Zeichendeutung mitgewirkt zu haben (s. Geschichte der Aquila). In die Verwendung als Standarte spielt schon bald die Identifikation des Adlers mit Jupiter hinein, wie die Abbildung des Adlers mit dem Blitzbündel zeigt. Religiöse Vorstellungen Auf dem Ganymed-Mythos fußend, wurde der Adler bei den Griechen mit dem Göttervater Zeus verbunden, bei den Römern mit Jupiter und bei den Germanen mit Odin. Im syrischen Palmyra war der Adler angeblich dem Sonnengott geweiht und als solcher fähig, sich wie der Phönix zu verjüngen (beispielsweise durch dreimaliges Eintauchen im Wasser). Angeblich soll ihn auch die Sonne verjüngen, wie Wolf Helmhardt von Hohberg am Beispiel des 103. Psalms erläuterte: „Der Adler, wan ihm nun die Federn fluglos werden / sich an der Sonnenflamm erjunget und verneut“. In der christlichen Ikonographie wird er als Symbol des Evangelisten Johannes (Johannesadler) und als Symbol des zum Himmel aufgefahrenen Propheten Elias wie auch des auferstandenen Christus sowie dessen Himmelfahrt geläufig. Auch die alten Herrschertugenden von Kraft, Erneuerung, Kontemplation, Gerechtigkeit und Scharfsicht finden hier ihre Fortsetzung, auch wenn sie gelegentlich durch die Vermutung konterkariert werden, der Adler neige aufgrund seines in die Ferne gerichteten Blickes – der das Naheliegende zu missachten scheint – zur Sünde des Hochmuts. Formen des Adlers Die Formen des heraldischen Adlers sind vielfältig. Selbst bei identischer Blasonierung können große Unterschiede in der genauen Ausgestaltung des Adlers vorliegen, je nach Entstehungszeit, Schildform respektive Form des Wappenfeldes sowie Stil und Fähigkeiten des Wappenkünstlers. Nachfolgend sind zehn Beispiele eines nach heraldisch rechts blickenden rotbewehrten und rotbezungten schwarzen Adlers abgebildet: Sitzender, stehender, auffliegender und liegender Adler Neben dem traditionellen Adler gibt es die stehende und die auffliegende Form mit ausgebreiteten Schwingen. Äußerst selten ist die ansitzende Form mit angelegten Schwingen. Auch Darstellungen im Sturzflug oder angreifend finden sich vereinzelt. Eine Sonderform ist der freischwebende Adler im Nebenwappen. Tingierung Zur Tingierung des Adlers können alle heraldischen Farben und Metalle verwendet werden. Körper und Flug (Schwingen, die Flügel) sind im allgemein gleich tingiert. Daneben können auch die Waffen – die Beck (Schnabel) und die Fänge (Füße) – in anderer Farbe ausgeführt sein, wie auch die Zunge. Je nach Farbe des Adlers und seinem Grund unterscheidet man die typischen namentlichen Adler, etwa der schwarze Adler auf Gold des Heiligen Römischen Reichs, oder der rot-silber geschachte Mährische Adler. Das redende Gemeindewappen von Aigle ist in der Homonymie des Ortsnamens zu frz. aigle ‹Adler› begründet. Es zeigt zwei Adler in verwechselten Farben. Der Schnabel wurde zu Beginn nicht besonders hervorgehoben. Darstellungen des Tieres mit ausgeschlagener Zunge treten in Wappen erst nach 1400 auf. Auch Obererbach/Westerwald oder Seelbach in der Ortenau verwechseln. Kopfanzahl Doppeladler Der Doppeladler, ein zweiköpfiger Adler, ist eines der ältesten Adlermotive in der Heraldik. Unter anderem nutzten ihn das Heilige Römische Reich, das Russische Reich und die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Andere Nationen, die den Doppeladler als Staatswappen führen, sind Albanien, Jugoslawien (ehemalig), Serbien, Montenegro sowie Russland. Bei Städten sind Duisburg oder Lübeck zu nennen. Adler mit drei Köpfen Bei einem dreiköpfigen Adler wie im Wappen der Familie Reinmar von Zweter sind die Sachsen nach innen gedreht und mit einwärts gerichteten Adlerköpfen an den Enden bestückt. Der eigentliche Adlerkopf folgt den heraldischen Regeln. Diese Darstellung ist aus der Großen Heidelberger Liederhandschrift bekannt. Ein dreiköpfigen Adler in Conrad Grünenbergs Wappenbuch verweist auf das Wappenbild des römisch-deutschen Kaisers. Beim dreiköpfigen Adler im Wappen des Landkreises Waiblingen sind die Sachsen normal gestellt, die beiden äußeren Köpfe, leicht geneigt, sitzen dicht neben dem mittleren und blicken nach außen. Attribute des Adlers Grundlegende Attribute eines Wappentieres sind auch beim Adler: Krone Nimbus Brustschild Typisch für den Adler sind aber insbesondere: der Kleestängel und die Brustspange Belegung der Flügel, insbesondere ebenfalls mit Wappen sowie Embleme in den Fängen: Schwert, Reichsapfel, Szepter Spruchband Blitze, Schwerter und Ähnliches (besonders Waffen in der militärischen Heraldik) Nimbierter Adler Der nimbierte Adler trägt einen Heiligenschein (Nimbus) um den Kopf, häufig in Gold, selten anders gefärbt. Er ist erst ab dem 15. Jahrhundert nachweisbar. Kaiser Sigismund soll ihn im Wappen um 1433/37 verwendet haben. Auch der von Isabella der Katholischen als Schildhalter verwendete Johannisadler, der den Evangelisten Johannes symbolisiert, hatte einen Heiligenschein. Beim Doppeladler sind beide Köpfe nimbiert. Im Wappen des Heiligen Römischen Reichs symbolisierte der Nimbus des Reichsadlers das „Heilige“. Im 20. Jahrhundert wurde der Adler mit Heiligenschein auch vom austrofaschistischen Ständestaat (Österreich) und im Wappen des spanischen Staates unter Francisco Franco verwendet. Formen der Figur Halber Adler Der Adler kann im Wappen auch gespalten oder geteilt vorkommen. Wenn er am Spalt ist, wird er mittig in zwei gleiche Teile zerlegt. Der Adlerkopf ist davon ausgenommen und wird vollständig dargestellt. Die Blickrichtung legt die Schildseite fest. Der halbe Adler am Spalt kann rechts oder links von der senkrechten Teilungslinie im Wappen dargestellt sein. Die Beschreibung halb oder wachsend (aus einer Teilungslinie oder einem Heroldsbild) treffen nicht für diese Wappentieranordnung zu. Die Entstehung des halben Adlers wird in der im späten Mittelalter aufkommenden Vereinigung von mehreren Wappen in einem Schild vermutet und um dem Platzbedarf gerecht zu werden. Junger Adler Bezeichnung für besonders klein im Wappen dargestellte Adler. Die Bezeichnung findet sich in der Blasonierung älterer Heraldiker. Angewendet wird der Begriff, wenn im Schild oder Feld mehr als drei Adler oder auf einer Wappenfigur, wie Balken, ein klein dargestellter Adler aus Platzgründen vorhanden ist. Die Beschreibung ist unheraldisch, da die Proportionen bei größerer Anzahl des Wappentieres zwangsweise verringert werden müssen. Beim Löwen ist der Sachverhalt ebenso und hier wird der Begriff junge Löwen gebraucht. Gestümmelter Adler Der gestümmelte Adler wird meist ohne Fänge dargestellt. Ein Adler ohne Schnabel und Krallen heißt Alérion. Beispiel ist das Wappen von Lothringen. Kopfloser Adler Teile des Adlers In Wappen finden häufig auch nur Teile des Adlers Anwendung. So wird zur Gestaltung der Kopf, nur ein Fang (Bein) oder beide Fänge genommen. Farben entsprechen den heraldischen Regeln. Wird nur der Oberkörper im Wappen gezeigt, so kann er wachsend oder, wenn er nicht den Schildrand berührt, schwebend sein. Sind nur die Flügel oder mindestens einer im oder über dem Wappen (Oberwappen) angebracht, spricht der Heraldiker vom Flug. Dieser Flug kann offen, geschlossen oder ein Halber Flug sein. Schnabel, Zunge, Körper und Schwanz, aber auch die Krallen und Flügel können immer andere Farben im Schild haben. Das erloschene mährische Adelsgeschlecht von Lomnitz und die schlesischen Pelchrzim führen einen Adlerflügel im Wappen. Eine Sonderform eines Fluges ist das Flügelrad, einseitig oder beidseitig. Die hauptsächliche Verwendung ist weniger in der Heraldik, sondern als Abzeichen auf Dienstuniformen. Der Adlerfang mit halben Flug wird auch als Klauenflügel bezeichnet. Der am Flügel befindlichen Kralle wird oft ein Gegenstand, besonders ein Schwert, schwingend beigegeben. Spezielle Adlerarten Weißkopfseeadler Das Bundeswappen der USA benennt mit dem Weißkopfseeadler, im Gegensatz zu vielen anderen Wappen, eine bestimmte Adlerart. Phönix Ein aus der Asche, Glut oder Feuer aufsteigender Adler wird Phönix genannt. Er wird in der Heraldik oft eingesetzt. Simorgh In Avesta und persischer Mythologie: (Meregho) Saena, Aleh, Alveh, Varghan, Simorgh Adler mit anderem Körper Das große Wappen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie hatte rechts einen Adlerlöwen als Schildhalter. Auf einem Löwenkörper wurde das Vorderteil durch den oberen Teil eines Adlers ersetzt. Bei dem Jungfrauenadler (Heraldik) und der Harpyie (Mythologie) handelt es sich um die Darstellung eines Adlers, kombiniert mit dem nackten Oberkörper einer Frau. Diese Formen sind zu den Fabelwesen zu zählen. Seltener ist in der Heraldik der Adlermann. Diese Fantasiegestalt ist aus dem Oberkörper des Adlers und den Beinen eines Mannes zusammengesetzt. Einen Adler mit geharnischtem schwertschwingenden Arm (Panzerarm) gibt es im Wappen der Provinz Westpreußen. Garuda ist im thailändischen Wappen ein Mischwesen. Die allgemeine Beschreibung dieses Wappentieres ist seit 1910: Menschlicher Oberkörper in Rot mit gleichfarbigen Flügeln, goldener gekrönter löwenähnlicher Kopf, rote Schwanzfedern und goldene Adlerklauen am Unterkörper. Im Wappen Indonesiens ist der Garuda-Adler aber ein normaler goldener Adler. Gmina Wądroże Wielkie (Groß Wandriß) zeigt sowohl Preußen- als auch den märkischen Adler. Fischgeschwänzte Einhörner kommen als Schildhalter hinzu. Adler mit anderem Kopf und mit anderem Schwanz In der Heraldik haben sich noch weitere Formen herausgebildet. So gibt es im Wappen der märkischen Familie von Flans den Wolfsadler, ein Adler mit Wolfskopf und im Wappen der Grafen von Reichenbach-Lessonitz einen Adler mit Ziegenkopf, den Ziegenkopfadler. Ein weiteres Beispiel ist das Wappen von Schwalmstadt. Auch kann ein Adler einen Stierkopf haben. Er wird dann Stieradler, Stierkopfadler oder auch als Adler mit Stierkopf bezeichnet. Dieses Wappentier ist sehr selten und gilt als Fabelwesen. Heraldisch gelten die Vorgaben von Adler und Stier. Beispiele für namentliche Adler Aquila: römisches Feldzeichen Bereits die Römer nutzten seit etwa 100 v. Chr. den (einköpfigen) Adler als Heeres- und Wappenzeichen sowie die Aquilæ als Feldzeichen der Römischen Legionen. Die älteste Darstellung eines Adlerwappens auf dem Schild eines Reiters der römischen Hilfstruppen findet man auf der um 112/113 n. Chr. errichteten Trajanssäule in Rom. Reichsadler Vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert war der Kaiserliche oder Reichsadler das Sinnbild für die – aus römischer Tradition übernommene – kaiserliche Gewalt: Die Herrschergeschlechter Ostroms nutzten den Adler sowie den Doppeladler. Von Friedrich I. Barbarossa wurde im 12. Jahrhundert der Adler zum Reichswappen und damit zum Symbol des Heiligen Römischen Reiches erhoben. Der Doppeladler mit belegten Flügeln, der Quaternionenadler, geht auf Kaiser Sigismund und das Jahr 1433 zurück. Das Zarentum Russland durch Iwan III. den Großen übernahm den byzantinischen zweiköpfigen Adler als „drittes Rom“ ab 1487. An diese Tradition knüpfte auch das darauffolgende Russische Reich unter Peter dem Großen an. Nach Zerfall des Heiligen Römischen Reiches 1806 ging der Adler über auf: das Kaisertum Österreich und ab 1867 die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn: Der Österreichische Adler ist ein vom Quaternionenadler abgeleiteter Doppeladler, mit den Wappen der Erblande belegt. Der heutige einköpfige Bundesadler Österreichs wurde 1919 aber bewusst in Distanz zum monarchischen Kaiseradler eingeführt; er leitet sich nicht von diesem, sondern von normalen Wappenadlern ab – während der nimbierte Doppeladler des Ständestaats 1934–1938 wieder einen ausdrücklichen Bezug zum römisch-deutschen Reichsadler nahm. Der 1815 gegründete Deutsche Bund nahm den doppelköpfigen Reichsadler während der Deutschen Revolution im März 1848 als sein Hoheitszeichen an. Im Deutschen Reich stellte der einköpfige Reichsadler – neben dem Preußischen Adler (seit 1701) – auch das Hoheitszeichen des Deutschen Kaiserreiches (1871–1918) dar; auch die Weimarer Republik (1919–1933) führte den Reichsadler im Wappen. Zur Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) wurde der Reichsadler – mit einem vollkommen anderen Erscheinungsbild als die kaiserlichen Adler – mit dem Hakenkreuz in Verbindung gebracht. Bundesadler In Österreich wird seit 1920, in Deutschland seit Ende des Zweiten Weltkrieges das Wappentier Bundesadler genannt. Das Wappen der Republik Österreich geht auf einen Entwurf von 1920 zurück. In der Zeit des austrofaschistischen Ständestaates von 1934 bis 1938 war er durch einen Doppeladler ersetzt worden. Nach dem Anschluss wurde das Führen aller nationalen Insignien Österreichs verboten. Seit 1945 ist der ursprüngliche Adler wieder in Gebrauch. Er trägt eine Mauerkrone (Symbol des Bürgertums), Hammer (Symbol der Arbeiterschaft) und Sichel (Symbol des Bauernstandes). Hinzugefügt wurden gesprengte Ketten an den Fängen des Adlers, welche die wiedererlangte staatliche Unabhängigkeit symbolisieren sollen. In Österreich sind Adler im großen Wappen von Wien (Wiener Wappen) und in den Wappen von Tirol (Tiroler Wappen), Niederösterreich (Niederösterreichisches Wappen), dem Burgenland (Burgenländisches Wappen) und Oberösterreich (Oberösterreichisches Wappen) zu sehen. Im Bundeswappen der Bundesrepublik Deutschland ist er seit dem 20. Januar 1950 staatliches Hoheitszeichen auf Bundesebene. Die offizielle Form entspricht dem Entwurf von Karl-Tobias Schwab (1887–1967), der schon ab 1928 als Reichswappen der Weimarer Republik diente. Preußischer Adler Der Preußische Adler in Wappen und Flagge Preußens geht auf den Deutschen Orden zurück. Hochmeister Hermann von Salza erhielt in der Goldbulle von Rimini den schwarzen Reichsadler als Gnadenzeichen verliehen, den er daraufhin in einem weißen Schild führte. Der Adler ging vom Deutschordensstaat 1525 auf das neue Herzogtum Preußen über. Nach dessen Erhebung zum Königreich trug ab 1701 der preußische Adler unter einer Königskrone die Initialen „FR“ (Fridericus Rex) auf der Brust, während er in den Fängen Zepter und Reichsapfel hielt. Er wurde zum Wappentier des im 18. Jahrhundert entstehenden Staates Preußen, wobei er infolge der Novemberrevolution 1918 seine monarchischen Symbole einbüßte, seinen Schnabel schloss sowie Blickrichtung und Haltung änderte. Der Verkehrsclub ADAC hatte und der Sportverein Preußen Münster hat ebenfalls ein entsprechendes Emblem. Als einziges deutsches Bundesland zeigt Sachsen-Anhalt ihn im Wappen (aufgrund der früheren Zugehörigkeit weiter Landesteile zur preußischen Provinz Sachsen). Auch der Landschaftsverband Rheinland und die Woiwodschaft Ermland-Masuren (in der Form von 1525) führen den preußischen Adler in ihren Wappen. Hinzu kommt das Wappen von Gelsenkirchen in der bis 1928 gültigen Fassung auf einem Schildlein. Der heutige Saarbrücker Stadtteil St. Johann erhielt den Preußischen Adler 1874 auf Kaiserliche Order. Brandenburgischer Adler (Märkischer Adler) Der Brandenburgische oder Märkische Adler hat eine lange heraldische Geschichte. Die Verfassung des Landes Brandenburg bestimmt ihn als „roten märkischen Adler auf weißem Feld“ zum Landeswappen. Er ist auch Bestandteil der Landesflagge, viele Gemeinden führen ihn dort ebenfalls in ihren jeweiligen Wappen. Friesischer Adler Ein mit Namen versehener Adler, der in vielen Wappen die Zugehörigkeit zu der Region Friesland dokumentieren soll, ist der Friesische Adler („Friesenadler“). Er verkörpert die Reichsunmittelbarkeit und die Freiheitsrechte der Friesen. Der Begriff Friesischer Adler ist nicht so feststehend wie Mainzer Rad. Eine einheitliche Darstellung ist nicht durchgängig. Ein verbreitetes Bild ist in Gold ein halber schwarzer rotbewehrter Adler am Spalt. Auch kann er in Silber ausgeführt sein. Johannisadler Der Adler ist das Attribut des Evangelisten Johannes. Als persönliches Wappentier Isabellas der Katholischen gelangte ein Johannisadler als Schildhalter in das Wappen der Katholischen Könige. Der Johannisadler ist neben dem römisch-deutschen Reichsadler und dem österreichischen Adler einer der wenigen solitären Schildhalter. In der Zeit des Franquismus wurde dem neu gestalteten Wappen des spanischen Staates 1939 ein schwarzer Adler hinzugefügt, der dem Johannisadler ähneln und an die Katholischen Könige anknüpfen sollte. Er blieb bis 1981 Bestandteil des spanischen Staatswappens. Mährischer Adler Der Mährische Adler ist ein goldgekrönter weiß-rot (rot-weiß) geschachter Adler mit goldener Bewehrung im blauen Feld. Napoleonischer Adler Der Adler Napoleon Bonapartes ist ein auffliegender Adler mit einem Blitzbündel in den Fängen. Das Symbol wurde 1804 im Zuge der Annahme des Titels Kaiser der Franzosen als Hoheitszeichen eingeführt. Für ihn, später auch für Napoleon III., war der Adler in Übernahme der päpstlich zugesicherten Nachfolge der römischen Caesaren außerdem ein Kennzeichnungssymbol der Heere. Niederösterreichisches Wappen Im Bundesland Niederösterreich wird das Fünfadlerwappen genutzt. Piastenadler Der Piastenadler ist nach dem polnischen Herrschaftsgeschlecht der Piasten benannt und war schon im frühen Mittelalter zu ihrem Wappentier geworden. In Wappenbeschreibungen steht sein Eigenname für die verkürzte Beschreibungsform. Adler Saladins Der Adler Saladins ist nach Sultan Saladin dem Großen benannt. Er wird hauptsächlich in arabischsprachigen Ländern als Staatswappen verwendet. Dabei besitzt er in dieser Funktion einen Brustschild sowie ein Spruchband. Ägypten, der Irak, der Jemen und Palästina verwenden den Adler Saladins als Hoheitszeichen. Als Wappentier rivalisiert der Adler Saladins in einigen arabischen Staaten mit dem Falken der Quraisch. Schlesischer Adler Siehe: Adler im Wappen von Schlesien und Schlesisches Bewährungsabzeichen Tschernigow’scher Adler Die vom heiligen Großfürsten Michael von Tschernigow abstammenden Fürsten führten den Tschernigow’schen Adler: Im silbernen Feld ein einköpfiger schwarzer gekrönter Adler in der linken Klaue ein großes schräg über ihm liegendes goldenes Kreuz haltend. Auch die Stadt Tschernihiw nutzt diesen Adler. Walachischer Adler Mit walachischer Adler wird der Wappenadler des ehemaligen Königreiches Rumänien (Großrumänien) bezeichnet. Der Adler war mit einem Schild belegt, das die Wappen einzelner Landesteile Siebenbürgen, Walachei, Moldau, Banat, Dobrudscha, und mittig (Mittelschild) das silber-schwarz gevierte Hohenzollernwappen zeigte. Das Haus Hohenzollern war durch Prinz Karl von Hohenzollern-Sigmaringen als König Carol I. vertreten. Wenzelsadler Der Wenzelsadler (Flammenadler), ein schwarzer Adler mit goldenen Waffen, silbernen Federn an den Flügeln und roten Flammen in einem silbernen Feld. Chiemseeadler Das ehemalige Bistum Chiemsee führte ebenfalls einen rot bewehrten Adler im Wappen. Dieser taucht auch heute noch in diversen Wappen im Chiemgau auf, so im Wappen des Landkreises Traunstein und in dem der Gemeinde Reit im Winkl (s. dort). Literatur Walter Leonhard: Das große Buch der Wappenkunst. Entwicklung, Elemente, Bildmotive, Gestaltung. 2., durchgesehene und erweiterte Auflage. Georg D. W. Callway, München 1978, ISBN 3-7667-0345-5. Gert Oswald: Lexikon der Heraldik. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1984. Weblinks Darstellungen von Raubvögeln in der Antike Einzelnachweise Adler<! Doppeleintrag fur die Systematik >
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Jean-Pierre François Blanchard (* 4. Juli 1753 in Les Andelys; † 7. März 1809 bei Paris) war ein französischer Ballonfahrer. Leben Jean-Pierre Blanchard experimentierte zunächst erfolglos mit eigenen Flugapparaten, die auf der Grundlage von Schlagflügeln beruhten. Nach der Entwicklung des Heißluftballons durch die Brüder Montgolfier und des Gasballons durch Jacques Alexandre César Charles im Jahre 1783 wandte er sich der Ballonfahrt zu; am 2. März 1784 startete er vom Marsfeld in Paris zu seiner ersten Ballonfahrt mit einem mit Wasserstoff gefüllten Ballon. Er fuhr über die Seine und wieder zurück. Am 18. Juli 1784 befanden sich Blanchard und sein Begleiter nach einer erfolgreichen Ballonfahrt in der Normandie im Landeanflug. Anekdotisch wird berichtet, dass die Ballonfahrer von Scharen wild gestikulierender herbeilaufender Bauern ungläubig in Empfang genommen wurden. Einige fielen auf die Knie, falteten die Hände zum Gebet, andere rannten vor Entsetzen davon. Einer der Männer am Boden soll nach oben gerufen haben „Seid ihr Menschen oder Götter? Gebt euch zu erkennen!“ – „Wir sind Menschen wie ihr!“, sollen die Luftfahrtpioniere entgegnet haben und zum Beweis ihre Mäntel hinab geworfen haben. Am 7. Januar 1785 überquerte er als Erster zusammen mit dem Arzt John Jeffries den Ärmelkanal von Dover nach Calais in zwei Stunden und 25 Minuten in einer abenteuerlichen Fahrt mit einem Gasballon. Die Ballonfahrer mussten schließlich allen Ballast (bis auf ihre Unterhosen) abwerfen und von der Gondel in die Halteseile klettern, um nicht abzustürzen. In Calais erwartete sie ein begeisterter Empfang. Blanchard wurde zum Ehrenbürger von Calais ernannt und erhielt vom französischen König eine lebenslange Zahlung in Höhe von 1200 Livres jährlich. Danach trat er öffentlich als Ballonschausteller auf. Am 3. Oktober 1785 startete er in Frankfurt am Main anlässlich der Herbstmesse zur ersten Luftreise in Deutschland und fuhr von der Bornheimer Heide bei Bornheim nach Weilburg an der Lahn. Blanchard nahm für sich die Erfindung des Fallschirms in Anspruch und ließ bei diesem Aufstieg erstmals seinen Hund mit dem Fallschirm zur Erde herunterschweben, der auch wohlbehalten sein Ziel erreichte. Dieser Fallschirm rettete Blanchard am 21. November 1785 das Leben. Blanchards Ballon drohte wegen Überdrucks zu platzen; Blanchard stieß einige Löcher in die Hülle, um dies zu verhindern. Das Gas strömte jetzt aber so schnell aus, dass ein Absturz unmittelbar bevorstand und er sich nur noch mit seinem Fallschirm retten konnte. Das war der erste verbürgte – wenn auch unfreiwillige – Fallschirmabsprung eines Menschen aus großer Höhe; Louis-Sébastien Lenormand (1757–1837) war zwei Jahre zuvor vom Observatorium seiner Heimatstadt Montpellier gesprungen. Zudem stellte dies die erste Luftrettung in der Geschichte der Luftfahrt dar. Am 23. August 1786 startete er ein weiteres Mal in Deutschland und stieg in Hamburg auf, wobei er einen Hammel am Fallschirm wohlbehalten zur Erde schweben ließ. Im Jahr 1787 stieg der Blanchardsche Luftballon in Nürnberg auf, ein Ereignis, das auch dort großes Publikum hatte. Zwei Jahre später unternahm Blanchard einen Aufstieg vor den Toren der Stadt Braunschweig. Dieses Ereignis, am 10. August 1788, verarbeitete der Schriftsteller Adolph Freiherr Knigge (1752–1796) zu seinem satirischen Roman Die Reise nach Braunschweig. Am 27. September 1788, stieg Blanchard in Berlin vom Exerzierplatz im Tiergarten auf und landete im Gebiet des heutigen Ortsteils Karow, wo heute der Ballonplatz und die Blanchardstraße an dieses Ereignis erinnern. Nach einer Vorführung im Jahr 1790 in Hannover ernannte ihn der Magistrat der Stadt zum Ehrenbürger. Einen weiteren Aufstieg mit seinem Wasserstoffballon vollführte er am 6. Juli 1791 in Wien. Er hob von einer Wiese im Prater ab und landete im östlichen Vorort Groß-Enzersdorf. Unter den Augenzeugen dieser Ballonfahrt befand sich Emanuel Schikaneder, der damals am Libretto zur Zauberflöte schrieb. Das Ereignis verarbeitete Schikaneder, indem er in der Zauberflöte drei Knaben mittels eines Ballons davonschweben ließ. Zu Nürnberg führte Blanchard seine 28. Gasballonfahrt am 12. November 1787 durch. Nach dem Start liefen tausende der auf 50.000 bis 60.000 Menschen geschätzte Zuschauermenge über die abgeernteten Felder hinweg dem Ballon hinterher. Bis heute hat sich in Nürnberg die Redensart: „No schau’ ner hie, der rennt wie beim Blenscherd.“ erhalten. Blanchard startete auch die erste Ballonfahrt in der Neuen Welt. Er stieg in Philadelphia am 9. Januar 1793 in der Gegenwart George Washingtons in die Lüfte und landete in Deptford, Gloucester County, New Jersey. Im Jahre 1804 heiratet er die sechsundzwanzigjährige Marie Madeleine Sophie Armant, die sich ebenfalls zur begeisterten Ballonfahrerin entwickelte. So überquerte Sophie Blanchard gemeinsam mit ihrem Gatten den Ärmelkanal in der Gegenrichtung von Calais nach Dover. Als Blanchard am 7. März 1809 während einer Ballonfahrt an einem Schlaganfall verstarb, setzte seine Frau als erste Ballonfahrerin die Reihe von Schauvorführungen fort. Ehrungen Nach Jean-Pierre Blanchard sind ein etwa 40 km durchmessender Mondkrater und der Blanchard-Gletscher in der Antarktis benannt. In Frankfurt am Main ist die Blanchardstraße im Stadtteil Bockenheim nach ihm benannt. In Braunschweig ist der Blanchardplatz im Nördlichen Ringgebiet nach Jean-Pierre Blanchard benannt. Im Leipziger Ortsteil Großzschocher ist der Blanchardweg nach ihm benannt. Literatur Günter Schmitt, Werner Schwipps: Pioniere der frühen Luftfahrt. Gondrom Verlag, Bindlach 1995, ISBN 3-8112-1189-7, S. 9–19. Weblinks Webarchiv: www.nuernberginfos.de: Die erste Ballonfahrt über Nürnberg In der Luft mit Wein und Milchbrötchen Im Himmel über Nürnberg: Der erste Mensch. der Franken von oben sah Ausführliche Berichte über Blanchard in Frankfurt Tripota – Trierer Porträtdatenbank Einzelnachweise Ballonfahrer (Frankreich) Luftfahrtpionier Ehrenbürger von Hannover Ehrenbürger in Hauts-de-France Person (Calais) Franzose Geboren 1753 Gestorben 1809 Mann Person als Namensgeber für einen Mondkrater
Liebenswerter TV-Bericht aus einfacheren Istanbuler Badehäusern, hervorragend gefilmt: Sehr persönliche, ja intime Bilder, die dennoch keinen Moment indiskret wirken, abwechselnd aus der Männer- und Frauenabteilung. Gespräche mit Bademeistern, Kunden, Ofenmeistern, immer freundlich. Sicher nicht…
Brustkrebs, der häufigste Krebs bei Frauen Germanische Heilkunde Brustkrebs - der häufigste Krebs bei Frauen Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zum Thema: Brustkrebs - der häufigste Krebs bei Frauen Die Frau lokalisiert empfindungsmäßig ihre Bindung zum Kind und zum Partner ganz überwiegend in ihre Brust. Aus diesem Grunde ist die Erkrankung der Brust auch die häufigste Erkrankung der Frauen. Nach der Germanischen Heilkunde® unterscheiden wir 2 Sorten von Brustkrebs in der Brust: 2. den Krebs der Milchgänge, medizinisch auch intraductales Karzinom genannt, bei dem man in der konflikt-aktiven Phase nichts tasten kann. Die Patientin fühlt höchstens ein leichtes Ziehen an der betroffenen Stelle der Brust. Außerdem gibt es natürlich an der Außenhaut der Brust noch die normalen Hautkarzinome, die es am übrigen Körper auch in gleicher Weise gibt. Nun wissen wir ja, daß es Rechts- und Linkshänder gibt Vereinfacht gesagt, ist ja die rechte Kleinhirn- und Großhirnhälfte überwiegend für die linke Körperseite, und umgekehrt – die linke Kleinhirn- und Großhirnhälfte für die rechte Körperseite zuständig. Die in der konflikt-aktiven Phase durch Zellvermehrung gewachsenen kompakten Tumoren werden durch Mikroben, falls diese vorhanden sind, also z.B. Pilze oder Pilzbakterien, wie die Tuberkulose, verkäst und wieder abgebaut, während bei den Großhirn-gesteuerten Gewebsdefekten in der Heilungsphase ein Wiederaufbau durch Zellvermehrung erfolgt. Dazu werden als Hilfsmikroben ausschließlich Viren (sofern es sie gibt) verwendet. Das ist die Chirurgie der Natur! Beispiel: Einer Mutter fiel ihr Säugling aus dem Arm, schlug mit dem Kopf auf den Boden und war eine zeitlang bewußtlos. Die Mutter erlitt als Rechtshänderin einen biologischen Mutter/Kind-Sorgekonflikt der linken Brust mit einem DHS (Dirk-Hamer-Syndrom). Von diesem DHS ab, wuchs in der linken Brust der Mutter ein adenoider Brustdrüsenkrebs, d.h. es vermehrte sich das Brustdrüsengewebe. Dies ist keineswegs etwas Sinnloses, was der Organismus der Mutter hier macht, in dem er zusätzliches Brustdrüsengewebe baut, denn der Sinn ist ganz eindeutig der, dem Säugling, der durch diesen Unfall eine Entwicklungsstörung durchmacht, Hilfestellung zu geben, in dem er nunmehr mehr Muttermilch bekommt. So versucht der Organismus der Mutter den entstandenen Schaden wieder auszugleichen. Bei den Frauen in den sog. zivilisierten Ländern, spielen sich diese Vorgänge meist außerhalb der Stillzeit ab. Bekommt also eine Frau in der Zivilisation einen Mutter/Kind-Sorgekonflikt während sie nicht mehr stillt, dann wächst ein solcher Brustdrüsentumor und imitiert den Zweck des mehr-Milch-geben-wollens an den Säugling, der zwar als Kind, meist aber nicht mehr als Säugling vorhanden ist. Das hat unsere modernen Mediziner ja dazu gebracht diesen Tumor als etwas völlig Sinnloses, Krankes, als Ausartung der Natur anzusehen, weil sie das Verständnis für den ursprünglichen Sinn verloren hatten. Doch auch bei einer Frau in unserer Zivilisation laufen diese Vorgänge, obwohl die Frau nicht stillt analog ab, und in der Heilungsphase – sofern es dazu kommt – wird der Tumor von Tuberkelpilzbakterien (sofern solche vorhanden sind) verkäst und wieder abgebaut. Eventuell kann sich der Eiter nach außen einen Weg bahnen (offene Brust). Wenn keine Tbc-Pilzbakterien vorhanden sind, bleibt der Knoten konstant vorhanden, verkäst sich aber natürlich nicht mehr. Wenn wir einmal absehen von seltenen, sehr, sehr langen Konfliktverläufen, die in seltenen Fällen zum Tode führen können, muß man sagen, daß die iatrogenen, d.h. durch ärztlichen Unverstand ausgelösten Panikkonflikte im Gefolge einer Brustkrebs-Diagnose (Krebsangstpanik, Todesangstpanik, Selbstwerteinbrüche usw., die dann einen neuen Krebs auslösen, schulmedizinisch: "Metastasen") – heute leider die Regel sind – und woran man sehr leicht sterben kann. Das hat aber alles mit der eigentlichen Erkrankung gar nichts mehr zu tun. Psychisch gesehen, liegt ja immer ein Trennungskonflikt vor. Entweder Mutter/Kind oder Kind/Mutter oder vom Partner. Dabei müssen wir uns diesen Vorgang ganz realistisch vorstellen, als wenn diese Individuen mit Leim aneinander geklebt wären, und bei der Trennung ein Stück von der äußersten Haut herausreißt, wie wir es üblicherweise an der übrigen Haut beim Krankheitsbild der Neurodermitis sehen. Operieren sollte man nur dann, wenn es vernünftig erscheint, wenn eine spontane Heilung zu lange dauern würde oder wenn es zu Folgekonflikten gekommen ist. Wenn sich die Pat. z.B. durch den Knoten verunstaltet fühlt und durch ein DHS bedingt, ein Melanom entstanden ist und / oder aus irgend einem Grunde das darüberliegende Plattenepithel platzen läßt, dann haben wir nämlich eine offene, butternde, fötit-stinkende Brust, die Unannehmlichkeiten bereiten kann. Das gleiche geschieht auch, wenn durch Einstich oder Schnitt die Brust eröffnet worden ist. Diese Videobotschaft richtet sich an alle Verantwortungsträger aller Länder Seine Exzellenz, den Herrn Präsidenten Andrés [...] Infolge der Krebsdiagnose erleidet der arme Patient einen iatrogenen Folgekonflikt. Er assoziiert seinen nun nahe [...] Sehr geehrte Familie Pilhar! Hiermit möchte ich, 27 Jahre alt, Rechtshänderin, Ihnen über meinen Weg [...] Guten Tag Herr Pilhar, Im September 2014 nahm ich an Ihrem Seminar im Raum Zürich [...] Seit 18 Jahren lebe ich überwiegend in Thailand und bin mit einer Thai verheiratet. Seit [...] Es ist wie beim Umstieg auf biologische Landwirtschaft: Es reicht nicht, einfach nur das Gift [...] Brustkrebs-Früherkennung von Beat Leuenberger in drei Kantonen bezahlen die Krankenkassen den Frauen regelmäßige Röntgenaufnahmen der [...] Ausgewählt – Geprüft – Bewertet Im Test: 30 deutsche www-Angebote und 6 Gesundheitsportale. Ein Portal [...] Die dramatische Rettungsaktion im ewigen Eis … Sobald das Wetter klar ist, wollen sie die [...] Frau Ingrid Steininger war für uns Eltern von Olivia ein ganz lieber und sehr wichtiger [...] Oma Molly Sie war ein Prachtsweib (sprich Milchschaf) mit seidiger Wolle und zahlreichen Kindern. Eines [...]
ROUNDUP: Adidas will nach Corona-Pause wieder Dividende zahlen - onvista\n22.02.21, 15:35 dpa-AFX\nHERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Der fränkische Sportartikelhersteller Adidas will nach einer einjährigen Pause wieder eine Dividende an seine Aktionäre ausschütten. So will der Vorstand auf der Hauptversammlung Mitte Mai eine Auszahlung von 3 Euro je Aktie vorschlagen, wie das Unternehmen am Montag in Herzogenaurach mitteilte. Insgesamt würde Adidas damit 585 Millionen Euro an die Aktionäre ausschütten. Die Dividendenrendite liegt bei rund einem Prozent.\nAn der Börse sorgten die Nachrichten nur kurzzeitig für einen Kurssprung. Zuletzt lag die Adidas-Aktie wieder mit 1,45 Prozent im Minus bei 291,30 Euro und gehörte damit wieder zu den schwächsten Werten im Dax .\nAdidas hatte im vergangenen Jahr stark unter den Corona-Maßnahmen gelitten. So musste der Konzern immer wieder eigene Ladengeschäfte schließen. Der Umsatz aus dem Einzelhandel fehlte entsprechend. Vor allem die ersten Monate in der Krise hatten den Vorstand um Konzernchef Kasper Rorsted nervös gemacht. So hatte der Konzern angekündigt, temporär keine Miete mehr für seine geschlossenen Geschäfte zu zahlen, diese Pläne aber nach Protesten wieder zurückgenommen.\nZudem nahm Adidas einen Kredit in Höhe von 3 Milliarden Euro bei der Förderbank KfW auf, um finanziell flexibel zu bleiben. Voraussetzung dafür war, dass Adidas während der Laufzeit von 15 Monaten keine Dividende an seine Aktionäre ausschüttet. Letztlich nahm Adidas nur 500 Millionen Euro aus dem Kredit in Anspruch. Diese hat der Konzern nach eigenen Angaben im Oktober inklusive vereinbarter Zinsen und Gebühren zurückgezahlt.\nDer neue Dividendenvorschlag liegt unter dem zuletzt gezahlten Betrag für das Geschäftsjahr 2018. Damals hatte der Konzern je Aktie 3,35 Euro ausgeschüttet. Für 2019 hatte Adidas ursprünglich 3,85 Euro vorgesehen./ngu/stw/fba\nAdidas 12.04. 17:36:01 281,60 EUR +0,57% +1,60\nDAX (NET RETURN) (EUR) 12.04. 17:55:00 1.367,96 Pkt. -0,12% -1,73
Alle Übungen, Bewegungen, Visualisationen und Meditationen sind darauf abgestimmt, dem Körper optimal und auf allen Ebenen zu helfen, negative Emotionen, Sabotage Programme und Gewohnheiten loszulassen, die Gesundheit, Vitalität und Heilung behindern. Der Körper ist ein grossartiges Vehikel, mit der Kraft sich selbst zu heilen. Durch unsere antrainierten Lebens, Gefühls und Denkgewohnheiten behindern wir diesen Prozess oft.
Hotel, Restaurant (italienische Küche)\nDas familiengeführte und im südländisch mediterranen Stil gebaute 3-Sterne-Superior-Hotel wurde im Jahr 2004 eröffnet. Idealer Ausgangspunkt für Freizeitaktivitäten, Erlebnis, Abenteuer und Spaß ohne Grenzen für die ganze Familie.\nDas Hotel Casa Rustica befindet sich inmitten des Ortskerns von Rust und ist nur drei Gehminuten vom Haupteingang Europa Park entfernt. Selbstverständlich stehen Ihnen kostenfreie Hotelparkplätze zur Verfügung.\nDas Hotel wurde im Juli 2014 zum wiederholten Mal von der DEHOGA als 3***Superior-Hotel ausgezeichnet. Die gehobene Ausstattung und die Liebe zum Detail verleiht dem Casa Rustica ein besonderes und unverwechselbares Ambiente. Die sprichwörtlich "Badische Gastfreundschaft" erwartet Sie.\nIm Erdgeschoss unseres Hotels befindet sich das hauseigene Restaurant Casa Rustica, wo Sie nach einem erlebnisreichen Ausflugstag im Schwarzwald in gemütlicher Atmosphäre die italienische Küche genießen können.\nGenießen Sie einen erholsamen Urlaub in unserem Hotel.\nBad, DU/WC, WS, WSG\nHotel Casa Rustica Fischerstraße 44 77977 Rust
Stadt hat auch eine Sorgfaltspflicht - Nürtinger Zeitung\nHeidi Götzl, Nürtingen.\nVor wenigen Tagen wurde von der Stadt Nürtingen bekannt gegeben, dass der Bebauungsplan „Tiefenbachstraße II“ aufgestellt werden soll. Die mit Wohnnutzung zu bebauenden Flächen liegen, wie der Name schon andeutet, in unmittelbarer Nähe des Tiefenbachs. Nun kämpft auch Nürtingen bekanntlich seit geraumer Zeit mit einem erheblichen Mangel an bezahlbaren Wohnraum – diesen dann aber ausgerechnet in einem Gebiet erstellen zu lassen, das bei Hochwasser stark gefährdet ist, kann man nur als grob fahrlässig bezeichnen. Möglich macht die Ausweisung des Baugebiets der Paragraf 13b des Baugesetzbuches, mit dem sich aufwändige Umweltuntersuchungen leider bequem umgehen lassen. In diesem speziellen Fall kann sich das leicht als Bumerang erweisen, wenn beim nächsten Hochwasser die Keller im Gebiet „Tiefenbachstraße II“ leer gepumpt werden müssen und es wieder heißt, damit hätte niemand rechnen können. Nürtingen ist dabei kein Einzelfall.\nEs wäre wünschenswert, wenn sich die Verantwortlichen gelegentlich historische Karten anschauen würden, das gilt gleichermaßen in Gewässernähe wie an Hängen oder im Gebirge: Wo man seit Jahrhunderten in weiser Voraussicht kein Wohnhaus hingestellt hat, da ist es auch jetzt und in Zukunft nicht sonderlich intelligent, dort zu bauen. In der Pflicht steht hier aber immer die Stadt, die mit der Ausweisung eines Baugebiets auch eine Sorgfaltspflicht gegenüber dem Bürger hat.
Safi II. oder auch Sulaiman I. (* 1647; † 29. Juli 1694 in Isfahan, beerdigt in Qom) war von 1666 bis 1694 Schah von Persien. Safi II. war Sohn des Abbas II. und der Tscherkessin Nikahat Khanum und somit ein Herrscher aus der Dynastie der Safawiden. Er folgte seinem Vater am 2. Oktober 1666 als Safi II. auf dem Thron. Doch sein erstes Jahr war von vielen Naturkatastrophen überschattet. Die Astrologen am Hof kamen zu dem Schluss, dass Safi II. zu früh zum Schah gekrönt worden sei und dass dies der Grund der Katastrophen sei. So wurde die Krönungszeremonie am 20. März 1668 unter seinem neuen Namen Sulaiman I. wiederholt. Sein voller Titel lautete: Seine Majestät Ẓillu'llāh 'Abū'l Muẓaffar Sulṭān Sulaimān Ṣafī Šāh II., Schahanschah von Persien Nach seiner zweiten Inthronierung änderte Safi II. seine bisherige Politik. Er reduzierte die Armeestärke und den Staatsapparat, um den Staat ökonomischer zu führen. Anstelle seiner Minister und Berater gründete er ein Konzil, das aus Palasteunuchen bestand. Die Macht dieses neuen Konzils war so groß, dass sie sogar den Nachfolger Safis II. bestimmten. Der König zog sich dem Rat der Astrologen folgend wochen- und monatelang aus der Öffentlichkeit zurück, so dass die faktische Macht bei dem Konzil und seiner Mutter lag. Während seiner Regierungszeit kam es in Georgien und Kurdistan zu Unruhen und zu Raubzügen der Usbeken in Chorasan und der Belutschen in Kerman. Safi II. starb am 29. Juli 1694 und ihm folgte sein Sohn Sultan Hosein nach. Weblinks Schah (Safawiden) Iraner Geboren 1647 Gestorben 1694 Mann
fenaco-LANDI 20.06.2018 15:51\nAnlässlich der 25. ordentlichen Delegiertenversammlung sind sieben neue Mitglieder in die Verwaltung der fenaco gewählt worden. Die Redner setzten den Fokus auf die Stärkung des genossenschaftlichen Gedankens.\nVerwaltungspräsident Pierre-André Geiser begrüsste die Delegierten am 20. Juni 2018 in Bern und erklärte, dass sich die fenaco seit ihrer Gründung vor 25 Jahren zu einem grossen und breit aufgestellten Unternehmen entwickelt habe. Eine Agrargenossenschaft, die gesund und stabil sei. «Im Dialog mit unseren Mitgliedern – den LANDI und den Bäuerinnen und Bauern – haben wir festgestellt, dass wir mit konkreten Massnahmen den genossenschaftlichen Zweck unserer Unternehmensgruppe weiter stärken können», sagte Geiser.\nMartin Keller, Vorsitzender der fenaco Geschäftsleitung, legte den Delegierten das erfreuliche Unternehmensergebnis 2017 dar und gab einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr, welches verhalten begonnen hat. «Vorgesehen sind auch in diesem Jahr Investitionen in der Höhe von über 200 Mio. Franken, welche wie üblich vor allem für die Erneuerung von bestehenden oder den Bau neuer Infrastrukturen eingesetzt werden», so Keller. «Bereits im letzten Jahr haben wir uns entschieden, 2018 – in unserem Jubiläumsjahr – erstmalig eine Erfolgsbeteiligung an unsere Mitglied-Landwirtinnen und -Landwirte auszubezahlen.» Ziel dieser Erfolgsbeteiligung sei es, die aktiven Bäuerinnen und Bauern, die in der produzierenden Schweizer Landwirtschaft tätig sind, zu unterstützen und den genossenschaftlichen Zusammenhalt der fenaco-LANDI Gruppe zu stärken.\nNeu in der Verwaltung der fenaco\nJean-Daniel Heiniger (*1975), Landwirt aus Eysins (VD), wurde zum neuen zweiten Vize-Präsidenten der Verwaltung gewählt.\nAls Mitglied der Verwaltung wurde Fabrice Bersier (*1974), Meisterlandwirt aus Vesin (FR), gewählt.\nAls Mitglied der Verwaltung wurden Hans Bellmont (*1961), Agro ing. HTL aus Oberägeri (ZG), und Felix Püntener (*1968), Landwirt aus Attinghausen (UR) gewählt.\nNeue Mitglieder der Verwaltung sind:\nPeter Allemann (*1971), Meisterlandwirt aus Untervaz (GR);\nDaniela Lobsiger-Rietmann (*1969), Bäuerin und gelernte Köchin aus Matzingen (TG);\nPeter Ringger (*1971), Dipl. Ing.-Agr. aus Urdorf (ZH);\nThomas Tschanz (*1965), Betriebsökonom HWV aus Möhlin (AG)\nDiese ersetzen sieben bisherige Mitglieder, welche alle statutenbedingt aus der Verwaltung ausscheiden. Die übrigen Traktanden, darunter die Genehmigung des Jahresberichts, die Stammhaus- und Konzernrechnung 2017 sowie die Entlastung der Mitglieder der Verwaltung, wurden von der Delegiertenversammlung ebenfalls genehmigt.
Genscher: Griechenland-Krise Chance für Europa - Politiknews Sie sind hier: Home » News » Genscher: Griechenland-Krise Chance für Europa « ZDF-Politbarometer Landtagswahl NRW 2010 « » Keine Alternative zu Philipp Rösler? » This entry was posted on Friday, April 30th, 2010 at 11:27 am and is filed under News. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site. Michael Starke says: Da hat der Herr Genscher auch recht: Auch wenn es einem persönlich nicht passt. Die Staaten der EU sind per definitionem zur Solidarität verpflichtet. Dass man diese Länder im Nachinein dann auch zur Ordnung rufen muss, das ist natürlich auch klar. Aber das gehört zurKategorie lessions learned.
Eine Wachstumsstrategie für Europa by Hans-Helmut Kotz , Eric Labaye and Sven Smit - Project Syndicate In der Tat geht aus einer aktuellen McKinsey-Umfrage nicht nur hervor, dass sich die Europäer eine lebendigere Wirtschaft, höhere Einkommen und bessere öffentliche Dienstleistungen (insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Ausbildung) wünschen, sondern auch, dass sie bereit sind, dafür Abstriche zu machen und beispielsweise längere Arbeitszeiten oder geringere soziale Sicherheit in Kauf zu nehmen. Von den 16.000 antwortenden Personen sagten erstaunliche 91%, sie würden sich Änderungen des Status Quo wünschen, auch wenn dies bedeuten würde, Opfer zu bringen. Und der Status Quo bedarf tatsächlich dringend der Veränderung. Im Moment liegt die europäische Wirtschaftsleistung pro Kopf immer noch weit unterhalb des Niveaus von 2008. In den meisten europäischen Ländern liegen die Bruttostaatsschulden über der Schwelle (60% des BIP), die durch den Stabilitäts- und Wachstumspakt vorgegeben ist. Aufgrund hartnäckiger Anpassungshemmnisse litten mindestens acht Länder seit 2008 in mindestens zwei Jahren unter sinkenden Löhnen und Gehältern. Und die Arbeitslosigkeit ist immer noch hartnäckig hoch.
Denn die "Wirklichkeit", die unsere Augen abbilden, ist das Ergebnis eines höchst komplizierten Verarbeitungsprozesses. Tatsächlich existiert das Bild der Welt, so wie es auf einem Foto zu sehen ist, nur bis zur Netzhaut. Danach geht es in ein Feuerwerk von elektrischen Impulsen über. Nur diese Nervenimpulse kann das Gehirn verarbeiten.\nDabei dient das Auge dem Gehirn als "Codewandler". Licht fällt durch die Hornhaut ins Auge, wird von der Linse gebündelt und reizt die bis zu 100 Millionen Sinneszellen auf der Netzhaut: die Stäbchen für das Dämmerungssehen und die Zapfen für das farbige Sehen. Mit Hilfe der Hornhaut, der Linse und des Glaskörpers wird ein verkleinertes Bild auf der Netzhaut erzeugt. Von der Netzhaut wandert dieses Bild über den Sehnerv zum Gehirn – wir sehen.
Adventskonzert "Russische Weihnacht" Staatsballett: Duato | Shechter Der "Modern Gospel Choir" in concert Grupo Oito: Unrestricted Contact Unsere Montagskultur zu Weihnachten: Der Berliner Gospelchor unter der Leitung von Alexander Riede singt "Contemporary Gospel", aktuelle Kompositionen aus aller Welt. Menschen in Berlin kennen Helmut Baumann als Entertainment-Legende, denn 15 Jahre lang bis 1999 hat er das Theater des Westens nicht nur als Intendant geleitet, sondern auch vielfach selbst auf der Bühne gestanden. Montagskultur unterwegs mit Kay Wuschek Zu Gast bei Alice Ströver (Geschäftsführerin von Kulturvolk | Freie Volksbühne Berlin) sind Kay Wuschek (Intendant Theater an der Parkaue), Reinhard Wengierek (Journalist) und Henry Arnold (Regisseur und Schauspieler).
Von den neun Spielen mit FC Beteiligung konnten zwei gewonnen werden, drei endeten mit einem Unentschieden und vier Begegnungen gingen zum Teil recht knapp in die Binsen. Aktive Herren1 – SV Elpersheim 9:1 Einen ungefährdeten 9:1 Sieg konnten wir gegen die Gäste aus Elpersheim einfahren, der auch aufgrund des Leistungsunterschieds auch in der Höhe verdient war. Durch das Unentschieden des Tabellenzweiten Garnberg in Untermünkheim genügt uns im letzten Vorrundenspiel in Garnberg bereits ein Unentschieden zur Herbstmeisterschaft. Ich hoffe, dass jede Menge Schlachtenbummler mit zu diesem absoluten Top-Spiel mitgehen und unsere Mannschaft zur Herbstmeisterschaft pushen. Das Spiel findet am Sa. 07.12. um 18 Uhr im Bürgerhaus in Garnberg statt!! TSV Roßfeld – Herren2 9:1 Bei unseren speziellen Freunden vom TSV Roßfeld bezogen wir eine deutliche 9:1 Niederlage die aber mit etwas Glück etwas vorteilhafter für uns hätte enden können. So führten Carmen Dürr gegen Maksut Karbasi und Lea Tannebaum gegen Roßfelds Vorstand Uli Lindenthal jeweils im Entscheidungssatz mit 10:8, zogen aber am Ende den Kürzeren. Carmen verlor mit 10:12 und Lea mußte sich mit 12:14 geschlagen geben, wobei sie in der entscheidenden Phase zwei vom Roßfelder Vorstand gekonnt gesetzte Netzbälle hinnehmen mußte. Für den Ehrenpunkt sorgte ich mit einem überraschend klaren 3:0 Erfolg über Jörg Faehse. In der über drei Stunden dauernden 3. Halbzeit gaben wir eine gewohnt deutlich bessere Figur ab und beherrschten diese fast nach Belieben!! Herren3 – SV Bieberehren 9:5 Gegen Bieberehren landeten wir einen knappen 9:5 Erfolg. Das Match hätte aber auch locker mit einem Unentschieden oder gar einer Niederlage enden können, denn vier der fünf Fünf-Satz-Spiele gingen an uns. Die Eingangsdoppel gingen mit 2:1 an die Gäste. Während unser Spitzendoppel Martin Stenzel/Nicolas Rummel das Bieberehrener Duo Markus Körner/Siegfried Brabletz klar in drei Sätzen bezwangen waren Matthias Brasch/Safet Mandal und Rainer Krebs/Lukas Stenzel so freundlich und überließen ihren Gegnern die Punkte. In den Einzeln drehten dann Martin Stenzel, Matthias Brasch und Nicolas Rummel mit ihren Siegen die Partie und brachten uns mit 4:2 in Führung. Doch danach war irgendwie der Wurm drin und wir mußten in den folgenden drei Spielen Niederlagen einstecken. Somit lagen wir zur Halbzeit mit 4:5 zurück. Doch im zweiten Durchgang ließen wir nichts mehr anbrennen. Die drei bereits im ersten Durchgang erfolgreichen sowie Safet Mandal und Rainer Krebs verließen zum Teil recht glücklich als Sieger die Platte und der 9:5 Erfolg war unter Dach und Fach. Neben den gewohnt bärenstarken Martin Stenzel und Nicolas Rummel muß ich Matthias Brasch besonders hervorheben. Der mit Abstand älteste Spieler überzeugte mit einer saustarken kämpferischen sowie überragender taktischen Leistung. Respekt alter Mann!! Damen1 – TTC Gnadental 7:7 Die Gästinnen aus Gnadental präsentierten sich ganz und gar nicht wie ein Abstiegskandidat. Die drei jungen (und auch noch verdammt gutaussehenden) Mädels sowie die etwas ältere Dame zeigten Tischtennis vom Feinsten und erkämpften sich ein hochverdientes Unentschieden. Schon in den Doppeln, die beide an uns gingen, sah man, dass das kein leichtes Spiel wird. In den hart umkämpften Einzeln konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Mal waren wir in Führung, mal Gnadental. Vor den letzten drei Einzeln lagen wir mit 5:6 zurück, doch Lea Tannebaum und Carmen Dürr brachten uns vor dem letzten Einzel mit 7:6 in Front. Hier hatte Melanie Hintermaier das Glück nicht gerade auf ihrer Seite. Wie schon in ihren ersten beiden Einzeln unterlag sie auch im letzten Match des Abends mit 9:11 im Entscheidungssatz. Trotz des Unentschiedens sind wir Vize-Herbstmeister, für einen Aufsteiger eine ganz tolle Leistung. SpVgg Satteldorf – Damen2 8:2 Der Fisch in Satteldorf war schnell geputzt. Trotz einer meiner Meinung nach ganz toller Leistung unterlagen Julia Zahn, Karin Sobez-Großeibl, Rebecca Vogt und Tanja Bühler den Bräuner-Geschwistern etwas zu hoch mit 2:8. Für die Langenburger Punkte sorgten Rebecca Vogt und Julia Zahn, die beide Maren Bräuner jeweils in vier Sätzen bezwangen. Eine super Leistung bot Tanja Bühler in ihrem ersten Punktspiel für den FC. Jugend Jungen2 Die 2. Jungenmannschaft hatte gleich zwei Spiele in der vergangenen Woche. Am Mittwoch unterlagen wir mit 2:8. Da alle Sätze recht eng ausgingen wäre ein besseres Resultat verdient gewesen, doch daraus wurde leider nichts. So blieben die Siege von Raphael Volkert und Fabian Hollenbach die einzigen Erfolge die wir verbuchen konnten. Besser lief es im zweiten Spiel, wo wir die Jungs vom SV Elpersheim zu Gast hatten. Hier konnten wir durch die Siege von Metin Cakmak, der beide Einzel gewann, Paul Heber, Niklas König und dem Doppel Niklas König/Mattis Fernandez Weidner ein 5:5 Unentschieden erringen. Jungen4 – KSG Ellrichshausen 9:1 Wenn’s läuft dann läuft´s. In einer beeindruckenden Weise bezwangen Tino Stapf, Gedeon Biedenkapp, Moritz Zobel und Nils Blank die Jungs und Mädel aus Ellrichshausen mit 9:1 und sicherten sich mit 10:2 Punkten die Meisterschaft der Kreisklasse A. Im letzten Spiel des Jahres gaben unsere Super-Jungs lediglich acht Sätze ab und somit ist der Sieg auch in der Höhe völlig verdient. Die Chef-Coaches Holger Wegmann und Samuel Häberle konnten zu den bereits genannten Spielern noch Mattis Fernandez Weidner, Paul König, Nico Kümmerer, Linus Göller und Ben Wernau einsetzen. Meinen herzlichen Glückwunsch Jungs. TSV Dörzbach – Mädchen3 6:4 Das spannende Match in Dörzbach endete leider mit der ersten Saisonniederlage unserer Mädels, die dadurch auf den zweiten Platz zurückfielen. Bereits das Doppel war an Spannung kaum zu überbieten. Fast jeder Satz wurde erst in der Verlängerung entschieden. Leider unterlagen Pauline Nicolay/Jule Dollmann im Fünften Satz. Das erste Einzel ging dann ebenfalls an die Gastgeberinnen. In drei engen Sätzen unterlag Alina Kraft der starken Mia Ehrmann. Pauline Nicolay bezwang danach Julia Ehrmann mit 3:2, wobei der letzte Satz mit 22:20!!! An Pauline ging. Helene Haug sorgte anschließend für den Ausgleich indem sie Nina Müller ebenfalls mit 3:2 bezwang. Auch die nächsten beiden Spiele gingen über die volle Distanz. Zuerst verlor Jule Dollmann gegen Julia Ehrmann mit 8:11 im Fünften, dann unterlag Pauline Nina Müller mit 11:13. Jule Dollmann konnte durch ihren klaren 3:0 Sieg über Mia Ehrmann noch auf 3:4 verkürzen, doch Helene Haug stellte durch ihre Fünf-Satz-Niederlage gegen Julia Ehrmann den alten Zwei Punkte Rückstand wieder her. Da es in den letzten beiden Einzeln eine Punkteteilung gab blieb es bei dem zwei Punkte Rückstand und damit bei der ersten Niederlage unserer Mädchen. Trotz der Niederlage können Mädels stolz auf ihre bisher gezeigte Leistung sein. Die letzten Spiele dieses Jahr: Fr. 06.12. 18.30 Uhr: Roßfeld-Jungen2 Sa. 07.12. 10.00 Uhr: Onolzheim-Jungen1 Mädchen4-Satteldorf 12.30 Uhr: Mädchen3-Satteldorf 17.30 Uhr: Neuenstein-Damen2 18.00 Uhr: Garnberg-Herren1 Morsbach-Herren2 V e r e i n s m e i s t e r s c h a f t e n Am Samstag, 14.12. finden die Vereinsmeisterschaften der Jugend und Aktiven statt. Die Einladungen gehen noch rechtzeitig raus. Zudem findet auch eine Vereinsmeisterschaft für Hobbyspieler/innen statt. Spielberechtigt sind hier alle Herren und Damen die noch nie in einer aktiven Mannschaft gespielt haben. Es wäre toll, wenn sich viele Eltern der Jugendspieler/innen, Fußballer oder andere Hobbyspieler/innen anmelden würden.
Autoglas Mülheim an der Ruhr - Deutsche Autoglas Zentrale\nBei Deutsche Autoglas Zentrale in Mülheim an der Ruhr\nImmer wenn möglich reparieren wir von der Deutschen Autoglas Zentrale Mülheim an der Ruhr Ihre Scheibe. So garantieren wir Ihnen die kostengünstigste Instandsetzung Ihrer Frontscheibe.\nEin Steinschlag ist die häufigste Ursache für einen Glasschaden. Kleine Steine, die mit hoher Geschwindigkeit aufprallen, hinterlassen einen Krater oder Riss in der Scheibe. Um zu verhindern, dass sich der Schaden verschlimmert, sollten Sie frühzeitig eine Reparatur vornehmen lassen. Ob es sich nun um einen Steinschlag oder Riss handelt, das Team von Deutsche Autoglas Zentrale Mülheim an der Ruhr beseitigt den Schaden schnell und sicher.\nUnsere Leidenschaft ist die Zufriedenheit jedes einzelnen Kunden. Die Deutsche Autoglas Zentrale in Mülheim an der Ruhr arbeitet stetig daran, unseren preisgekrönten Service noch besser zu machen. Deutschlandweit bieten wir unseren Kunden einen mobilen Service inklusive vor Ort Kalibrierung, einen Hol- und Bringservice sowie einen Express-Service, wie er kaum ein zweites Mal in Deutschland zu finden ist. Mit unseren 30 Jahren Erfahrung setzten wir ausschließlich auf qualitativ hochwertige Materialien und die modernsten Verfahrenstechniken. Und weil wir von unserer Qualität mehr als überzeugt sind, geben wir Ihnen auf jeden Scheibenaustausch unsere 30 Jahre Deutsche Autoglas Zentrale Garantie!\nWir von der Deutschen Autoglas Zentrale Mülheim an der Ruhr sind überzeugt von unserer Arbeit und den verwendeten Materialien. Aus diesem Grund geben wir 30 Jahre Garantie auf Dichtigkeit und die Steinschlagreparatur.\nNur die besten Materialien kommen für unsere Kunden zum Einsatz. Dazu gehören Scheiben, die ausschließlich von OEM zertifizierten Herstellen geliefert werden. Auch bei den Klebstoffen und Hilfsmitteln gehen wir von der Deutschen Autoglas Zentrale Mülheim an der Ruhr keinen Kompromiss ein.
Das Gerichtsverfahren oder kurz Verfahren ist die gerichtliche Überprüfung eines Sachverhalts auf seine Rechtsfolgen. Im österreichischen Deutsch heißt das Gerichtsverfahren auch Causa, nicht zu verwechseln mit dem Rechtsgrund, der ebenso bezeichnet wird. Der Begriff „Prozess“ umschreibt das Gerichtsverfahren nur unzureichend, da er stets auf eine Rechtsstreitigkeit abstellt. Gerichtsverfahren in Deutschland Keine Gerichtsverfahren sind die Verhandlungen bei Gütestellen, Schiedsstellen oder Mediatoren. Auch wenn Schiedsverfahren vor sogenannten Schiedsgerichten stattfinden, und diese ebenfalls einen Instanzenzug eröffnen (Bsp. Parteigerichtsbarkeit), kann nicht von Gerichtsverfahren im engeren Sinne gesprochen werden. Jedermann steht das Recht auf rechtliches Gehör gemäß Abs. 1 Grundgesetz in seiner Sache zu. Wegen der unterschiedlichen Regelungsmaterien hat der Bundesgesetzgeber für die Verfahrensarten verschiedene Gesetze erlassen: Zivilrecht: Für zivilrechtliche Streitigkeiten gilt grundsätzlich das Zivilprozessrecht, sie werden nach der Zivilprozessordnung (ZPO) entschieden. Für Grundbuchsachen, Nachlasssachen, Betreuungssachen, Vormundschaftssachen, Unterbringungssachen, vereinsrechtliche und bestimmte familienrechtliche Angelegenheiten findet das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) Anwendung. Strafrecht: Im Strafrecht wird das Verfahren nach den Vorschriften des formellen Strafrechts, dem Strafprozessrecht (geregelt vor allem in der Strafprozessordnung (StPO)), betrieben. (Die Zivil- und Strafgerichte bilden zusammen die ordentliche Gerichtsbarkeit.) Opfer einer Straftat können im Verlauf des strafrechtlichen Verfahrens ein Adhäsionsverfahren beantragen, in dem neben der Ahndung der Straftat auch über ihre zivilrechtlichen Ansprüche (s. o.) entschieden wird. Verwaltungsrecht: Die verwaltungsrechtlichen Streitigkeiten werden nach den Vorschriften der Verwaltungsgerichtsordnung verhandelt. Die Länder haben teilweise eigene Ausführungsgesetze zum Verwaltungsgerichtsgesetz erlassen oder die Verwaltungsgerichtsordnung des Bundes angepasst übernommen. Sie sind jedoch vom behördlichen Verwaltungsverfahren abzugrenzen, das keine gerichtliche Überprüfung darstellt. Ebenfalls von der Verwaltungsgerichtsbarkeit sind die Verfahren nach dem Verfassungsrecht abzugrenzen: Das Bundesverfassungsgericht und die Landesverfassungsgerichte / Staatsgerichtshöfe üben die Gerichtsverfahren in Verfassungsfragen und im Grundrechtsschutz aus. Für sie sind eigenständige Gesetze erlassen worden wie das Bundesverfassungsgerichtsgesetz oder z. B. das Gesetz über den Niedersächsischen Staatsgerichtshof (StGHG). Arbeitsrecht: Als Fachgerichtsbarkeit aus der ordentlichen (Zivil-)Gerichtsbarkeit herausgelöst finden die Verfahren des Arbeitsrechtes nach den Vorschriften des Arbeitsgerichtsgesetzes statt, das jedoch in ArbGG weitgehend auf die Bestimmungen der Zivilprozessordnung verweist. Steuerrecht: Der Bundesgesetzgeber hat für das Steuer- und Abgabenrecht die Finanzgerichtsordnung erlassen. Das Verwaltungsverfahren ist in der Abgabenordnung geregelt. Sozialrecht: Wie beim Arbeitsrecht existiert eine eigene Sozialgerichtsbarkeit nach dem Sozialgerichtsgesetz. Die Bestimmungen über das Verwaltungsverfahren enthält weitgehend das Zehnte Buch Sozialgesetzbuch (SGB X). Wehrrecht: Das Verfahren in truppendienstlichen Angelegenheiten vor den Truppendienstgerichten und – in den Fällen der Abs. 4 und , WBO – vor dem 1. oder 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts läuft nach den Regeln der Wehrbeschwerdeordnung (WBO) sowie der Verwaltungsgerichtsordnung ab, soweit diese Ausdruck allgemein anerkannter Prozessgrundsätze sind; für die Besetzung des Truppendienstgerichts und die Durchführung einer Beweisaufnahme gelten die Vorschriften der Wehrdisziplinarordnung (WDO) und ergänzend dazu der Strafprozessordnung und des Gerichtsverfassungsgesetzes. Das gerichtliche Disziplinarverfahren vor den Truppendienstgerichten und den Wehrdienstsenaten beim Bundesverwaltungsgericht läuft nach den Regeln der WDO ab, wiederum – soweit die Eigenart des gerichtlichen Disziplinarverfahrens dem nicht entgegensteht – ergänzt um die Vorschriften der Strafprozessordnung und des Gerichtsverfassungsgesetzes, WDO. Disziplinarrecht: Das Bundesdisziplinargericht ist inzwischen ebenfalls in das Bundesverwaltungsgericht eingegliedert worden, sodass auch hier die Verwaltungsgerichtsordnung für das Verfahren gilt. Jede Verfahrensordnung kennt Prozessmaximen, also Grundsätze, auf denen das Verfahren aufbaut. Die jeweilige Zuordnung der Streitigkeiten zu den Verfahrensarten erfolgt nach Maßgabe des jeweiligen Gesetzes und des Gerichtsverfassungsgesetzes. Jedes Gerichtsverfahren eröffnet in der Regel auch den Weg über die Instanzen. Dabei stehen Rechtsmittel (meist Berufung, Beschwerde oder Revision) zur Verfügung. Eine Ausnahme bilden hierbei das Klageerzwingungsverfahren und das Ermittlungserzwingungsverfahren. In diesen beiden Verfahren steht nur eine einzige Instanz (vor dem Oberlandesgericht) zur Verfügung. Dies stellt keinen Verstoß gegen Abs. 4 Grundgesetz dar, da Art. 19 IV GG nur eine einzige Instanz verfassungsrechtlich garantiert. Das Verfahren bzw. der Prozess wird mit der Rechtskraft des Urteils abgeschlossen. Weitere Beendigungsmöglichkeiten sind die Klagerücknahme, die Erklärung, dass das Verfahren in der Hauptsache erledigt ist (mit nachfolgender Kostenfestsetzung) oder der Vergleich. Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit enden mit einem Beschluss. Berichterstattung Gerichtsverfahren von hohem Nachrichtenwert mit bekannten Personen oder medienrelevanten Ereignissen werden durch die Massenmedien in Form der Liveberichterstattung medial begleitet. Es wird über die Person, den Grund des Verfahrens und Beteiligte berichtet und über den Ausgang des Verfahrens unter Nennung der Unschuldsvermutung spekuliert. Um den Prozess visuell darstellen zu können, werden das Gerichtsgebäude und wartende Menschen vor dem Eingang gezeigt. Es wird live übertragen, wie die Beteiligten am Gericht ankommen. Die Bilder zeigen, wie jemand in das Gerichtsgebäude geht oder wie das Auto in die Tiefgarage fährt. Während des Verfahrens führen die Fernsehsender und weitere übertragende Medien Interviews mit Rechtsanwälten, der Staatsanwaltschaft und weiteren Personen durch. Am Ende des Tages gibt erfolgt ein Statement des Gerichtssprechers. Sind die Personen von bundesweiter Bedeutung, fragen die Reporter in der Bundespressekonferenz nach der Bewertung und aktuellen Einschätzung der Politik nach der Person selbst und des Verfahrens. Intensiv werden die Fälle von Anfang bis Ende von Gerichtsreportern begleitet. Siehe auch Kurzer Prozess Tierprozess Prozessökonomie Literatur Weblinks Gesetzestexte: Arbeitsgerichtsgesetz () Bundesverfassungsgerichtsgesetz () Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit () Finanzgerichtsordnung () Gerichtsverfassungsgesetz () Sozialgerichtsgesetz () Strafprozessordnung () Verwaltungsgerichtsordnung () Zivilprozessordnung () Statistisches Bundesamt (Destatis): Themenbereich Justiz und Rechtspflege (inklusive Daten zu Gerichtsverfahren) Famous Trials Berühmte Prozesse (englisch) Einzelnachweise Rechtsstaat ja:訴訟 ur:دعویٰ yi:אנקלאגע zh:訴訟
17 Jobangebote in Wiesloch\n/ -in oder Arbeitserzieher / -in oder Erzieher / -in eine andere 3-jährig examinierte pädagogische Fachkraft in der Eingliederungshilfe nach SGB XII oder als Gesundheits- und Krankenpfleger /-in bzw. Pflegefachmann / -frau\nhaben und zwischen 16 und 25 Jahre alt sein. Wir bieten Ihnen Vergütung und Versicherung Taschengeld + Verpflegungsgeld beitragsfreie Sozialversicherung Betreuung durch eine Fachkraft und kostenlose Seminare bisherige\n, die verschiedenen Unternehmen mit Fachkräften bei Neueröffnungen, Teamerweiterungen und Personalengpässen zu unterstützen. Warenverräumer (m/w/d) Wiesloch Du bist ein Organisationstalent und benötigst\n, die verschiedenen Unternehmen mit Fachkräften bei Neueröffnungen, Teamerweiterungen und Personalengpässen zu unterstützen. Personaldisponent (m/w/d) Wiesloch Du hast UNS gerade noch gefehlt - Wir vertrauen\nunser Geschäftspartner, ein Hersteller von Druckmaschinen, sein Team verstärken und sucht aktuell eine Fachkraft im Bereich Lagerlogistik. Bewerben Sie sich online oder kontaktieren Sie uns per E-Mail oder telefonisch
Julian Gilbert Opie (* 12. Dezember 1958 in London) ist ein britischer Maler, Bildhauer und Videokünstler. Werdegang Opie studierte 1979 bis 1982 am Goldsmiths College in London. 1983 begann er mit Stahlblech zu arbeiten, das er in verschiedene geometrisch Figuren formte, zusammenfügte und farbig anmalte. „In diesen Wandobjekten aus Stahl ordneten sich Physikalität, Masse und Volumen der Erscheinung unter. Deshalb ließen sie sich abstrakt und im Sinne einer Illusion lesen, nicht als Körper, der sich real im Raum ausbreitet“. Eine erste Ausstellung seiner Werke hatte er 1983 in Nicholas Logsdails Lisson Gallery in London. Bereits 1984 wurde Wulf Herzogenrath auf ihn aufmerksam, der seine Arbeit (zusammen mit denen von Tony Cragg) im Kölnischen Kunstverein ausstellte. 1995 erhielt er das Sargant Fellowship der British School at Rome und 1995/96 das Stipendium des Atelier Calder in Saché, Frankreich. Werk In seiner 1997 begonnenen Porträtserie reduziert er mit Hilfe eines Computerprogramms die Gesichtszüge mit schwarzen Konturlinien auf das Wesentliche, ohne dass die charakteristische Eigenart der dargestellten Person verloren geht. Ein populäres Beispiel dieser Porträts ist die Covergestaltung eines Albums der britischen Band Blur (Best of Blur). Die charakteristischen Gesichtszüge der Personen scheinen durch die plakative Vereinfachung noch deutlicher hervorzutreten. Er erhielt eine Auszeichnung der Music Week CADS für die beste Illustration „Best of Blur“. In neueren Arbeiten bringt Opie in diese reduzierten Personendarstellungen als neues Moment die Bewegung ein. This is Kiera (2002) oder Bryan walking (2004) zeigen minimalistische Figuren, die sich in einer permanenten Bewegung befinden und doch nicht von der Stelle kommen. Für diese Arbeiten arbeitet Opie mit großen Flachbildschirmen oder Displays, auf denen die computergesteuerten Animationen eine permanente, fließende Bewegung zeigen. Ein surrealistischer Effekt ergibt sich aus der Raumlosigkeit der Darstellung, die als einzigen räumlichen Bezug die Einfassung der Displays hat. Die Animation Lyndsey talking (2004) zieht die Sprache als neues Gestaltungselement ein. Die schematisierte Darstellung der Personen in der Malerei und den Animationen kann als Transformation der Personen zu Produkten verstanden werden. Im Jahre 2005 zeigte die Rockband U2 auf ihrer Vertigo-Tour einen gehenden Mensch als LED Darstellung in ihrer Bühnenshow. Er erlangte mit seinen farbigen Stahlobjekten bei der documenta 8 im Jahr 1984 erste internationale Anerkennung. Zahlreiche Ausstellungen in renommierten Galerien und Museen folgten, darunter 1993 Biennale Venedig, 1999 Lenbachhaus München, 2000 Tate Britain, London, 2003 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, 2004–2005 animals, cars and people veranstaltet vom Public Art Fund im City Hall Park in New York City. Julian Opie lebt und arbeitet in London. Literatur Peter Noever (Hrsg.): Julian Opie: 1958 - recent works [Publikation anlässlich der Ausstellung „Julian Opie. Recent Works“, Museum für angewandte Kunst, MAK Wien, 11. Juni - 21. September 2008]. Hatje Cantz, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7757-2266-7 Fernando Francés (Hrsg.): Julian Opie. [Publikation anlässlich einer Ausstellung im Centro de Arte Contemporáneo de Málaga, 15. Dezember 2006 - 18. März 2007]. CAC, Málaga 2006, ISBN 978-84-96159-49-5 Mary Horlock: Julian Opie. Tate-Publ., London 2004, ISBN 1-85437-470-2 Weblinks Website von Julian Opie Julian Opie bei Gerhardsen Gerner Einzelnachweise Maler (Vereinigtes Königreich) Bildhauer (Vereinigtes Königreich) Computerkunst Zeitgenössischer Künstler Künstler (documenta) Brite Geboren 1958 Mann
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Kirche und Stadt legen Konflikt über Christmette bei - Bürgerportal Bergisch Gladbach Rathaus und St. Laurentius. Foto: Thomas Merkenich Zweimal hatte die Kirchengemeinde St. Laurentius die Christmette an Heilig Abend im städtischen Stadion gefeiert, aus der Not der Pandemie heraus. Diese Praxis will die Gemeinde auch nach Corona fortführen. Doch dagegen hatte Bürgermeister Frank Stein zu Jahresanfang sein Veto eingelegt – weil er diese zusätzliche Arbeit den Hausmeistern am Feiertag nicht zumuten wollte. Ihr Unverständnis über diese Entscheidung äußerten Kreisdechant Norbert Hörter und Kirchenvorstand Klaus-Dieter Becker im Kölner Stadt-Anzeiger, doch nun kam es zu einem "freundschaftlichen und konstruktiven Gespräch" der beiden mit dem Bürgermeister, teilen Stadt und Kirche jetzt in gleichlautenden Pressemitteilungen mit. Dabei wurde eine Lösung gefunden: Einzelne Mitarbeiter:innen der Stadt engagieren sich freiwillig, Überstunden außerhalb der Regelarbeitszeit müssen damit nicht mehr angeordnet werden, heißt es in der Pressemitteilung. Neue Situation nach der Pandemie 2020 und 2021, erläuterte Stein, sei die Nutzung des Stadions als Ausnahme aufgrund der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise genehmigt worden. Da es sich 2022 nicht um eine rein pandemiebedingte Nutzung handele gelte eine neue Ausgangslage. Im Gespräch am Mittwoch, so der Bürgermeister weiter, habe die Gemeinde ihren Wunsch erläutert, auch nach der Pandemie an der Christmette festzuhalten. "Das wollen wir gemeinsam möglich machen," erklärt Stein. Details über die Abläufe würden nun in den nächsten Monaten in Kooperation erarbeitet. Hörter begrüßte diese Perspektive: "Durch die Pandemie haben sich attraktive und interessante Formate außerhalb der Kirchengebäude ergeben. Dies sehen wir als Chance, den Glauben gemeinschaftlich zu leben." Klaus Dieter Becker, Hauptorganisator der bisherigen Veranstaltungen, ergänzte; "Bei den beiden Christmetten 2020 und 2021 haben wir viel Zuspruch und große Dankbarkeit von vielen Menschen erhalten. Das Stadion bietet sich mit der Tribüne sehr gut an, Menschen unserer Stadt eine andere Möglichkeit zu geben, Gottesdienst an Heilig Abend zu feiern." Markiert: Kirche, St. Laurentius, Weihnachten Zurück Wissen, was läuft: Der Tag 3.2.2022 Weiter Omikron trifft Kitas und Schulen: Die Nerven liegen blank Bürgermeister Stein als Retter der offenen Christmette, so sieht er sich wahrscheinlich. Nur scheint mir das Verbot dieser Messe im Stadion mit der veröffentlichten Begründung a priori ein Politikum gewesen zu sein, zu zeigen, ich kann auch anders. Lieb-Kind-machen hat der Bürgermeister auch nötig, fallen doch einige seiner Entscheidungen in die Rubrik Alibi-Politik. Was hat er erreicht durch das Verbot? Die betroffenen Menschen zu brüskieren, seine Begründug als scheinheilig anfühlen zu lassen und ja, im Nachhinein den Heiler spielen zu können.
Das typologische Modell der Erzählsituationen von Franz Karl Stanzel ist ein gebräuchliches Schema zur Analyse von Prosatexten, das seit den 1950er Jahren – trotz häufiger Kritik – weite Verbreitung in der Literaturwissenschaft gefunden hat. Innerhalb der Erzähltheorie ist es eines von mehreren gebräuchlichen Modellen zur Unterscheidung von Erzählperspektiven. Erzählsituationen Vorarbeiten Für Stanzel ist der Begriff der „Mittelbarkeit“ die weitere Grundlage für die Analyse der Erzählsituation (Es). Für Stanzel zeigt der Begriff auf, dass eine Erzählung die Welt nicht unmittelbar, sondern nur mittelbar, durch das Medium der Sprache (textuell), darstelle. Indem er durch binäre Oppositionen ein kongeniales Ordnungssystem in die Erzähltheorie einführt. Seine typische Erzählsituation wird durch die Triade Modus, Person und Perspektive konstituiert. Für die drei Konstituenten und die ihnen entsprechenden Formenkontinua können die binären Oppositionen dargestellt werden: Der Erzähler ist eine „Stimme“, die dem Leser die Geschichte erzählt. Ein Erzähler kann verschiedene Einstellungen einnehmen, aus der erzählt wird. Diese Einstellungen kennzeichnen ein literarisches Werk. Es werden in vier verschiedene Erzählperspektiven: auktoriale, personale, neutrale sowie die spezielle Form der Ich-Erzählung unterschieden. Der auktoriale Erzähler hat eine allwissende Einstellung zur fiktiven Welt und eine absolute durchsichtige Draufsicht auf das erzählte Geschehen. In seiner auktorialen Einstellung weiß er alles über die handelnden Figuren, Orte und Zeitzusammenhänge in einem literarischen Werk. Hierdurch kann der auktoriale Erzähler werten, akzentuieren und kommentieren, er weiß mehr als die Figuren, die in der Geschichte handeln und er kann versprachlichen, was sie denken und fühlen. Ferner kann er Geschehnisse vorwegnehmen oder in Rückblenden den Hintergrund der Handlung erläutern und Zusammenhänge erklären. Anders der personale Erzähler der nicht alles weiß. Der personale Erzähler beschreibt das Ganze der Geschichte aus der Sicht einer einzelnen oder mehrerer Figuren des Textes, aber er kommentiert und interpretiert das Geschehen nicht direkt. Der neutrale Erzähler hingegen erzählt eine Geschichte nicht aus der Sicht einer Figur oder kommentiert das Geschehen, vielmehr beschreibt er nur, was äußerlich wahrnehmbar ist. Der Ich-Erzähler hat eine Sonderstellung, so berichtet er über das Geschehen aus der Ich-Form. Diese Einstellung kann aber durchaus Merkmale der anderen Erzählperspektiven aufweisen. Der Typenkreis Stanzel sieht im Typenkreis ein konstruiertes Schema, das dem besseren Verständnis der erzähltheoretischen Erscheinungen dient. Drei Grundpositionen, die konstitutiv sind, bilden die Basis der typischen Erzählsituation: Person, Perspektive und Modus und ihre Zuordnung im System der Erzählformen. In der Darstellung der drei Oppositionen als Endpunkte der drei Hauptachsen im Typenkreis wird angezeigt, welches Element der Erzählsituation dominant und welches subdominant ist. Stanzel ordnet die drei Typen von Erzählsituationen in einem Typenkreis an, so dass alle drei aneinander angrenzen und sich überlappen. Es handelt sich dabei um komplexe Idealtypen, die verschiedene Einzelmerkmale miteinander verknüpfen. Jeder Typus ist durch eine bestimmte Kombination folgender Merkmale gekennzeichnet: Erzählmodus Es gibt entweder eine Erzählerfigur, die dem Leser die Handlung selbst vermittelt (auktorial/Ich), oder eine Reflektorfigur, die dem Leser als handelnde Person nahe ist, aber vom Erzähler getrennt ist (personal). Person Die Seinsbereiche (Erlebniswelten) von Erzähler und Figuren sind identisch (Ich), oder sie sind voneinander getrennt, das heißt, der Erzähler bewegt sich nicht in derselben Welt wie seine Figuren (auktorial/personal). Perspektive Entweder Außenperspektive (auktorial), Innenperspektive (Ich) oder eine Mischung aus beidem (personal). Die Typen sind als deskriptiv (beschreibend) und analytisch zu verstehen, nicht als normativ oder vorschreibend, das heißt, nicht wie ein Ideal, dem einzelne Texte mehr oder weniger genügen, sondern als Werkzeug zur Analyse von Texten. Individuelle Erzählungen können von den Idealtypen mehr oder weniger abweichen und durchaus auch Abwandlungen und Mischformen von Typen aufweisen. Die Abweichung ist also nicht negativ zu bewerten, sondern zeigt die Vielfalt von Erzählsituationen auf. Auktoriale Erzählsituation In der auktorialen Erzählsituation gehört der Erzähler (auktorialer Erzähler) selbst nicht zu der Geschichte, die er erzählt, sondern tritt deutlich als Urheber und Vermittler der Geschichte in Erscheinung. Der Erzähler tritt gewissermaßen in eine „Er/Es-Perspektive“: Jemand erzählt allwissend die Geschichte einer oder mehrerer Figuren. Der Erzähler ist also selbst nicht Teil der dargestellten Welt, sondern schildert sie „allwissend“ von außen, weswegen er auch oft als allwissender Erzähler bezeichnet wird. So kann er etwa Zusammenhänge mit zukünftigen und vergangenen Ereignissen herstellen, diese kommentieren und Wertungen (Erzählerrede) abgeben, Handlungen verschiedener Figuren zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten schildern usw. Generell weiß er mehr als seine Figuren, er kennt deren Gedanken- und Gefühlswelt und sieht die Situation aus einer anderen Perspektive. Grundlegend ist dabei, dass Erzähler, Figuren und Leser – im Gegensatz zur antiauktorialen Erzählsituation – ein Wertesystem teilen, so dass die Identifikation des Lesers mit der Hauptfigur leicht erreicht wird. Die Aussagen des auktorialen Erzählers sind also immer wahr, glaubhaft und entsprechen dem gesellschaftlichen Konsens der Entstehungszeit. Zwar tritt auch manchmal in der Figurenrede in Dialogen ein personales Moment auf, doch bleibt trotz dieses Kunstgriffs der Gestus auktorial. Die Figurenrede kann in Form von indirekter und direkter Rede erfolgen. Auch kann der Erzähler behaupten, nicht mehr zu wissen als der Leser. In dieser Erzählsituation treten dann häufig selbstreflexive Wendungen auf, in denen der Erzähler das Geschichtenerzählen selbst thematisiert, den Leser narrt, belehrt usw. In den erzählten Textstellen ist die 3. Person („er“ / „sie“) vorherrschend. Die Grundform der auktorialen Erzählsituation ist die berichtende Erzählweise. Dieser gegenüber tritt die szenische Darstellung, die in derartigen Romanen auch genutzt werden kann, zurück. Der Begriff leitet sich vom her. Personale Erzählsituation Dieser Gestus tritt eigentlich erst im Roman der Moderne, z. B. bei Kafka, zutage. Die Anwesenheit des Erzählers wird dem Leser nicht bewusst. Die Erzählung erfolgt in der dritten Person, jedoch aus der subjektiven Sicht erzählter Personen. Der Leser nimmt die Erzählung aus Sicht einer bestimmten Figur, der so genannten Reflektorfigur (oder auch persona), wahr. Die Seinsbereiche von Erzähler und Figur sind jedoch nicht identisch. In den erzählten Passagen ist die dritte Person („er“/„sie“) vorherrschend, es wird aber vorwiegend aus der Innenperspektive der Reflektorfigur erzählt. Daher sind Voraussagen oder Wissen darüber, was andernorts geschieht, eher nicht zu erwarten bzw. den Aussagen des Erzählers ist nicht zu trauen. Der Leser erhält nur eingeschränkten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Figuren: Gefühle und Gedanken einer bestimmten Figur der Erzählung (der Reflektorfigur) werden bekannt. Dadurch wird entgegen dem auktorialen Gestus die Identifikation verhindert und der Leser ist gezwungen, statt die Position des Erzählers zu übernehmen, diese in Frage zu stellen und selbst ein Urteil zu fällen. Es herrscht also kein Wertekonsens mehr zwischen Erzähler, Figur und Leser. Im modernen Roman werden dem Literaturwissenschaftler Stanzel zufolge mit der stärkeren Differenzierung von Erzähler- und Figurensprache die Zitate aus der Figurensprache deutlicher vom auktorialen Bericht abgehoben und treten stärker in den Vordergrund, d. h. die personalen Erzählelemente nehmen auf Kosten der auktorialen zu. Je häufiger derartige „Zitate“ der Figurensprache auftreten und je stärker sie als figurale Rede gekennzeichnet werden, desto ausgeprägter tritt das personale Element in der Erzählung hervor. Weitere bedeutende Beispiele Charles Dickens: Oliver Twist (1837–1839) Gustave Flaubert: Madame Bovary (1856) James Joyce: Ulysses (1922; nur der erste Teil dieses Romans ist personal geschrieben), Finnegans Wake (1939) Arthur Schnitzler: Traumnovelle (1925) Virginia Woolf: Mrs. Dalloway (1925) Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz (1929) D. H. Lawrence: Lady Chatterley (1929) Paul Bowles: Himmel über der Wüste (1949) Ernest Hemingway: Der alte Mann und das Meer (1952) Patricia Highsmith: Salz und sein Preis (1952) Boris Pasternak: Doktor Schiwago (1957) Patrick Süskind: Das Parfum (1985) Joanne K. Rowling: Harry-Potter-Serie (1997 ff.) Ich-Erzählsituation In der Ich-Erzählsituation ist der Erzähler mit einer Figur der Erzählung meist identisch, er tritt also mit in die Handlung ein. Man spricht hier von der Identität der Seinsbereiche von Erzähler und Figuren. Das „erzählende Ich“ ist jedoch oftmals die erfahrenere und reifere Version des „erlebenden Ichs“ oder „erzählten Ichs“. Allerdings ist zu beachten, dass ein Ich-Erzähler unterschiedlich stark am erzählten Geschehen beteiligt sein kann, z. B. in der Rolle eines mehr oder minder beteiligten Beobachters eines Geschehens bzw. als Nebenfigur. Direkte Rede, auch ohne Kennzeichnung durch besondere Satzzeichen oder redeeinleitende Sätze, Darstellung subjektiver Gefühlszustände, Meinungen und Sichtweisen, all dies sind recht typische, zu erwartende Merkmale einer Ich-Erzählung. Der Ich-Erzähler hat dagegen oft keine kritische Distanz zu seiner Erzählung. Diese Erzählsituation erscheint natürlich. Wenn jemand erzählt, was ihm passiert ist, spricht er ebenfalls aus der Ich-Perspektive. In der Regel ist diese Perspektive besonders geeignet, ein Identitätsgefühl mit dem Erzähler beim Leser zu wecken. Das Gefühl also, der Leser erlebe selbst, was dem Erzähler als Figur des Textes geschieht. Eine weitere Sonderform der Ich-Erzählung ist ein „Innerer Monolog“, in dem die Bewusstseinsinhalte einer Figur (scheinbar) ohne Distanz vermittelt werden (siehe Schnitzlers Lieutenant Gustl (1901) oder Fräulein Else (1924)). Eine Sonderform des inneren Monologs ist der Bewusstseinsstrom (), in dem der Gedankenfluss in Reinform dargestellt werden soll, was bis zur Auflösung grammatikalischer Formen führen kann (siehe dazu den Monolog der Molly Bloom in Joyce’ Ulysses (1922)). Eine – sehr seltene – Variante des inneren Monologs ist eine Art Selbstgespräch in der Du-Form (Michel Butor: La modification. 1957). Weitere bedeutende Beispiele Mark Twain: Die Abenteuer des Huckleberry Finn (1885) Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (1913–1927) F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby (1925) Albert Camus: Der Fremde (1942) J. D. Salinger: Der Fänger im Roggen (1951) Thomas Mann: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (1954) Vladimir Nabokov: Lolita (1955) Harper Lee: Wer die Nachtigall stört (1960) Günter Grass: Die Blechtrommel (1959) Sylvia Plath: Die Glasglocke (1964) Kurt Vonnegut: Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug (1969) Haruki Murakami: Naokos Lächeln (1987) Bernhard Schlink: Der Vorleser (1995) Kritik an Stanzels Modell Viele Erzähltheoretiker nehmen kritische Positionen Stanzels Konzept gegenüber ein. „Mehrfach wurde die instrumentelle Brauchbarkeit von Stanzels Beschreibungsmerkmalen anerkannt, die theoretisch-systematische Grundlegung aber bemängelt.“ Im Wesentlichen lassen sich drei Richtungen der Kritik an Stanzel ausmachen. Eine dieser Richtungen beurteilt Stanzels Typenbildung als analytisch unzureichend. Diese Kritikrichtung wird von Gérard Genette vertreten. Eine weitere Kritik, vertreten etwa durch die US-amerikanische Germanistin Dorrit Cohn, schlägt innerhalb des durch Stanzel vorgegebenen Rahmens Veränderungen vor, ohne die Systematik grundsätzlich infrage zu stellen. Eine dritte Kritik besteht in der fehlenden Einbettung in eine übergreifende historische Dimension. Diese Richtung wird etwa durch Robert Weimann vertreten. Es wird dem Modell, etwa durch Jochen Vogt, zugestanden, dass es zwar auf sehr genauen Beobachtungen einer großen Anzahl narrativer Texte beruhe, aber kein eigentliches System bilde. Genau dieser nichtsystematische Charakter von Stanzels Modell steht bei Vogt im Verdacht, zu dessen Brauchbarkeit und Beliebtheit für direkte Textinterpretationen beizutragen, zudem habe Stanzels Modell seinen praktischen Wert als „eine Art erzähltheoretischer Werkzeugkasten“. Literatur Christoph Bode: Der Roman. Eine Einführung (= UTB. Literaturwissenschaft 2580). A. Francke Verlag. Tübingen u. a. 2005, ISBN 3-7720-3366-0. Gérard Genette: Die Erzählung (= UTB für Wissenschaft. Literatur und Sprachwissenschaft 8083). Fink, München 1994, ISBN 3-7705-2923-5. Herbert Kraft: Exkurs: Über auktoriales und personales Erzählen. In: Herbert Kraft: Um Schiller betrogen. Neske, Pfullingen 1978, ISBN 3-7885-0096-4, S. 48–58. Herbert Kraft: Kafka. Wirklichkeit und Perspektive. 2. Auflage. Peter Lang, Bern 1983 (DNB). Eberhard Lämmert: Bauformen des Erzählens. Metzler, Stuttgart 1955 (9., unveränderte Auflage. ebenda 2004, ISBN 3-476-00097-4). Matías Martínez, Michael Scheffel: Einführung in die Erzähltheorie. C. H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-44052-5. Franz Stanzel: Die typischen Erzählsituationen im Roman. Dargestellt an „Tom Jones“, „Moby Dick“, „The Ambassadors“, „Ulysses“ u. a. (= Wiener Beiträge zur englischen Philologie 63, ). Braumüller, Wien u. a. 1955. Franz K. Stanzel: Theorie des Erzählens (= UTB für Wissenschaft. Uni-Taschenbücher 904). 6. unveränderte Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1995, ISBN 3-525-03208-0. Franz K. Stanzel: Typische Formen des Romans (= Kleine Vandenhoeck-Reihe 187, ). 12. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1993, ISBN 3-525-33464-8. Jochen Vogt: Aspekte erzählender Prosa. Eine Einführung in Erzähltechnik und Romantheorie (= WV Studium 145). 7. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Westdeutscher Verlag, Opladen u. a. 1990, ISBN 3-531-22145-0. Weblinks Allgemeine Erzähltheorie. Bodil Zalesky: Allgemeine Erzähltheorie. Theoretischer Teil der Dissertationsschrift zu Erzählweise und Sprechverhalten in Effi Briest (PDF-Datei; 334 kB). Abgerufen am 7. November 2013. Beitrag Erzählsituationen im Fachlexikon der Kinder- und Jugendmedien Einzelnachweise und Anmerkungen Literaturwissenschaft Literarischer Begriff
Seit 1974 gibt es beim TSV Oberhausen den Bereich Tanzen als sportliches Übungsangebot.\nVon den ursprünglichen Peanuts hat sich das Gruppenangebot ausgeweitet auf ein Angebot, das alle Altersgruppen umfasst.\nVom Kindergartenalter bis hin zu den junggebliebenen Erwachsenen sind alle vertreten.\nDie Tanzstile, die erarbeitet und geübt werden, reichen von einfachen Bewegungen zu Musik (bei den Kleinen), bis Hip Hop, Line Dance und Show – einfach gesagt "Wir tanzen auf alles was FUN macht!". Die getanzten Musikstile und -richtungen variieren deshalb und bieten viel Spass und Abwechslung.\nWer Interesse hat, kann sich die Angebote einfach mal unverbindlich anschauen und mitmachen.\nBienchen und Schmetterlinge\nDienstags Kleiner Saal in der Lichtensteinhalle\nWann: Dienstags, 16:15 bis 17:00 Uhr\nHier fangen die ganz Kleinen an sich mit und auf Musik zu bewegen. Mit viel Spass und ohne Druck Tanzen wir einfach los und erfahren was wir mit unserem Körper alles machen können.\nMontags Kleiner Saal in der Lichtensteinhalle\nAlter: ab 7 bis 99 Jahre\nWann: Montags, 16:30 bis 18:30 Uhr\nIn dieser Gruppe erarbeiten wir Show Tänze und gehen regelmäßig zu Vergleichs-Wettkämpfen. Wir treten hier in der Altersgruppe 7 – 99 Jahre an. Das heißt JEDE*R kann bei uns einsteigen und mitmachen.\nDonnerstags Kleiner Saal in der Lichtensteinhalle\nWann: Donnerstags, 17:45 bis 19:00 Uhr\nHIP HOP ist hier angesagt.\nFreitags Kleiner Saal in der Lichtensteinhalle\nWann: Freitags, 16:30 bis 17:15 Uhr\nDie Future Kids üben die Grundlagen zu allen möglichen Tanzstilen ohne Druck und Leistungszwang und erfahren so was sie mit Tanz und Bewegung für Ihr Selbstbewusstsein und sich selbst erreichen können.\nAlter: ab 7 bis 11 Jahre\nWann: Freitags,17:15 bis 18:00 Uhr\nKontaktdaten für alle Tanzgruppen\nLena Müller, Tel.: 07129/603 09 | Mobil: 0151/20733145\nIvonne Neubrander, Mobil: 0175/2766504
Die Pandora, auch Bandora und Bandoer, englisch bandora, bandore, pandora, französisch pandore, bandore, ist eine europäische gezupfte Kastenhalslaute aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Beschreibung Der Name Pandora ist nach dem Musikinstrumentenkundler Curt Sachs (1930) von der antiken Langhalslaute pandura abgeleitet und mit dem arabischen Begriff ṭunbūr verwandt, der im Orient eine Familie von Langhalslauten bezeichnet. Namensverwandt sind unter anderem die zeitgenössische europäische pandurina und die georgische panduri. Die Pandora gehört zur Cister-Familie und ist dort der größere Basstypus. Im Gegensatz zur Cister hatte die Pandora einen stark geschweiften Zargenkorpus und Querriegelsaitenbefestigung. Der Wirbelkasten war in der Regel mit einem Kopf verziert. Die Pandora gleicht im Bau dem kleineren Orpheoreon. Sie war mit Metallsaiten bespannt und wurde in der Regel 6- bis 7-chörig gebaut, doch sind auch Pandoren mit bis zu 13 Chören bekannt. Der Spieler riss die Saiten mit den Fingern an, aber er konnte sie auch mit einem Federkiel anreißen. Dass die Pandora wegen ihrer Metallbesaitung klangspezifisch der Cister zugeordnet werden kann, unterstreicht eine zeitgenössische Aussage aus dem 17. Jahrhundert. Andreas Beyer schreibt in seiner Abhandlung „Der Christliche Bergmann oder der Bergmännische Christe“ (Leipzig 1681): "Pandor / welches / wie nahe es mit der Zitter übereinkomme / um etwan etliche Seiten mehr habe / bekannter ist / als daß man viel Wesens davon mache". Pandora als Continuoinstrument Die Pandora erlangte ihre wichtigste funktionale Bedeutung als Fundament- oder Continuoinstrument im 16. und 17. Jahrhundert. sie wurde eines der obligatorischen Instrumente im broken consort. Michael Praetorius (1571–1621) zählte sie zu den Fundamentalinstrumenten, „weil sie zum fundament mit einer Stimm und sonsten allein darin zu singen und zu klingen gebaut werden müssen: Als die Orgel, Regal, Clavicymbel, Virginal, Laute, Harfe, Doppel-Cither, Pandor, Penarcon, und dgl.“ (1619). In seinen Choralkonzerten Polyhymnia caduceatrix et panegyrica (1619) erwähnte er mehrfach in den Besetzungsvorschlägen die Pandoren. Er legte für seine Pandoren sogar die Stimmungen fest: Pandora 7 Chöre G' C D G c e a und C D G c e a d' Penarcon 9 Chöre G' A' C D G c e a d' Orpheréon 8 Chöre C F G c f a d' g' und D G A d g h e' a' Auch bei Heinrich Schütz (1585–1672) heißt es 1623 in der Vorrede zu seiner „Historia von der Auferstehung Jesu Christi“: "Der Evangelist kann in ein Orgelwerk, oder auch in ein Instrument Lauten / Pandor ... nach gefallen gesungen werden", und auch Gabriel Voigtländer (17. Jahrhundert) weist im Jahre 1642 in seinem historisch wichtigen Sammelwerk "Allerhand Oden und Lieder, welches auff allerley als Italienische, Französische, Englische und anderen Teutsche gute Komponisten Melodien und Arien gerichtet" darauf hin, dass diese im Kreise "vornehmer Convivias und Zusammenkünften bey Clavi Cimbalen, Lauten, Tiorben, Pandorn, Violen die Gamba gantz bequemlich zu gebrauchen und zu singen" seien. Am Ende des 17. Jahrhunderts gehörte die Pandora zu den Continuoinstrumenten des Hamburger Opernorchesters. Noch in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gehörten zur fürstlichen Hofkapelle in Weißenfels zwei "Kammer-Pandoristen". England In ihrem Heimatland England spielte die Pandora auch eine wichtige Rolle. So schrieb Anthony Holborne († 1602) eine Cittharn School (London 1597), und Thomas Morley (1557–1602) verwendete Cistern und Pandoren in seinem The first booke of consort lessons (London 1599) als Continuoinstrumente. Daniel Farrant entwickelte zu Beginn des 17. Jahrhunderts Sonderformen der Pandora und veröffentlichte ein Lehrbuch für das Instrument. Siehe auch Mandora Literatur Ian Harwood, Lyle Nordstrom: Bandora. In: Grove Music Online, 2001 http://www.studia-instrumentorum.de/MUSEUM/zistern.htm Einzelnachweise Lauteninstrument Historisches Musikinstrument
Michael „Mick“ Kevin Taylor, Spitzname Little Mick (* 17. Januar 1949 in Welwyn Garden City, Hertfordshire, England) ist ein britischer Musiker. Bekannt wurde er vor allem als Leadgitarrist der Blues- und Rockband The Rolling Stones 1969–1974. Taylor spielt auch Piano, Bass und Schlagzeug. Leben Mick Taylor gründete 1965 zusammen mit dem späteren Uriah-Heep-Mitglied Ken Hensley die Band The Gods. Zu den weiteren Musikern gehörten Greg Lake und John Glascock. Taylor verließ die Band und nahm 1967 ein Angebot von John Mayall an, in dessen Band The Bluesbreakers als Nachfolger von Peter Green einzusteigen. Gitarrist bei den Rolling Stones Noch als Gitarrist bei John Mayall erhielt Taylor das Angebot, neuer Gitarrist bei den Rolling Stones zu werden, die sich am 8. Juni 1969 von Brian Jones trennten. Er nahm das Angebot an und trat erstmals am 5. Juli 1969 als offizielles Bandmitglied mit den Stones auf. Das Konzert fand im Londoner Hyde Park vor etwa 500.000 Menschen statt. Wegen des plötzlichen Todes von Brian Jones zwei Tage zuvor wurde das Konzert dem ehemaligen Gitarristen und Mitgründer der Rolling Stones gewidmet. Bereits einen Monat zuvor hatte Taylor mit den Rolling Stones gearbeitet. Taylor spielte die Overdubs für zwei Titel – Country Honk und Live With Me – auf dem Album Let It Bleed ein. In der folgenden Woche wurde eine neue Version des Songs Country Honk erarbeitet, für die Taylor ein neues Riff schrieb, nachdem er mit der ursprünglichen Version experimentiert hatte. Die neue Version des Liedes wurde unter dem Titel Honky Tonk Women veröffentlicht und sprang sofort nach ihrer Veröffentlichung im Juli 1969 an die Spitze der Charts. Ähnlich wie Bill Wyman erschien Taylor auf der Bühne als introvertierter Musiker, der Mick Jagger und Keith Richards die Show überließ. Sein Zusammenspiel mit dem Rhythmusgitarristen Richards trieb die Band in einen raueren, bluesorientierteren Sound. Etwa 1970 begannen Jagger und Taylor damit, intensiver zusammenzuarbeiten, weil Richards wegen seiner zunehmenden Drogenabhängigkeit immer seltener zu Studioterminen erschien. Ohne Richards nahmen Taylor und Jagger Songs wie Sway, Moonlight Mile, Winter, Till the Next Goodbye und Time Waits for No One auf, ohne dass Taylor je eine Bestätigung in Form von Tantiemen für seine Beteiligung an der Entstehung dieser Titel erhielt. Einzige Ausnahme bildete der Song Ventilator Blues aus dem Album Exile on Main Street (1972). Im Dezember 1974 verkündete Taylor, dass er die Rolling Stones verlassen wolle. Ursache für diesen Entschluss war unter anderem Taylors zunehmende Frustration über die Art und Weise, in der Jagger und Richards seine künstlerischen Beiträge übergingen. Beispielsweise wurde Taylor nie als Mitautor der Songs genannt, für die er wichtige Beiträge geleistet hatte. Außerdem verschlechterte sich sein Verhältnis zu Richards in dieser Zeit immer mehr, was sich bei letzterem in zunehmenden Nörgeleien an Taylors Spielweise äußerte. Auf einer Party in London teilte Taylor schließlich Jagger seinen Entschluss mit. Taylors Ausstieg kam für die Rolling Stones zum ungünstigsten Zeitpunkt. Die Band musste in Kürze mit den Aufnahmen für ein neues Album in den Musicland Studios von Giorgio Moroder in München beginnen. Für die Aufnahmen wurde eine Reihe von Gastgitarristen verpflichtet. Unter diesen waren auch Ry Cooder und Ron Wood, der später Taylors Nachfolger bei den Rolling Stones wurde. Nach seinem Ausstieg war Mick Taylor noch auf dem Stones-Album Tattoo You (1981) zu hören, wo er Gitarre auf Tops und Waiting on a friend spielt. Allerdings handelte es sich hierbei nicht um neue Aufnahmen, sondern um Titel vergangener Sessions, bei denen Taylor noch Mitglied der Rolling Stones war; die Band hatte keine Zeit, neue Titel zu schreiben und gleichzeitig eine Tournee vorzubereiten. In einem Artikel über die Rolling Stones, der nach dem Ausstieg Taylors erschien, schrieb der Musikkritiker Robert Palmer (The New York Times), dass „Taylor der beste Techniker ist, der je bei den Stones gespielt hat. Ein Bluesgitarrist mit einem Gespür eines Jazzmusikers für melodische Erfindungen, Taylor war nie ein Rock ’n Roller und nie ein Showman.“ Solokarriere Im Vergleich zu seinen sechs Jahren mit den Rolling Stones sind die Solotätigkeiten von Mick Taylor von Presse und Publikum weit weniger beachtet worden, obwohl er seitdem an einer Vielzahl von Projekten gearbeitet hat. Im Juni 1973 bat Richard Branson Taylor, an der Live-Premiere von Mike Oldfields Tubular Bells in der Londoner Queen Elizabeth Hall teilzunehmen. Ebenfalls 1973 war Mick Taylor auf dem Soloalbum The Tin Man was a Dreamer des Pianisten Nicky Hopkins sowie auf dem Livealbum von Billy Preston zu hören, das während dessen Tour als Vorgruppe der Rolling Stones im gleichen Jahr aufgenommen wurde. Nachdem Taylor die Stones verlassen hatte, gründete er mit Jack Bruce, Carla Bley und dem Schlagzeuger Bruce Gary die Jack Bruce Band. Die Band ging im Jahre 1975 auf eine Europatour. Der Versuch, an die Erfolge der legendären Supergruppe Cream anzuknüpfen, war jedoch zum Scheitern verurteilt. Trotz vielversprechender Konzerte kamen die geplanten Studioaufnahmen aufgrund wachsender Differenzen zwischen Mick Taylor und Jack Bruce nicht zustande – mit Ausnahme des Titels Without a Word von 1974. Die Aufnahmen wurden erst 1995 auf dem Jack Bruce Album Live On The Old Grey Whistle Test (Sieben Titel mit Taylor an der Gitarre) und 2003 auf dem Album der Jack Bruce Band – Live at Manchester Free Trade Hall ’75 offiziell veröffentlicht. Im Jahr 1977 unterzeichnete Mick Taylor einen Vertrag mit CBS Records in New York. Im Dezember 1978 stellte er in einer Serie von Interviews mit verschiedenen Musikzeitschriften sein Soloalbum Mick Taylor vor, das 1979 veröffentlicht wurde. Das Album wurde zwar von der Kritik hoch gelobt, war kommerziell jedoch eine Enttäuschung. Als Solokünstler war Mick Taylor nur mäßig erfolgreich. Er arbeitete unter anderem mit Lowell George von der amerikanischen Band Little Feat, John Phillips von The Mamas and the Papas, ging auf Tournee mit Alvin Lee (1981), machte eine World-Reunion-Tournee mit John Mayall und John McVie und spielte im Studio (Infidels, 1983) und auf Tournee mit Bob Dylan (Real Live, 1984) zusammen. Nach seinem Austritt aus den Rolling Stones arbeitete Mick Taylor gelegentlich mit einzelnen oder mehreren seiner früheren Bandkollegen zusammen, und er spielt bei seinen Konzerten immer wieder einige Lieder der Rockband (z. B. Jumpin’ Jack Flash, Can’t You Hear Me Knocking oder No Expectations). Am 14. Dezember 1981 stand Taylor fast während des gesamten Konzerts der Rolling Stones in der Kemper Arena in Kansas City mit der Band auf der Bühne. Sein Gastauftritt ließ bei einigen Fans Hoffnungen aufkeimen, dass er wieder Mitglied der Gruppe werden würde; diese Hoffnungen erfüllten sich allerdings nicht. Am 28. Dezember 1986 erschien bei Mick Taylors Konzert im New Yorker Lone Star Cafe Keith Richards an Taylors Seite, um mit diesem Key to the Highway und Can’t You Hear Me Knocking zu spielen. Taylor ist auch auf Richards’ erstem Soloalbum Talk Is Cheap in dem Stück I Could Have Stood You Up zu hören. In den frühen 1990er Jahren spielte Taylor in Bill Wymans Soloprojekt Rhythm Kings. Im Jahr 1989 wurde Mick Taylor gemeinsam mit den Rolling Stones in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Im November und Dezember 2012 sowie im Mai 2013 trat Taylor nochmals zusammen mit den Rolling Stones während derer Jubiläumskonzerte zum 50-jährigen Bestehen der Band auf. Auch an der 14 on Fire Tour nahm er teil. Seitdem hat sich Taylor weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Die Musikzeitschrift Rolling Stone listete Taylor 2011 auf Rang 37 der 100 größten Gitarristen aller Zeiten. Diskografie Solo-Alben 1979: Mick Taylor (CBS / Columbia) 1990: Stranger in this Town (Maze Records) 1999: A Stone’s Throw (Cannonball Records) Mit John Mayall’s Bluesbreakers Crusade (Decca, 1967/LP; 1987/CD) The Diary of a Band, Volumes 1 & 2 (Decca, 1968/2LP; 2007/2CD) Bare Wires (Decca, 1968/LP; 1988/CD) Blues from Laurel Canyon (Decca, 1968/LP, 1989/CD) The 1982 Reunion Concert (Repertoire, 1994/CD) – mit John Mayall, John McVie und Colin Allen Mit The Rolling Stones Through the Past, Darkly (1969) (Kompilation) UK/US #2 Taylor spielt bei Honky Tonk Women. Let It Bleed (1969) UK #1 / US #3 Taylor spielt bei Country Honk und Live with Me. Get Yer Ya-Ya’s Out! (1970) UK #1 / US #6 Sticky Fingers (1971) UK/US #1 Gimme Shelter (1971, Kompilation) UK #19 Hot Rocks 1964–1971 (1972, Kompilation) UK #3 / US #4 Exile on Main St. (1972) UK/US #1 Rock ’n’ Rolling Stones (1972, Kompilation) UK #41 Goats Head Soup (1973) UK/US #1 It’s Only Rock ’n’ Roll (1974) UK #2 / US #1 Made in the Shade (1975, Kompilation 1971–74) UK #14 / US #6 Metamorphosis (1975) UK #45 / US #8 Taylor spielt bei I Don’t Know Why und Jiving Sister Fanny. Rolled Gold: The Very Best of the Rolling Stones (1975, Kompilation) UK #7 Get Stoned (30 Greatest Hits) (1977, Kompilation) UK #8 Sucking in the Seventies (1981, Kompilation 1974–1981) US #15 Tattoo You (1981) UK #2 / US #1 Taylor spielt bei Tops und Waiting on a Friend. In Concert (1982) (Live-Kompilation 1966–1969) UK #94 Story of the Stones (1982, Kompilation) UK #24 Rewind (1971–1984) (1984, Kompilation 1971–83) UK #23 / US #86 Singles Collection: The London Years (1989, Kompilation 1963–71) US #91 Jump Back: The Best of The Rolling Stones (1993, Kompilation 1971–89) UK #16 / US #30 Forty Licks (2002, Kompilation 1964–2002) UK/US #2 Rarities 1971–2003 (2005) US #76 Taylor spielt bei Let It Rock (live 1971) und der 1974er B-Seite Through the Lonely Nights. Exile On Main St. (Rarities Edition) (2010) US #27 Taylor spielt bei Pass The Wine (Sophia Loren), Plundered My Soul, I’m Not Signifying, Loving Cup (Alternate Take), Soul Survivor (Alternate Take) und Good Time Women. Brussels Affair (2011) 1973er Live-Auftritt Grrr! (2012) (Kompilation 1963–2012) UK #3 / US #19 Hyde Park Live (2013, 2013er Live-Auftritt) UK #16 / US #19 Taylor spielt Gitarre bei Midnight Rambler, Akustik-Gitarre und Gesang bei (I Can’t Get No) Satisfaction Mit Jack Bruce Live on the Old Grey Whistle Test (Strange Fruit, 1995). Titel von mehreren Whistle-Test-Shows, aufgenommen zwischen 1975 und 1981. Auf sieben dieser Lieder spielt Taylor Gitarre. Live at the Manchester Free Trade Hall (2 CD, Polydor, 2003) Mit Bob Dylan Infidels (1983) Real Live (1984) Empire Burlesque (1985) Taylor spielt Gitarre bei Tight Connection to My Heart (Has Anybody Seen My Love). The Bootleg Series Vol. 1–3 (Rare & Unreleased) 1961–1991 (1991) Sessionen Tubular Bells Premiere Mike Oldfield (June '73) Queen Elizabeth Hall Tubular Bells (Mike Oldfield) Telecast Tubular Bells Part One and Tubular Bells Part Two. Recorded at BBC Broadcasting House November The Tin Man Was A Dreamer (Nicky Hopkins) (1973) London Underground – Herbie Mann (Atlantic, 1973) Waiting for Columbus (Little Feat) (1978) double CD released 2002 Expresso II (Gong) (1978) 1989: Have Blues Will Travel – Speedo „Harmonica“ Jones & MT 1990: Live – Carla Olson & MT (als Japan-CD + 1 Bonus-Track) 1993: Within an Ace – Carla Olson feat. MT 1993: Once in a Blue Moon – Gerry Groom, MT and Friends (als Blue Vinyl LP + 3 Bonustracks) 1995: Coastin’ Home (als Japan-CD + 1 Bonus-Track) 1997: Taylormade – Black Cat Bone feat. MT 1997: Live Plus Interview (Leverkusen 1997) 2001: The Ring of Truth – Carla Olson feat. MT 2001: Mick & I – Miyuki feat. MT 2003: The Turning Point – Peter Karp and The Roadshow Band with MT 2007: Little Red Rooster (Recorded Live in Hungary, 2001) 2008: Too Hot for Snakes-Plus – Carla Olson & MT (2 CD Set) 2008: Family Meeting-Wentus Blues Band & MT (RUF 2 CDs + DVD) mit Louisiana Red, Kim Wilson, Lazy Lester 2011: Stinky Fingers – Anthony Thistlethwaite and MT (nur als Internet-Download) 2011: Mick Taylor (dig. rem. + 1 Bonus-Track – Leather Jacket [Vinyl-Promo Version]) 2011: The BBC Sessions – Stephen Dale Petit feat. MT 2012: Too Hot for Snakes/The Ring of Truth – Carla Olson & MT (2 CDs – mit 3 Bonustracks und einem Titel als Long Version) Singles 1979: Leather Jacket (Vinyl-Promo) 1990: Lone Star Roadhouse (3″-Japan-CD mit 2 Tracks) 1990: Sway/Silver Train – MT & Carla Olson 1996: Mick Taylor All Star Blues Band (Promo-CD mit 4 Tracks) 2005: It’s Only Thunder – Penni Colman feat. MT (nur als Internet-Download) 2013: Holla – Stephen Dale Petit feat. MT (Promo-CD mit 1 Track) Weblinks micktaylor.com (englisch) Mick Taylor’s Complete Works 1964–2016 (englisch) Video Interview with Mick Taylor (2010) (englisch) Einzelnachweise The Rolling Stones Rock-Gitarrist Musiker (Vereinigtes Königreich) Brite Geboren 1949 Mann
- aus dem Robert Koch-Institut - aus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - Informationen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz u.... 2015 haben sich die fünf Gemeinden Aldingen, Deißlingen, Denkingen, Frittlingen und Wellendingen zur Nachhaltigkeitsregion FÜNF G zusammengeschlossen. Durch den Zusammenschluss können nun größere Projekte zum Beispiel in den Bereichen Klimaschutz, Energie, Mobilität, Ökologie und zur Bewältigung des demographischen Wandels gemeinsam durchgeführt werden. Die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Frittlingen sind gerne für Sie und Ihre Fragen da. Jeder Mitarbeiter wird Ihnen in diesem Bereich mit allen Kontaktdaten und Aufgaben vorgestellt. Wenn das nicht viel versprechend klingt: Kinderlieder im Reggae-Style – für kleine und für große... more
Eine bedingte Anweisung ist eine Kontrollstruktur in der Programmierung. Ein Programmabschnitt wird dabei nur unter einer bestimmten Bedingung ausgeführt. Eine Verzweigung legt fest, welcher von zwei oder mehreren Programmabschnitten, abhängig von einer oder mehreren Bedingungen, ausgeführt wird. Bedingte Anweisung Eine bedingte Anweisung besteht aus einer Bedingung und einem Codeabschnitt, der wiederum aus einer oder mehreren Anweisungen besteht. Wird beim Programmablauf die bedingte Anweisung erreicht, dann wird erst die Bedingung ausgewertet, und falls diese zutrifft (und nur dann), wird anschließend der Codeabschnitt ausgeführt. Danach wird die Programmausführung mit den auf die bedingte Anweisung folgenden Anweisungen fortgesetzt. In Pseudocode formuliert hat eine bedingte Anweisung folgende Form: falls Bedingung dann Anweisung(en) ende Die Bedingung ist ein Ausdruck, der nach den dafür geltenden Regeln der Programmiersprache (Semantik und Vorrangfolge der Operatoren) ausgewertet wird. Er muss als Resultat einen Wahrheitswert (wahr: Bedingung trifft zu, oder falsch: Bedingung trifft nicht zu) liefern, oder sein Resultat muss nach den Umwandlungsregeln der Sprache implizit in einen Wahrheitswert umwandelbar sein. Die Bedingung ist nicht generell gültig, sondern zeitabhängig. Sie wird jedes Mal ausgewertet, wenn die bedingte Anweisung beim Programmablauf erreicht wird, und es kommt darauf an, ob sie zu dem jeweiligen Zeitpunkt zutrifft oder nicht. Das kann sich von mal zu mal ändern, wenn die bedingte Anweisung mehrmals erreicht wird. Beispiele: In vielen Programmiersprachen mit C-ähnlicher Syntax, z. B. C++, C# und Java, werden bedingte Anweisungen folgendermaßen formuliert: if (Temperatur < 20) Heizung_Einschalten(); Ist der hier abgefragte Wert Temperatur kleiner als 20, wird die Funktion Heizung_Einschalten() ausgeführt. Ist die Bedingung nicht erfüllt, also Temperatur nicht kleiner als 20, wird die Anweisung übersprungen. In der Datenbanksprache SQL gibt es etwa folgendes Konstrukt: DELETE FROM tabelle WHERE tabelle.id = 42; Dies entspricht einer Schleife, die über die Einträge in einer Tabelle geht und in der für jeden Tabelleneintrag eine bedingte Anweisung ausgeführt wird: Alle Einträge, für die die Bedingung „id = 42“ zutrifft, werden gelöscht; alle übrigen Einträge bleiben dabei unberührt. Verzweigung Aufbau Eine Verzweigung, auch Auswahl oder Selektion genannt, besteht aus einer Bedingung und zwei Codeabschnitten. Wieder wird erst die Bedingung ausgewertet, und falls sie zutrifft, wird anschließend der erste Codeabschnitt ausgeführt, anderenfalls wird der zweite Codeabschnitt ausgeführt: falls Bedingung dann Anweisung(en) sonst Anweisung(en) ende Beispiel in der Programmiersprache C: if (Temperatur < 20) Heizung_Einschalten(); else Heizung_Ausschalten(); Auswahloperator In manchen Programmiersprachen gibt es den ternären Auswahloperator, der auch bedingter Ausdruck genannt wird. Dieser Operator kann zum Beispiel für Wertzuweisungen an Variablen verwendet werden, aber auch Bestandteil von komplexeren Ausdrücken sein. Er verarbeitet drei Parameter in der Form wenn Bedingung dann Ausdruck1 sonst Ausdruck2. Zuerst wird Bedingung ausgewertet. Ist das Ergebnis wahr, wird Ausdruck1 ausgewertet, anderenfalls Ausdruck2. Das dabei entstehende Ergebnis ist auch das Ergebnis des Auswahloperators. Folgender Code zeigt zweimal dieselbe Funktion – einmal als if-else-Konstrukt und einmal in Kurzschreibweise. Beispiel in der Programmiersprache C: // Variante mit if-else-Anweisung const char* str1; if (zahl==5) str1 = "Zahl gleich 5"; else str1 = "Zahl ungleich 5"; // Variante mit Auswahloperator const char* str2 = zahl==5 ? "Zahl gleich 5" : "Zahl ungleich 5"; // Variante mit Auswahloperator, Zuweisung einer immutablen Variable (bei if-else nicht möglich) const char* const str3 = zahl==5 ? "Zahl gleich 5" : "Zahl ungleich 5"; In vielen Sprachen wird der Operator mit den Worten if-then-else formuliert, z. B. in F#: let x = if zahl < 5 then 0 else 1 Mehrfache Verzweigung In vielen Programmiersprachen gibt es auch mehrfache Verzweigungen, auch Fallunterscheidungen genannt. Dabei sind zwei Formen zu unterscheiden: Entweder bestimmt das Ergebnis eines Ausdrucks, welcher von mehreren Codeabschnitten ausgeführt wird und ob überhaupt einer davon ausgeführt wird, oder es gibt mehrere Bedingungen, denen jeweils ein Codeabschnitt zugeordnet ist. In beiden Formen kann ein else-Teil vorhanden sein. Erste Form Der Ausdruck wird ausgewertet und mit den Wertangaben (hier Wert1 bis Wert3) verglichen. Bei Übereinstimmung werden die Anweisungen nach der Wertangabe ausgeführt. Wenn kein Wert übereinstimmt, werden die Anweisungen nach sonst ausgeführt, falls der else-Teil vorhanden ist: falls Ausdruck gleich Wert1: Anweisung(en) Wert2: Anweisung(en) Wert3: Anweisung(en) sonst: Anweisung(en) ende Beispiel in der Programmiersprache C: switch (zahl) { case 0: v = 1; break; // 'break' ist hier nötig, damit nicht auch die ... case 1: v = 2; break; // ... folgenden Anweisungen ausgeführt werden (Besonderheit in C) case 2: v = 5; break; default: v = 10; // der sonst-Teil } Das folgende Beispiel in der Programmiersprache C# prüft, in welcher (meteorologischen) Jahreszeit ein Datum liegt, und gibt eine Textzeile aus: int month = date.Month; string season; switch (month) { case 3: case 4: case 5: season = "spring"; break; case 6: case 7: case 8: season = "summer"; break; case 9: case 10: case 11: season = "autumn"; break; case 12: case 1: case 2: season = "winter"; break; default: season = "invalid date"; break; } Console.WriteLine("The date is in " + season + "."); Die genaue Semantik eines solchen Konstrukts hängt stark von der jeweiligen Programmiersprache ab. So ist z. B. der else-Teil nicht immer erlaubt, manchmal muss er aber vorhanden sein. Manchmal schreibt die Sprachdefinition auch vor, dass es zu einem Laufzeitfehler kommt, falls der else-Teil fehlt und der Ausdruck keinen der angegebenen Werte annimmt. Zweite Form Die Bedingungen werden der Reihe nach ausgewertet, solange, bis eine davon zutrifft. Dann wird der zu dieser Bedingung gehörende Codeabschnitt ausgeführt, und die Behandlung der mehrfachen Verzweigung ist damit beendet. Wenn keine der Bedingungen zutrifft, wird der else-Teil ausgeführt, falls er vorhanden ist: falls Bedingung dann Anweisung(en) sonst falls Bedingung2 dann Anweisung(en) sonst Anweisung(en) ende Die folgende Methode in der Programmiersprache C# prüft, ob ein Zeitpunkt vor, nach oder in einem gegebenen Zeitraum liegt und gibt eine Textzeile aus: void Compare(DateTime time, DateTime startTime, DateTime endTime) { if (time < startTime) Console.WriteLine("The point in time is before the period."); else // time >= startTime { if (time > endTime) Console.WriteLine("The point in time is after the period."); else // time >= startTime && time <= endTime Console.WriteLine("The point in time is in the period."); } } Siehe auch Befehlssatz Kontrollfluss Yoda Conditions Programmiersprachelement
Agriturismo Pian di Fiume: Mit dem Bulli in der Toskana - Bullikinder\nStartseite » Agriturismo Pian di Fiume: Mit dem Bulli in der Toskana\nAgriturismo Pian di Fiume: Mit dem Bulli in der Toskana\nErstellt von Freddy Published on 24. Juni 2021 in Campingplätze, Italien\nWeniger als 5 Fahrminuten von Bagni di Lucca in der Toskana entfernt liegt direkt am Fluss Lima das Agriturismo Pian di Fiume. Der umweltfreundliche Bauernhof produziert eigenen Honig, Aufschnitt und Marmelade. Auf dem weitläufigen Gelände finden sich zudem allerhand Tiere wie Ziegen, Schafe, Schweine und Kühe.\nNeben Appartements bietet der Bauernhof auch die Möglichkeit, mit einem Wohnmobil, Campervan oder Bulli auf dem Hof zu campieren. Wir wurden während eines kleinen Roadtrips durch Norditalien mithilfe der App Park4Night auf den Stellplatz auf dem Agriturismo Pian di Fiume aufmerksam und hatten uns eigentlich gar nicht so viel erhofft.\nWie sehr unsere Erwartungen übertroffen wurden und warum ein Stopp auf diesem schönen Flecken in der Toskana auf jeden Fall empfehlenswert ist, verraten wir dir jetzt.\nStellplätze auf dem Agriturismo Pian di Fiume\nRestaurant auf dem Agriturismo Pian di Fiume\nDas Landgut liegt an den Ufern des Flusses Lima ca. 2 Kilometer von den Thermen Bagni di Lucca in der Toskana entfernt. Um auf das Gelände zu kommen, muss man an dem Tor an der Einfahrt klingeln. Wir hatten unseren Besuch im Vorfeld telefonisch angemeldet.\nDer Agritourismo Pian di Fiume liegt im Tal „Valle della Lima“ in der Gemeinde Bagni di Lucca. Der Hof wurde auf einem alten mittelalterlichen Dorf errichtet, dessen Struktur bei der Renovierung erhalten wurde.\nDie Zufahrt zu dem Gelände des Agriturismo führt über eine abenteuerliche Holzbrücke über den Lima. Direkt am Flussufer grasen die Ziegen, Schafe und Kühe. Das Hauptgäude des Agriturismo Pian di Fiume liegt etwas höher gelegen und ist über eine steile Schotterpiste durch den Wald zu erreichen.\nHier finden sich neben Ferienwohnungen und einem ausgezeichneten Restaurant (dazu unten mehr) auch ein in den Stein gehauenes Schwimmbad mit Sauna und ein kleines Amphitheater.\nDer Agriturismo Pian di Fiume verfügt über einen 1 km langen Privatabschnitt am Flussufer des Lima. Hier lässt es sich an verschiedenen Stränden wunderbar baden. Auf dem Gelände befindet sich zudem auch ein Raftingveranstalter und man kann sich von dort aus verschiedenen Raftingtouren anschließen.\nWeitere Unterhaltungsmöglichkeiten, die angeboten werden, sind u.a. Wanderungen, Ausfahrten mit dem Mountainbike, Reiten, Kanu.\nNachdem wir sehr nett empfangen wurden, durften wir uns auf dem riesigen Gelände in bestimmten Bereichen einen Stellplatz aussuchen. Wir entschieden uns für einen Stellplatz in der Nähe des Flusses und in der Nähe der Ziegen. So kamen unsere Kids voll auf ihre Kosten: Wir hatten es nicht weit zum Strand und in den Badepausen konnten die sie zu den Ziegen gehen, die zur Zeit unseres Aufenthalts Zicklein hatten.\nDie Stellplätze sind für autarke Camper gedacht, d.h. es gibt auf dem Hof weder Stromanschlüsse noch eine Toilette. Für uns war das o.k. Wir produzieren den wenigen Strom, den wir brauchen, mit einer Solartasche und wir nutzten die Gästetoilette im Hauptgebäude.\nWir waren nur für eine Nacht zu Gast beim Agriturismo Piane di Fiume und hatten für italienische Verhältnisse während unseres Urlaubs bisher leider noch nicht so richtig gut gegessen. Nachdem wir das Restaurant bei unserer Ankunft gesehen und einen kurzen Blick auf die Karte geworfen hatten, war uns klar, dass wir hier die Gelegenheit auf ein authentisches italienisches Essen auf keinen fall verstreichen lassen sollten und reservierten kurzerhand einen Tisch.\nUm es abzukürzen: Das Restaurant hat sich als absoluter Jackpot erwiesen. Es war einfach lecker. Angeboten werden überwiegend lokale Spezialitäten und vorzügliche und selbstverständlich handgemachte Pasta. Wir entschieden uns zunächst für eine Antipasti-Variation mit allerlei leckeren Wurst- und Käsesorten und frischem Brot. Als ersten Hauptgang gab es dann traumhafte Pasta und Risotto. Der Primo fiel allerdings bereits so üppig aus, dass wir alle satt waren und den Secondo kurzerhand übersprangen und direkt zu den Dolci übergingen. Diese Entscheidung bereute Freddy kurz darauf allerdings etwas, als am Nachbartisch ein Bistecca Fiorentina der Extraklasse serviert wurde.\nKurzum: Wer auf dem Agriturismo Pian di Fiume zu Gast ist, der sollte unbedingt auch das Restaurant besuchen. Es lohnt sich.\nsuper nette Betreiber\nperfekt für Kinder (viele Tiere, Fluss))\nkeine Toilette für nicht autarke Camper\nPingback: Kleiner Roadtrip mit Kindern durch Italien: Im Bulli auf der Flucht vor dem Corona-Blues - Bullikinder
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Ausgerechnet Bulli - spannende TV-Reportage | vw-bulli.de\nAusgerechnet Bulli - spannende TV-Reportage\nÜber den Bulli-Kult gab es schon viele Filme und die meisten lobten das meistverkaufte Nutzfahrzeug der Welt oder schilderten seine bis 1950 zurückreichende Geschichte. In der WDR-Mediathek wartet jetzt eine bunte Reportage in der Serie „Ausgerechnet…“.\nReporter Daniel Aßmann, der Mensch, der schneller sprechen kann als Ton und Kamera verkraften können, hat erfahren, was den Bullikult ausmacht. Er wollte wissen, was den Kult um den Bulli ausmacht. Er traf Liebhaber, deren ganzes Leben sich um ihren Bulli dreht, sowie Tüftler und Techniker, die aus ihrem Hobby einen Beruf gemacht haben und mit der Vermietung und dem Umbau von Bullis gutes Geld verdienen.\nBei den roadsurfers mietete er sich für drei Tage einen T6 und übte sich im offiziellen Campen und im Freiparken, - und das auch noch bei Regen. Dabei lernte er die spontane Gastfreundschafts der Szene kennen. Außerdem machte Daniel den besonderen Camping-Check: wie komfortabel kocht und schläft man wirklich im Bulli und was kostet der Urlaub?\nLeider bleiben hier etliche Leerstellen im Film. Man hätte schön gerne gesehen, wie der Journalist das Dosengericht genießt oder auch nicht. Aber so mancher Mensch hat zwei linke Hände und das gibt er auch gerne zu. Dennoch ist seine Bilanz sehenswert, zumal er auch die Camper-Busse von Ford und Mercedes und Eigenbauvariationen vorstellt. Seine finanzielle Schlussbetrachtung nach dem Motto „Weil der Bulli Charme und Geschichte hat, legen die Bullimacher aus Hannover gern noch einige Tausender drauf“ mag rechnerisch stimmen. Aber Geld ist für den echten Bullifan nicht alles, zumal es auch zu Aßmanns Erkenntnis gehört, dass der Werterhalt bei den Volkswagenmodellen unvergleichlich größer ist.\nDas Video dauert 44 Minuten - eine gut investierte Bildschirmzeit, zumal es in Coronazeiten auch mal etwas Erfreulicheres gibt…\nZur WDR-Mediathek: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/ausgerechnet/video-ausgerechnet--bulli-102.html
Warum kann ich keinen Fahrradstellplatz online buchen? - Beantwortet\nFrage: Warum kann ich keinen Fahrradstellplatz online buchen?\nWarum kann ich keinen Fahrradstellplatz online buchen?\nWir möchten mit einem Klapptandem reisen und haben den Telefonservice in Anspruch genommen. Dort wurde uns erklärt, dass man jegliche Fahrradmitnahme nur per Telefonservice buchen kann. Dies kann aber nicht sein, da wir einen Tag zuvor online eine Fahrradmitnahme gebucht hatten.\nNun wollten wir aber die Rückreise buchen. Dies funktioniert bis zum letzten Schritt. Nach dem Bezahlvorgang wird uns stets mitgeteilt, dass für den entsprechenden Zug keine freien Plätze mehr zur verfügung stünden. Kann man dies nicht während der Zugauswahl anzeigen? Oder wenigstens auf Alternativen verweisen? Die Tatsache, dass wir erst nach dem Bezahlvorgang auf die fehlende Möglichkeit der Fahrradmitnahme hingewiesen werden hat mich eine Stunde gekostet. Ein Ticket habe ich noch nicht! Ich werde morgen wohl zum Bahnhof an einen Serviceschalter fahren müssen. Soviel zum Umweltschutz und Digitalisierung! Ein Witz! Ich fasse zusammen: Onlinebuchung fast unmöglich, Telefon-Service unfähig. Ich hoffe auf die Kompetenz des Personals am Schalter.\nHaben Sie an konkretes Anliegen an diese Community, in der Kunden die Fragen von Kunden beantworten. Sie haben Ihre eingangs gestellte Frage im Prinzip selbst beantwortet.\ndie Prüfung, ob ein Stellplatz für das Fahrrad vorhanden ist, erfolgt online im letzten Schritt bei der Platzreservierung, vor der Zahlung. Eine Suche nach freien Stellplätzen im Vorfeld ist nicht möglich. Telefonisch oder im DB Reisezentrum kann bereits vor der Buchung nach noch verfügbaren Stellplätzen gesucht werden und es kann auch eine separate Reservierung durchgeführt werden. /ka\nan welcher Stelle auf der Bahn homepage kann ich mir ein FahrradKarte buchen ?
Zentralabi - was hast du dir durchgelesen ?? - S. 5\nich hab mir heute einfach nochma alle blauen kästen im tts durchgelesen und gemerkt das ich alles kann^^\nwas hast du dir durchgelesen ??\nLeute, macht euch mal nicht zuviel Stress.\nIch,zum Beispiel,bin zwar inhaltlich mit all dem Stoff fertig geworden und verstehe größtenteils auch wirklich alles, aber durch die Probeklausuren hab ich gemerkt, dass es nicht darauf ankommt ob man wirklich viel gelernt hat oder nicht. Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Ein entscheidender Punkt ist einfach der Text an sich und die dazugehörige Aufgabenstellung. Wenn die unverständlich sind hilft auch die größte Vorbereitung nicht. Als Beispiel: Ich kenne mich mit dem Barock gut aus und weiß auch wie man Gedichte analysiert, aber wenn jetzt ein Gedichtvergleich kommt, wo ich ein Barockgedicht mit einem expressionistischen Gedicht vergleichen muss und zufällig beide Gedichte mega hart sind, werde ich wohl oder übel zu einer anderen Aufgabe greifen.Ich hoffe und bete einfach, dass die Themen wirklich verständlich sind und in Kombination mit einer wohl formulierten Aufgabe und einem verständlichen Text müsste doch alles klappen.\nIch stelle das lernen jetzt ein und genieße den sonnigen Sonntag jetzt einfach mal und hoffe einfach, dass morgen das Glück auf meiner Seite ist. Wünsche allen ebenfalls viel Glück!\ndas sollten wir alle machen, den sonningen sonntag genießen. wir packen das schon und wenns wirklich hart wird, was wollen sie denn dann machen? uns alle durchfalles lassen...\nIch hab nur die Lektüren vorbereitet... Und natürlich hab ich mich ein bischen mit den Epochen auseinander gesetzt, allerdings hab ich 'n bischen Bammel, dass wir irgendwas machen müssen, was sich mehr auf Historisches/Soziologisches bezieht, als auf Inhalte... Also z.B. Eine Charakterisierung von Lene und Botho und schreiben, ob sie typische Beispiele für die Gesellschaft am Ende des 19. Jhd. sind... Aber so eine Aufgabe wäre auch ein gutes Beispiel dafür, dass morgen 80% Glück und vor allem Improvisationstalent sind...\nich glaube auch !! naja Zentralabi eben ^^\nam geilsten finde ich es, dass es eine kostenlose Hotline für Lehrer gibt, falls Fragen seitens der Schüler bestehen, und die Lehrer keine Ahnung haben^^\ndie hotline ist bestimmt erstmal überlastet\nJo, gebe dir 100% recht.\nLeider ist Improvisationsvermögen seit Zentralabitur wirklich eine Fähigkeiten, die wir alle besitzen sollten.\nNa ja, aber ich mach mir da nicht gleich in die Hose wie die meisten meiner Freunde. Allein politisch gesehen, darf das ganze ja nicht im Desaster enden. Wir sind die ersten und stellt euch nur vor, was passieren würde, wenn so viele Leute morgen "verkacken"...\nIch glaube schon, dass die wirklich alle Themen mit Sorgfalt ausgewählt haben.\nIch tippe auf: 1.Gedichtvergleich zwischen einem barocken und expressionistischen Gedicht.\n2.Irgendeine Dramenszene oder ein Sachtext in Bezug auf Emilia Galotti\n3.Die "Schuldproblematik" oder generell NS-Zeit in Bezug zu " Der Vorleser"\n4. Sprache, Denken, Wirklichkeit. Kann mir die etwas wie eine Erörterung vorstellen. Vielleicht sogar Argumentationsstruktur und Argumentationsansatz darstellen (oh man, wie ich diese Operatoren hasse)\nHehe, jo - ist halt die Frage ob es gut oder schlecht ist... Für Deutsch kann man ALLES, VIEL oder auch NICHTS lernen - wie gesagt: Improvisation!\n"Ich sach ja immer: Büro ist Jazz" Stromberg) ;-p\nHEY fühlt ihr euch auf morgen gut vorbereitet???????....ich hab irgendwie schiss hmmmm naja was soll man machen!?!?\nso ich wünsche allen, die morgen ihre deutschklausur in nrw schreiben viel glück und erfolg..wir werden das schon schaffen....(hoffentlich)!!
Steuern - ELStAM für Arbeitgeber - Allgemeines sachsen.de Steuern ELStAM für Arbeitgeber ELStAM für Arbeitgeber - Allgemeines Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, Ihre Arbeitnehmer im ELStAM-Verfahren anzumelden! Mit dem elektronischen Verfahren wurde das Lohnsteuerabzugsverfahren deutlich einfacher gestaltet. Seither erhält der Arbeitgeber die Lohnsteuerabzugsmerkmale direkt von der Finanzverwaltung. Damit ist die Papierlohnsteuerkarte als Träger dieser Informationen nicht mehr notwendig. Davon profitieren die Bürger ebenso wie die Arbeitgeber, Gemeinden und die Finanzverwaltung. Gültige Papierbescheinigungen Arbeitnehmer ohne steuerliche Identifikationsnummer Die persönlichen Besteuerungsmerkmale der Arbeitnehmer (Steuerklasse, Anzahl der Kinderfreibeträge, sonstige Freibeträge und Kirchensteuerabzugsmerkmal) werden in einer Datenbank der Finanzverwaltung zum elektronischen Abruf für den Arbeitgeber bereitgestellt und als Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) bezeichnet. Für das ELStAM-Verfahren muss der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber nur noch den Tag der Geburt und die steuerliche Identifikationsnummer mitteilen sowie die Auskunft geben, ob es sich um das Haupt- oder um ein Nebenarbeitsverhältnis handelt. Diese Angaben wurden bisher auf der Lohnsteuerkarte oder auf der Ersatzbescheinigung aufgedruckt. Damit kann der Arbeitgeber die Lohnsteuerabzugsmerkmale des Arbeitnehmers elektronisch bei der Finanzverwaltung abrufen. Veränderungen der Lohnsteuerabzugsmerkmale werden dem Arbeitgeber mittels Änderungslisten durch die Finanzverwaltung mitgeteilt. Überblick über die Zuständigkeitsverteilung Änderungen der Lohnsteuerabzugsmerkmale Speicherung der geänderten Lohnsteuerabzugsmerkmale in der Datenbank Bereitstellung der Lohnsteuerabzugsmerkmale für die Arbeitgeber Bereitstellung der Änderungslisten Melderechtliche Änderungen Übermittlung der melderechtlichen Änderungen an die Finanzverwaltung Informationen finden Sie im Startschreiben des Bundesministerium der Finanzen vom 25. Juli 2013 und im Anwendungsschreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 7. August 2013. §§ 38 ff EStG – Lohnsteuerabzugsverfahren § 52b EStG – Übergangsregelung bis zur Anwendung der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale § 11 BDSG – Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag § 19 BDSG – Auskunft an den Betroffenen Seit dem Jahr 2014 ist die Vorlage einer Lohnsteuerkarte oder entsprechenden Bescheinigung entfallen. Die maschinell bereit gestellten ELStAM sind grundsätzlich anzuwenden. Eine "Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug" stellt das Finanzamt nur noch aus, soweit fehlerhafte ELStAM nicht zeitnah berichtigt werden können und die ELStAM dem Arbeitgeber dadurch nicht elektronisch zur Verfügung gestellt werden können. In diesen Fällen erhält der Arbeitnehmer eine Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber um den richtigen Lohnsteuerabzug sicherzustellen. Zeitgleich wird in diesen Fällen der elektronische Arbeitgeberabruf durch das Finanzamt gesperrt, so dass für die Dauer der Sperre durch den Arbeitgeber weder eine Anmeldung noch ein Datenabruf für den Arbeitnehmer erfolgen kann. Alle künftigen Änderungen der ELStAM müssen durch das Finanzamt auf der Bescheinigung eingetragen und dem Arbeitgeber vorgelegt werden. Die Vorlage eines ELStAM-Ausdrucks der Finanzverwaltung ist als Nachweis der Lohnsteuerabzugsmerkmale nicht mehr zulässig. Die Bescheinigungen nach 39 Absatz 3 EStG (ehemals § 39c und § 39d EStG) gelten weiter und sind beim Betriebsstättenfinanzamt des Arbeitgebers jährlich neu zu beantragen. Wurde für den Arbeitnehmer bisher noch keine Identifikationsnummer erteilt, weil er zum Beispiel aus dem Ausland zugezogen ist, kann der Arbeitgeber die Lohnbesteuerung für einen Übergangszeitraum von bis zu drei Monaten nach den ihm bekannten Familienverhältnissen des Arbeitnehmers vorzunehmen. Dies gilt in allen Fällen, in denen den Arbeitnehmer nachweislich kein Verschulden an der Nichtvorlage der Identifikationsnummer trifft (§ 39c Absatz 1 und 2 EStG). Nach Vergabe der Identifikationsnummer ist der Lohnsteuerabzug gegebenenfalls zu korrigieren. Informationsflyer & Vordrucke ELStAM - Die Lohnsteuerkarte ist online! [Download,*.pdf, 0,16 MB] Lohnsteuer - Kleiner Ratgeber für Lohnsteuerzahler 2017 [Download,*.pdf, 2,52 MB] Weitere Lohnsteuervordrucke Sächsische Finanzämter Die Steuerverwaltung des Freistaates Sachsen bietet eine Vielzahl von abwechslungsreichen Beschäftigungsmöglichkeiten.
Die Pharmazentralnummer (PZN) ist ein in Deutschland bundeseinheitlicher Identifikationsschlüssel für Arzneimittel, Medizinprodukte und andere sonstige apothekenübliche Produkte. Beschreibung Die PZN ist eine achtstellige Nummer (7 Ziffern + Prüfziffer) mit vorangestelltem Minus-Zeichen, die Arzneimittel nach Bezeichnung, Darreichungsform, Wirkstoffstärke und Packungsgröße eindeutig kennzeichnet. Sie wird im Klartext (Zahlen) mit vorangestelltem „PZN“ und als Strichcode (Code39) auf jede Arzneimittelpackung aufgedruckt, wobei die Zeichenfolge „PZN“ nicht im Strichcode enthalten ist. Ursprünglich wurde die PZN für die rasche und fehlerfreie Übertragung von Bestellungen der Apotheken bei den Arzneimittelgroßhandlungen entwickelt. In der Logistikkette (Bestellung, Warenausgang, Wareneingang, Rechnungsstellung) ist sie im Pharmabereich allgemein verbreitet. Zusätzlich wird die PZN bei der Abrechnung der Apotheken mit den Krankenkassen genutzt. Dazu werden in den Apotheken bei der Abgabe der Arzneimittel die Pharmazentralnummern gescannt und maschinenlesbar auf die Rezepte aufgedruckt. Die Daten der gesetzlich Krankenversicherten werden per EDV erfasst und als Daten und Grafikdateien (Images) an die gesetzlichen Krankenkassen weitergeleitet. Bei Rezepten für Versicherte privater Krankenversicherungen werden die Pharmazentralnummern entweder handschriftlich auf den Rezepten vermerkt oder auch aufgedruckt, die Angabe der Pharmazentralnummer ist aber nicht unbedingt für die Abrechnung erforderlich. Versandapotheken ermöglichen in der Regel die direkte Eingabe der PZN in ihre Bestellmaske. Mit der Einführung des elektronischen Rezepts wird die Pharmazentralnummer weiter an Bedeutung gewinnen. Die PZN ist nicht nur auf Deutschland begrenzt, es gibt diese auch in Österreich. Dort sind bei Arzneispezialitäten die ersten 6 Stellen der 7-stelligen PZN (6 Stellen + Prüfziffer) in die EAN-Nummer integriert (Format 908888zzzzzzP). Die Packungen tragen einen EAN 13-Strichcode. In Deutschland hingegen ist diese Integration derzeit nicht realisiert, mit der Folge, dass etliche freiverkäufliche Arzneimittel sowohl eine eigene EAN als auch PZN haben. In diesem Fall wird aber nur der EAN-Strichcode auf der Packung angegeben und die PZN lediglich im Klartext genannt. In Deutschland wird die PZN von der Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) vergeben. Eine weitere Anwendung sind die Bundeseinheitlichen Medikationspläne. Dort erscheint die PZN im rechts oben aufgedruckten DataMatrix-Code und dient somit der schnellen und fehlerfreien Übertragung dieses Plans von Papier in elektronische Form. Besondere Pharmazentralnummern Neben den zentral vergebenen Pharmazentralnummern gibt es einen Bereich zur hausinternen Verwendung für Apotheken. Diese Nummern beginnen mit 080, 081, 082 oder 083. Pharmagroßhändler können für Produkte, die keine Pharmazentralnummer haben, Nummern vergeben, die mit 050 beginnen. Für einige Produkte - die keine Pharmazentralnummer haben, aber trotzdem auf Rezept abgerechnet werden (zum Beispiel in der Apotheke hergestellte Produkte oder Einzelimporte) - werden Pharmazentralnummern verwendet, die mit 09999, 02566 oder 02567 beginnen. Erweiterung auf 8 Stellen Im November 2010 gab die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) die Erweiterung der PZN bekannt. Zum 1. Januar 2013 wurde die PZN auf 8 Stellen erweitert. Die bisherigen 7-stelligen PZN werden beibehalten und durch eine führende Null auf 8 Stellen erweitert. Neue PZN werden so lange mit führender Null vergeben, bis der alte Nummernkreis erschöpft ist. Die letzte Stelle bildet weiterhin die Prüfziffer. Struktur des Barcodes Im Barcode wird neben den sieben bzw. acht Ziffern ein führendes Minuszeichen codiert. Dieses dient zur Erkennung der PZN; es ist in der ISO/IEC 15418/ANSI MH10.8.2 als Erkennungsmerkmal für den PZN-Code reserviert. Eine PZN wird in einem Strichcodetyp Code 39 (ISO/IEC 16388) kodiert. Die achtstellige PZN ist abzugrenzen vom achtstelligen EAN-8-Code, der eine andere Codeart darstellt und in der ISO/IEC 15420 spezifiziert ist. Die Unterscheidung zwischen den zwei Codearten (und indirekt der kodierten Dateninhalte) wird über die Identifier gemäß ISO/IEC 15424 vorgenommen. Die Integration der PZN in einen EAN-Code wurde durch die Erweiterung auf 8 Stellen schwierig, da die EAN nur einen sehr begrenzten Nummernkreis mit 13 Stellen aufweist (GTIN: „Global Trade Item Number“ im EAN-13-Code). Eine häufige Konstellation der GTIN ist eine 5-stellige Artikelnummer, der die Herstellerkennung und die Nummer der GS1-Ausgabestelle für die Herstellernummer vorangestellt wird. Für eine 8-stellige Artikelnummer gibt es daher ein Platzproblem im EAN-13-Code. Mit der Einführung des securPharm-Systems (s. u.) wurde der GTIN-Nummernbereich 04150xxxxxxxxP für die Codierung von deutschen PZNs in Form einer GTIN reserviert (04150=Registrierungscode für NTIN-codierte PZNs in einer GTIN-14, bei GTIN-13 ohne führende 0). Anpassung an die EU-Richtlinie 2011/62/EU Mit dem Projekt securPharm wird die nationale (deutsche) PZN in eine international eindeutige und unverwechselbare Artikelnummer überführt. Die Notwendigkeit dafür ergibt sich aus der Richtlinie 2011/62/EU („Fälschungsschutzrichtlinie“). Diese Richtlinie verlangt in allgemeiner Form eine Erkennungsmöglichkeit von gefälschten Arzneimitteln und/oder manipulierten Verpackungen. securPharm setzt die EU-Richtlinie um, indem die PZN in einen Datenrahmen nach internationalen ISO-Normen eingefügt wird (ISO/IEC 15459-2, ISO/IEC 15418, ISO/IEC 15434). Die ISO 22742 nutzt diese Normen und zeigt die allgemeinen Regeln. securPharm nutzt das Prinzip der ISO 22742 und nennt das Ergebnis PPN Pharmacy Product Number. Um der EU-Richtlinie gerecht zu werden, wird die PPN (mit unverändert integrierter PZN) mit einer Seriennummer (herstellerspezifisch, nicht deterministisch) ergänzt. Dazu kommt eine Chargenbezeichnung und ein Verfallsdatum. Ein klassischer Strichcode vom Typ Code39 wie bei der bisherigen PZN würde mit der Informationsmenge viel zu groß werden. Aus diesem Grund wird die komplette PPN in einem DataMatrix-Code (ISO/IEC 16022) kodiert. Da die EU-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden muss, ist mit einer flächendeckenden Nutzung bis 2016 oder 2017 zu rechnen. Zum 9. Februar 2016 wurde die Verordnung (EU) 2016/161 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Die Verordnung muss nicht in nationales Recht überführt werden. Sie ist gültig und binnen einer dreijährigen Frist (bis zum 9. Februar 2019) müssen die Vorgaben für alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel umgesetzt werden. Die PPN (bis 18-stellig, alphanumerisch) ist sehr flexibel und kann daher ohne weiteres andere Artikelnummernsysteme durch die Definition eines PraCodes integrieren. Dies erlaubt weiterhin die Nutzung der in die PPN integrierten Artikelnummernsysteme (somit bestehender Datenbanken, Tabellen etc.). Übersetzungstabellen zwischen unterschiedlichen Artikelnummernsystemen entfallen dadurch vollständig. Weitere Ordnungsnummern Die WHO hat mit ATC ebenfalls ein System zur Klassifizierung von Medikamenten nach deren Wirkkomponenten und pharmakologischen, chemischen und therapeutischen Eigenschaften geschaffen. Siehe auch Unique Device Identification (UDI) Universal Medical Device Nomenclature System (UMDNS) Global Trade Item Number (GTIN) Weblinks Funktion und Aufbau der PZN (PDF; 62 kB) auf den Seiten der Informationsstelle für Arzneispezialitäten Liste der PZN-Sonderkennzeichen (PDF ca. 30 kB) Technische Hinweise zur Erstellung des PZN Codes (PDF-Datei; 106 kB) Website zur Erweiterung der PZN auf 8 Stellen Website zur Integration der PZN in die PPN Website mit der ausführlichen Spezifikation der PPN (PDF; 8,5 MB) Einzelnachweise Produktkennzeichnung Pharmazie (Deutschland) Identifikator Pharmaindustrie Industrie (Deutschland)
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Bereich digitale Distribution und Logistik\nWissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Bereich digitale Distribution und Logistik\nSie interessieren sich für die Verteilung und Bereitstellung von Gütern und sehen das besondere Potenzial innovativer und digital gestützter Services? Sie wollen die Entwicklung nachhaltiger und effizienter Distributionsprozesse vorantreiben?\nAuf dem Bildungscampus in Heilbronn bauen wir ein Forschungszentrum im Themenfeld »Kognitive Dienstleistungssysteme« auf, das sich mit der digitalen Transformation von Service-Ökosystemen befasst. Dabei interessieren uns auch neue Technologien, Infrastrukturen und Ökosysteme als Grundlage für innovative Dienstleistungen.\nIhr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Leitung und Durchführung anwendungsorientierter, interdisziplinärer Forschungsprojekte rund um die Logistik gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern, Unternehmen und weiteren Stakeholdern. Dies beinhaltet unter anderem folgende Aufgaben:\nDatengestützte Analyse und Optimierung von Distributionsprozessen, beispielsweise mithilfe von KI-Verfahren und digitalen Plattformen\nAnalyse und Entwicklung von Distributionskonzepten im urbanen sowie im ländlichen Raum\nSimulation von Logistikverkehren, beispielsweise im Kontext alternativer Antriebskonzepte\nAnalyse technologischer Infrastrukturen\nEntwicklung datengestützter Services\nKonzeption und Durchführung von Expertengesprächen, Workshops und Veranstaltungen\nÜberregionale Vernetzung mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft\nWir suchen eine passionierte und lösungsorientiert denkende Persönlichkeit, die Spaß daran hat, mit eigenen Ideen die Ziele des Teams voranzutreiben. Sie haben Ihr wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Verkehrsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen oder einer vergleichbaren Fachrichtung mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossen. Sie verfügen über vertiefte Kenntnisse im Bereich Logistik sowie erste Erfahrungen im Bereich der Datenanalyse, die Sie in interdisziplinäre Forschungsansätze einbringen. Darüber hinaus sind Sie kommunikativ, arbeiten gerne im Team und treten souverän auf. Eine sehr gute (auch schriftliche) Ausdrucksweise in der deutschen Sprache sowie sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache runden Ihr Profil ab.\nBei uns erwarten Sie anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben in einem innovativen Forschungsumfeld. Sie bearbeiten mit uns Themen und Projekte, die hochgradig aktuell, zukunftsgerichtet und praxisrelevant sind. Dabei bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Projektthemen selbst mit zu definieren und Ihre eigenen Ideen zu verwirklichen.\nKennziffer: IAO-2021-40 Bewerbungsfrist: 26.09.2021
Andryushkino Ortskarte und Wettervorhersage\nTittelseite > Europa > Russland > Zabaykal’skiy Kray > Andryushkino\nAndryushkino ist ein Ort, welcher sich im Land Russland befindet, Region Zabaykal’skiy Kray, auf 51°28'59" nördlich von Equator und 116°47'59" östlich von Anfangsmeridian (Wenn ihnen diese Zahlen über nichts aussagen, könenn sie die Karte anschauen). Die Karte kann vergrössert oder verkleinert werden. Benutzen sie die Steuerung welche sich auf der linken Seite dieser Karte befindet. Sie können den Kartentyp von Andryushkino verändern indem sie die Knöpfe unter der Karte benützen.\nDies ist Satelitaufnahme des Ortes Andryushkino, aber sie könenn auch den Kartentyp verändern. Sie können die Karte bewegen indem sie sie mit der Maus festhalten und in verschiedene Richtungen schieben.\nMögliche Nahmen unter denen sie den gesuchten Ort finden Könnten, währen: Andrjushkino, Andrjusjkino, Andryushkino, Андрюшкино. Die Entfernung zwischen des Ortes Andryushkino und der Hauptstadt Moscow beträgt 3076,59 Kilometer. Geldwährung welche hier benutzt wird wird Ruble genannt, die Vorwahl von Russland ist 7.\nAktuelle Temperatur in Andryushkino ist 8°C mit SW Wind Geschwindigkeit fon 5kmh.\nBitte klicken sie hier falls sie eine Unterkunft im Ort Andryushkino suchen. Falls keine Unterkunft in diesem Ort auffindbar ist, probieren sie es in der Nähe dieses Ortes mit der Suche. Die Unterkunftssuche ist ermöglicht dank unserem Partner, Booking.com, die führende europäische online Agentur für dei Hotelbuchung.
Der Kreis Schwetz war ein von 1818 bis 1920 bestehender preußischer Landkreis im Regierungsbezirk Marienwerder. Mit diesem gehörte er zur Provinz Westpreußen, zwischenzeitlich von 1829 bis 1878 zur Provinz Preußen. Er lag am westlichen Ufer der Weichsel in dem Teil von Westpreußen, der nach dem Ersten Weltkrieg durch den Versailler Vertrag 1920 an Polen fiel. Seine Kreisstadt war Schwetz. Von 1939 bis 1945 war der Kreis im vom Deutschen Reich besetzten Polen unter dem Namen Landkreis Schwetz (seit 1942 Landkreis Schwetz (Westpr.)) als Teil des neu eingerichteten Reichsgaus Danzig-Westpreußen nochmals errichtet. Heute liegt das ehemalige Kreisgebiet in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Geschichte Nach vorheriger Zugehörigkeit zum Deutschordensstaat wurde die Region mit dem Gebiet des Kreises Schwetz 1466 Teil des autonomen Preußen Königlichen Anteils, das vom Orden abgefallen war und sich freiwillig unter die Schirmherrschaft der Polnischen Krone begeben hatte. Das Gebiet des Kreises Schwetz kam durch die erste polnische Teilung 1772 zu Preußen und gehörte bis 1818 zum Kreis Konitz, der damals den gesamten südlichen Teil von Pommerellen umfasste. Durch die preußische Provinzialbehörden-Verordnung vom 30. April 1815 und ihre Ausführungsbestimmungen kam das Gebiet zum neuen Regierungsbezirk Marienwerder der neuen Provinz Westpreußen. Im Rahmen einer umfassenden Kreisreform im Regierungsbezirk Marienwerder wurde zum 1. April 1818 der neue Kreis Schwetz gebildet. Er umfasste die Stadt und die Intendantur Schwetz, die Stadt und den größten Teil des Amtes Neuenburg, sechs Ortschaften der Intendantur Graudenz sowie 98 adlige Güter. Sitz des Landratsamtes des neuen Kreises wurde die Stadt Schwetz. Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags musste das Kreisgebiet am 10. Januar 1920 an Polen abgetreten werden. Im Polnischen Korridor bestand das Kreisgebiet als Powiat Świecki (Schwetzer Kreis) fort. Nach dem Überfall auf Polen 1939 und der völkerrechtswidrigen Annexion des Territoriums durch das Deutsche Reich wurde der Kreis am 26. November 1939 Teil des neuen Regierungsbezirks Bromberg im neu gebildeten Reichsgau Westpreußen – später Danzig-Westpreußen. Seit dem 25. Juni 1942 trug der Landkreis den Namen Schwetz (Westpr.). Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Kreisgebiet im Frühjahr 1945 durch die Rote Armee besetzt und wieder Teil Polens. Soweit die deutschen Bewohner nicht geflohen waren, wurden sie in der Folgezeit größtenteils von den örtlichen polnischen Verwaltungsbehörden aus dem Kreisgebiet vertrieben. Bevölkerung Die Einwohnerzahl des Kreises in ungefähren Zehnjahresabständen: Im Folgenden eine Übersicht mit offiziellen Angaben zu Einwohnerzahl, Konfessionen und Sprachgruppen: Politik Landräte 1818–1823Karl Wilhelm Gerdes 1823–1827von Lewinski 1827–1829Sartorius von Schwanenfeld 1829–1850Raimund von Pape 1850–1867Richard Wegner (1815–1894) 1867–1870Hans von Zedlitz-Leipe 1870–1874Wilhelm Woldeck von Arneburg (1838–1877) 1874–1897Gustav Gerlich 1897–1903Hans Grashoff (1862–1938) 1903–1916Gustav Adolf von Halem (1870–1932) 1916–1919Friedrich Frankenbach (1884–1942) (vertretungsweise) 1919–1920Werner Zschintzsch (1888–1953) (kommissarisch) Kommunalverfassung Der Kreis Schwetz gliederte sich in die Städte Neuenburg i. Westpr. und Schwetz, in Landgemeinden und selbstständige Gutsbezirke. Reichstagswahlen Im Deutschen Reich bildete der Kreis Schwetz den Reichstagswahlkreis Marienwerder 5. Dieser Wahlkreis war bei allen Reichstagswahlen zwischen deutschen und polnischen Kandidaten umkämpft. Die jeweiligen Sieger setzten sich stets nur mit knappen Mehrheiten durch: 1871 Gustav Gerlich, Nationalliberale Partei 1874 Erasmus von Parczewski, Polnische Fraktion 1877 Franz August von Gordon, Deutschkonservative Partei 1878 Franz August von Gordon, Deutschkonservative Partei 1881 Boleslaw von Kossowski, Polnische Fraktion 1884 Franz August von Gordon, Deutschkonservative Partei 1887 Otto Holtz, Freikonservative Partei 1890 Otto Holtz, Freikonservative Partei 1893 Otto Holtz, Freikonservative Partei 1898 Otto Holtz, Freikonservative Partei 1903 Otto Holtz, Freikonservative Partei 1907 Julian von Saß-Jaworski, Polnische Fraktion 1912 Gustav Adolf von Halem, Freikonservative Partei Städte und Gemeinden 1912 umfasste der Kreis Schwetz die beiden Städte Neuenburg i. Westpr. und Schwetz sowie 151 Landgemeinden: Gutsbezirke Zum Kreis gehörten außerdem folgende 85 Gutsbezirke (Stand vom 1. Januar 1908): Landkreis Schwetz im besetzten Polen 1939–1945 Verwaltungsgeschichte Nach dem deutschen Überfall auf Polen wurden 1939 die Städte Neuenburg (Weichsel) und Schwetz (Weichsel) der im Altreich gültigen Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 unterstellt, welche die Durchsetzung des Führerprinzips auf Gemeindeebene vorsah. Die übrigen Gemeinden waren in Amtsbezirken zusammengefasst; Gutsbezirke gab es nicht mehr. Landräte 1941Rampf (kommissarisch) 1941–Karl Rüsch Ortsnamen Durch unveröffentlichten Erlass vom 29. Dezember 1939 galten vorläufig hinsichtlich der bisher polnischen Ortsnamen die bis 1918 gültigen deutschen Ortsnamen. Diese globale Rückbenennung war möglich, da noch das gesamte deutsche Kartenwerk für die 1920 an Polen abgetretenen Gebiete (auch) die früheren deutschen Ortsnamen weitergeführt hatte. Durch die Anordnung betreffend Änderung von Ortsnamen des Reichstatthalters in Danzig-Westpreußen vom 25. Juni 1942 wurden mit Zustimmung des Reichsministers des Innern alle Ortsnamen germanisiert, entweder in der Form von 1918 oder als lautliche Angleichung oder Übersetzung, zum Beispiel: Dritschmin → Dretz Brosowo → Brosau Bukowitz → Hasenmühl Grutschno → Grützen Jeschewo → Jeschau Lianno → Linne (Westpr.) Luschkowko → Luschkau Neuenburg i. Westpr. → Neuenburg (Weichsel) Prust → Prüst Schirotzken → Schrotten Schwekatowo → Schweike Schwetz → Schwetz (Weichsel) Warlubien → Warlieb Plewno → Julienhof Literatur Königlich Preußisches Statistisches Landesamt: Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen. Berlin 1912, Heft III: Regierungsbezirk Marienwerder, S. 58–67, Kreis Schwetz. Richard Wegner, Hans Maercker: Ein Pommersches Herzogthum und eine Deutsche Ordens-Komthurei. Kulturgeschichte des Schwetzer Kreises, nach archivalischen und anderen Quellen bearbeitet. Band I: Theil I und Theil II bis 1466, Louis Türk, Posen 1872 (Digitalisat). Register zum ersten Bande, Theil I. und II. Chronologisches Verzeichniss der benutzten Urkunden bis 1466, S. 388–424 ( Digitalisat). Alphabetisches Verzeichniss der Ortschaften Schwetzer Kreises in deutscher und polnischer Schreibweise, S. 425–436 (Digitalisat). Personenregister, S. 437 (Digitalisat). Band II: Eine polnische Starostei und ein preussischer Landrathskreis. Geschichte des Schwetzer Kreises 1466–1873. In: Zeitschrift des Westpreussischen Geschichtsvereins, Heft XVII, Th. Bertling, Danzig 1880, S. 1–81 (Digitalisat). Band II, Theil II: Spezielle Ortgeschichte. In: Zeitschrift des Westpreußischen Geschichtsvereins. Heft XVIII, Th. Bertling, Danzig 1880, S. 82–222 (Digitalisat). Heft XIX, Danzig 1888, S. 223–597 (Digitalisat). Anhang A: Resultat der Landesaufnahme im Jahre 1773. Viehstand, Aussaat, Heuerträge, S. 361–368 (Digitalisat). Anhang B (Urkunden 15.–17. Jh.), S. 369–427 (Digitalisat). Anhang C I. Ortsregister, S. 429–467 (Digitalisat). II. Personenregister, S. 468–540 (Digitalisat). III. Sachregister, S. 541–597 (Digitalisat). Gustav Neumann: Geographie des Preußischen Staats. 2. Aufl., Band 2, Berlin 1874, S. 54–55, Ziffer 9. Emil Jacobson: Topographisch-statistisches Handbuch für den Regierungsbezirk Marienwerder. Danzig 1868, S. 148–175. A. C. A. Friedrich: Historisch-geographische Darstellung Alt- und Neu-Polens. Berlin 1839, S. 613–614. Königliches Statistisches Bureau: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Preussen und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt. Berlin 1874, S. 460–473. Weblinks Landkreis Schwetz: Verwaltungsgeschichte und Landratsliste auf territorial.de (Rolf Jehke), Stand: 13. Juli 2013 Einzelnachweise Schwetz Gegründet 1818 Aufgelöst 1920 Powiat Świecki
|} Die Bahnstrecke Landau–Rohrbach ist eine 92 Kilometer lange Hauptbahn, die unter anderem über Annweiler am Trifels, Rodalben, Zweibrücken und Blieskastel verläuft. Sie entstand im Zeitraum von 1857 bis 1895 teilweise aus bestehenden Strecken. Der bedeutendste Abschnitt Landau–Zweibrücken ging am 25. November 1875 vollständig in Betrieb. Teilabschnitte der Strecke werden wahlweise als Südpfalzbahn (Landau–Zweibrücken), Queichtalbahn (Landau–Pirmasens Nord) oder Schwarzbachtalbahn (Pirmasens Nord–Rohrbach) bezeichnet. In ihren ersten Jahrzehnten war sie im Güterverkehr Bestandteil einer wichtigen Ost-West-Magistrale von der Saargegend nach Süddeutschland und besaß zusätzlich Bedeutung im Personenfernverkehr. Seit Ende der 1980er Jahre findet ausschließlich Nahverkehr statt. Die Strecke wurde ab 1994 im Kursbuch der Deutschen Bahn (DB) in zwei getrennten Kursbuchtabellen (Saarbrücken–Pirmasens und Pirmasens–Landau) aufgeführt. Gleichzeitig entfiel weitgehend der durchgehende Verkehr zwischen Landau und Saarbrücken zugunsten von Direktverbindungen nach Pirmasens. Der Güterverkehr kam 2002 zum Erliegen. Geschichte Übersicht Historisch betrachtet ist die Magistrale Landau–Rohrbach ein Konglomerat mehrerer Strecken. Dies hängt damit zusammen, dass die Erweiterung des pfälzischen Streckennetzes nach Eröffnung der Ludwigsbahn Ludwigshafen–Bexbach sich an letzterer orientierte. Die bedeutendste ist die 1874 und 1875 eröffnete Südpfalzstrecke Landau–Zweibrücken. Die restlichen, teilweise zuvor eröffneten Abschnitte entstanden hauptsächlich aufgrund lokaler Interessen als Teilstück anderer Strecken. Erst seit 1895 besteht die Strecke von Landau bis Rohrbach in ihrer heutigen Form. Errichtet wurden alle Teilstrecken von der Pfälzischen Ludwigsbahn-Gesellschaft, die ab 1. Januar 1870 Bestandteil der Pfälzischen Eisenbahnen war. Entstehung der Abschnitte Zweibrücken–Einöd und Bierbach–Würzbach Der älteste Teil ist der Abschnitt Einöd–Zweibrücken, der als Teil der Bahnstrecke Homburg–Zweibrücken entstand. Bereits 1844 bildete sich in Zweibrücken ein Komitee, das eine Zweigbahn von Homburg aus anstrebte. Zunächst stieß dieses Vorhaben jedoch in beiden Städten auf Widerstand. In Homburg wurden Befürchtungen laut, dass Handel und Gewerbe erheblichen Schaden hinnehmen müssten. In Zweibrücken beruhten die Vorbehalte hingegen darauf, dass die Stadt fortan erheblicher Rußbelästigung ausgesetzt wäre. Es mangelte auch an Fachkräften für eine Projektierung. Erst als die Pfälzische Ludwigsbahn von Ludwigshafen nach Bexbach 1849 auf voller Länge fertig gestellt war, konnte sich ihr Erbauer, der Eisenbahningenieur Paul Denis, diesem Projekt zuwenden. 1852 begann er mit den Planungen und der Kalkulation. Er kam zu dem Ergebnis, dass eine Strecke von Homburg über Schwarzenacker und Einöd nach Zweibrücken rentabel sei. Nachdem die Bauarbeiten am 1. Juni 1856 begonnen hatten, wurde die Strecke schon am 7. Mai 1857 eröffnet. Bereits im Zuge der Planungen der Ludwigsbahn gab es Erwägungen, die Stadt St. Ingbert wegen ihrer Kohlevorkommen und des dortigen Eisenwerks an das Eisenbahnnetz anzuschließen. Jedoch wurde stattdessen auf preußischen Druck eine Variante nach Bexbach vorgesehen, um später von dort aus ins Sulzbachtal einschwenken zu können. Zunächst war eine Bahnlinie auf kürzestem Weg von St. Ingbert nach Homburg geplant. Für eine solche hatte Denis bereits 1856 plädiert. Die Gemeinden entlang der Blies und des Würzbaches plädierten gegen den Widerstand der beiden Städte vehement für eine Streckenführung über ihr Gebiet. Eine Berechnung der Direktion der Ludwigsbahn kam zu dem Ergebnis, dass diese lediglich unwesentlich teurer sei als eine direkte Strecke der Relation Homburg–St. Ingbert, zumal die Grundbesitzer aus St. Ingbert hohe Preise für Abtretungen forderten. Dennoch sprach die befürchtete Verteuerung der Kohleförderung dieser Stadt gegen den geplanten Umweg. Die Ludwigsbahn-Gesellschaft gewichtete die Interessen der Orte entlang der beiden genannten Flüsse schließlich höher als die der St. Ingberter Grube. Sie stellte jedoch die Bedingung, dass die Erzeugnisse aus dieser Grube nicht teurer sein dürften als bei einer Direktstrecke. Die geplante Strecke sollte im Bahnhof Schwarzenacker von der Stichbahn nach Zweibrücken abzweigen und anschließend über Bierbach, Lautzkirchen, Niederwürzbach und Hassel nach St. Ingbert führen. Das Teilstück Schwarzenacker–Hassel wurde am 28. November 1866 eröffnet, die Durchbindung bis St. Ingbert durch den Hasseler Tunnel folgte am 1. Juni des Folgejahres. Entstehung des Abschnitts Landau–Zweibrücken Erste Bestrebungen für einen entsprechenden Bahnbau gehen bis 1837 zurück. Im Zuge der Aktienzeichnung der Pfälzischen Ludwigsbahn im Folgejahr gab es einen Vorschlag, die geplante Bahnstrecke über Zweibrücken und von dort aus entlang des Schwarzbaches über Rodalben, Annweiler und Langenkandel an den Rhein verlaufen zu lassen, der sich jedoch nicht durchsetzte. Dennoch setzten sich vor allem die Orte entlang der Queich für einen Bahnanschluss ein. Die pfälzische Eisenbahnverwaltung lehnte ihn jedoch zunächst ab, da er teuer sei und eine Konkurrenz zur Ludwigsbahn darstelle. Trotzdem konkretisierten sich ab 1863 entsprechende Pläne. Vor dem Hintergrund des Standpunktes der Bahnverwaltung zog ein lokales Komitee zunächst als Ersatzlösung die Einrichtung einer Zweigbahn von Landau nach Annweiler in Erwägung. Dann jedoch änderte es auf Betreiben der Stadt Landau seine Konzeption und setzte sich ebenfalls für den Bau einer Linie Landau–Pirmasens–Zweibrücken ein. Diesmal waren seine Bestrebungen erfolgreich: Die Genehmigung, einen geeigneten Entwurf unter Übernahme der Kosten anzufertigen, wurde erteilt. Die hierzu erforderliche Konzession wurde am 1. April 1865 erteilt. Über den Verlauf der Trasse zwischen Pirmasens und Zweibrücken herrschte Uneinigkeit, die sich in zwei unterschiedlichen Entwürfen niederschlug. Der erste Entwurf plädierte für eine Trasse über Hengsberg, während der zweite eine Führung über Walshausen und entlang der Trualb unter Einschluss von Hornbach und Ixheim bevorzugte. Genauere Untersuchungen führten zu dem Ergebnis, dass eine direkte Linienführung der Südpfalzbahn über Pirmasens aufgrund der schwierigen topographischen Situation in beiden Fällen große technische Probleme mit sich bringen würde. Eine neue Konzeption schlug einen Verlauf einige Kilometer nördlich der Stadt vor. Von Osten kommend führte er durch das Tal von Rodalb und Schwarzbach. Diese Linienführung hatte den Vorteil, dass nur eine geringfügige Steigung zu überwinden war und mit dem Neuhof-Tunnel bei Rodalben lediglich ein Tunnel gebaut werden musste. Zunächst wurde die Teilstrecke Landau–Annweiler fertiggestellt, die Inbetriebnahme fand am 12. September 1874 statt. Dabei wurden Teile des im ausgehenden 17. Jahrhundert errichteten Albersweilerer Kanals überbaut. Am 25. November des Folgejahres wurde die Strecke bis nach Zweibrücken verlängert. Gleichzeitig wurde vom Bahnhof Biebermühle aus, der im Mündungsbereich der Rodalb in den Schwarzbach entstand, eine Stichstrecke nach Pirmasens eröffnet, sodass eine Anbindung der Stadt an das neu entstandene Eisenbahnnetz gesichert war. Der Verwaltungsrat der Pfälzischen Eisenbahnen erachtete den seitherigen Bahnhof von Zweibrücken als Durchgangsstation für ungeeignet; es entstand stattdessen ein neuer weiter südlich. Obwohl die Strecke zunächst eingleisig war, wurde sie auf gesamter Länge zweigleisig projektiert. Unterbau, Kunstbauten und Überfahrten wurden entsprechend hergerichtet. Entwicklung zur wichtigen Ost–West–Verbindung (1875–1890) Der nördliche Ausgangspunkt der projektierten Bliestalbahn sollte anfangs im Bereich um Lautzkirchen liegen. Der zuständige Ingenieur, der aus Zweibrücken kam, sorgte jedoch dafür, dass die Strecke in seiner Heimatstadt begann und bis Einöd parallel zur 1857 eröffneten Bahnstrecke Homburg–Zweibrücken folgen sollte. Dies hatte mehrere Gründe: Die Orte im Bliestal gehörten größtenteils zum Bezirksamt Zweibrücken. Darüber hinaus sollte das benachbarte Homburg nicht zu viel Macht als Eisenbahnknotenpunkt erhalten. Des Weiteren sollte die Strecke ins Bliestal konzeptionell als Fortsetzung der Strecke Landau–Zweibrücken dienen. Bereits am 15. Oktober 1877 wurde der Streckenabschnitt Zweibrücken–Bierbach eröffnet, um Züge der Relation Zweibrücken–St. Ingbert zu ermöglichen. Nachdem die 1870 eröffnete Bruhrainbahn Bruchsal–Rheinsheim im Mai 1877 nach Germersheim durchgebunden worden war, entwickelte sich die Verbindung in Kombination mit der Strecke von Homburg nach Zweibrücken zu einer der wichtigsten Güterverkehrsstrecken in Deutschland. Sie diente vor allem dem Transport von Kohle und Eisen aus der „Saargegend“ zu den Industriezentren am Oberrhein und nach Süddeutschland. Dennoch mussten die aus Richtung Bexbach und Saarbrücken kommenden Kohlezüge im Bahnhof Homburg „Kopf machen“, sofern sie über die Südpfalzstrecke fuhren. Am 15. Oktober 1879 folgte die Durchbindung der Würzbachbahn nach Saarbrücken. Dadurch entfiel der Umweg über Neunkirchen und Bexbach der aus Saarbrücken kommenden Züge, zumal diese zuvor die Richtung in Homburg wechseln mussten. Folglich wurde der Transport von Kohle billiger und kürzer. Zwei Jahre später war es ebenso möglich, von Bexbach aus ohne Richtungswechsel über Zweibrücken und Landau zu fahren. Die zunehmende Verkehrsverdichtung machte es notwendig, die Kapazitäten der Strecke weiter auszubauen, sodass ab 1888 die Strecke von Landau bis Zweibrücken durchgängig zweigleisig befahrbar war. Im selben Jahr begann die Errichtung eines zweiten Gleises im Abschnitt Zweibrücken–Bierbach zusammen mit der sich anschließenden Bliestalbahn. Diese Maßnahme war zwei Jahre später abgeschlossen. Damit einhergehend sowie aufgrund einer neuen Betriebsordnung für bayerische Hauptbahnen erhielten die Bahnhöfe neue Signale für die Aus- und Durchfahrt. Entwicklung bis zum Ende des Ersten Weltkriegs (1890–1918) Der seit 1867 zwischen Hassel und St. Ingbert bestehende Hasseler Tunnel wies zunehmend bauliche Mängel auf, sodass Züge ihn aus Sicherheitsgründen nur mit geringer Geschwindigkeit passieren konnten. Außerdem war das Tunnelprofil mit einer Breite von 3,08 Metern und einer lichten Höhe von 4,44 Metern sehr klein, was den Kapazitäten weitere Grenzen setzte. Vor allem das Militär kritisierte diesen Zustand, da dadurch im Kriegsfall der schnelle Transport von Truppen und Material Richtung Frankreich nicht ausreichend gewährleistet war. Insgesamt drei Optionen standen zur Wahl: Bei der ersten sollte der Bestandstunnel neu ausgemauert werden. Die zweite sah einen neuen Tunnel vor und die dritte eine komplett neue Trasse, die über Rohrbach ohne einen Tunnel ausgekommen wäre. Aufgrund der strategischen Bedeutung der Strecke fiel auf Druck der Reichsregierung die Wahl auf die letztgenannte Variante. Da die Pfälzischen Eisenbahnen außerstande waren, die Maßnahme allein zu finanzieren, bezuschusste das Deutsche Reich das Projekt. Zwischen Würzbach und St. Ingbert entstand eine insgesamt 5,7 Kilometer längere Umgehungsstrecke über Rohrbach, die am 7. September 1895 in Betrieb ging. Dies machte zudem die Verlegung des Bahnhofs Hassel erforderlich. Die Direktverbindung von Würzbach–St. Ingbert wurde stillgelegt und abgebaut, alle Züge fuhren ab diesem Zeitpunkt über die neue Verbindungsstrecke zwischen Hassel und Rohrbach. Am 1. Januar 1904 wurde ebenfalls aus strategischen Gründen zusammen mit der vier Monate später eröffneten Glantalbahn eine Direktverbindung von Homburg nach Rohrbach in Betrieb genommen, die über Kirkel und Limbach führte. Dies hatte zur Folge, dass der Verkehr der Relation Homburg–Bierbach–St. Ingbert seine Bedeutung verlor. Während dieser Zeit wurden Streckenfernsprecher eingerichtet, die von Germersheim über Landau und Zweibrücken bis nach Saarbrücken reichten. Am 1. Januar 1909 ging die Magistrale zusammen mit den übrigen Bahnstrecken innerhalb der Pfalz in das Eigentum der Bayerischen Staatseisenbahnen über. In Zusammenhang mit der 1911 eröffneten nach Bundenthal-Rumbach führenden Wieslauterbahn entstand für diese neue Verbindung zwischen den Bahnhöfen Hinterweidenthal-Kaltenbach und Hauenstein der neue Abzweigbahnhof Kaltenbach Ost, der bereits wenige Jahre später in Hinterweidenthal umbenannt wurde. Der bisherige Bahnhof Hinterweidenthal-Kaltenbach erhielt die Bezeichnung Kaltenbach (Pfalz). Nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 fuhren zwischen dem 9. und 16. August pro Tag 50 von Germersheim kommende Militärzüge zwischen Landau und Zweibrücken, 30 von ihnen fuhren über die Bliestalbahn nach Saargemünd, die restlichen über Rohrbach bis nach Saarbrücken. Zwischenkriegszeit (1918–1939) Nachdem Deutschland den Ersten Weltkrieg verloren hatte, wurde der Streckenabschnitt westlich von Zweibrücken mit Wirkung des 10. März 1920 dem neu geschaffenen Saargebiet zugeteilt, das auf Initiative der Siegermächte für die Dauer von 15 Jahren der Kontrolle durch den Völkerbund unterstand und während dieser Zeit französisches Zollgebiet war. Folglich war für ihn die Saareisenbahn zuständig, die aus der preußischen Eisenbahndirektion Saarbrücken hervorgegangen war. Entsprechend fanden in den Bahnhöfen Einöd und Zweibrücken Zollkontrollen statt. Der östliche Abschnitt ging im selben Jahr in das Eigentum der neu gegründeten Deutschen Reichsbahn über, die ihn zwei Jahre später der Reichsbahndirektion Ludwigshafen unterstellte. Mit der Rückgliederung des Saargebiets 1935 war die Reichsbahn für die Gesamtstrecke zuständig, wodurch die Zollkontrollen entfielen, die bisherige Saareisenbahn wurde in „Reichsbahndirektion Saarbrücken“ umbenannt. Im Zuge der Auflösung ihres Ludwigshafener Pendants gelangte der Abschnitt Godramstein–Zweibrücken am 1. April 1937 zur Direktion in Saarbrücken, der zuvor bereits das Teilstück Einöd–Rohrbach unterstand. Der Abschnitt Landau Hauptbahnhof – Landau West wurde zeitgleich in die Reichsbahndirektion Mainz eingegliedert. Die Nationalsozialisten ließen den Knotenbahnhof Biebermühle zur Vorbereitung auf den Westfeldzug in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre grundlegend umbauen. Zum 1. Juli 1938 erhielt er den neuen Namen „Pirmasens Nord“, womit seiner Bedeutung für die Schuhstadt Rechnung getragen wurde, obwohl er sich nicht auf deren Gemarkung befand. Daneben verbesserten technische Neuerungen die Leistungsfähigkeit der Strecke. Zur selben Zeit entstand nördlich des Bahnhofs Pirmasens Nord eine Verbindungskurve, die im Zweiten Weltkrieg direkte Zugläufe der Relation Zweibrücken–Kaiserslautern über die Biebermühlbahn ermöglichen sollte. Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit (1939–1960) Im Zweiten Weltkrieg war die Bahnlinie aufgrund ihrer strategischen Bedeutung mehreren Angriffen ausgesetzt, die sich ab 1944 verstärkten. Deshalb wurde der Verkehr teilweise eingeschränkt. Zunächst war am 25. April Landau betroffen, am 28. Juni war Zweibrücken das Ziel und am 21. Juli erneut Landau. Im September folgten Albersweiler und Godramstein und am 29. Dezember Annweiler. Im selben Monat sowie vom 3. bis 5. Januar des Folgejahres war abermals Landau Angriffsziel. Gegen Kriegsende befuhren ab 4. März 1945 Nachschubzüge der US Army die Strecke. Die Kampfhandlungen in den Folgetagen führten dazu, dass es ab dem 24. März zwischen Landau und Zweibrücken keinen Zugverkehr gab. Noch 1946 war der Streckenabschnitt Hinterweidenthal–Pirmasens Nord gesperrt. In der Folge der deutschen Kriegsniederlage demontierte die französische Besatzungsmacht als Teil deutscher Reparationsleistungen zwischen 1945 und 1948 das zweite Gleis der Bahnstrecke. Zudem wurde der westliche Abschnitt abermals dem erneut abgetrennten, nun Saarland genannten Gebiet zugeteilt. Für ihn waren ab diesem Zeitpunkt die Saarländischen Eisenbahnen (SEB) beziehungsweise ab 1951 die Eisenbahnen des Saarlandes (EdS) zuständig; erneut fanden in Einöd Zollkontrollen statt. Der restliche Teil der Bahnstrecke unterstand fortan der Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisenbahnen (SWDE), die 1949 in die neu gegründete Deutsche Bundesbahn (DB) überging. Bereits seit 1945 unterstand der innerhalb des ein Jahr später neu gegründeten Bundeslandes Rheinland-Pfalz befindliche Streckenabschnitt Landau–Zweibrücken der Mainzer Direktion. Im Juni 1949 wurde der Personenverkehr wieder aufgenommen. Im Streckenabschnitt Pirmasens Nord–Zweibrücken entstanden mit Höhmühlbach, Dellfeld Ort und Stambach drei neue Haltepunkte. Zur besseren Auslastung der Magistrale Saarbrücken–Neunkirchen–Ludwigshafen wurde der Durchgangsgüterverkehr mit Wirkung vom 1. Mai 1955 gesperrt. Mit der wirtschaftlichen Rückgliederung des Saarlandes 1959 wurde die Bundesbahn Eigentümerin der gesamten Strecke, die Zollkontrollen entfielen. Vom Bund erhielt die DB finanzielle Zuwendungen, die im Rahmen des Kalten Kriegs auf den Erhalt des Streckenabschnitts Landau–Zweibrücken aus strategischen Gründen abzielten. Schrittweiser Bedeutungsverlust (1960–1993) Weitere Auswirkungen auf die Entwicklung der Südpfalzstrecke hatte die bereits am 24. März 1945 gesprengte Germersheimer Rheinbrücke, die erst 1967 wiederhergestellt wurde. Dies führte zu einer Konzentration der Verkehrsströme auf die Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken. Zweimal diente die Magistrale von Landau nach Rohrbach in der Folgezeit als Umleitungsstrecke, so zunächst während der schrittweisen Elektrifizierung der Strecke Mannheim–Saarbrücken von 1960 bis 1964. Vor allem im Abschnitt Kaiserslautern–Neustadt führten diese Arbeiten wegen der zahlreichen Tunnels zeitweilig zu eingleisiger Streckenführung und Geschwindigkeitsbeschränkungen, so dass die Kapazität der Strecke stark eingeschränkt war. Aus diesem Grund fand in jenem Zeitraum der Güterverkehr verstärkt über die Bahnstrecke Landau–Rohrbach statt. Nach dem Eisenbahnunfall im Heiligenberg-Tunnel am 28. Juni 1988 war die Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken für die Dauer von 56 Stunden gesperrt. Ein Teil der Züge wurde während dieser Zeit ab Rohrbach erneut über Zweibrücken und Landau umgeleitet. Um 1967 wurde die Telegrafen-Freileitung entlang der Strecke abschnittsweise durch Fernmeldekabel ersetzt. Im Zuge der schrittweisen Auflösung der Mainzer Direktion 1971 wechselte der Abschnitt Landau–Wilgartswiesen mit Wirkung zum 1. Juni in den Zuständigkeitsbereich der Karlsruher Direktion, während für die Reststrecke ab dem 1. August die Saarbrücker Behörde verantwortlich zeichnete. 1975 wurde das hundertjährige Jubiläum des Streckenabschnitts Landau–Zweibrücken gefeiert, bei dem auch Dampfzüge verkehrten. 1982 fand das 125-jährige Jubiläum der in Einöd abzweigenden Bahnstrecke Homburg–Zweibrücken statt. Bei den Feierlichkeiten verkehrte ein Triebwagen des Trans-Europ-Express im Ring Zweibrücken–Homburg–Saarbrücken–Zweibrücken. In den 1980er Jahren baute die DB mehrere Unterwegsbahnhöfe zu Haltepunkten zurück. Die Stationen Einöd (Saar) (1989), Stambach (1984), Zweibrücken-Niederauerbach (1985) und Albersweiler (1984) gab sie für den Personenverkehr auf, dafür entstand für letztere ein näher am gleichnamigen Ort liegender Haltepunkt. Mit Einführung des Interregio gab es vor Ort Bemühungen, diesen auch hier verkehren zu lassen. Die DB veranstaltete am 16. März 1991 eine Werbefahrt zwischen Landau und Zweibrücken, obwohl sie nicht plante, die neue Zuggattung im Regelverkehr einzuführen. Dies brachte ihr Kritik ein. 1993 hegte die Bundesbahndirektion Saarbrücken Pläne, den Streckenabschnitt Annweiler–Zweibrücken stillzulegen. Deutsche Bahn (seit 1994) Nach der Bahnreform setzten sich die Umstrukturierungen zunächst fort. Zwar wurden die Planungen zur vollständigen Stilllegung der Strecke nicht realisiert, das Zugangebot wurde jedoch weiter reduziert. 1994 entstand der so genannte Rheinland-Pfalz-Takt, der eine Verbesserung des Zugangebotes sowie die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken innerhalb von Rheinland-Pfalz vorsah. Im selben Jahr wurde die Strecke im Kursbuch in zwei Abschnitte aufgeteilt, wobei der Abschnitt Pirmasens–Saarbrücken fortan als Kursbuchstrecke 674 („Schwarzbachtalbahn“) und der Abschnitt Pirmasens–Landau als Kursbuchstrecke 675 („Queichtalbahn“) erschien. 1996 folgte die Integration des Abschnitts Landau–Rinnthal in den Tarifbereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN), im selben Jahr galt der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) bereits innerhalb des Streckenabschnittes Landau–Godramstein. Am 1. Juli 1997 wurde auf der Wieslauterbahn der regelmäßige Ausflugsverkehr wieder aufgenommen und der zwischenzeitlich nicht mehr bediente Abzweigbahnhof Hinterweidenthal Ost zu den Betriebszeiten der Nebenstrecke für den Personenverkehr reaktiviert. Im September 2000 wurde das 125-jährige Jubiläum der Bahnstrecke mit Dampfzugfahrten der Ulmer Eisenbahnfreunde (UEF) gefeiert, sodass die Strecke erneut in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte. Anders als 25 Jahre zuvor beschränkten sich die Feierlichkeiten jedoch auf den Abschnitt Landau–Pirmasens Nord. Im selben Jahr wurde der Abschnitt Wilgartswiesen–Zweibrücken wie die gesamte Westpfalz zunächst Teil des Westpfalz-Verkehrsverbundes (WVV), ehe dieser sechs Jahre später im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) aufging. Seit 2005 ist der saarländische Streckenabschnitt Teil des Saarländischen Verkehrsverbundes (SaarVV). In der Folgezeit kamen mit Landau Süd, Annweiler-Sarnstall und Hauenstein Mitte drei neue Haltepunkte hinzu, mit Stambach und Einöd wurden zwei weitere reaktiviert. Die Infrastruktur der Strecke erfuhr in den Folgejahren eine Modernisierung. So ging im April 2010 das elektronische Stellwerk Landau in Betrieb, das seither den Landauer Hauptbahnhof und den Bahnhof Godramstein von Neustadt aus fernsteuert. Zur selben Zeit wurden viele Unterwegshalte darüber hinaus mit Fahrgastinformationsanlagen ausgestattet. Im September 2017 wurde der Teilbereich „Südpfalz“ des ESTW „Südliche Pfalz“ in der regionalen Bedienzentrale Neustadt (Weinstraße) in Betrieb genommen. Seither werden hierüber die Bahnhöfe Zweibrücken Hbf, Dellfeld, Pirmasens Nord, Pirmasens Hbf, Münchweiler (Rodalb) und Hinterweidenthal ebenfalls aus Neustadt ferngesteuert. Dies war ursprünglich bereits für den 19. Dezember 2016 geplant. Zukunftspläne Es wird immer wieder über die Einführung schneller Regionalexpress-Züge der Relation Saarbrücken–Karlsruhe diskutiert. Für die Realisierung wären nach Angaben des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) die Einrichtung einer Kreuzungsmöglichkeit in Thaleischweiler-Fröschen sowie ein weiterer Kreuzungsbahnhof notwendig. Für den Bundesverkehrswegeplan 2030 hat das Land Rheinland-Pfalz den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der gesamten Strecke als „Ausbaukonzept West-Ost-Korridor/nördlicher Oberrhein“ angemeldet. Darüber hinaus sollen langfristig im Berufsverkehr Züge der Relation Landau–Dahn verkehren. Im Rahmen der Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken soll der Abschnitt Zweibrücken Hbf – Einöd (Saar) elektrifiziert werden. Ab Dezember 2025 ist der Einsatz von Akkutriebwagen des Typs FLIRT Akku geplant. Verkehr Personenverkehr Zeit der Pfälzischen Ludwigsbahn-Gesellschaft Da vor allem derjenige Abschnitt westlich von Zweibrücken bauhistorisch ein Konglomerat unterschiedlicher Strecken bildete, fand in den ersten Jahrzehnten kein durchgehender Nahverkehr statt. Der Personenverkehr zwischen Zweibrücken und Einöd bestand ab 1857 als Teilstück der Bahnstrecke Homburg–Zweibrücken. Zwischen Bierbach und Würzbach war der Verkehr als Bestandteil der Würzbachbahn auf die Relation Homburg–St. Ingbert ausgerichtet. Entsprechend verkehrten dort in den ersten Jahren drei Zugpaare. Als 1877 in Zusammenhang mit dem Bau der Bliestalbahn eine Verbindung zwischen Einöd und Bierbach entstanden war, verkehrten zwei Jahre später nach Fertigstellung dieser Strecke Züge von Zweibrücken über Bierbach bis nach Saargemünd. Der Personenverkehr zwischen Landau und Zweibrücken spielte anfangs lediglich eine untergeordnete Rolle. Da die Würzbachbahn 1879 eine Fortsetzung bis nach Saarbrücken erhalten hatte, verkehrte ein Jahr später erstmals ein Fernzug der Relation München–Oostende über die neu entstandene Magistrale Landau–Zweibrücken–Bierbach–St. Ingbert–Saarbrücken. Zeitgleich war auf diese Weise eine deutlich kürzere Verbindung zwischen Homburg und Saarbrücken entstanden als die seit 1852 bestehende Verbindung über Bexbach und Neunkirchen, sodass auf dem Abschnitt Bierbach–Würzbach fortan Züge von Ludwigshafen nach Saarbrücken fuhren. Der Sommerfahrplan von 1880 wies ein Schnellzugpaar der Relation Bruchsal–Saarbrücken auf, das sich mehrere Jahrzehnte lang hielt. 1897 existierten Kurswagenverbindungen nach Metz und München, die über die Bliestalbahn fuhren. Erst nachdem die Würzbachbahn zwischen Würzbach und St. Ingbert 1895 eine neue Trasse über Rohrbach erhalten hatte, war die heutige Strecke vollendet. Dennoch gab es keinen umsteigefreien Nahverkehr von Landau bis Rohrbach. Der Fahrplan von 1897 enthielt durchgehende Nahverkehrszüge von Zweibrücken bis Germersheim, daneben verkehrten solche zusätzlich zwischen Zweibrücken und Biebermühle bis Pirmasens. Da aus strategischen Gründen 1904 eine Direktverbindung zwischen Homburg und Rohrbach und damit einhergehend die Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken in ihrer jetzigen Form entstand, verlor der Abschnitt Bierbach–Rohrbach für den Durchgangsverkehr der Relation Ludwigshafen–Saarbrücken an Bedeutung. Zwischen Landau und Zweibrücken verkehrten während dieser Zeit fünf Nahverkehrs- und zwei Schnellzüge; hinzu kam ein weiteres Zugpaar der Relation Zweibrücken–Pirmasens. Nach der Verstaatlichung bis zum Zweiten Weltkrieg 1910 existierten Schnell- und Eilzüge nach Saarbrücken, München und Metz. 1914 fuhr an Sonn- und Feiertagen auf dem Streckenabschnitt Landau–Hinterweidenthal ein Zugpaar, das über die 1911 eröffnete Wieslauterbahn bis nach Bundenthal-Rumbach verkehrte. Aus diesem entwickelte sich in den Folgejahrzehnten der sogenannte „Bundenthaler“. 1931 verkehrte letzterer bereits ab Neustadt, er begann vormittags und fuhr abends zurück. Bis Landau benutzte er die Pfälzische Maximiliansbahn. Ab dem Sommer 1930 verkehrte zwischen Rohrbach und Bierbach außerdem ein Ausflugszug der Relation Saarbrücken–Bingerbrück entlang der Glantalbahn. Die Bahnstrecke selbst war weiterhin Teil der West-Ost-Magistrale Saarbrücken–Bruchsal. Mit Inbetriebnahme der festen Rheinbrücke zwischen dem pfälzischen Maximiliansau und dem badischen Maxau entlang der Bahnstrecke Winden–Karlsruhe 1938 änderte sich jedoch der Fahrtweg der meisten, teilweise bereits in Trier beginnenden Fernzüge: Sie fuhren nach einem Fahrtrichtungswechsel in Landau fortan bis Winden über die Maximiliansbahn und anschließend weiter bis nach München. Entsprechend war die Relation Saarbrücken–Karlsruhe 1939 als Kursbuchstrecke 242 geführt. In diesem Jahr verkehrte unter anderem ein Eilzug der Relation Mannheim–Landau–Saarbrücken. Der Fahrplan von 1944 wies zum Teil durchgehende Nahverkehrszüge von Karlsruhe über Landau und Zweibrücken bis nach Saarbrücken auf. Nachkriegszeit und Deutsche Bundesbahn Die erneute Trennung des nun Saarland genannten Territoriums hatte zur Folge, dass bis Ende der 1950er Jahre mit Ausnahme eines Fernzuges der Relation München–Saarbrücken kein durchgehender Verkehr über Zweibrücken hinaus existierte. Der Bundenthaler wurde 1951 reaktiviert und verkehrte während dieser Zeit bereits ab Ludwigshafen. Bis Neustadt an der Weinstraße folgte er der Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken, um nach einem Richtungswechsel bis Landau die Maximiliansbahn und danach bis Hinterweidenthal die Bahnstrecke Landau–Rohrbach zu benutzen. Dieser Ausflugszug war stark frequentiert. Bis Landau bediente er alle Unterwegshalte und fuhr bis Hinterweidenthal als Eilzug; entsprechend hielt er in diesem Abschnitt ausschließlich in Albersweiler, Annweiler und Wilgartswiesen. Nach der Rückgliederung des Saarlandes an Deutschland war Zweibrücken weiterhin für die meisten Nahverkehrszüge End- beziehungsweise Ausgangspunkt. 1959 verkehrten über die Strecke außerdem Eilzüge der Relation Tübingen–Trier, die in Hinterweidenthal, Pirmasens Nord und Zweibrücken hielten; ebenso existierte eine Kurswagenverbindung bis nach Salzburg. Im Nahverkehr existierten sowohl Zugläufe Pirmasens Hauptbahnhof–Zweibrücken–Homburg als auch solche der Relation Landau–Homburg sowie von Landau und Pirmasens Hauptbahnhof, bei letzteren war im Bahnhof Pirmasens Nord ein Fahrtrichtungswechsel erforderlich. Die in den 1980er Jahren erfolgten Rückbauten hatten zunächst keine Auswirkungen auf den Personenverkehr zwischen Rohrbach und Landau. So wurden ab dem 31. Mai 1985 im Zwei-Stunden-Takt Schnell- beziehungsweise Eilzüge über die Bahnstrecke der Verbindungen Saarbrücken–Stuttgart, Saarbrücken–München, Saarbrücken–Karlsruhe, Saarbrücken–Basel und Berchtesgaden–Saarbrücken geführt. In Landau machten diese Züge Kopf, um über die Maximiliansbahn den Weg in Richtung Karlsruhe und München zu nehmen. In der Folge kam es jedoch zu einer kontinuierlichen Verringerung der Fernverkehrs auf dieser Strecke, was schließlich zu seiner Aufgabe führte. Nachdem der Fernverkehr in West-Ost-Richtung bereits nach dem Zweiten Weltkrieg seine einstige Bedeutung eingebüßt und sich diese Entwicklung nach dem Ende des Kalten Kriegs noch verstärkt hatte, verkehren auf der Bahnstrecke seit 1988 keine Fernzüge mehr, da in dem Jahr die letzte durchgehende D-Zugverbindung von Saarbrücken über die Strecke nach Stuttgart und München eingestellt wurde. Fortan verkehrten zwischen Rohrbach und Landau neben Zügen des Nahverkehrs ausschließlich Eilzüge. Zudem fuhren diese Züge nur noch bis Stuttgart, manchmal nur noch bis Karlsruhe. Weitere Einschränkungen waren 1991 zu verzeichnen: Die bisherigen Eilzüge wurden durch Regionalschnellbahnen (RSB) ersetzt, die grundsätzlich nur noch bis Karlsruhe fuhren. Verkehr der Deutschen Bahn Der westliche Abschnitt ist seit 1994 Teil der Kursbuchstrecke (KBS) 674 Saarbrücken–Pirmasens, der östliche bildet die KBS 675 Pirmasens–Landau. Die Züge im östlichen Abschnitt verkehren meistens im Stundentakt mit Kreuzung in Annweiler und Münchweiler zu den üblichen Symmetrieminuten und bedienen mit Ausnahme von Hinterweidenthal Ost alle Unterwegshalte; am Abend gibt es zwischen Landau und Pirmasens Nord in Fahrtrichtung West Taktverdichtungen. Seit 1994 machen die Züge in Pirmasens Nord Kopf, um nach Pirmasens zu fahren. Von 1994 bis 1999 wurden sie über die Maximiliansbahn bis nach Neustadt geführt. Die Züge im westlichen Abschnitt verkehren seit 1994 ebenfalls überwiegend nach Pirmasens. Letztere werden bis nach Saarbrücken durchgebunden. Von wenigen Ausnahmen abgesehen halten die Züge zwischen Rohrbach und Saarbrücken ausschließlich in St. Ingbert. Werktags findet der dortige Verkehr zwischen Saarbrücken und Pirmasens Nord von 5 bis 23 Uhr statt, am Wochenende beginnt der Betrieb einige Stunden später. In Fahrtrichtung Pirmasens fährt ein Zug lediglich von Saarbrücken nach Zweibrücken sowie einer ausschließlich zwischen Zweibrücken und Pirmasens Hauptbahnhof. Im Westpfalz-Netz sind ab 19 Uhr alle Züge mit Zugbegleitern besetzt. 1997 wurde der sogenannte „Rosengartenexpress“ eingeführt; er verkehrte an Sonn- und Feiertagen von Landau nach Zweibrücken und wurde als Regional-Express gefahren. Der Name bezog sich auf den Rosengarten Zweibrücken. Doch wurde der Zug zwei Jahre später aufgrund geringer Inanspruchnahme eingestellt. Ebenfalls 1997 folge die Reaktivierung des „Bundenthalers“, der anfangs in Neustadt und inzwischen in Mannheim beginnt. Zunächst verkehrte er ganzjährig am Wochenende, seit 2008 ausschließlich von Mai bis Oktober. Im selben Jahr kam der in Karlsruhe beginnende „Felsenland-Express“ hinzu, der über die Bahnstrecke Winden–Karlsruhe und die Maximiliansbahn ebenfalls ins Wieslautertal fährt. Beide Züge verkehren mittwochs, sams-, sonn- und feiertags. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember des Jahres entfiel zudem die letzte durchgehende Verbindung von Landau nach Saarbrücken. Seit Ende 2010 existieren abends an Werktagen Direktverbindungen von Annweiler nach Karlsruhe. Güterverkehr Der Güterverkehr war auf der Bahnstrecke in den ersten Jahrzehnten vor allem für den Kohletransport aus der Saargegend sehr bedeutend. Anfang des 20. Jahrhunderts verkehrten über die Strecke Güterzüge der Relationen Kaiserslautern–Homburg–Landau–Germersheim, Saarbrücken–Landau–Germersheim, St. Ingbert–Zweibrücken, Homburg–Hinterweidenthal und Pirmasens–Biebermühle–Rodalben. Mehrere Bahnhöfe entlang des Streckenabschnitts Albersweiler–Pirmasens Nord waren darüber hinaus für die Verladung von Holz bedeutend. In den 1930er Jahren wies die Strecke im Zuge der Errichtung des Westwalls den stärksten Güterverkehr in ihrer Geschichte auf. Die Demontage des zweiten Gleises nach dem Zweiten Weltkrieg verhinderte dauerhaft einen leistungsfähigen Gütertransport. Im Laufe der Jahrzehnte ging das Aufkommen deutlich zurück. Dies verstärkte sich nach der Elektrifizierung der Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken. Aufgrund der seit 1971 bestehenden Direktionszugehörigkeiten erfolgte die Bedienung der Bahnhöfe des Abschnitts Landau–Wilgartswiesen von Landau aus, während der restliche Streckenabschnitt von Kaiserslautern, Homburg und Saarbrücken aus versorgt wurde. Aufgrund der alliierten Streitkräfte, die in und um Pirmasens sowie Zweibrücken ansässig waren, kam es zudem jahrzehntelang zu Militärtransporten über die Strecke, die sich jedoch mit dem Ende des Kalten Kriegs und dem damit einhergehenden Truppenabzug erübrigten. Die hohe Anzahl an Zugkreuzungen in den Bahnhöfen und den damit einhergehenden Verspätungen im Personenverkehr brachte eine Umleitung der meisten noch vorhandenen Güterzüge mit sich, die vorzugsweise die Magistrale Mannheim–Saarbrücken befuhren. Bereits in den 1980er Jahren bestimmten Übergabezüge das Betriebsgeschehen. 1996 endete der Güterverkehr zwischen Hinterweidenthal und Pirmasens Nord. Der Abschnitt Landau–Wilgartswiesen wurde zu diesem Zeitpunkt lediglich sporadisch bedient, sodass er 1998 ebenfalls zum Erliegen kam. Zwischen Rohrbach und Pirmasens Nord wiesen zuletzt lediglich Zweibrücken und Thaleischweiler-Fröschen Güterbeförderung auf; diese endete 2002, sodass seither kein Güterverkehr mehr stattfindet. In der Folge wurden in den Bahnhöfen die Gütergleise stillgelegt und demontiert. Fahrzeuge Dampflokomotiven Im Schnellzugverkehr kamen anfangs die Baureihen P 1.I, P 1.II, P 1.III, P 3.I, P 3.II und P 4 zum Einsatz. Die P 2.I war für den Nahverkehr zuständig. Die P 2.II fand für beide Zuggattungen Verwendung. Stationiert waren diese überwiegend in Ludwigshafen. In westlicher Richtung gelangten sie bis nach Saarbrücken, in östlicher bis nach Bruchsal. Das Schnellzugpaar zwischen Saarbrücken und Bruchsal wurde dagegen ausschließlich von Saarbrücker 1B-Personenzugloks der KED Cöln (linksrheinisch) gefahren. Erst ab dem Sommer 1894 kamen pfälzische Lokomotiven wie die P 1 vor den Flügelzügen Zweibrücken–Saargemünd und P 2 im Durchlauf Bruchsal–Saargemünd zum Einsatz. Den Güterverkehr bestritten die Baureihen G 2.I, G 2.II, G 4.I, G 4.II, G 4.III und G 5 aus Kaiserslautern. Sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr kamen die Baureihen T 1, T 3, T 5 zum Zuge. Teilweise fuhren ebenso Lokomotiven der Preußischen sowie der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen über die Strecke. Die später eingesetzten Baureihen kamen teilweise aus den zwischenzeitlich neu entstandenen Bahnbetriebswerken Homburg, Landau und Zweibrücken. Bereits zu Zeiten der Bayerischen Staatseisenbahnen zogen in Kaiserslautern stationierte Bayerische S 3/6 die Schnellzüge. Zu Reichsbahnzeiten versah die dem Bahnbetriebswerk Landau zugeteilte Preußische G 8 (bei der Reichsbahn als Baureihe 55 geführt) den Dienst im Güterverkehr. Im Fernverkehr wurde ebenso die Baureihe 39 eingesetzt. Von 1967 bis 1971 fand die Baureihe 01 für die Schnell- und Fernzüge Verwendung. Die reguläre Nutzung von Dampflokomotiven endete 1972, obwohl es im September des Folgejahres noch einmal einzelne planmäßige Fahrten mit Dampfbetrieb gab. Die D-Züge hatten das übliche Wagenmaterial der DB. Diesellokomotiven Ab Ende der 1950er Jahre kamen im Rangierdienst des Landauer und des Zweibrücker Hauptbahnhofs Loks der Baureihen 261 und 323 zum Einsatz. Wenige Jahre später wurden sie durch solche der Baureihen 331–335 ergänzt, die darüber hinaus für Übergaben Verwendung fanden. Die dampflokgeführten Züge, die zuletzt meistens mit drei- und vierachsigen Umbau-Wagen fuhren, wurden ab den 1960er Jahren zunehmend ebenfalls durch solche mit Diesellokomotiven abgelöst. Ab 1964 fanden Dieselloks der Baureihen 211 und 212 im Schnell- und Personenzugdienst Verwendung. Ab 1968 war ebenso die Baureihe 216 anzutreffen. In den 1970er Jahren kamen Silberling-Nahverkehrswagen zum Einsatz. Bei allen Zuggattungen wurden ab 1972 Loks der Baureihe 218 verwendet. Sie bestritten bis in die 1980er Jahre den Nahverkehr unter anderem in Form von Wendezügen, die neben den Dieselloks aus Minttürkis/Pastelltürkis/Lichtgrau lackierten vierachsigen Personenwagen gebildet wurden. In den letzten Jahren des Güterverkehrs wurden Loks der Baureihe V 90 eingesetzt. Triebwagen Bereits zur Zeit der Pfälzischen Eisenbahnen wurden ab dem frühen 20. Jahrhundert auf der Teilstrecke Landau–Annweiler Akkumulatortriebwagen der Typen MC und MBCC und ab 1906 ebenso MBCL eingesetzt. Ab 1955 wurden die meisten Nahverkehrszüge aus hauptsächlich in Landau und vereinzelt in Zweibrücken stationierten Uerdinger Schienenbussen gebildet, die bis zur endgültigen Schließung des Landauer Werkes 1993 zum Einsatz kamen. Vor allem in den 1970er Jahren verkehrten hauptsächlich auf dem Streckenabschnitt Pirmasens Nord–Rohrbach zudem Triebwagen der Baureihe 634. Vereinzelt übernahmen von Mitte der 1960er bis Ende der 1980er Jahre Akku-Triebwagen der Baureihe ETA 150 Leistungen. Ab Ende der 1980er Jahre ersetzten allmählich Dieseltriebwagen der Baureihe 628 beide Zugkombinationen. Sie dominierten bis Dezember 2010 das Betriebsgeschehen und wurden von Triebwagen der Baureihe 642 abgelöst, die zurzeit auf der Strecke eingesetzt werden. Ähnliches gilt für den westlichen Teil der Strecke, hier übernahm im Dezember 2000 die Baureihe 643 zwischen Pirmasens Nord und Saarbrücken die Zugleistungen. Seit 2008 sind auch auf diesem Streckenabschnitt die Dieseltriebwagen der Baureihe 642 im Einsatz. Seit der Sommersaison 2010 verkehren planmäßige Personenzüge der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), zwischen Landau und Hinterweidenthal Ost. Sie bedienen samstags, sowie an Sonn- und Feiertagen von Mai bis Oktober mit einem historischen Esslinger Triebwagen den „Felsenland-Express“ Karlsruhe – Bundenthal-Rumbach. Streckenbeschreibung Streckenbezeichnungen Die Bezeichnung „Queichtalbahn“ für den östlichen Streckenabschnitt rührt daher, dass die Bahnstrecke von Landau bis Hauenstein der Queich folgt. Die Strecke zwischen Landau und Zweibrücken wurde als eine betriebliche Einheit gebaut und erhielt zunächst die Bezeichnung „Südpfalzbahn“ beziehungsweise „-strecke“, wobei sich – nach heutigem Verständnis – nur der Abschnitt Landau–Hinterweidenthal innerhalb der Südpfalz befindet. Der westliche Streckenteil wird oft als „Schwarzbachtalbahn“ bezeichnet, da seine Trasse von Pirmasens Nord bis Zweibrücken durch das Tal des Schwarzbaches verläuft. Verlauf Abschnitt Landau–Pirmasens Nord Die Strecke beginnt im Hauptbahnhof von Landau. Die Pfälzische Maximiliansbahn nach Wissembourg lässt sie anschließend links zurück und umfährt die Stadt Landau in einem großen Bogen. Dabei passiert sie die frühere Güterabfertigung. Im Landauer Stadtgebiet weist sie mit dem Haltepunkt Landau Süd, Landau West und dem Bahnhof Godramstein noch drei Stationen auf. Zwischen den beiden erstgenannten kreuzen insgesamt drei Bahnübergänge die Strecke. Anschließend erreicht sie das Queichtal und tritt in den Landkreis Südliche Weinstraße ein. Zwischen Godramstein und Albersweiler durchquert sie das Weinbaugebiet der Pfalz und kreuzt unmittelbar vor dem Haltepunkt Siebeldingen-Birkweiler die Deutsche Weinstraße. Innerhalb von Albersweiler passiert sie außerdem den Kirchberg-Tunnel. Hinter Albersweiler führt die Strecke in den Pfälzerwald. Im Einzugsbereich von Annweiler am Trifels befinden sich die Burgen Trifels, Anebos und Scharfenberg in Sichtweite; hinzu kommen mehrere Felsformationen zwischen Rinnthal und Wilgartswiesen. Am westlichen Ortsrand von Rinnthal kürzt sie eine Schleife der Queich in Form des Schwerwoogkopf-Tunnels ab. Kurz vor Hauenstein verlässt sie das namensgebende Queichtal. In diesem Bereich passiert sie außerdem die Wasserscheide von Queich und Lauter. Nach dem Bahnhof Hinterweidenthal Ost, der ausschließlich von Mai bis Oktober mittwochs sowie an Sonn- und Feiertagen bedient wird, zweigt die Wieslauterbahn nach Bundenthal-Rumbach ab. Bis Hinterweidenthal verläuft die Bahnstrecke in eine schmale Einsenkung, die den Wasgau vom Mittleren Pfälzerwald trennt; sie befindet sich dort bereits im Landkreis Südwestpfalz. Die Strecke verlässt anschließend den Wasgau und passiert das Gräfensteiner Land, den südwestlichen Teil des Mittleren Pfälzerwaldes; dabei wird mittels des Münchweiler Tunnel () die Pfälzische Hauptwasserscheide unterquert. Anschließend verläuft die Strecke, der Rodalb folgend, durch Münchweiler an der Rodalb sowie nach Passieren des Neuhof-Tunnel () durch die Stadt Rodalben. Am westlichen Rand des Pfälzerwaldes erreicht sie den Eisenbahnknotenpunkt Pirmasens Nord. Abschnitt Pirmasens Nord–Rohrbach Unmittelbar nachdem die Strecke die Biebermühlbahn nach Kaiserslautern hinter sich gelassen hat, unterquert sie die Schwarzbachtalbrücke, die der Überführung der A 62 dient. Ab Thaleischweiler-Fröschen durchquert sie bis Zweibrücken die vorwiegend landwirtschaftlich geprägte Westricher Hochfläche. In vielen und großen Kurven schlängelt sie sich durch das von moderaten Hügeln eingerahmte, namensgebende Schwarzbachtal, dessen Talboden meist zur Grünlandbewirtschaftung genutzt wird, während seine Hänge bewaldet sind. In diesem Bereich passiert sie die Ortsgemeinden Thaleischweiler-Fröschen, Rieschweiler-Mühlbach und Dellfeld. Hinter Contwig erreicht die Bahnstrecke kurz vor der Mündung des Schwarzbaches in die Blies den früheren Knotenpunkt Zweibrücken Hauptbahnhof, von dem von 1913 bis 1971 die Bahnstrecke Zweibrücken–Brenschelbach abzweigte. Anschließend überquert die einstige Magistrale den Schwarzbach und bei Einöd die Landesgrenze zum Saarland, sie befindet sich fortan im Saarpfalz-Kreis. Hinter Einöd zweigte die Strecke nach Homburg ab, deren Abschnitt bis Schwarzenacker demontiert ist. Zwischen Einöd und Blieskastel-Lautzkirchen verläuft sie durch die breite Talniederung der Blies, die hauptsächlich von Wiesen und Weiden bedeckt ist. Vor dem Bahnhof Bierbach unterquert sie die Bundesstraße 423 und die Bundesautobahn 8. Von rechts kommt aus nördlicher Richtung die inzwischen ebenfalls stillgelegte und als Teil der Würzbachbahn errichtete Verbindungskurve aus Schwarzenacker. Kurz vor Erreichen des Haltes Blieskastel-Lautzkirchen zweigte bis 1997 die bereits 1991 im Personen- und Güterverkehr eingestellte Bliestalbahn nach Süden ab, die in diesem Bereich parallel zur Strecke nach Rohrbach verlief. Ab Lautzkirchen wird das waldreiche Würzbach­tal genutzt. Sie passiert in diesem Bereich das Naherholungsgebiet am Niederwürzbacher Weiher. Kurz vor Hassel biegt die Bahntrasse seit 1895 nach Norden ab und mündet kurz vor Rohrbach nach einem Schwenk in die westliche Richtung in die von Homburg kommende Trasse der Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken. Verwaltungszugehörigkeit und Kilometrierung Mit Landau in der Pfalz, dem Landkreis Südliche Weinstraße, dem Landkreis Südwestpfalz, Zweibrücken und dem Saarpfalz-Kreis werden insgesamt fünf Landkreise beziehungsweise kreisfreie Städte durchquert. Aufgrund der Bauhistorie existierte zunächst keine durchgehende Kilometrierung der Strecke. Entlang des Abschnitts Bierbach–Würzbach lag der Nullpunkt der Kilometrierung ursprünglich im Bahnhof St. Ingbert. Eine durchgängige Kilometrierung existierte von Landau bis Zweibrücken mit Landau als Nullpunkt. Der Abschnitt Zweibrücken–Bierbach war zunächst ab Zweibrücken kilometriert und setzte sich bis Saargemünd fort. Erst unter der Deutschen Reichsbahn fand eine neue Kilometrierung statt, die bis heute besteht. Deren Nullpunkt befindet sich etwa 1,5 km östlich der Rheinbrücke der Bruhrainbahn zwischen Rheinsheim und Germersheim an der Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Anschließend setzt sie sich entlang der Bahnstrecke Germersheim–Landau und von dort aus über Annweiler, Pirmasens Nord und Zweibrücken bis nach Rohrbach fort. Bahnhöfe und Haltepunkte Landau (Pfalz) Hauptbahnhof Der Landauer Hauptbahnhof hat von allen Bahnhöfen entlang der historischen Bahnstrecke die größte Bedeutung. Er entstand 1855 im Zuge der Errichtung der von Neustadt nach Wissembourg führenden Pfälzischen Maximiliansbahn, die in den Jahren 1864 und 1865 mit der Zweigstrecke von Winden über Kandel und Wörth nach Karlsruhe erweitert wurde. 1872 kam die Bahnstrecke Germersheim–Landau hinzu, die sich zusammen mit der einige Jahre später errichteten Strecke nach Zweibrücken zu einem Teil der Fernverkehrsmagistrale Bruchsal–Saarbrücken entwickelte. In diesem Zusammenhang wurden seine Gleisanlagen erweitert und leicht nach Westen verlegt. 1877 erhielt der Bahnhof ein neues Empfangsgebäude. 1898 kam eine Stichstrecke nach Herxheim hinzu, von 1913 bis 1953 führte vom Bahnhofsvorplatz aus mit der Pfälzer Oberlandbahn eine Überlandstraßenbahn bis Neustadt, die mehrere Dörfer abseits der Maximiliansbahn anband. Da das zweite Bahnhofsgebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, wurde das derzeitig noch existierende 1962 in Betrieb genommen. Die einst umfangreichen Gütergleise wurden ab 1990 abgebaut. Der Rangierbahnhof sowie das nahe, seit den 1920er Jahren existierende Bahnbetriebswerk wurden während dieser Zeit ebenfalls stillgelegt und abgebaut. Ab 2009 wurde der Bahnhof samt Umfeld grundlegend renoviert und barrierefrei ausgebaut. Der Abschluss der Baumaßnahmen war 2014. Landau (Pfalz) Süd Der Haltepunkt Landau (Pfalz) Süd bietet der Landauer Südstadt und dem Wohnpark Am Ebenberg eine Nahverkehrsanbindung. Zugleich erschließt er das Gelände der 2015 in Landau stattfindenden Landesgartenschau, das sich in der Umgebung des Haltepunktes befindet. Der Haltepunkt befindet sich direkt am Vinzentius-Klinikum. Er liegt östlich des Bahnüberganges zur Weißenburger Straße und besitzt einen zusätzlichen direkten Ausgang zur Bürgerstraße und zum dortigen Gebäude der Universität Koblenz-Landau. Landau (Pfalz) West Der Haltepunkt Landau (Pfalz) West befindet sich am südwestlichen Rand der Landauer Innenstadt. Er entstand auf Initiative der Stadt bereits im Zuge der Eröffnung des Abschnitts Landau–Annweiler am südlichen Ende der Straße An 44. Sein Empfangsgebäude war ursprünglich dasjenige des Bahnhofs Bad Dürkheim, war dort jedoch lediglich ein Provisorium. Während der Zeit der Bayerischen Staatseisenbahnen war er als Stationstyp 3 geführt, was bedeutete, dass er „Personen-, Gepäck- und beschränkten Güter-Verkehr“ aufwies. In den 1970er Jahren wurde das Empfangsgebäude abgerissen. An seiner Stelle entstand das „Haus am Westbahnhof“, das jedoch trotz seines Namens nie Bedeutung für den Bahnbetrieb aufwies. Der frühere Bahnhof wurde zwischenzeitlich zum Haltepunkt zurückgebaut. Die einst umfangreichen Gütergleise wurden komplett zurückgebaut. Auf diesem Terrain entstand eine Park-and-ride-Anlage. Landau (Pfalz) Kreisverwaltung Der neue Haltepunkt Landau (Pfalz) Kreisverwaltung soll am Bahnübergang Kanalweg angelegt werden. Südlich dieses Standortes befinden sich in fußläufiger Entfernung die Verwaltung des Landkreises Südliche Weinstraße und das Wohngebiet Wollmesheimer Höhe. Die Realisierung wird langfristig angestrebt. Godramstein Der Bahnhof Godramstein südlich des Landauer Stadtteils Godramstein ist zwischen dem Landauer Hauptbahnhof und Annweiler die einzige verbliebene Möglichkeit für Zugkreuzungen und besitzt den Status einer Blockstelle. Dennoch finden Zugkreuzungen selten statt. Er wurde in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgebaut und verfügt über einen Inselbahnsteig. Der Güterschuppen aus Holz stammt aus der Zeit der Pfälzischen Eisenbahnen und hat für den Bahnbetrieb keine Bedeutung mehr. Das Empfangsgebäude wurde ab den 1930er Jahren umgebaut. Um 1940 wurde ein mechanisches Stellwerk mit Fahrdienstleiter untergebracht, das seit 2010 zurückgebaut wurde. Gesteuert wird es jetzt vom ESTW Landau aus Neustadt/Weinstr. Die einstigen Gütergleise, von denen eines in ein benachbartes Gaslager führte und zweimal pro Woche von Landau aus bedient wurde, sind ebenfalls verschwunden. Im Güterverkehr wird der Bahnhof seit 1998 nicht mehr bedient. Zuletzt war er unter anderem für die in Ramberg ansässige Spielwarenfabrik Theo Klein GmbH zuständig, da es in Albersweiler und Annweiler keine Güterverladung mehr gab. Siebeldingen-Birkweiler Der frühere Bahnhof Siebeldingen-Birkweiler befindet sich auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Birkweiler unweit der Nachbargemeinde Siebeldingen. Unmittelbar östlich davon kreuzt die Strecke die Deutsche Weinstraße. Das Empfangsgebäude, das dem von Godramstein entsprach, wurde um 1970 als einziges zwischen Godramstein und Pirmasens Nord abgerissen. 2009 wurde der Bahnsteig erneuert und barrierefrei ausgebaut. Lediglich der Güterschuppen aus der Zeit um 1900, der zwischenzeitlich in ein neues Gebäude einbezogen wurde, und ein Schrankenwärterhaus am östlichen Ende der Bahnstation aus den 1930er Jahren blieben erhalten. Letzteres besitzt ein Walmdach und wurde als Wartehäuschen umfunktioniert. Albersweiler Der Bahnhof Albersweiler befand sich auf der Gemarkung von Queichhambach – seit 1972 Stadtteil von Annweiler am Trifels – auf Höhe des Weilers Neumühle. In den ersten Jahrzehnten seines Bestehens trug er die Bezeichnung Albersweiler-Sankt Johann; der zweite Namensteil rührt von der gleichnamigen zu Albersweiler gehörenden Siedlung her. Sämtliche Bahnhofsbauten wie Empfangs- und Nebengebäude sowie Güterschuppen existieren noch, haben für den Bahnbetrieb jedoch keine Bedeutung mehr. Bis 1906 war ein nahe gelegener Granitsteinbruch ein bedeutender Güterkunde vor Ort. Mit seiner Architektur stellt das Empfangsgebäude innerhalb der Pfalz eine Singularität dar. Es besteht aus einem Kopfbau mit drei Stockwerken und einem kurzen Längsbau. Einige Jahre nach der Streckeneröffnung erhielt es an der Bahnsteigseite ein Dach für Fahrgäste. In den 1930er Jahren wurde im Erdgeschoss ein Stellwerk eingerichtet. Das Nebengebäude am westlichen Bahnhofsteil fungierte als Güterabfertigung. Zur weiteren Ausstattung gehörte eine Signalbrücke am Westkopf des Bahnhofs. Aufgrund geringer Siedlungsnähe wurde er aufgegeben und 1984 durch einen neuen Haltepunkt auf der Gemarkung der gleichnamigen Ortsgemeinde ersetzt. Das Empfangsgebäude wurde als Wohnhaus umgebaut; zeitgleich verschwanden die Anlagen des Stellwerks. 2009 wurde der Haltepunkt modernisiert. Annweiler am Trifels Der 1874 eröffnete Bahnhof Annweiler am Trifels war in den ersten 14 Monaten seines Bestehens Endpunkt der Strecke, die erst im November 1875 bis Zweibrücken durchgebunden wurde. Er ist zwischen Landau und Pirmasens Nord der Bahnhof mit der größten Bedeutung. An ihm hielten viele Fernzüge. Er besaß drei Gleise für den Personenverkehr, von denen eines jedoch inzwischen als Abstellgleis zurückgebaut wurde. Die Bedienung im Güterverkehr kam 1994 zum Erliegen. Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz. Daneben existieren noch ein früheres Nebengebäude aus der Eröffnungszeit, ein Güterschuppen und ein Stellwerk aus den 1930er Jahren. Die beiden Erstgenannten haben für den Bahnverkehr keine Bedeutung mehr. Annweiler West Der Haltepunkt Annweiler West soll zukünftig in der Nähe des Freibads am Bahnübergang zur August-Bebel-Straße entstehen. Die Einrichtung dieses Halts wird langfristig gesehen. Annweiler-Sarnstall Der Halt Annweiler-Sarnstall liegt in Sarnstall südöstlich des Bahnüberganges zur Wasgaustraße. Baubeginn war im April 2012, die Inbetriebnahme erfolgte am 9. Dezember 2012. Wenige Meter entfernt befinden sich die Kartonagefabrik Buchmann und ein zugehöriger großer Parkplatz. Die Anlage des neuen Haltepunktes im relativ kleinen Sarnstall (etwa 220 Einwohner) war nach der Eröffnung des Haltepunktes Hauenstein Mitte der letzte wichtige Schritt zur Umsetzung des neuen Zug-Bus-Systems im Queichtal. Mit der Inbetriebnahme wurde der ehemals stündliche bahnparallele Busverkehr zwischen Landau und Hauenstein bis auf wenige Schulbusse eingestellt, um mit den „freiwerdenden Buskilometern“ ohne signifikante Zusatzkosten Orte abseits der Bahnstrecke an den ÖPNV anzubinden. Rinnthal Der ehemalige Bahnhof Rinnthal befindet sich am südöstlichen Siedlungsrand der Ortsgemeinde Rinnthal. Bei der Streckeneröffnung trug er die Bezeichnung Rinnthal-Sarnstall. Das Empfangsgebäude besaß einen Fahrkartenschalter, einen Warteraum und ein Zimmer für Gepäck. Der örtliche Güterverkehr wurde einst durch eine örtliche Stuhlfabrik sowie die Verladung von Holz und die Papierfabrik Buchmann in Sarnstall getragen. Letztere besaß darüber hinaus ein Anschlussgleis. Zwischenzeitlich wurde der Bahnhof zum Haltepunkt zurückgebaut; bereits ab den 1980er Jahren wurde er schrittweise sämtlicher Nebengleise entledigt. Dennoch sind einige stillgelegte Ladegleise in Richtung Sarnstall sowie eine Gleiswaage erhalten geblieben. 2006 wurde Rinnthal als erster Unterwegshalt im Abschnitt Landau–Pirmasens Nord modernisiert. Das Empfangsgebäude für den Bahnbetrieb spielt mittlerweile keine Rolle mehr und wurde in ein Wohnhaus umgewandelt. Wilgartswiesen Der Bahnhof Wilgartswiesen befindet sich am südöstlichen Ortsrand von Wilgartswiesen. Zwischen Annweiler und Hinterweidenthal Ost ist er die einzige Station, in der noch Zugkreuzungen möglich sind, wenngleich sie selten stattfinden. Das frühere Empfangsgebäude hat für den Bahnbetrieb inzwischen keine Bedeutung mehr. Ein Toilettenhäuschen existiert bis heute. Bis zur Einstellung des Güterverkehrs 1998 hatte der Bahnhof für die Holzverladung eine große Bedeutung. 2010 wurde der Bahnsteig modernisiert. Am 6. Juli 2013 erhielt der Bahnhof Wilgartswiesen als mittlerweile sechste Bahnstation in Rheinland-Pfalz das Prädikat „Wanderbahnhof“. Hauenstein Mitte Der Haltepunkt Hauenstein Mitte wurde am 30. Mai 2010 in Betrieb genommen, um die Hauensteiner Ortsmitte besser zu erschließen. Er befindet sich noch auf der Gemarkung der Gemeinde Wilgartswiesen, die lange Widerstand gegen dessen Realisierung leistete, da sie den Fortbestand ihres eigenen Bahnhofs gefährdet sah. Als erster Bahnstation in Rheinland-Pfalz wurde dem Haltepunkt ein Jahr nach dessen Eröffnung das Prädikat „Wanderbahnhof“ verliehen. Hauenstein (Pfalz) Der heutige Haltepunkt trug ehemals die Bezeichnung Hauenstein und ab 1910 die Bezeichnung Hauenstein i Pfalz. Der ehemalige Bahnhof wurde in den 1980er Jahren zum Haltepunkt zurückgebaut. Er liegt am nordwestlichen Siedlungsrand von Hauenstein. Das Bahnhofsgebäude befindet sich in einer Hanglage. Das Nebengebäude wurde in den 2000er Jahren abgerissen. Hinterweidenthal Ost Der zwischenzeitlich stark zurückgebaute Bahnhof Hinterweidenthal Ost befindet sich rund zwei Kilometer nordöstlich des Siedlungsgebietes der Ortsgemeinde Hinterweidenthal und hieß in seinen ersten Betriebsjahren Kaltenbach Ost. Er entstand erst im Zuge des Baus der Wieslauterbahn und diente ausschließlich für den Umstieg zur Anschlussstrecke. In seiner Anfangszeit hielten entlang der Hauptstrecke Schnellzüge an diesem Bahnhof. Später erhielt er den Namen Hinterweidenthal. Nach der vorübergehenden Einstellung des Personenverkehrs auf der Wieslauterstrecke fungierte er ausschließlich als Güter- und Betriebsbahnhof. Seit 1970 trägt er die Bezeichnung Hinterweidenthal Ost. Bereits beim Bau erhielt er einen Bahnsteigtunnel und verfügte über insgesamt sechs Gleise, darunter ein Überhol- und vier Abstellgleise. Letztere wurden inzwischen zurückgebaut. An seinem Hausbahnsteig beginnen die Züge der Wieslauterbahn. Züge der Hauptstrecke halten im Bahnhof lediglich zu den Betriebszeiten der Wieslauterbahn, von Mai bis Oktober mittwochs, an Wochenenden und feiertags, da er aufgrund seiner ortsfernen Lage genau wie früher ausschließlich dem Umstieg auf die Anschlussstrecke dient. Sein Stellwerk sowie die Formsignale wurden zwischenzeitlich abgebaut. Hinterweidenthal Der ehemalige Bahnhof und spätere Haltepunkt Hinterweidenthal befindet sich auf Höhe des zu Hinterweidenthal gehörenden Weilers Kaltenbach. Er hieß zum Zeitpunkt der Eröffnung der Strecke Hinterweidenthal-Kaltenbach und wurde nach Inbetriebnahme des Bahnhofs Hinterweidenthal Ost in Kaltenbach (Pfalz) umbenannt. 1970 erfolgte eine weitere Umbenennung, diesmal in Hinterweidenthal. Für die Dauer mehrerer Jahrzehnte war hier eine für den Streckenabschnitt Hauenstein–Rodalben zuständige Bahnmeisterei untergebracht. Bis zum Zweiten Weltkrieg hatte der Bahnhof zwei Unterführungen, die nach dem eingleisigen Rückbau der Strecke ihre Funktion verloren, jedoch noch immer bestehen. Münchweiler (Rodalb) Der Bahnhof Münchweiler (Rodalb) befindet sich am nordwestlichen Rand der Ortsgemeinde Münchweiler an der Rodalb. 1910 wurde der Bahnhof von „Münchweiler a. d. Rodalb“ in „Münchweiler a Rodalb“ umbenannt. Zwischen Hinterweidenthal und Pirmasens Nord bildete Münchweiler den letzten Gütertarifpunkt, ehe der Güterverkehr in diesem Abschnitt 1996 eingestellt wurde. Das inzwischen abgerissene US-Militärkrankenhaus in Münchweiler an der Rodalb verfügte über ein Anschlussgleis. Im Bahnhof finden wie in Annweiler regelmäßig Zugkreuzungen statt. 2007 wurde er erneuert, nachdem bereits 2004 der Insel- durch einen Seitenbahnsteig ersetzt worden war. Das noch vorhandene Empfangsgebäude spielt für den Bahnbetrieb inzwischen keine Rolle mehr. Rodalben-Neuhof Der Haltepunkt Rodalben-Neuhof soll am Parkplatz an der Schwallbornanlage eingerichtet werden. Die Planung läuft, die Zeitpunkt für Bau und Inbetriebnahme stehen noch nicht fest. Rodalben Der ehemalige Bahnhof Rodalben befindet sich im Zentrum der Kleinstadt Rodalben und besaß einst neben dem Haus- einen Inselbahnsteig. Während oder nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof betrieblich zum Haltepunkt. Erst Ende 1948 wurde wieder ein Überholungsgleis in Betrieb genommen. Ende der 1980er Jahre wurde er erneut zum Haltepunkt zurückgebaut. Das ehemalige mechanische Fahrdienstleiterstellwerk, das die Bezeichnung Rf führte, wurde zeitgleich außer Betrieb genommen. 2011 folgte die Modernisierung des Bahnsteiges. Das örtliche Wasserwerk verfügte einst über ein Anschlussgleis. Er ist Ausgangspunkt der 54 Kilometer langen Tour 1 des Streckennetzes des Mountainbikepark Pfälzerwald. Im Oktober 2012 erhielt er das Prädikat „Wanderbahnhof“. Das frühere Empfangsgebäude besitzt für den Bahnverkehr keine Bedeutung mehr und dient inzwischen einem Gastronomiebetrieb. Pirmasens Nord Der auf der Gemarkung der Ortsgemeinden Donsieders, Rodalben und Thaleischweiler-Fröschen liegende Bahnhof Pirmasens Nord hatte trotz seiner peripheren Lage von allen Zwischenstationen stets die größte Bedeutung. Seine Entstehung verdankt er im Wesentlichen der Tatsache, dass eine direkte Anbindung der Stadt Pirmasens an den schwierigen topographischen Verhältnissen scheiterte. Aus diesem Grund wurde einige Kilometer nördlich dieser Bahnhof errichtet, von dem eine Stichstrecke nach Pirmasens abzweigte. Er fungiert daher vor allem als Umsteigestation. Von 1904 bis 1913 entstand außerdem mit der Biebermühlbahn eine Verbindung in nördliche Richtung nach Kaiserslautern. In den ersten Jahrzehnten seines Bestehens trug er nach dem unmittelbar östlich gelegenen, zu Donsieders gehörenden Weiler Biebermühle die Bezeichnung Biebermühle, die in der Umgangssprache bis heute erhalten blieb. Erst 1938 erhielt er den Namen Pirmasens Nord, obwohl er sich nie auf Pirmasenser Gemarkung befand. In diesem Zusammenhang wurde er außerdem aus strategischen Gründen erheblich umgestaltet; so wurde das Empfangsgebäude, das sich seit 1904 mit Eröffnung des Biebermühlbahn-Abschnitts nach Waldfischbach in einer Insellage befunden hatte, durch ein neues ersetzt. Im Güterverkehr, der 2005 zum Erliegen kam, diente er in den letzten Jahrzehnten als Verteilerbahnhof für Güterzüge, die vom Rangierbahnhof Einsiedlerhof aus bis Pirmasens Nord gelangten und von dort aus in mehrere Züge geteilt wurden, die zwischen Hauenstein und Zweibrücken die Bahnhöfe entlang der Magistrale Landau–Rohrbach und diejenigen an der Biebermühlbahn bedienten. Thaleischweiler-Fröschen Der Haltepunkt Thaleischweiler-Fröschen liegt in der Mitte zwischen den Orten Thaleischweiler und Thalfröschen, die 1969 im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform zur neuen Ortsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen zusammengelegt wurden. Der Güterverkehr wurde hauptsächlich durch den Schuhhandel Reno getragen und 2002 eingestellt; der Bahnhof war damals der letzte Gütertarifpunkt zwischen Pirmasens Nord und Rohrbach. Seine Funktion als Kreuzungsbahnhof hat er inzwischen eingebüßt. Das frühere Empfangsgebäude hat für den Bahnbetrieb keine Bedeutung mehr und wurde 1990 an eine Privatperson verkauft. Es beherbergt eine Mietwohnung und ein Geschäft. Das ehemalige Stellwerk Twf existiert ebenfalls noch. Höhmühlbach Der Haltepunkt Höhmühlbach wurde zum 14. Mai 1950 in Betrieb genommen, um den gleichnamigen Ort anzuschließen. Er wurde in den Jahren 2008 und 2009 ausgebaut und erhielt einen neuen, 55 Zentimeter hohen Bahnsteig und ein neues Wartehäuschen. Rieschweiler Der ehemalige Bahnhof Rieschweiler befindet sich am südlichen Ortsrand von Rieschweiler unweit des Schwarzbaches. Er wurde zwischenzeitlich zum Haltepunkt zurückgebaut. In den Jahren 2008 und 2009 wurde er barrierefrei ausgestattet. Das Bahnhofsgebäude und der Güterschuppen haben für den Bahnverkehr keine Funktion mehr. Das ehemalige mechanische Fahrdienstleiterstellwerk, mit der Bezeichnung Rf wurde zwischenzeitlich ebenfalls außer Betrieb genommen. Dellfeld Ort Da der Bahnhof Dellfeld vom Ortszentrum weit entfernt liegt, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit Dellfeld Ort ein ortsnaher Haltepunkt errichtet. Zur Inbetriebnahme gibt es zwei unterschiedliche, voneinander abweichende Daten: den 14. Mai 1950 und den 3. Juni 1951. Der Haltepunkt war bis 1968 Personal besetzt und diente ausschließlich dem Personenverkehr. Dellfeld Der Bahnhof Dellfeld befindet sich im Dellfelder Ortsteil Falkenbusch. Heute gehört er zur Preisklasse 6. Zwischen Pirmasens Nord und Zweibrücken stellt er die einzige verbliebene Kreuzungsmöglichkeit dar. Das Empfangsgebäude sowie der frühere Güterschuppen haben für den Bahnverkehr keine Bedeutung mehr. Er besitzt ein immer noch in Betrieb befindliches mechanisches Stellwerk mit der Bezeichnung Df, das nach 1938 nach Einheitsbauart entstand und mit einem Fahrdienstleiter ausgestattet ist. Früher verfügte er über ein weiteres, ebenfalls aus dem Jahr 1938 entstandenes mechanisches Wärterstellwerk namens DM, das inzwischen außer Betrieb genommen wurde. Ende 2009 erhielt er einen neuen Außenbahnsteig in Fahrtrichtung Osten. Dieser wurde mit einem Wartehaus, einem Schriftanzeiger, Beschilderung und einer Beleuchtungsanlage ausgestattet. Er ersetzte den bisherigen Inselbahnsteig, der demontiert wurde. Stambach Der Haltepunkt Stambach liegt am südöstlichen Ortsrand. Bis zum 31. Mai 1968 war er noch mit Personal besetzt. In den 1980er Jahren wurde er mangels Rentabilität aufgelassen, Ende 2009 reaktiviert. Contwig Der ehemalige Bahnhof Contwig befindet sich am südöstlichen Ortsrand von Contwig und gehört zur Preisklasse 7. Er wurde zwischenzeitlich ebenfalls zum Haltepunkt zurückgebaut. Das unter Denkmalschutz stehende Empfangsgebäude und der Güterschuppen haben für den Bahnbetrieb keine Bedeutung mehr. Der Güterschuppen nutzt inzwischen ein Industriebetrieb. Tschifflick-Niederauerbach Bei seiner Eröffnung hieß der Bahnhof Tschifflick-Niederauerbach. Der erste Namensteil rührt vom nahe gelegenen Lustschloss Tschifflik her. Nachdem Niederauerbach 1938 in Zweibrücken eingemeindet worden war, erhielt er zum 1. Oktober 1941 den neuen Namen Zweibrücken-Niederauerbach. Mangels Rentabilität wurde er zwischenzeitlich aufgelassen. Das Empfangsgebäude und der Bahnsteig existieren noch. Das Bahnhofsgebäude steht inzwischen unter Denkmalschutz und wird als Restaurant genutzt. Zweibrücken Rosengarten Der bereits für 2009 angestrebte Eröffnungstermin für den neu geplanten Haltepunkt Zweibrücken Rosengarten, der die östliche Kernstadt und den Rosengarten erschließen soll, wurde aufgrund von Finanzierungsfragen immer wieder verschoben und war angesichts der politischen Auseinandersetzung im Zweibrücker Stadtrat unklar. Die Hauptbauarbeiten erfolgten schließlich im Sommer 2021. Zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 wurde der Haltepunkt in Betrieb genommen. Zweibrücken Hauptbahnhof Der Bahnhof, der zunächst nur den Namen Zweibrücken trug, wurde im November 1875 eröffnet. Seine Entstehung verdankt er der Tatsache, dass der Verwaltungsrat der Pfälzischen Eisenbahnen eine Fortführung der seit 1857 bestehenden Strecke aus Homburg über den bestehenden Bahnhof durch die damals junge Vorstadt ablehnte. Aus diesem Grund erwarb die Ludwigsbahn-Gesellschaft ein unbenutztes Gelände weiter südlich am westlichen Rand der Stadt. Seinen heutigen Namen erhielt der Bahnhof zum 1. Oktober 1941. Seine Entwicklung war ähnlich wie die des Landauer Hauptbahnhofs. Der einstige Fernverkehrshalt wird nur noch von Nahverkehrszügen angefahren, seine Gleisanlagen wurden deutlich verringert. Die Bedeutung im Güterverkehr verschwand ebenfalls komplett. Im Zuge der Einstellung der früher abzweigenden Bahnstrecke Zweibrücken–Brenschelbach und der Verbindung nach Homburg verlor er zudem seine einstige Funktion als Knotenpunkt. Der Hauptbahnhof von Zweibrücken besaß einst umfangreiche Gleise für den Güterverkehr, die jedoch komplett abgebaut wurden. In den 1990er Jahren erfuhr der Zweibrücker Hauptbahnhof eine größere Demontage: Von 13 Gleisen wurde er auf 3 reduziert. Bereits 1985 wurde das ehemalige Zweibrücker Betriebswerk, das die letzten zwei Jahrzehnte als Außenstelle seines Pendants in Saarbrücken gedient hatte, samt Lokschuppen aufgegeben. Zudem erfolgte 2000 die Demontage sämtlicher Gleisanschlüsse innerhalb von Zweibrücken. Geplant ist jedoch, den Bahnhof in das Netz der S-Bahn RheinNeckar zu integrieren, wofür die Verbindung nach Homburg wieder in Betrieb genommen werden soll. Über dieses Vorhaben stehen das Saarland und Rheinland-Pfalz seit einigen Jahren in Verhandlungen, wobei bisher vor allem Finanzierungsfragen eine Realisierung des Projektes verzögert haben. Einöd (Saar) Der Bahnhof Einöd (Saar) wurde 1857 als Teil der Bahnstrecke Homburg–Zweibrücken eröffnet. Nachdem beim Bau der Bliestalbahn eine Verbindungskurve nach Bierbach entstanden war, wurde er zum Eisenbahnknotenpunkt. Die Strecke nach Homburg wurde 1989 stillgelegt und der Bahnhof aufgelassen. Ende 2009 erhielt Einöd einen neuen, ortsnahen Haltepunkt. Bierbach Der ehemalige Bahnhof und heutige Haltepunkt Bierbach befindet sich am südwestlichen Rand von Bierbach. Er wurde 1866 als Teil der Würzbachbahn Schwarzenacker–Hassel eröffnet, deren Verlängerung nach St. Ingbert ein Jahr später erfolgte. Ab 1879 war er durch die Eröffnung der damals in Zweibrücken beginnenden Bliestalbahn Berührungsbahnhof. Bedingt durch die Veränderung der Verkehrsströme, die nach den beiden Weltkriegen durch die Bildung des Saarlandes entstanden, wurde er Trennungsbahnhof der in Ost-West-Richtung verlaufenden Bahnstrecke Landau–Rohrbach und den Zügen der Bliestalbahn, die fortan vorzugsweise in Nord-Süd-Richtung über Schwarzenacker nach Homburg verkehrten. Die Bliestalbahn sowie die Verbindung nach Schwarzenacker samt ihrer Weiterführung nach Homburg wurden 1991 stillgelegt. Der frühere Bahnhof ist inzwischen nur noch ein Haltepunkt. Drei Jahre später wurde außerdem das seit 1969 bestehende Stellpult im Bahnhofsgebäude außer Betrieb genommen. Blieskastel-Lautzkirchen Der Bahnhof Blieskastel-Lautzkirchen befindet sich am südlichen Rand von Lautzkirchen. Da Blieskastel 1879 im Zuge der Eröffnung der Bliestalbahn einen stadtnahen Bahnhof erhalten hatte, wurde er in Lautzkirchen umbenannt. Er wurde zwischenzeitlich als Haltepunkt zurückgebaut. Mit der Rückumbenennung wurde der Eingemeindung von Lautzkirchen nach Blieskastel und seiner Bedeutung für Letztere Rechnung getragen. Außerdem ist er seit Stilllegung der Bliestalbahn der nächstgelegene Bahnhof zur Kernstadt von Blieskastel. Würzbach (Saar) Der Bahnhof Würzbach (Saar) befindet sich in Niederwürzbach. Seinen Namen erhielt er, da er als gemeinsame Bahnstation der Ortschaften Niederwürzbach und Oberwürzbach dienen sollte. Unmittelbar nördlich schließt sich der Niederwürzbacher Weiher an. Östlich vom Bahnhof befand sich früher ein Kohlenlager. Zu den Güterkunden vor Ort zählte unter anderem ein Backstein- und Ziegelunternehmen, das über ein Anschlussgleis verfügte. Das Bahnhofsgebäude besitzt einen einstöckigen Anbau. Zu den Bauten des Bahnhofs gehörten ein Güterschuppen und zwei weitere kleinere Häuser. Um 1970 folgte die Demontage des Güterschuppens. In den 1970er Jahren wurde das Empfangsgebäude für den Bahnbetrieb aufgelassen und 1980 verkauft. Inzwischen ist darin ein gastronomischer Betrieb untergebracht. Der Bahnhof stellt seit 2000 zwischen Rohrbach und Zweibrücken die einzige verbliebene Kreuzungsmöglichkeit für Züge dar. Hassel (Saar) Im Zuge der Neutrassierung der Würzbachbahn 1895 und der damit einhergehenden Umfahrung des Hasseler Tunnels wurde der bisherige Bahnhof Hassel am südlichen Ortsrand aufgegeben. Stattdessen erhielt der Ort einen neuen Bahnhof am östlichen Ortsrand. Rohrbach (Saar) Der Bahnhof Rohrbach (Saar) befindet sich am südwestlichen Ortsrand von Rohrbach und gehört der Preisklasse 6 an. Er entstand 1895 als Teil der Neutrassierung der 1867 eröffneten Würzbachbahn Schwarzenacker–St. Ingbert, die als Ersatz für den in den Jahren 1866 und 1867 eröffneten Streckenverlauf mit dem Hasseler Tunnel diente. 1904 wurde er mit der Freigabe des aus strategischen Gründen eröffneten Abschnitts Homburg–Rohrbach – heute Bestandteil der Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken – Eisenbahnknotenpunkt. Aus der Würzbachbahn und den Strecken weiter östlich ging später die heutige Bahnstrecke Landau–Rohrbach hervor, deren westlichen Endpunkt der Bahnhof seither bildet. Rezeption Der Prediger Johann Joseph Candidus beschrieb in seinem 1884 erschienenen Buch Über die Kaltenbach und Wegelnburg nach Wörth und Fröschweiler. Reisebilder aus der Südpfalz und dem Unter-Elsaß seine Eindrücke einer Bahnfahrt von Zweibrücken nach Kaltenbach im Sommer 1877. Loriot kommentierte den Fahrplan der Bahnstrecke Landau–Rohrbach – gemeinsam mit der Bahnstrecke Germersheim–Landau – in seinem Sketch Literaturkritik. Literatur Heinz Sturm: Die pfälzischen Eisenbahnen (= Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Band 53). Neuausgabe. pro MESSAGE, Ludwigshafen am Rhein 2005, ISBN 3-934845-26-6, S. 147–148, 165–168, 177–183 und 201–203. Weblinks Streckenplan Landau-Annweiler mit Nivellement aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv München von 1879 Streckenplan Annweiler-Hinterweidenthal mit Nivellement aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv München von 1879 Streckenplan Hinterweidenthal-Rieschweiler und Biebermühle-Pirmasens mit Nivellement aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv München von 1879 Streckenplan Rieschweiler-Zweibrücken mit Nivellement aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv München von 1879 Informationen der DB Regio RheinNeckar zum Südpfalznetz (Betrieb der KBS 674) Informationen der DB Regio RheinNeckar zum Westpfalznetz (Betrieb der KBS 675) Informationen zur Strecke von Wolfgang Grabitzky Informationen zur Strecke von Michael Strauß Bilder einer Sonderfahrt im September 1988 von Jörg Klawitter Einzelnachweise Bahnstrecke in Rheinland-Pfalz Bahnstrecke LandauRohrbach Bahnstrecke LandauRohrbach Bahnstrecke LandauRohrbach
Ernst August II. ist der Name folgender Personen: * Ernst August II. (Sachsen-Weimar-Eisenach), Herzog (1756–1758) Ernst August II. von Hannover, Fürstbischof von Osnabrück (1674–1728)
Becke ist ein Stadtteil von Hemer in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt Hemer liegt im Norden des Sauerlandes und gehört zum Märkischen Kreis. Bis Ende 1974 war Becke eine Gemeinde des Amtes Hemer im damaligen Kreis Iserlohn. Becke liegt im Norden Hemers, an der B 7 in Richtung Menden. Die Bezeichnung Becke oder Beck ist die altertümliche Bezeichnung für Bach. Geschichte Die Entstehung der Bauerschaft und damit der Gemeinde Becke ist nicht gänzlich erforscht. Die Gemeinde Becke wurde als eine der „sieben Bauerschaften des Gerichts Hemer“ schon im Jahre 1705 erwähnt. Ihr Ursprung liegt – dies wird durch den Fund eines Bronzearmringes im Steinbruch in der Schledde erhärtet – wahrscheinlich in einem weitaus früheren Zeitraum. Einen Ort Becke gab es nicht. Die Ortsteile Urbecke, Tannenkopf, Höcklingsen, Oese, Edelburg, Brelen und Mesterscheid bildeten die Gemeinde, die ihren Namen wohl von dem sie durchfließenden Bach hat. Die genannten Ortschaften, die als Siedlungskern teilweise auch heute noch zu erkennen sind, können auf ein hohes Alter zurückblicken, und einzelne Örtlichkeiten der Gemeinde werden schon früher benannt. So liegen im Oesetal die Fundamentreste eines mittelalterlichen Burgturmes. Diese Reste gehören zu einem Burgtyp, der etwa in der Zeit von 1000 bis 1200 nach Christus in West- und Mitteleuropa weit verbreitet war. Im Jahre 1072 wird die Burg Brelen als Bredenole bereits benannt. Die Ruine des Burgturmes dürfte eines der ältesten Bauwerke im nördlichen Raum des Märkischen Kreises sein. Zusammen mit Bredenole wird Hademare, das heutige Hemer, unter den Besitzungen erwähnt, die Erzbischof Anno von Köln zur Ausstattung des Klosters Grafschaft verwandte. Ein Gut Höcklingsen wird im Jahre 1377 als limburgsches Lehen benannt. Der heutige Hückingsche Hof besteht wahrscheinlich aus den Resten dieses Guts. Die Edelburg, früher Erlenburg, wird erstmals 1400 genannt, als sie durch Verpfändung ihren Besitzer wechselte. Im Jahr 1486 werden im Schatzbuch der Grafschaft Mark zwei Höfe in Mesterscheid, wohl Brüdern gehörend, genannt; beides vermutlich Freigüter. Die Besitzung des Dirick Roethoevet upp de Osse ist identisch mit Rothhöfts Hof, dessen Namensträger erstmals 1559 durch eine Vertragsunterschrift überliefert sind. Der Kuhlmann Hof, später Gaststätte Heyng und danach teilweise langjähriges Büro- und Wohngebäude der Firma Niemeyer, wird 1705 erwähnt. Von der Urbecke her, die gegen Ende des 16. Jahrhunderts erstmals genannt wird, hat die Becke-Bauerschaft, die seit Beginn des 18. Jahrhunderts zu einem Begriff geworden ist, ihren Namen. Die Becke gehörte seit Beginn urkundlicher Aufzeichnungen zur Hemer Mark, zum Gericht und zum Kirchspiel Hemer. Auch diese nachbarliche Verbundenheit – bis zur heutigen Integration – ist recht alt. 1932 konnte eine katholische Kapelle eingerichtet werden. Zum Gedenken an die 22 Gefallenen des Ersten Weltkrieges wurde im Jahre 1933 das Ehrenmal errichtet. Mit Inkrafttreten des Sauerland/Paderborn-Gesetzes am 1. Januar 1975 verlor zwar die Gemeinde Becke ihre langjährige Selbständigkeit, gravierende Nachteile sind der Bevölkerung, deren Zugehörigkeitsgefühl zur Stadt Hemer nicht nur in der ökonomischen Struktur der Örtlichkeit begründet liegt, durch die Neuordnung jedoch nicht erwachsen. Die Gewerbebetriebe und die Wohnbebauung haben sich in den letzten Jahren verdichtet, die Landwirtschaft im Ortsteil Becke musste ihren angestammten Platz aufgeben. Maßgeblich bestimmt ist die Entwicklung des Ortsteiles aber sowohl in ihrem äußeren Bild als auch in der zahlenmäßigen Stärke und der Zusammensetzung der Bevölkerung durch die industriellen Werke. Politik Wappen Die Wellenlinie soll die Oese darstellen, welche den Ort durchquert. Die drei Wolfsangeln als Symbol der Herren von Brabeck sind in allen Wappen des Amtes Hemer präsent. Die grüne Buche im oberen Teil des Wappens verweist dabei auf das früher im Gemeindegebiet ansässige Adelsgeschlecht Böckenförde genannt Schüngel. Das Wappen wurde am 6. Mai 1939 vom Oberpräsidenten der Provinz Westfalen verliehen. Es erlosch 1975 mit der Eingemeindung. Wirtschaft und Infrastruktur Das Bild und das innere Gefüge der Bauerschaft wandelten sich mit dem Einzug der Industrie. Die Eisenverhüttung wird im ausgehenden Mittelalter auch auf den Höhen des unteren Oesetales eine lohnende Nebenbeschäftigung geboten haben. Reste alter Eisengewinnung, so genannte Rennöfen etwa aus dem 14. Jahrhundert stammend, sind in Mengen in den Wäldern des Jübergs zu finden. Auf dem Grund des Gutes Höcklingsen lässt sich bereits aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein Eisenplatthammer nachweisen, den die Brabecks in eine Papiermühle im Jahre 1689 umbauten. Über die heute noch bekannte Zellulosefabrik wandelte der Betrieb sich in die Firma Jost, eine Metallaufbereitungsfabrik. Nach der Einstellung der Produktion der Firma Jost fanden mehrere Firmen in den verwaisten Fabrikgebäuden ihr Domizil. Auch der zwischenzeitlich zu einer Weltfirma aufgestiegene Betrieb der Firma Paul Keune hatte hier seinen Ursprung. Um einen Verkaufsmarkt realisieren zu können, wurden diese Betriebsgebäude abgerissen. Auf der oberen Oese wurde 100 Jahre nach dem Hammer von der Messinggewerkschaft Iserlohn ein Messingplattenhammer mit Messingwalzwerk angelegt. Mehrfach wechselte der Betrieb seinen Besitzer, wurde zum Stahlwerk umgebaut und 1927 von der Firma Niemeyer erworben. Auch diese Firma hat vor einiger Zeit die Drahtzieherei in der Becke aufgegeben und die Produktion von landwirtschaftlichen Maschinen eingestellt. Im Jahre 1815 entstand das dritte größere Werk: Caspar Dietrich Piepenstock, der bekannte Industriepionier, legte auf der unteren Oese eine Fabrikation für Fingerhüte und Stricknadeln an, die zahlreiche Menschen beschäftigte. Auch dieses Werk wechselte den Besitzer, über C.W. Bals gelangte es schließlich in die Hand von Carl Vogt. Als eine der ältesten Firmen in Deutschland, die Schiffsschlösser und Schiffsbeschläge herstellte, hatte sie einen weltweit guten Ruf. Nach dem Rückzug der Brüder Winold und Theodor Vogt wurde der Betrieb ein Zweigwerk der Firma Wortmann & Co. aus Iserlohn. Um die Jahrhundertwende wurde versuchsweise kurze Zeit Schwefelkies abgebaut. Steinbruchunternehmen mit einem Hartkalksteinwerk wurden hier stets betrieben. Mit der Firma KEUCO, Grohe usw. haben sich bedeutende Firmen im Gemeindegebiet niedergelassen. Seit 1882 bestand in der Oese eine Eisenbahnstation und im Jahre 1891 wurde eine Poststelle eingerichtet. Die heutige Grundschule konnte 1913 erbaut werden. Einzelnachweise Weblinks Private Homepage über die Becke Ortsteil von Hemer Ehemalige Gemeinde (Märkischer Kreis) Ersterwähnung 1705 Gemeindeauflösung 1975
Stadt Langenhagen Langenhagen Die niedersächsische Stadt Langenhagen gehört im Umkreis der Landeshauptstadt Hannover mit ihren ca. 57.000 Einwohner/innen zu einer der größten Städte in dieser Region. Wir stellen mit über 1000 Mitarbeiter/innen ein vielfältiges Spektrum an modernen Dienstleitungen für die Langenhagener/innen zur Verfügung. Die Stadt entwickelt sich laufend weiter und bietet für die Bürger/innen vielfältige Möglichkeiten, das Leben zu genießen. Um auch in Zukunft alle Dienstleistungen qualitativ hochwertig bereitstellen zu können, suchen wir jedes Jahr motivierte Nachwuchskräfte, die sich in einer vielfältigen Kommunalverwaltung engagieren, mit ihr zusammen wachsen und weiterentwickeln möchten. Die Stadt Langenhagen ist eine moderne Kommunalverwaltung in Niedersachsen die sich selbst als einen hochwertigen Dienstleister versteht. Unser Motto ist "Wir für Sie: Flexibel, Freundlich, Schnell; Langenhagen". Nach diesem Motto nehmen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Langenhagen mit großer Motivation und Freude täglich ihre Aufgaben wahr, um so für die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen da zu sei. Die zu bewältigen Aufgaben umfassen ein großes Spektrum von A bis Z wie zum Beispiel: Wir bieten Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Verwaltung, Bibliothek, Informatik, Abwassertechnik und Elektrotechnik. Insbesondere in der Verwaltung suchen wir jedes Jahr Auszubildende zum/zur Verwaltungsfachangestellten und Stadtinspektor-Anwärter/innen (B.A. Allgemeine Verwaltung oder Verwaltungsbetriebswirtschaft). Auf unserer Karriereseite www.arbeiten-in-langenhagen.de finden Sie ausführliche Informationen zu unseren aktuellen Ausbildungsmöglichkeiten. Ihre Ausbildung bei der Stadt Langenhagen startet Anfang August mit Einführungstagen. An diesen Tagen können Sie die anderen Auszubildenden, das Rathaus und seine Außenstellen kennenlernen. Von Beginn an werden Sie einen Ausbildungsplan mit Ihren unterschiedlichen Stationen erhalten. In den theoretischen Abschnitten werden Sie bei der Berufsschule, NSI oder HSVN das nötige Fachwissen erlernen. In jedem Praxisabschnitt werden Sie von erfahrenen und kompetenten Ausbilderinnen und Ausbildern betreute und begleitet. Von Beginn an werden Sie in den Arbeitsalltag einer Kommunalverwaltung eingebunden. Wir werden Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unsere Leistungen (Details in der jeweiligen Stellenausschreibung): Vergütung nach TVAöD oder NBesG Fahrkostenerstattung für die theoretischen Ausbildungsabschnitte nach der NRKVO oder dem TVAöD Prämie in Höhe von 400 € bei erstmaligem Bestehen der Abschlussprüfung nach TVAöD Sonstige besondere Leistungen: Wir bilden ausschließlich für den eigenen Bedarf aus, weshalb wir anstreben, alle unsere Auszubildenden und dual Studierenden nach den bestanden Prüfungen zu übernehmen. Dies war uns auch in der Vergangenheit in den aller meisten Fällen möglich. Wann, Wie, Wo Bewerben?: Dann schauen Sie sich unsere aktuellen Ausbildungsplatzangebote auf unserer Online-Plattform https://arbeiten-in-langenhagen.de an und senden uns Ihre Bewerbung vor Fristende mit folgenden Unterlagen als PDF zu: die beiden letzten Schulzeugnisse ggf. inklusive des Abschlusszeugnisses Sollten Ihnen die technischen Möglichkeiten für das Online-Bewerbungsverfahren nicht zur Verfügung stehen, richten Sie Ihre Bewerbung bitte in schriftlicher Form an die in der Stellenanzeige genannte Adresse. Wer könnte besser ein Werbevideo über die Ausbildung bei der Stadt Langenhagen drehen, als die eigenen Auszubildenden. Gesagt, getan. Nachdem ein Marketingunternehmen gefunden war, konnte es auch schon losgehen. Wir haben zunächst Vorgespräche geführt. Dabei haben wir sehr intensiv über die Merkmale der Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten und des dualen Studium Bachelor of Arts Allgemeine Verwaltung oder Verwaltungsbetriebswirtschaft (Anwärter) reflektiert. Heute ist es soweit, ich mache mich auf den Weg in einen neuen Lebensabschnitt. Heute ist Donnerstag, der 01.08.2019 und meine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beginnt… jetzt. Die nächsten drei Jahre steht für mich ein Wechsel aus theoretischen und praktischen Ausbildungsabschnitten an. Alles beginnt um 8:45 Uhr im Sitzungssaal I der Stadt Langenhagen. Stadt Langenhagen im Web Wir weisen darauf hin, dass die Verantwortung für die Inhalte, insbesondere für deren Richtigkeit und rechtliche Zulässigkeit, beim Auftraggeber liegt. Texte, Daten und Fotos dieses Profils wurden bereitgestellt von: Stadt Langenhagen
Das urig-rustikale Landgut Luna liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung in ca. 850 m Höhe im grünen Nordteil der Insel Gran Canaria in der Nähe des Ortes Fontanales. Die drei Finca-Reihenhäuser liegen nebeneinander auf dem ländlichen und idyllische gelegenen altkanarischen Landsitz. Auf Wanderungen kann man die artenreiche Flora und Fauna der traumhaften Umgebung kennen lernen. Das Anwesen befindet sich seit Generationen in Familienbesitz und wird persönlich und familiär geführt. Von den Terrassen der einzelnen Häuschen kann man den wunderschönen Ausblick auf die umliegenden Obstbäume geniessen. Dies ist ein ideales Urlaubsdomizil für Paare und auch als Einheit angemietet für eine Gruppe von Freunden oder die Großfamilie.
Landrat Dr. Bröhr gratuliert der Gemeinde Schnorbach zum "Klimaschutz-Oscar 2017" Die Auszeichnung wurde für das Projekt "Förderprogramm bringt Energieeinsparung im ganzen Dorf" vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro investiert die Gemeinde in die Installation einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeichersystem. Mit dem so gespeicherten Strom wird die Straßenbeleuchtung im gesamten Ort betrieben. Laut Bürgermeister Kunz scheint somit zukünftig in Schnorbach die Sonne auch nachts! Die im Mai 2015 vom Ortsgemeinderat Schnorbach beschlossene Förderrichtlinie zur Unterstützung des privaten Energiesparens galt seinerzeit als landesweites Vorzeigeprojekt und wurde mittlerweile von elf weiteren Gemeinden im Kreis übernommen. Dank der Richtlinie auf Ebene der Verbandsgemeinde Simmern werden kostenfreie, unabhängige Energieberatungen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz sowie finanzielle Unterstützungen der Bürger bei Investitionsmaßnahmen in 40 Gemeinden im Kreis angeboten. Weitere Gemeinden haben ihr Interesse beim Klimaschutzmanager Frank-Michael Uhle bekundet. Auch der im Januar 2017 in Schnorbach erstmalig angebotene LED-Tauschtag für die Bevölkerung wurde bereits von sechs weiteren Orten durchgeführt. Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2017" © Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) Die Projektpartner freuen sich über die Auszeichnung © Hearts&Minds-Difu Ortsbürgermeister Bernd Kunz und der Gemeinderat haben mit dem »Schnorbacher Modell« einen echten »Pflock« im Rhein-Hunsrück-Kreis eingerammt und Dynamik ins schwierige Thema privates Energiesparen gebracht. © Hearts&Minds-Difu
Was manchen Erwachsenen vielleicht gruselig vorkommen mag (z.B. ein ganzes Zimmer voller Porzellanpuppen), kann für Kinder das Größte sein. Und genau das ist das Spielzeug- und Miniatur-Museum: ein Museum voll mit Puppen, Teddybären, Miniaturhäusern, winzigen Autos, Eisenbahnsets, Miniaturflugzeugen und weiteren Spielzeugen. Auch an sich ist das Museum ein historisches Juwel, da es ein rheinländisches Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert ist. Wenn du bist jetzt noch nicht davon überzeugt bist, dass Stellenbosch eine Menge zu bieten hat, legt die Stadt mit einem großen Angebot an erstklassigen Wochenendmärkten noch eins drauf. Beim Root44-Markt, der jeden Samstag und Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr stattfindet, herrscht eine einzigartige Atmosphäre. Besucher können hier großartiges Essen und Getränke, Live-Musik, nette Gesellschaft und die fantastische Stimmung genießen! Der Slow- Markt, ein Samstagsrummel, der von 09:00 bis 14:00 Uhr stattfindet, hat eher einen kulinarischen Fokus. Dementsprechend bietet er Feinschmeckern die Chance, sich köstliche Bioleckerbissen der lokalen Anbieter schmecken zu lassen, in die Bierkultur einzutauchen und sich selbst mit ihren Einkäufen zu verwöhnen. Beim Blaauwklippen Familienmarkt, jeden Sonntag zwischen 10:00 und 15:00 Uhr, steht das Entspannen mit Familie und Freunden im Vordergrund, während ihr die wunderschöne Kulisse, Live-Musik und schmackhafte Leckerbissen genießt. Auch Kinder verbringen dort eine tolle Zeit, da Ponyreiten und andere kinderfreundliche Aktivitäten angeboten werden. Zudem ist der moderne Woodmill Markt, der an jedem letzten Freitag des Monats zwischen 17:30 und 22:00 Uhr stattfindet, eine Indoor-Nachtaktivität die sich mit ihrem tollen Essen, Live-Musik, Kinderspielplatz und Verkaufsständen mit Vintagemode rühmt. Wir meinen es wirklich ernst, wenn wir sagen, dass du bei Oom Samie se Winkel, Stellenboschs ältestem Geschäft, nahezu alles finden kannst. Der Laden wurde 1904 von Kultgemischtwarenhändler Oom Samie eröffnet. Hier findest du z.B. Marmelade, Reis, Rooibos, Schallplatten, Steinschleudern, Puppen, Taschen, Teller, Löffel, Tabak und alte Bücher! Das Geschäft ist so voll gestellt mit verschieden, verlockenden (und auch ein bisschen exzentrischen) Gegenständen, dass du echt aufpassen musst, dass du aus Versehen nichts umstößt. Der botanische Garten in Stellenbosch ist ein Teil der städtischen Universität und dient nicht nur als super Ort zum Entspannen, sondern auch um auf dem Laufenden zu bleiben, was in der Universität so los ist (z.B. Ausstellungen und Veranstaltungen). In dem Park befinden sich ein hübscher Teich mit gigantischen viktorianischen Seerosen, eine umfangreiche Bonsaisammlung, vier Gewächshäuser und einige der höchsten Bäume der Welt wie z.B. der Küstenmammutbaum und der Bergmammutbaum. Der Garten beinhaltet außerdem eine kleine Gärtnerei, das Katjiepiering Restaurant und den BioBou-Laden, der einzigartige afrikanische Kosmetik- und Medizinprodukte, verschiedene Bücher, Saatgut und heimische Pflanzenprodukte verkauft. Auch die Universität an sich ist aufgrund ihrer atemberaubenden Architektur einen kleinen Streifzug wert. Wenn du schon in Stellenbosch bist, warum schaust du dann nicht einmal bei Cold Gold Ice Cream vorbei? Dort gibt es die leckerste Bioeiscreme, was bedeutet, dass sie frei von künstlichen Geschmacks-, Farb- und Konservierungsstoffen sowie Chemikalien ist. Auch für Eisliebhaber mit speziellen Ernährungsansprüchen ist hier gesorgt, denn das Sortiment reicht von Eis aus fetthaltiger Biomilch oder gar fettfreier Eiscreme über Eis für sämtliche Diätformen wie z.B. Banting, bis hin zu veganer Eiscreme und Sorbets. Ein wahres Erlebnis für deine Geschmacksknospen. Du kannst aus über 500 Geschmackssorten auswählen. Das Aufkommen des digitalen Zeitalters hat Reisenden interessante neue Möglichkeiten gegeben, einen Ort und alles, was er zu bieten hat, zu erkunden. Wenn du ein begeisterter Iger (Instagrammer) bist, kannst du an coolen #instawalks teilnehmen und der Stellenbosch Instagramgemeinschaft beitreten, indem du Hashtags wie #ComeSitStellenbosch, #VisitStellenbosch und #Stellenblog folgst. Außerdem kannst du dadurch auch verfolgen, was andere Abenteurer so treiben und neue Freunde finden (aber: Diskretion wahren). Danke, liebe Technik!
ich habe mich dann heute auch mal angemeldet, da es für mich dann auch langsam ernst wird mit der ganze Planung. Meine bessere Hälfte und ich wollen nächstes Jahr im Mai heiraten und ich bin gerade damit beschäftigt eine Vorauswahl an geeigneten Locations in und um Hannover rum zu finden. Ich hoffe, dass ich hier im Forum einige gute Tipps bezüglich Location usw. finden werde. Danke. Den werde ich hoffentlich haben. Werde mich jetzt erst einmal durchs Forum arbeiten und gucken was man hier so alles erfahren kann. Und wegen ner Location in und um Hannover - ich kann meinen Bruderherz mal interviewen (wenn er aus dem Urlaub zurück ist). Er hat im Juli dort geheiratet und vorher gefühlte 100 Locations angeschaut. Bezüglich Location gebe ich dir meinen Dauerrat - fang schnell an zu suchen. Es ist (kann) aufwendiger sein, als man sich jemals vorstellen würde! Und gerade im Mai sind viele Locations schon sehr früh im Voraus ausgebucht! Oh wow...ihr wollte im Mai heiraten und sucht erst jetzt ne Location?? Ich wäre vor lauter Stress schon durch gedreht! :00008353: Du wirst hier sicherlich noch ganz viele wertvolle Tipps und Ideen bekommen! In sachen kreativität hast du hier die geballte kompetenz! Herzlich willkommen im Forum. na mit der Location solltet ihr Euch aber etwas beeilen. Wenn Ihr was besonderes wollt ist es bereits 1Minute vor 12
Fritz A. K. Kolbe (* 25. September 1900 in Berlin; † 16. Februar 1971 in Bern) war ein deutscher Beamter, der als Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus und als unbezahlter Agent im Auswärtigen Amt unter dem Decknamen George Wood arbeitete und wegen der fehlenden späteren Rehabilitierung und Nichtwiedereinstellung nach dem Zweiten Weltkrieg besondere Bedeutung erlangte. Er war ein Gegner des Nationalsozialismus im Allgemeinen und Adolf Hitlers im Besonderen, den er als Vaterlandsverräter bezeichnete. Er glaubte ferner, dass die Diktatur nur durch eine militärische Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg beendet werden könne. Leben Kolbe war der Sohn eines sozialdemokratischen Handwerkers. Er nahm an der Wandervogel-Bewegung teil. 1917 schloss er die Realschule ab. Nach seinem Militärdienst arbeitete er ab Januar 1919 als Sekretär der Reichsbahn. 1920 holte er sein Abitur an einem Abendgymnasium nach und studierte anschließend Volkswirtschaft und Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch) an der Handelshochschule und an der Universität Berlin. Danach absolvierte Kolbe eine sechsmonatige Ausbildung im Auswärtigen Dienst. Dienst im Auswärtigen Amt (1925–1945) Kolbe war Laufbahnbeamter im mittleren Auswärtigen Dienst. 1933 wurde er Konsulatssekretär Erster Klasse in Madrid, anschließend in Warschau und Lissabon. Später beförderte man ihn zum Oberinspektor. Von 1938 bis 1939 war er als Vizekonsul in Kapstadt tätig, entschloss sich aber nach Kriegsbeginn Südafrika zu verlassen, weil deutsche Diplomaten unter zunehmender Beobachtung der britischen Regierung standen. Er ging zurück nach Deutschland, wo er im November 1939 eine Stelle in der Visa-Abteilung des Auswärtigen Amtes in Berlin annahm. Anfang 1941 wurde er Mitarbeiter des Botschafters zur besonderen Verwendung Karl Ritter, dem Verbindungsbeamten vom Auswärtigen Amt zum Oberkommando der Wehrmacht (OKW). Auf diese Weise erhielt Kolbe Zugang zu politischen und militärischen Verschlusssachen. Nachdem eine Zusammenarbeit mit dem britischen Geheimdienst nicht zustande gekommen war, lieferte Kolbe, zum Teil unter Lebensgefahr, ab dem 19. August 1943 bis 1945 Kopien zahlreicher wichtiger Schriftstücke, darunter 1600 geheime Telegramme, an die Amerikaner. Sein Verbindungsmann dort war der OSS-Agent Allen Welsh Dulles, ein früherer Wirtschaftsanwalt, langjähriger Diplomat und Europakenner und der spätere Direktor der CIA – der Nachfolgeorganisation des OSS. Kolbe lehnte es stets ab, für seine Dienste Geld zu erhalten. Über das Umfeld von Ferdinand Sauerbruch, dessen Privatsekretärin Maria Fritsch mit ihm befreundet war und später Kolbes zweite Ehefrau wurde, hatte er auch Kontakte zum organisierten Widerstand. Kolbes Pläne, selber aktiv Widerstandsaktionen durchzuführen, wurden ihm von Dulles ausgeredet, der seine Dienste als Spion für weit wichtiger hielt. Kolbe gab beispielsweise detaillierte Informationen zu den folgenden Themen weiter: Rückzug in der Ukraine Rohstofflieferungen via Spanien Dechiffrierung des amerikanischen Geheimcodes Shoa, insbesondere bereits vor den Deportationen aus Ungarn über den von den Deutschen erwarteten Ort der alliierten Landung am D-Day zum V-Waffenprogramm über die Messerschmitt Me 262 über die japanischen Pläne in Südostasien über den NS-Spion Elyesa Bazna, der als Butler in der britischen Botschaft in Ankara arbeitete Die von Kolbe gelieferten Informationen hatten nicht die Wirkung, die sie hätten haben können, da die amerikanische Regierung lange befürchtete, er könne ein Doppelagent sein und Falschinformationen liefern. Zusammenarbeit mit den USA nach dem Krieg Ab März 1945 blieb er bis Juli 1945 in Bern, kam dann nach Berlin zurück, wo er bis 1949 weiter für die US-Behörde Office of Military Government for Germany (OMGUS) arbeitete und dann versuchte, in die USA auszuwandern. 1950 wollte Kolbe ins Auswärtige Amt zurückkehren. Der Leiter des Personalreferats im Auswärtigen Amt, Wilhelm Melchers, hintertrieb jedoch dessen Anstellung. Die Unabhängige Historikerkommission um Eckart Conze fand Notizen Melchers, wonach Kolbe „unter keinen Umständen eingestellt werden“ dürfe und „ohne Bescheid bleiben“ solle. Auch die Weiterbezahlung des Übergangsgeldes, auf welches Kolbe als ehemaliger Beamter Anrecht hatte, unterblieb. Er erhielt, vermittelt von Dulles, eine kleine amerikanische Pension. Kolbe bestritt seinen Lebensunterhalt schließlich unter anderem als Handlungsreisender für Motorsägen. Gedenken Im Februar 1971 starb Kolbe an Gallenkrebs in Bern. Sein Grab liegt neben dem seiner zweiten Ehefrau, Maria Fritsch, auf dem Luisenfriedhof III in Berlin. Erst im September 2004, fast 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde er offiziell durch Bundesaußenminister Joschka Fischer (etwa durch die Einweihung des Fritz-Kolbe-Saals im Auswärtigen Amt) von der Bundesrepublik geehrt. Im Auswärtigen Amt wird er seit 2004 als Widerstandskämpfer anerkannt, in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand wird er seit 2005/2006 aufgeführt. Rezeption Bücher 2003 erschien eine vom Journalisten Lucas Delattre verfasste Biographie Kolbes in Frankreich, 2004 wurde die deutsche Übersetzung publiziert. Im Jahr 2015 erschien der Roman Kolbe von Andreas Kollender über Fritz Kolbes Leben und Spionagetätigkeit. Im Jahr 2019 erschien der Roman Die Spionin der Charité von Christian Hardinghaus, der Kolbes Spionagetätigkeiten aus der Sicht seiner Verlobten betrachtet. Film Rekruten des Kalten Krieges, Washington und der KGB. Dokumentarfilm, 2004, Produktion: WDR, arte, Sendung: 21. März 2004 Der ungeliebte Patriot – Fritz Kolbe: Spion gegen Hitler. Dokumentation. Deutschland 2007, RBB, 50 Min., Buch und Regie: Reinhard Joksch, Produktion: RBB, arte In der zweiten Staffel der TV-Serie Charité (Deutschland, 2019. UFA/ARD, 6 Folgen) wird Fritz Kolbe gespielt von Marek Harloff. Literatur Lucas Delattre: Einsamer Widerständler und Spion im Auswärtigen Amt. In: Jan Erik Schulte, Michael Wala (Hrsg.): Widerstand und Auswärtiges Amt. Diplomaten gegen Hitler. Siedler, München 2013, ISBN 978-3-8275-0015-1. Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes, Moshe Zimmermann: Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik. Karl Blessing, München 2010, ISBN 978-3-89667-430-2. Lucas Delattre: Fritz Kolbe. Un espion au cœur du IIIe Reich. Denoël, 2003, ISBN 2-207-25324-4. Übersetzt von Michael Bayer: Fritz Kolbe. Der wichtigste Spion des Zweiten Weltkriegs. Piper, München 2004, ISBN 3-492-04589-8. Andreas Kollender: Kolbe. Pendragon Verlag, Bielefeld, 2015. Weblinks Greg Bradsher: A Time to Act: The Beginning of the Fritz Kolbe Story, 1900–1943. In: Prologue Magazine. Bd. 34, 2002, Nr. 1, auf der Seite des US-Nationalarchivs. Axel Frohn, Hans Michael Kloth: Der Bote aus Berlin. In: Der Spiegel. Nr. 37, 10. September 2001. Hans Michael Kloth: Fritz Kolbe Verrat als Waffe. Kann ein Verräter ein Held sein? Aus Hass auf die Nazis wurde Fritz Kolbe zum wichtigsten Spion der Alliierten. Bis Kriegsende lieferte er rund 1600 Dokumente an den US-Geheimdienst – darunter sogar präzise Skizzen von Hitlers hochgeheimem Hauptquartier, der „Wolfsschanze“. CIA-Agent Fritz Kolbe. Der Spießer, der Spion wurde Marko Rösseler: 25.09.1900 - Geburtstag des Spions Fritz Kolbe WDR ZeitZeichen vom 25. September 2020. (Podcast) Einzelnachweise Person (Office of Strategic Services) Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus) Deutscher Diplomat Deutscher Geboren 1900 Gestorben 1971 Mann
Rex Todhunter Stout (* 1. Dezember 1886 in Noblesville, Indiana; † 27. Oktober 1975 in Danbury, Connecticut) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er wurde bekannt durch seine Kriminalromane um den übergewichtigen Privatdetektiv Nero Wolfe. Zwischen 1933 und 1975 verfasste er insgesamt 33 Romane und 41 Erzählungen dieser Serie. Bevor er mit 46 Jahren seinen ersten Nero-Wolfe-Roman schrieb, war er ein erfolgreicher Geschäftsmann gewesen. Zeitlebens trat er für die Wahrung individueller Freiheitsrechte ein und machte sich insbesondere um die Urheberrechte von Schriftstellern verdient. Während des Zweiten Weltkriegs betrieb er als Vertreter verschiedener Organisationen in Radiosendungen, Zeitungsartikeln und Reden eine unerbittliche Öffentlichkeitsarbeit gegen Nazi-Deutschland. Er war ein „genuin politischer Autor“, dem die Nero-Wolfe-Serie als Vehikel politischer Kommentare diente. Leben Die jungen Jahre 1886–1910 Rex Stout, der einer Familie von Quäkern entstammte, war das sechste von neun Kindern von John Wallace Stout (1848–1933), einem Lehrer, und Lucetta Elizabeth Stout, geb. Todhunter (1853–1940). Er war noch kein Jahr alt, als die Familie sich auf einer Farm in Kansas niederließ, die sein Großvater bewirtschaftete. Früh zeigte er eine erstaunliche geistige Entwicklung. Mit anderthalb Jahren – so sein späterer Weggefährte und Biograf John McAleer – lernte er lesen, mit vier las er die Bibel und The History of the Decline and Fall of the Roman Empire von Edward Gibbon, und wenig später übersetzte er das Novum Organum von Francis Bacon ins Englische. Mit neun machte er in Begleitung eines Lehrers eine Tournee durch Kansas, um an Schulen seine außergewöhnliche Fähigkeit vorzuführen, überaus schnell lange Zahlenreihen zu addieren. Zwei Jahre später wurde er “spelling champion”, also Buchstabiermeister von Kansas. Bis zu seinem zwölften Lebensjahr las er alle 1126 Bücher der väterlichen Bibliothek und lernte sämtliche Sonette Shakespeares auswendig. 1899 zog die Familie nach Topeka, wo er bis 1903 die High School besuchte und nebenbei als Bürogehilfe für die Atchison, Topeka and Santa Fe Railway arbeitete. Sein Aufenthalt an der University of Kansas in Lawrence war nur von kurzer Dauer. Noch im selben Jahr trat er eine Stelle als Buchhalter in einer kleinen Firma an und arbeitete zusätzlich als Platzanweiser in einem Theater. 1905 ließ er sich von der Navy anwerben und diente von 1906 bis 1908 als Yeoman auf der Jacht des amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt. An Bord der „USS Mayflower (PY-1)“ segelte er nach Santo Domingo, Puerto Rico, Guantánamo, Havanna, Französisch-Guayana, Barbados, Port-au-Prince, Martinique und Argentinien. Nach seinem Ausscheiden aus der Navy zog Stout zunächst nach New York und ging in den folgenden Jahren unzähligen Tätigkeiten in verschiedenen Bundesstaaten nach. So arbeitete er u. a. als Buchhalter, warb für Zeitschriften, war Angestellter in einem Kaufhaus und Ausrufer auf Stadtrundfahrten durch Manhattan, er war Klempnergehilfe in Pittsburgh, Pennsylvania, fischte Shrimps vor New Orleans, Louisiana, verkaufte Körbe und Decken in New Mexico, war Fremdenführer in Albuquerque und in Colorado Springs, Hotelpage in Spokane, Washington, und Koch in Duluth, Minnesota, er verkaufte Bücher in Chicago, Illinois, und führte ein Hotel in St. Louis, Missouri. Anfänge als Schriftsteller 1910–1916 In den Jahren 1910 und 1911 – Stout verdiente seinen Lebensunterhalt noch immer mit Gelegenheitsarbeiten – veröffentlichte er drei Gedichte in der Literaturzeitschrift The Smart Set, ehe er 1912 seine erste Kriminalgeschichte, A Professional Recall, bei der Zeitschrift The Black Cat unterbrachte und nach Burlington in Vermont zog, um dort vier weitere Geschichten zu Papier zu bringen. Zurück in New York, widmete er sich ganz dem Schreiben und verfasste seinen ersten Fortsetzungsroman, Her Forbidden Knight, der zwischen August und Dezember 1913 im All-Story Magazine veröffentlicht wurde. Bis 1916 erschienen in derselben Zeitschrift drei weitere Fortsetzungsromane und in verschiedenen Magazinen insgesamt 32 Short Stories, darunter auch Science-Fiction-, Abenteuer- und Liebesgeschichten. Stout wurde nach Wörtern bezahlt und lebte von der Hand in den Mund. Mittlerweile dreißig Jahre alt, steckte er in einer Sackgasse, denn trotz der Entbehrungen, die er auf sich nahm, kam er seinem Ziel, ein ernsthafter Schriftsteller zu werden, keinen Schritt näher. Er beschloss, das Schreiben einstweilen aufzugeben und erst wieder damit anzufangen, wenn er finanziell unabhängig wäre. Stout verstummte bis 1929. Erfolg als Geschäftsmann 1916–1927 1916 begegnete Stout Fay Kennedy, der sechs Jahre jüngeren Schwester eines Schulfreundes aus Topeka, der er eine Woche lang New York zeigte, um ihr auf der Stelle einen Heiratsantrag zu machen. Am 16. Dezember 1916 traten die beiden in Chicago vor den Traualtar – für Stout ein Grund mehr, sein Leben auf eine solidere Basis zu stellen. Stouts acht Jahre älterer Bruder John Robert („Bob“) hatte die Idee zu einem Schulsparkassensystem. Stout arbeitete einen Plan aus, und gemeinsam gründeten sie den „Educational Thrift Service“. Während Bob von New York aus das prosperierende Unternehmen leitete, reiste Stout mit seiner Frau quer durchs Land von Schule zu Schule, um für das neuartige Sparkassensystem zu werben und es einzurichten. 1918 war es bereits in über zweihundert Gemeinden eingeführt. 1919 – mittlerweile übernahmen Angestellte den Außendienst – ließ sich das Ehepaar in New York nieder. Stout führte von nun an das Leben eines erfolgreichen Geschäftsmannes. Tagsüber arbeitete er in seinem Büro im Woolworth Building, und nach Feierabend dinierte er in vornehmen Restaurants, lud zu Partys, besuchte Konzerte, ging ins Theater und zu Lesungen. Er hatte Zugang zum kulturellen und politischen Establishment New Yorks und wurde Mitglied in der American Civil Liberties Union. Zu seinen Bekannten gehörten Schriftsteller, Journalisten, Kritiker und Politiker wie John Dos Passos, Ford Madox Ford, Dorothy Parker, Robert E. Sherwood, Edmund Wilson, Heywood Broun, Paul Robeson, Norman Thomas, Alfred E. Smith, Scott Nearing, Thorstein Veblen und Carl van Vechten. 1925 betreute der „Educational Thrift Service“ drei Millionen Schüler in über dreißig Bundesstaaten. Stout war ein gemachter Mann, der es sich nun leisten konnte, arbeitsmäßig ein wenig kürzerzutreten und sich verschiedenen anderen Projekten zuzuwenden. Zusammen mit einem seiner engsten Freunde, Egmont Arens, gab er eine zwölfbändige Luxusausgabe der Memoiren Casanovas in der Übersetzung von Arthur Machen mit eigens hierfür von Rockwell Kent angefertigten Illustrationen heraus – angesichts der Zensur ein gewagtes Unternehmen. Es waren eher Liebhaberei und Abenteuerlust als Profitstreben, die ihn dazu bewogen, 24.000 US-Dollar zu investieren. Trotzdem warf das Geschäft Gewinn ab. 1926 steuerte Stout 4.000 US-Dollar zur Gründung des linksgerichteten Magazins The New Masses bei und wurde Vorstandsmitglied. 1928 kehrte er der Zeitschrift den Rücken, weil er mit ihrer immer radikaler werdenden Ausrichtung nicht einverstanden war. Von 1926 bis 1928 war er Vorsitzender von „Vanguard Press“, einem Verlag, der Klassiker der Literatur zu erschwinglichen Preisen neu auflegte und Bücher mit nach links tendierenden Inhalten publizierte. Reise nach Europa 1927–1929 Am 1. Dezember 1926, seinem 40. Geburtstag, beschloss Stout, sich aus dem „Educational Thrift Service“ zurückzuziehen. Sein in den vergangenen zehn Jahren angehäuftes Vermögen eröffnete ihm die Möglichkeit, eine Bildungsreise anzutreten und seine schriftstellerischen Ambitionen aufleben zu lassen. Im Dezember 1927 setzten er und seine Frau nach Europa über. Von London aus, wo er George Bernard Shaw und Gilbert Keith Chesterton begegnete, reiste das Ehepaar nach Paris weiter, um dort in Gertrude Steins von Schriftstellern und Künstlern frequentiertem Salon in der rue de Fleurus 27 zu verkehren und u. a. mit Ernest Hemingway, Thornton Wilder und James Joyce zusammenzutreffen. Stout, dessen besonderes Interesse archäologischen Ausgrabungsstätten galt, startete im Sommer 1928 zu einer Rundreise, die ihn über Arles im Süden Frankreichs, Dubrovnik im damaligen Jugoslawien, Athen, Kairo und Tunis bis nach Casablanca führte. Zum Jahresende besuchte er Belgien, Italien und Spanien, bevor er, zurück in Paris, im Februar 1929 mit der Niederschrift seines ersten ernsthaften Romans, How Like a God, begann, den er bereits einen Monat später vollendete. Im Frühling 1929 kehrte Stout mit seiner Frau in die Vereinigten Staaten zurück und zog nach Brewster, New York, wo er 1927 ein 18 Acre großes Stück Land erworben hatte, das sich bis nach Danbury, Connecticut, erstreckte. Hinwendung zum Kriminalroman 1929–1941 Am 24. Oktober 1929 kam es zum Zusammenbruch des US-amerikanischen Aktienmarktes, bei dem Stout beinahe sein gesamtes Vermögen verlor. Immerhin verfügte er noch über genügend Mittel, um 1930, während er an seinem zweiten Roman, Seed on the Wind, arbeitete, auf seinem Land in Connecticut ein Haus zu bauen, das er „High Meadow“ nannte und in dem er bis zu seinem Tod lebte und schrieb. How Like a God und Seed on the Wind fanden bei der Kritik durchaus Anklang – eine Einnahmequelle, die es dem Ehepaar ermöglicht hätte, den gewohnten Lebensstandard zu bewahren, stellten sie jedoch nicht dar. Aus dem erfolgreichen Geschäftsmann war ein einsiedlerischer Schriftsteller geworden. Die Abgeschiedenheit in „High Meadow“ zermürbte Fay, die sich nach Gesellschaft und nach dem Glamour New Yorks sehnte und der Zeit nachtrauerte, als sie an der Seite ihres Mannes für den „Educational Thrift Service“ gearbeitet hatte. Zwischen den Eheleuten begann es zu kriseln. 1931 lernte Stout die knapp dreißigjährige Pola Hoffmann kennen. Im Februar 1932 wurde die Ehe mit Fay geschieden, und am 21. Dezember desselben Jahres heiratete Stout Pola, die ihm zwei Töchter schenkte, am 5. Oktober 1933 Barbara und am 4. Mai 1937 Rebecca. Nach insgesamt vier avantgardistischen Romanen besann sich Stout „auf sein natürliches Erzähltalent und verschrieb sich […] dem Detektivroman, in dessen Grenzen er der hohen Literatur so nahe kam, daß sich kein Wertunterschied mehr erkennen läßt“. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen konnte er zudem seinen materiellen Status aufrechterhalten. Im Oktober 1933 begann er im Alter von 46 Jahren die Arbeit an seinem ersten Nero-Wolfe-Roman Fer-de-Lance, der „aus der Tradition des akademischen Rätselromans kommt“, in dem Wolfes Ermittlungsmethode aber auch schon „wesentlich psychologischer Art“ ist. Am 24. Oktober 1934 erschien Fer-de-Lance unter dem Titel Point of Death in gekürzter Fassung in The American Magazine und zwei Tage später als Buch bei „Farrar and Rinehart“. Columbia Pictures erwarb die Filmrechte, sicherte sich eine Option auf weitere Geschichten und verfilmte Fer-de-Lance zwei Jahre später unter dem Titel Meet Nero Wolfe. Ebenfalls 1934 wurde Stouts Politthriller The President Vanishes anonym veröffentlicht und noch im selben Jahr von Paramount Pictures verfilmt. 1935 schrieb Stout seinen zweiten Nero-Wolfe-Roman, The League of Frightened Men, der 1937 unter demselben Titel verfilmt wurde. Bis 1938 verfasste er vier weitere Nero-Wolfe-Romane, einen Krimi um die Detektivin Theodolinda „Dol“ Bonner, The Hand in the Glove, und zwei Romane, ehe er sich ausschließlich dem Kriminalroman widmete. Bis 1941 entstanden acht weitere Krimis, darunter zwei um Nero Wolfe und drei um den Privatdetektiv Tecumseh Fox. Stout hatte sich einen Namen gemacht und konnte seine Familie längst allein mit der Schriftstellerei ernähren. Politisches Engagement 1941–1945 Zwischen 1941 und 1945 schrieb Stout nur vier Nero-Wolfe-Erzählungen, aber keinen einzigen Roman. Die verhaltene literarische Produktion war seinem Engagement während des Zweiten Weltkriegs geschuldet. Er trat den „Friends of Democracy“ bei, einer Organisation, die gegen linken und rechten Extremismus kämpfte, und wurde 1942 ihr Präsident. Er opponierte in ihrem Namen gegen das America First Committee und sprach sich bereits im April 1940, als sich die Vereinigten Staaten noch neutral verhielten, für eine Unterstützung Großbritanniens aus. Stout war in weiteren Organisationen aktiv. 1941 unterstützte er finanziell die Gründung des „Fight for Freedom Committee“ und forderte als dessen Sprecher am 1. August 1941 in einer Radiosendung die sofortige Kriegserklärung der Vereinigten Staaten an Deutschland. Außerdem war er Mitbegründer des Freedom House, von 1941 bis 1946 Vorsitzender des „Writers’ War Board“, von 1943 bis 1945 Präsident von „Authors’ Guild“ und von 1943 bis 1946 Präsident der Society for the Prevention of World War III, die sich für eine nachhaltige Zerstörung des deutschen Staates und das Zurückhalten der Deutschen auf einem dauerhaft primitiven Entwicklungsstand einsetzte. Als Diskussionsteilnehmer in verschiedenen Radiosendungen, u. a. regelmäßig in Our Secret Weapon von August 1942 bis Oktober 1943, machte Stout sich für den Krieg gegen Nazi-Deutschland stark. Seine extrem deutschfeindliche Gesinnung gipfelte in dem Essay We Shall Hate, or We Shall Fail, der am 17. Januar 1943 im New York Times Magazine erschien und heftige Kritik hervorrief. In dem Artikel forderte er zum uneingeschränkten Hass gegen alle Deutschen auf, sprach davon, sie zu „erschießen, auszuhungern, zu töten, ihre Städte zu zerstören, ihre Fabriken und Gärten zu bombardieren“, und verkündete, man plane „hunderttausende Deutsche zu töten“, wobei unklar gelassen wird, ob damit Tote in Kämpfen, Kriegsverbrechen oder auch darüber hinausgehenden Tötungsakten gemeint sind. Stouts ungebremster Hass gegen Deutschland isolierte ihn von anderen Mitstreitern im Kampf gegen den Faschismus wie John P. Marquand, Max Eastman und Dorothy Thompson. Letztere, die wie Stout an der Gründung des „Freedom House“ beteiligt gewesen war und sich in Zeitungsartikeln und Reden vehement dem Faschismus entgegenstellte, brandmarkte er sogar als “German apologist”, als Verteidigerin Deutschlands, weil sie das deutsche Volk als Opfer des Nazi-Regimes bezeichnete, während er die Ansicht vertrat, dass das deutsche Volk die Schuld an Hitler trage. Es folgte eine heftige Auseinandersetzung, die zum Austritt der beiden aus dem „Freedom House“ führte. Nach einer klärenden Aussprache kehrten sie aber schon bald dorthin zurück, um sich wieder gemeinsam ihrem politischen Anliegen zu widmen, ohne dass Stout seine radikale Haltung gegenüber Deutschland als Ganzem aufgab. Im Oktober 1943, ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl, befürwortete Stout in der Radiosendung Wake Up America das Vorhaben des amtierenden Präsidenten Franklin D. Roosevelt, aufgrund der nationalen Notlage für eine vierte Amtszeit zu kandidieren. Im Januar 1945 begab Stout sich als Kriegsberichterstatter an die europäische Front und machte Station in Aachen und Köln, in den Vogesen, in Paris, im Apennin, in Rom, Neapel und Florenz, um im Frühjahr über Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko, Dakar, Natal in Brasilien und Puerto Rico nach New York zurückzukehren. Weltfrieden, Antikommunismus, Urheberrecht, FBI und Vietnamkrieg 1945–1966 Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wandte Stout sich in verstärktem Maße dem Schreiben zu und veröffentlichte zwischen 1946 und 1966 jedes Jahr einen Nero-Wolfe-Roman und insgesamt 34 Nero-Wolfe-Erzählungen. Seinen Schaffensprozess verglich er mit dem Auslösen einer Explosion. Er machte sich keine Notizen, bevor er zu schreiben anfing, und überarbeitete das Geschriebene weder während der Entstehung noch nach der Fertigstellung. Nicht länger als sechs Wochen benötigte er, um einen Roman druckreif herunterzuschreiben. Stout stand also hinreichend Zeit zur Verfügung, auch weiterhin auf anderen Gebieten zu agieren. In den Nachkriegsjahren galt sein Augenmerk der Frage, wie man dauerhaften Frieden in der Welt sichern könne. 1946 richtete er im Namen des „Writers’ Board“ eine von mehr als tausend prominenten Amerikanern unterschriebene Petition an Präsident Truman, mit der dieser gedrängt werden sollte, auf eine Umwandlung der soeben gegründeten Vereinten Nationen in eine Weltregierung um den Preis nationaler Souveränität hinzuwirken. 1949 war Stout Mitbegründer und Vorsitzender des „Writers’ Board for World Government“. War Stout während des Zweiten Weltkriegs ein Feind des Faschismus gewesen, zog er Anfang der 1950er Jahre gegen den Kommunismus zu Felde, insbesondere gegen die “big lies”, die großen Lügen Stalins. Dessen ungeachtet verabscheute er in gleichem Maße die antikommunistische Kampagne McCarthys und protestierte gegen die Hinrichtung des wegen Atomspionage für die Sowjetunion angeklagten Ehepaars Ethel und Julius Rosenberg am 19. Juni 1953. Seine Kritik richtete sich nicht gegen die Todesstrafe als solche, sondern gegen die Haltlosigkeit der Zeugenaussagen von Harry Gold, David Greenglass und Elizabeth Bentley. Stout wurde 1951 zum Präsidenten der „Authors’ League“ gewählt und hatte das Amt bis 1955 inne. Überzeugt, „daß die Arbeit eines geistig schaffenden Künstlers ihrem Wert entsprechend bezahlt werden sollte“, nahm er sich der Rechte von Schriftstellern an und wirkte am Urheberrechtsgesetz beratend mit, das sich am 1952 beschlossenen Welturheberrechtsabkommen orientierte und im November 1954 in Kraft trat. 1958 übernahm Stout die Präsidentschaft der Mystery Writers of America. Ein Jahr später wurde er mit dem Grand Master Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Mit The Doorbell Rang, einem der „erfolgreichsten und spektakulärsten Romane [der Nero-Wolfe-Serie …], worin Stout die Übergriffe amerikanischer Staatsorgane in die Privatsphäre der Bürger, die illegalen Überwachungsusancen des FBI mit grimmigem Witz entlarvt“, geriet er 1965 ins Visier des FBI-Direktors J. Edgar Hoover, den er in einem Interview als eine Bedrohung der Grundfesten der Demokratie bezeichnete. Zudem veröffentlichte er im November desselben Jahres in der Zeitschrift Ramparts mit The Case of the Spies Who Weren’t eine Kritik über ein Buch, das der Frage nach der Rolle des FBI im Spionagefall um das Ehepaar Rosenberg nachging. Diese Kritik stellte eine noch schärfere Attacke gegen Hoover und das FBI dar als The Doorbell Rang. Stout wurde in eine schwarze Liste aufgenommen, die dem FBI feindlich gesinnte Personen enthielt. Er glaubte jedoch nicht, dass Hoover sich zu seinem Roman äußern würde, denn „wenn das FBI Krach schlüge, wäre dies nur dem Verkauf des Buchs förderlich“. Hoover indes hielt seine Zunge nicht im Zaum. In einem Zeitungsartikel wurde er mit den Worten zitiert: „Wenn sich ein Spezialagent jemals so aufführte wie in Mr. Stouts Buch dargestellt, erhielte er die sofortige Kündigung“. The Doorbell Rang verkaufte sich besser als jeder frühere Nero-Wolfe-Roman und bescherte Stout, der bis dahin in weiten Teilen der Öffentlichkeit als ein Verfechter der bürgerlichen Freiheit gegolten hatte, der nur zur Zerstreuung Detektivgeschichten schreibe, eine breitere Leserschaft und eine höhere Anerkennung als Schriftsteller. Stout sah die persönliche Freiheit nicht nur durch das FBI bedroht, sondern auch durch die kommunistische Präsenz in Südostasien. Ähnlich wie im Zweiten Weltkrieg, als er ein hartes Vorgehen gegen Nazi-Deutschland propagierte, begrüßte er nun das offene Eingreifen der Amerikaner im Vietnamkrieg und unterschrieb im November 1965 eine dementsprechende Erklärung. Andere Mitunterzeichnete waren Dean Acheson, Lucius Clay, James B. Conant und der spätere Präsident Richard Nixon. Die letzten Jahre 1966–1975 Während in den folgenden Jahren die Proteste gegen den Vietnamkrieg immer lauter wurden, blieb Stout bei seiner Haltung und hieß 1969 in einem Schreiben an den soeben in sein Amt eingeführten Präsidenten Nixon dessen Vietnampolitik gut. Gleichwohl bezeichnete er Nixon nach dessen Rücktritt im August 1974, auf die Watergate-Affäre anspielend, als die größte Gefahr, der die amerikanische Demokratie jemals ausgesetzt gewesen sei. In seinem letzten Lebensjahrzehnt zog Stout sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück, behielt aber sein Interesse an Politik bei und gab vereinzelt Interviews. Schwere Krankheiten machten ihm in zunehmendem Maße zu schaffen, vermochten ihn aber nicht vom Schreiben abzuhalten. Im Januar 1975 vollendete er seinen letzten Nero-Wolfe-Roman, A Family Affair. Am 27. Oktober 1975 starb Rex Stout in „High Meadow“ auf seinem Land in Connecticut im Alter von 88 Jahren. Fünf Tage später wurde ein Teil seiner Asche in seinem Garten verstreut. Ihm zu Ehren wurde 1979 der Nero Wolfe Award ins Leben gerufen. Politik im Werk Stouts „Stout ist der Politiker unter den eminenten Autoren des Kriminalromans.“ Der Konflikt zwischen den Persönlichkeitsrechten des Einzelnen und den Interessen des Staates durchzieht die Nero-Wolfe-Geschichten, die sich am Zeitgeschehen orientieren und von Anspielungen sowohl auf außenpolitische Fragen als auch auf inneramerikanische Probleme wie kriminelle Unregelmäßigkeiten in staatlichen Ämtern, Erpressungen in Einwandererbehörden und Korruption in Wohltätigkeitsorganisationen, in der Kriegswirtschaft und im politischen Apparat begleitet werden. In The Rubber Band (1936) etwa protestieren Juden gegen deutsche Schiffe, werden Sozialpolitiker als Kommunisten verdächtigt und italienische Exilanten von Faschisten attackiert, in Too Many Women (1947) wird die Frage nach dem wirtschaftlichen Aufbau Deutschlands, insbesondere des Ruhrgebiets, gestellt, und in The Golden Spiders (1953) empört sich Nero Wolfe über die Einwanderungsquote. Einige Romane Stouts sind vorrangig politisch. Too Many Cooks (1938) und A Right to Die (1964) handeln von der staatsbürgerlichen Gleichberechtigung von Schwarzen und Weißen und Over My Dead Body (1940) von amerikanischen Firmen, die mit Nazi-Deutschland Finanzbeziehungen unterhalten. The Second Confession (1949) hat die kommunistische Infiltration eines Industriekonzerns und The Black Mountain (1954) die kommunistische Herrschaft in Montenegro, dem Heimatland Nero Wolfes, zum Gegenstand. The Doorbell Rang (1965) nimmt das FBI aufs Korn, und in A Family Affair (1975) werden Nixon und die Watergate-Affäre thematisiert. Stout und Deutschland Stout „konnte nur ein paar Brocken Deutsch und unterhielt zur deutschen Dichtung keine nähere Beziehung. […] Wichtiger und folgenreicher als seine literarische Unkenntnis war jedoch seine politische Antipathie gegen Deutschland.“ Diese „Germanophobie“ beschränkte sich indes nicht auf die Zeit der Diktatur Hitlers. Auch in den Folgejahren zählte Stout zu den entschiedenen Deutschland-Kritikern. Er drang auf eine Beschränkung der wirtschaftlichen Strukturen und auf die Entmilitarisierung Deutschlands sowie auf die Konfiszierung deutscher Vermögenswerte, um ein Wiedererstarken Deutschlands und einen erneuten Krieg zu verhindern, und verurteilte den Plan der Vereinigten Staaten, Deutschland zum mächtigsten Industriestaat in Europa aufzubauen, um im Falle eines Krieges gegen die Sowjetunion einen starken Verbündeten zu haben. Er prophezeite, dass die Deutschen gemeinsame Sache mit den Kommunisten machen würden. 1949 untersagte er einem Verleger aus politischer Überzeugung, seine Bücher in deutscher Sprache herauszugeben – eine Weigerung, von der er in den 1950er Jahren allerdings Abstand nahm. In den 1960er Jahren schloss er sich der kritischen Meinung Karl Jaspers’ an, der in seinem Buch Wohin treibt die Bundesrepublik? (1966) eine größere Einflussnahme des Volkes auf das politische Geschehen forderte, und ließ Nero Wolfe in The Father Hunt (1968) Jaspers’ Buch – in der englischen Übersetzung The Future of Germany – zustimmend lesen. Nur ein einziges Mal, in Before Midnight (1955), zitiert Stout einen Buchtitel auf Deutsch: Die Geschichte des Teufels – ein Scherz, der in der deutschen Ausgabe Vor Mitternacht (1957) unter den Tisch fiel. „Gestrichen oder verkürzt sind häufig auch die für Stout typischen Bemerkungen zur politischen Aktualität.“ Alles Anstößige – auch Stouts Antipathie gegen Deutschland – wurde aus seinen Büchern verbannt, wodurch er zu einem gefälligen Unterhaltungsautor verfälscht wurde. Des Weiteren finden sich die wenigen Stellen, wo er deutsche Wendungen gebraucht, nicht wieder. Wörter wie „schlampick“, „Weltschmerz“ und „Wanderlust“ wurden kurzerhand gestrichen. In manchen Romanen wurden ganze Passagen ausgelassen und andere Abschnitte vermeintlich humorvoll ausgeschmückt. In If Death Ever Slept (1957) heißt es etwa “it was plain” (dt.: „es war klar“), was die Übersetzerin Renate Steinbach in Der Schein trügt (1959) zu „bei dem sogar einem begriffsstutzigen Dorftrottel klargeworden wäre“ aufbläht. Und “Wolfe grimaced” (dt.: „Wolfe zog eine Grimasse“) in Too Many Cooks (1938) wird durch den Übersetzer Carl Brinitzer in Zu viele Köche (1957) zu „Wolfe sah aus wie eine Kreuzung aus Hiob und Unglücksrabe“. Wenn Archie Goodwin, der Assistent Nero Wolfes, im selben Roman sagt: “and then you’ll ask whoever stabbed Laszio to raise his hand and his hand will shoot up, and then all you’ll have to do is ask who paid him” (dt.: „und dann werden Sie, wer immer Laszio erstochen hat, bitten, seine Hand zu heben, und seine Hand wird emporschnellen, und dann müssen Sie nur noch fragen, wer ihn bezahlt hat“), liest man in der Übersetzung: „Und dann können Sie die zehn kleinen Negerlein fragen, wer Laszio ermordet hat. ‚Bitte die Hand hochheben, wer’s getan hat!‘ Und dann wird sich der Täter natürlich sofort melden. //Zehn kleine Negerlein,/ Die werden sich dann freu’n,/ Einer hat Laszio umgelegt,/ Da waren’s nur noch neun.// Und dann brauchen Sie nur noch zu fragen, von wem er das Geld bekommen hat.“ Willkürliche Hinzufügungen wie diese machen aus dem lakonischen Erzähler Archie Goodwin einen gemütlichen Schwätzer – eine Unsitte, über die bereits Marlene Dietrich in einem Brief an Stout ihr Missfallen äußerte: “They try to copy the jargon of Archie – frightful.” (dt.: „Sie versuchen den Jargon Archies nachzuahmen – schrecklich.“) Werke Von 1929 bis 1931 veröffentlichte Stout bei „Vanguard Press“, bis 1944 bei „Farrar and Rinehart“ und danach bei Viking Press, allesamt New York. Nero-Wolfe-Zyklus Romane 1934: Fer-de-Lance → dt. Ein dicker Mann trinkt Bier. Tal, Wien, Leipzig 1938 → dt. Die Lanzenschlange. Humanitas Verlag, Konstanz 1956 1935: The League of Frightened Men → dt. Die Liga der furchtsamen Männer. Übers.: Heinz F. Kliem. Signum Verlag, Gütersloh 1963 1936: The Rubber Band → als To Kill Again. Curl, New York 1960 → dt. Die Gummibande. Humanitas Verlag, Konstanz 1957 1937: The Red Box → dt. Die rote Schatulle. Humanitas Verlag, Konstanz 1959 1938: Too Many Cooks → dt. Zu viele Köche. Nest Verlag, Frankfurt/Main 1957 1938: Some Buried Caesar → als The Red Bull. Dell, New York 1945 → dt. Der rote Bulle. Nest Verlag, Frankfurt/Main 1955 → dt. Der rote Stier. Mit einem Nachwort von Jürgen Dollase. Aus dem Amerikanischen von Conny Lösch. Stuttgart: Klett, Cotta 2018. ISBN 978-3-608-98112-4 1940: Over My Dead Body → dt. Nur über meine Leiche. Humanitas Verlag, Konstanz 1960 1940: Where There’s a Will → dt. Kennzeichen wilde Rose. Übers. Ute Tanner. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin, Wien 1972 1946: The Silent Speaker → dt. Der Mord im Waldorf Astoria. Übersetzer: Gottfried Beutel. Drei Raben Verlag, Stuttgart 1952 1947: Too Many Women → dt. Zu viele Frauen. Humanitas Verlag, Konstanz 1958 1948: And Be a Villain → als More Deaths Than One. Collins, London 1949 → dt. Aufruhr im Studio. Humanitas Verlag, Konstanz 1960 1949: The Second Confession → dt. Das zweite Geständnis. Nest Verlag, Frankfurt/Main 1956 1950: In the Best Families → als Even in the Best Families. Collins, London 1951 → dt. Der Hund kannte den Täter. Drei Raben Verlag, Stuttgart 1952 → dt. Sogar in den besten Familien. Signum Verlag, Gütersloh 1963 → dt. In den besten Familien Ein Fall für Nero Wolfe. Aus dem amerikanischen Englisch von Werner Löcher-Lawrence. Stuttgart: Klett, Cotta 2019. ISBN 978-3-608-96386-1 1951: Murder by the Book → dt. Orchideen für sechzehn Mädchen. Nest Verlag, Nürnberg 1954 1952: Prisoner’s Base → als Out Goes She. Collins, London 1953 → dt. Gast im dritten Stock. Nest Verlag, Nürnberg 1954 1953: The Golden Spiders → dt. Die goldenen Spinnen. Nest Verlag, Frankfurt/Main 1955 1954: The Black Mountain → dt. Nero Wolfe in Montenegro. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin, Wien 1973 → dt. Nero Wolfe in Montenegro. Übers. Mechthild Sandberg. Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuchverl. 2009. 1955: Before Midnight → dt. Vor Mitternacht. Nest Verlag, Frankfurt/Main 1957 1956: Might As Well Be Dead → dt. P. H. antwortet nicht. Nest Verlag, Frankfurt/Main 1958 1957: If Death Ever Slept → dt. Der Schein trügt. Nest Verlag, Frankfurt/Main 1959 1958: Champagne for One → dt. Die Champagner-Party. Nest Verlag, Frankfurt/Main 1960 1959: Plot It Yourself → als Murder in Style. Collins, London 1960 → dt. Das Plagiat. Übers.: Renate Steinbach. Frankfurt/M.: Nest Verlag 1961. 1960: Too Many Clients → dt. Zu viele Klienten. Nest Verlag, Frankfurt/Main 1961 1961: The Final Deduction → dt. Erstens kommt es anders … Nest Verlag, Frankfurt/Main 1962 1962: Gambit → dt. Gambit. Weiss, München, Berlin 1965 1963: The Mother Hunt → dt. Das grosse Fragezeichen. Weiss, München, Berlin 1965 1964: A Right to Die → dt. Wenn Licht ins Dunkle fällt. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin 1967 1965: The Doorbell Rang → dt. Per Adresse Mörder X. Aus dem Amerik. von Brigitte Weitbrecht. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin 1968 → dt. Es klingelte an der Tür. Ein Fall für Nero Wolfe. Aus d. amerikan. Englisch von Conny Lösch. Mit einem Nachw. von Jürgen Kaube. Klett-Cotta, Stuttgart, 2017 1966: Death of a Doxy → dt. Leiche im besten Verhältnis. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin 1967 1968: The Father Hunt → dt. Die Sünden der Väter. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin 1968 1969: Death of a Dude → dt. Blutige Blaubeeren. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin, Wien 1970 1973: Please Pass the Guilt → dt. Jedermanns Bombe. Übers. Ute Tanner. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin, Wien 1974 1975: A Family Affair → dt. Tödliche Zigarren. Übers. Ute Tanner. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin, Wien 1976 Bände mit Erzählungen 1942: Black Orchids → dt. Schwarze Orchideen. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin 1964 Black Orchids (dt. Schwarze Orchideen) Cordially Invited to Meet Death (dt. Der Tod gibt sich die Ehre) 1944: Not Quite Dead Enough → dt. Die explosive Ananas. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin, Wien 1973 Not Quite Dead Enough (dt. Das blaue Halstuch) Booby Trab (dt. Die explosive Ananas) 1949: Trouble in Triplicate → dt. Sie werden demnächst sterben. Drei Raben Verlag, Zürich 1952 Help Wanted, Male (dt. Sie werden demnächst sterben) Instead of Evidence Before I Die (dt. Blei ist ungesund) 1950: Three Doors to Death Man Alieve Omit Flowers (dt. Die offene Tür) Door to Death (dt. Die gläserne Falle) 1950: Curtains for Three Bullet for One (dt. Alibi nach Maß, in Alibi nach Maß. Xenos Verlagsgesellschaft, Hamburg 1977) The Gun with Wings (dt. Der geflügelte Revolver, in Heikle Gäste. Scherz, Bern, Stuttgart, Wien 1964) Disguise for Murder 1951: Triple Jeopardy The Cop-Killer The Squirt and the Monkey (dt. Mittagsschlaf ins Jenseits) Home to Roost 1954: Three Men Out → dt. Die sprechenden Bleistifte. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin, Wien 1973 This Won’t Kill You (dt. Foulspiel in der Kabine) Invitation to Murder (dt. Herausforderung zum Mord) The Zero Clue (dt. Die sprechenden Bleistifte) 1956: Three Witnesses → dt. Verworrene Fäden. Scherz, Bern, München, Wien 1966 When a Man Murders (dt. Wenn ein Mann mordet) Die Like a Dog (dt. Wolfe kommt auf den Hund, in Verwünschte Geschichten. Scherz, Bern, Stuttgart, Wien 1963) The Next Witnesses (dt. Der nächste Zeuge) 1957: Three for the Chair Immune to Murder A Window for Death (dt. Das Fenster für den Tod, in Tod in zwei Raten. Scherz, Bern, München, Wien 1965) Too Many Detectives (dt. Ein Zeuge verstummt, in Heikle Gäste. Scherz, Bern, Stuttgart, Wien 1964) 1958: And Four to Go → als Crime and Again. Collins, London 1959 Christmas Party Easter Parade Fourth of July Picnic Murder is no Joke 1960: Three at Wolfe’s Door → dt. Gift à la carte. Goldmann, München 1960 Method Three for Murder (dt. Methode 3) Poison à la Carte (dt. Gift à la Carte) The Rodeo Murder (dt. Mord beim Rodeo) 1962: Homicide Trinity → dt. Ene Mene Mörder Mo. Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin, Wien 1981 Counterfeit for Murder Death of a Demon (dt. Tod eines Dämons) Eene Meeny Murder Mo (dt. Ene Mene Mörder Mo) 1964: Trio for Blunt Instruments → dt. Morde jetzt – zahle später. Weiss, München, Berlin 1966 Kill Now – Pay Later (dt. Morde jetzt – zahle später) Blood Will Tell Murder is Corny (dt. Treffpunkt Sackgasse) postum 1985: Death Times Three Bitter End (1940) Frame-Up for Murder (1958) Assault on a Brownstone (1959) Tecumseh-Fox-Zyklus (Romane) 1939: Double for Death → dt. Mord im Bungalow. Humanitas Verlag, Konstanz 1960 1940: Bad for Business (in The Second Mystery Book) 1941: The Broken Vase → dt. Die zerbrochene Vase. Scherz, Bern, Stuttgart, Wien 1960 Sonstige Krimis 1934: The President Vanishes (anonym) 1937: The Hand in the Glove → als Crime on Her Hands. Collins, London 1939 → dt. Die geheimnisvolle Melone. Aus dem Amerikanischen von Günter Hehemann. Konstanz: Humanitas Verlag, 1959. 1939: Mountain Cat → dt. Das Geheimnis der Bergkatze. Aus dem Amerikanischen von Alexander Marmann München, Berlin: Weiss, 1966. 1940: Red Threads (in The Mystery Book) → dt. Der rote Wollfaden. Aus dem Amerikanischen von Heinz F. Kliem. Kaonstanz: Humanitas Verlag, 1961. 1941: Alphabet Hicks → als The Sound of Murder. Pyramid, New York 1965 → dt. Das tönende Alibi. Scherz, Bern, Stuttgart, Wien 1961 Sonstige Romane 1913: Her Forbidden Knight 1914: Under the Andes → dt. In den Händen der Inkas. Aus dem Amerikanischen von Herbert Schuster. Berlin, Frankfurt/Main: Ullstein, 1987. 1914: A Prize for Princes 1916: The Great Legend 1929: How Like a God 1930: Seed on the Wind 1931: Golden Remedy 1933: Forest Fire 1935: O Careless Love! 1938: Mr. Cinderella Andere 1973: The Nero Wolfe Cook Book (mit anderen) Short Stories 1977: Justice Ends at Home and Other Stories (Hg. John McAleer) Gedichte Die Gedichte erschienen in der Literaturzeitschrift The Smart Set. 1910: In Cupid’s Family (November, S. 58) 1911: Cupid’s Revenge (Juni, S. 140) 1911: The Victory of Love (Oktober, S. 49 f.) Als Herausgeber 1942: The Illustrious Dunderheads 1946: Rue Morgue No. 1 (mit Louis Greenfield) 1956: Eat, Drink, and Be Buried Auszeichnungen 1959: Grand Master Award der Mystery Writers of America für sein Lebenswerk 1969: Silver Dagger der britischen „Crime Writers’ Association“ für The Father Hunt als besten ausländischen Kriminalroman 2005: Archie Goodwin Award der „Nero Wolfe Society“ postum für sein Lebenswerk Siehe auch Nero Wolfe Nero Wolfe Award Literatur David R. Anderson: Rex Stout. Frederick Ungar Publishing Co., New York 1984, ISBN 0-8044-6009-4. John McAleer: Rex Stout: A Biography. Little, Brown and Company, Boston, Toronto 1977, ISBN 0-316-55340-9. Josef Quack: Die Grenzen des Menschlichen. Über Georges Simenon, Rex Stout, Friedrich Glauser, Graham Greene. Königshausen & Neumann, Würzburg 2000, S. 87–117, ISBN 3-8260-2014-6. Guy M. Townsend: Rex Stout. In: John M. Reilly (ed.): Twentieth-Century Crime And Mystery Writers. St. James Press, London 1985, S. 824–827, ISBN 0-912289-17-1. Weblinks The Wolfe Pack: Official Site of the Nero Wolfe Society – Biografie, Bibliografie, Artikel, Interviews u. v. a. m. (englisch) Avenarius’ Book of Quotations – Biografie und Bibliografie (englisch) Nachruf auf Rex Stout in The New York Times, 28. Oktober 1975 (PDF-Datei; 452 kB; englisch) Nachruf auf Rex Stout in The Washington Post, 29. Oktober 1975 (PDF-Datei; 2,37 MB; englisch) Einzelnachweise und Anmerkungen Autor Literatur (20. Jahrhundert) Literatur (Englisch) Literatur (Vereinigte Staaten) Kriminalliteratur US-Amerikaner Geboren 1886 Gestorben 1975 Mann
Niederschlettenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Dahn hat; innerhalb ersterer stellt sie hinsichtlicher ihrer Einwohnerzahl die drittkleinste und hinsichtlich ihrer Fläche die viertkleinste Ortsgemeinde. Geographie Lage Niederschlettenbach liegt im Wasgau, wie der Südteil des Pfälzerwaldes und der sich anschließende Nordteil der Vogesen auch genannt werden, am Übergang des sogenannten Dahner Felsenlandes in den Oberen Mundatwald. Geologisch dominieren vor Ort die Trifels-Schichten. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Erlenbach bei Dahn, Bobenthal, Nothweiler und Bundenthal. Rund zwei Kilometer südlich der Gemeindegemarkung befindet sich die Staatsgrenze zu Frankreich. Erhebungen Im Süden der Gemarkung unweit der Grenze zu Bobenthal erstrecken sich der hohe Teilberg und im Osten die hohe Dörrhalde. Weiter nördlich erstrecken sich das hohe Geiersnest und die Südflanke des hohen Nestelberg innerhalb des Gemeindegebiets. Gewässer Der Ort liegt an der Wieslauter, die den südlichen Siedlungsrand streift. Vor Ort mündet in diese von links der Erlenbach, der in Nord-Süd-Richtung mitten durch die Bebauung fließt. Der weiter östlich verlaufende Portzbach bildet die Gemarkungsgrenze zu Bobenthal. Geschichte Der Codex Edelini berichtet zum Jahr 1068 über die Weihe der Laurentiuskirche in Slettenbach, wie die Gemeinde damals hieß. Dies war zugleich der damalige Name des Erlenbaches. Da an seinem Oberlauf eine weitere Siedlung namens Slethebach entstand, erhielt der Ort zur Unterscheidung spätestens um 1800 seinen heutigen Namen, während das andere Dorf dann Oberschlettenbach genannt wurde. Im 18. Jahrhundert war der Ort Sitz der zum Kloster Weißenburg gehörenden Fauthei Schlettenbach, die zusätzlich die Orte Bobenthal, Bundenthal, Bärenbach, Finsternheim und Erlenbach umfasste und zuletzt ein Kondominium mit der Kurpfalz bildete. Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war Niederschlettenbach in den Kanton Dahn eingegliedert. 1815 wurde der Ort Österreich zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte Niederschlettenbach in das Königreich Bayern. Ab 1818 war der Ort Bestandteil des Landkommissariat Pirmasens, das 1862 in ein Bezirksamt umgewandelt wurde. 1939 wurde Erlenbach in den Landkreis Pirmasens (ab 1997 Landkreis Südwestpfalz) eingegliedert. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Dorf schwer beschädigt. Viele alte Fachwerkhäuser wurden dabei zerstört. Nach dem Krieg wurde die Gemeinde innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde die Gemeinde 1972 der neugeschaffenen Verbandsgemeinde Dahner Felsenland zugeordnet. Religion 2012 waren 67,6 Prozent der Einwohner katholisch und 16,2 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos. Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer und unterstehen dort dem Dekanat Pirmasens, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz. Seit 2016 gehört Niederschlettenbach katholischerseits zur in Dahn ansässigen Pfarrei Hl. Petrus. Kultur Bauwerke Kulturdenkmäler Vor Ort befinden sich insgesamt sieben Objekte, die in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz verzeichnet sind. Die Gemeinde wird von der Kirche St. Laurentius – bis 2015 Pfarrkirche – mit einem gotischen Chor um die 1220 und 1230 und einem Turm aus dem 14. Jahrhundert überragt. Am Turm befindet sich eine mittelalterliche Sonnenuhr. Ein alter Giebelstein mit der Weiheinschrift vom 13. Mai 1068 ist im alten Chor eingemauert. Ein römischer Götterstein „Diana“ aus dem späten zweiten beziehungsweise frühen dritten Jahrhundert ist an der Ostseite des Turmes eingemauert. Ein weiteres denkmalgeschütztes Objekt ist die einen Kilometer westlich des Siedlungsgebiets von Niederschlettenbach liegende gotische St. Anna-Kapelle, die um 1400 erbaut wurde. Die jährliche Wallfahrt findet am Samstag nach dem 26. Juli statt. In dieser Kapelle liegen die Gebeine von Hans Trapp, dem Ritter von der Burg Berwartstein († 1503). sonstige Bauwerke Oberhalb des Ortes an der Lauter befindet sich ein Wehr. Natur Niederschlettenbach liegt inmitten des Naturparks Pfälzerwald, der wiederum zum Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord gehört. Im Norden der Gemarkung befindet sich außerdem der Bubenfels. Rittersteine Auf der Gemarkung der Gemeinde befinden sich insgesamt vier Rittersteine. Ritterstein 22 trägt die Aufschrift Glückauf L. v. G. 1835 und ist Bestandteil der Gartenmauer des Forsthauses Erzgrube. 191 Ehem. Silbergrube steht an der Gemarkungsgrenze zu Bobenthal am Eingang zu einem früheren Silberbergwerk. 193 Drei Männer Weg markiert einen Weg, der von drei Leuten ohne offizielle Arbeit errichtet wurde. 196 Ehem. Eisenerzgrube befindet sich unweit des Rittersteines 22 und weist auf ein früheres Eisenerzbergwerk hin. Veranstaltungen Vor Ort wird jährlich das St.-Anna-Fest gefeiert. Politik Bei Bundestagswahlen gehört Niederschlettenbach zum Wahlkreis Pirmasens. Bei Landtagswahlen war die Gemeinde von 1991 bis 2016 Bestandteil des Wahlkreises Pirmasens-Land. Aufgrund des Bevölkerungsrückgangs der Region wurde er aufgelöst, sodass Niederschlettenbach ab 2021 zum Wahlkreis Pirmasens gehört. Gemeinderat Der Gemeinderat in Niederschlettenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die sechs Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen. Bürgermeister Thomas Pietsch wurde am 24. September 2019 Ortsbürgermeister von Niederschlettenbach, nachdem er bei der Wiederholungswahl zwei Tage zuvor einen Stimmenanteil von 91,5 Prozent erreicht hatte. Diese Wahl war notwendig geworden, da bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 der seit 35 Jahren amtierende Ortsbürgermeister Roman Mertz als einziger Kandidat mit einem Stimmenanteil von 43,0 % die notwendige Mehrheit verfehlte. Wappen Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaft Aufgrund der geographischen Gegebenheiten dominierte vor Ort jahrhundertelang die Forst- und Holzwirtschaft. Früher befand sich in der Gemeinde das Forstamt Erzgrube. Die örtlichen Waldgebiete unterstehen dem Forstamt Wasgau, das seinen Sitz in Dahn hat. Ebenso war der inzwischen vollständig zum Erliegen gekommene Bergbau für die Gemeinde prägend. Verkehr Durch Niederschlettenbach verläuft die Landesstraße 478, die in die östliche Richtung nach Wissembourg verläuft und in die westliche stets unweit der Grenze zu Frankreich über Hornbach ins Saarland führt. Innerhalb der Ortsmitte zweigt von dieser Landesstraße 490 ab, die bis nach Annweiler am Trifels verläuft. Westlich des Siedlungsgebiets zweigt von der Landesstraße 478 die Kreisstraße 46 ab, die Nothweiler ans Straßennetz anbindet. Der Öffentliche Nahverkehr war ab 2000 im Westpfalz-Verkehrsverbund (WVV) organisiert, der seit Sommer 2006 vollständig in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriert ist. Die von SüdwestBus betriebene Linie 548 stellte bis 2012 die Verbindung zu den nächsten Städten Dahn und Bad Bergzabern sowie jenseits der Landesgrenze bis nach Weißenburg her. Aktuell hat sie die Liniennummer 252 und wird von der Queichtal Nahverkehrsgesellschaft (QNV) betrieben; in nördliche Richtung verläuft sie bis nach Hauenstein. Vier Kilometer nordwestlich liegt seit 1911 der nächste Bahnhof, Bundenthal-Rumbach an der Wieslauterbahn, der jedoch ausschließlich saisonal angefahren wird. Der nächste täglich bediente Bahnhof ist in Weißenburg im Elsass, 13 Kilometer südöstlich gelegen. Von dort führen die Pfälzische Maximiliansbahn nach Neustadt an der Weinstraße und die Strecke nach Vendenheim der TER Grand Est Richtung Straßburg. Einen Lückenschluss der Wieslauterbahn nach Wissembourg über Niederschlettenbach vereitelte der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Pläne in den 1920er Jahren, die Wieslauterstrecke über die Gemeinde sowie Nothweiler, Schönau bis nach Fischbach zu verlängern, schob die Reichsregierung aus Kostengründen einen Riegel vor. Niederschlettenbach liegt fünf Kilometer südlich der Bundesstraße 427, die von Hinterweidenthal über Dahn und Bad Bergzabern bis nach Kandel führt. Tourismus Mit dem von Hinterweidenthal nach Neuburg am Rhein verlaufenden Pamina-Radweg Lautertal führt außerdem ein Radweg durch die Gemarkung. In der Ortsmitte existiert das 1947 von der Ortsgruppe des Pfälzerwald-Vereins eingeweihte Pfarrheim Niederschlettenbach, in dem Übernachtungen angeboten werden. Mitten durch den Ort verläuft der mit einem blauen Balken markierte Fernwanderweg Staudernheim–Soultz-sous-Forêts. Durch den äußersten Osten der Gemarkung führt außerdem die erste Etappe des Prädikatswanderwegs Pfälzer Waldpfad und durch den Süden für ein kurzes Stück ein solcher, der mit einem roten Punkt markiert ist. Zudem verläuft die Tour 14 des Mountainbikeparks Pfälzerwald durch den Süden der Gemarkung. Organisation Die Gemeinde gehört zum Gerichtsbezirk des Amtsgerichts Pirmasens, davor bis 1968 zum Gerichtsbezirk Dahn. Persönlichkeiten Christoph von Trotha (~1490–nach 1546), pfälzischer Adliger, bis 1511 Eigentümer des Ortes David Pareus (1548–1622), reformierter Theologe, war 1571 kurze Zeit Prediger in Niederschlettenbach Weblinks Einzelnachweise :Kategorie:Ort im Landkreis Südwestpfalz :Kategorie:Südpfalz :Kategorie:Geographie (Pfälzerwald) :Kategorie:Ersterwähnung 1068
Wir im Nassauer Land » Blog Archive » „Rhein-Lahn 09“ feiert den Saisonauftakt\n« Jede Menge Kultur in Nassaus „guter Stube“\nMusik und Lieder aus Schottland, Wales und Irland »\nNach einer Busfahrt am 5. August nach Dortmund zum Supercup gegen Bayern München konnte der BVB-Fanclub „Rhein-Lahn 09“ zum Bundesliga-Saisonstart am 19. August mehr als 30 Mitglieder im Vereinsheim des TuS Singhofen zu einer kleinen „Saison-Eröffnungsfeier“ begrüßen.\nHierfür nahmen die Mitglieder sogar teils weite Anfahrten in Kauf und kamen unter anderem aus Bopppard, Urmitz, Simmern (WW) und Hambach angereist. Dieses Engagement freute den Vorstand ganz besonders.\nNach einer kurzen Begrüßung durch die Vorstandsmitglieder Jan Müller und Björn Lehmler wurde das Spiel beim VfL Wolfsburg per Beamer auf einer großen Leinwand gezeigt. Zudem wurden neben Getränken auch verschiedene leckere Bratwürste angeboten, die von „Grillchef“ Kay Simon zubereitet wurden.\nDer Jubel über den 3:0-Sieg des BVB und den damit erfolgreichen Saisonauftakt war anschließend groß. Natürlich wurden auch wieder die drei Gewinner des traditionellen Tippspiel geehrt, die diverse Fanartikel vom BVB gewonnen haben. Zudem überreichte Vorsitzender Jan Müller noch einen Preis an den Sieger des letztjährigen Saison-Tippspiels (bei dem alle Bundesliga-Spiele getippt werden). So freute sich Gerhard Wagner, übrigens der Gründer des Fanclubs, über zwei Karten zu einem BVB-Heimspiel auf der Süd-Tribüne. Da es sich um Dauerkarten des Fanclubs handelt, darf er sich den Gegner und das Spiel sogar aussuchen.\nWeitere Informationen zum Fanclub „Rhein-Lahn 09“ mit seinen mittlerweile 176 Mitgliedern aus dem gesamten Kreis findet man unter www.rheinlahn09.de, bei Facebook unter www.facebook.de/rheinlahn09 sowie unter Tel. 0177/4629142.
Der AGK2 (voller Name Astronomische Gesellschaft Katalog 2) ist ein Sternkatalog von etwa 200.000 Fixsternen, der in den 1930er Jahren auf Initiative der Astronomischen Gesellschaft als Kooperationsprojekt mehrerer Sternwarten entstand. Die Astronomische Gesellschaft (A.G.) als eine der ältesten wissenschaftlichen Vereinigungen Europas war im Jahr 1863 gegründet worden. Um 1867 initiierte sie den wichtigsten Sternkatalog dieser Zeit, den nach ihr benannten AGK unter der Leitung von Friedrich Wilhelm Argelander. Er wurde ab 1929 zum AGK2 erweitert – mit neueren Daten der Astrometrie und unter präziser Berücksichtigung der Eigenbewegungen. Dieser AGK2 ist bis in unsere Tage (zusammen mit der neueren Fassung AGK3) eine bedeutende Datenbasis für Astronomie, Himmelsmechanik und Bahnbestimmung. Astrometrische Methodik Die Messung der Sternörter des AKG2 erfolgte in Kooperation von drei Sternwarten, unter anderem jener in Hamburg-Bergedorf mit einheitlichem Instrumentarium – dem eigens entwickelten „AG-Astrografen“ (drei Astrokameras mit etwa 2 m Brennweite) und dem AG-Komparator zur Auswertung tausender Fotoplatten auf Basis eines verbesserten Fundamentalsystems von astronomischen Konstanten, die mit modernen, teilautomatisierten Meridiankreisen gemessen wurden Der daraus in etwa 10-jähriger Arbeit entstandene AGK2 umfasst über 200.000 Sterne (bis herab zur 9. bis 10. Größe) und mit Positions-Genauigkeiten besser als 1″. Bis in die 1980er war er eine wichtige Basis der Astrometrie und für Auswertungen im Rahmen der Satellitengeodäsie – und wurde gegen 1960 auch zum „Stammvater“ des SAO-Katalogs mit 250.000 Sternen. Internationale Kooperation Eine Monografie der Hamburger Sternwarte beschreibt die Entstehungsgeschichte genauer. Auf der Potsdamer Hauptversammlung der Astronomischen Gesellschaft 1921 stellten Richard Schorr und andere Astronomen den Antrag, 50 Jahre nach dem ersten Sternkatalog AGK die Beobachtungen zu wiederholen. Der 1869 beschlossene Katalog der Astronomischen Gesellschaft war zu einem Standardwerk für die Himmelsvermessung geworden. 12 Sternwarten verschiedener Länder hatten sich 1868–1908 daran beteiligt und mehr als 100.000 Sternörter vermessen. Veröffentlicht wurden sie als 15-bändiges Werk im „Katalog der Astronomischen Gesellschaft, 1. Abteilung“. Die Neubeobachtung ab 1921 und die Erweiterung auf über 200.000 Sterne erfolgte im „Zonenunternehmen der Astronomischen Gesellschaft“. Der neue Positionskatalog war vor allem deshalb wichtig, weil sich die Lage der Erdachse im Raum kontinuierlich um kleine Anteile verändert (Präzession) und weil sich die Sternpositionen langfristig innerhalb der Milchstraße verlagern (Eigenbewegungen). Der neue Sternkatalog wurde als Gemeinschaftsprojekt der Sternwarten Hamburg, Bonn und Pulkowo beschlossen. Neu an den Arbeiten war auch die Aufnahme- und Messtechnik: Fotoplatten an speziellen Weitwinkelkameras (Astrografen), die dann an sehr genauen Meßmaschinen im Labor zu vermessen waren. Einzelnachweise Astronomische Datensammlung Sternkatalog AGK2
Longhorn steht für: Texas Longhorn, nordamerikanische Rinderrasse English Longhorn, nordenglische Rinderrasse Highland Longhorn, inoffizieller Name für Schottisches Hochlandrind Entwicklungsname von Microsoft Windows Vista Longhorn (Bexar County), Census-designated Place in Bexar County, Texas Longhorn Spurs, Gebirgskamm in der Ross Dependency, Antarktika Longhorns steht für: Texas Longhorns, mehrere Sportmannschaften der University of Texas at Austin Weinheim Longhorns, Footballteam aus Weinheim in Baden-Württemberg Siehe auch: Langhorne Langenhorn
Zwischen Eiger und Jungfrau\nZwischen Eiger und Jungfrau - Erlebnisse im Berner Oberland\nDer Sommer im Haslital und der Jungfrau Region verspricht Vielfältigkeit. Die bunte\nFarbenpracht der blühenden Almwiesen, der sprudelnden Bäche und tosenden Wasserfälle, der schroffen Felswände und verschneiten Gletscher erstrahlt hier imposant im Sonnenlicht. Den perfekten Urlaubs-Mix im Berner Oberland runden die abwechslungsreichen Ausflugsmöglichkeiten, die breite Palette an Aktivangeboten und die zahlreichen sportlichen und kulturellen Veranstaltungen ab. Wer im Sommer 2014 ins Haslital und die Jungfrau Region kommt, darf sich auf spektakuläre Urlaubstage freuen. Jeden Tag etwas völlig anderes erleben, ist hier ganz einfach.\nEin Paradies für Wanderer mit gut ausgebauten Wegen für Familien, hochalpinen Routen für Bergsteiger, Klettersteigen für Alpinisten sowie ein Eldorado für Biker mit herausfordernden Mountainbike-Routen und gut ausgebautem E-Biking-Angebot stehen im Haslital und der Jungfrau Region zur Verfügung. Freunde der Adventure & Fun Sportarten, wie Gleitschirmfliegen kommen genauso auf ihre Kosten, wie Urlauber die ganz in Ruhe in einem der Bergseen vor atemberaubender Kulisse schwimmen möchten. Das Schöne ist hier, dass die Sportarten in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen betrieben werden können. Eher gemütlichere Wanderungen, wie die von der Grimsel Passhöhe bis zum Nägelisgrätli oder der Rundweg Wenige – Hunnenfluh – Leiterhorn – Wengen, finden Urlauber hier gleichermaßen vor, wie mehrtägige Hochgebirgstouren um Eiger, Mönch und Jungfrau sowie um die Wetterhorngruppe oder im Grimsel- und Sustengebiet. Insgesamt können im Haslital und der Jungfrau Region knapp 1.000 Kilometer an ausgeschilderten Wander- und Bikerouten bezwungen werden. Aber das ist längst nicht alles, in der kontrastreichen Natur warten zahlreiche Attraktionen darauf entdeckt zu werden.\nRauf auf die Ausflugs-Attraktionen\nAusflüge in luftige Höhen können sowohl im Haslital als auch in der Jungfrau Region unternommen werden. Da locken einerseits der Alpen tower mit atemberaubender Aussicht, die Gelmerbahn, mit 106% Steigung die steilste Standseilbahn Europas und andererseits das bekannte Jungfraujoch - Top of Europe und das Schilthorn-Gebiet mit seinen Attraktionen wie dem Piz Gloria View, der Skyline View Plattform, der Bond World 007, dem neuen Skyline Walk an der Station Birg und dem neuen Flower Park am Allmendhubel. Einzigartig in Europa ist außerdem der First Flieger bei dem es auch hoch hinausgeht. Abkühlung im heißen Sommer verspricht hingegen der Besuch der Aaareschlucht, der Gletscherschlucht Rosenlaui, der Alpbachschlucht oder der Trümmelbachfälle, allesamt wahre Naturwunder. Die Grimselwelt ist eine Landschaft voller Geschichten und Schätze, die es wert ist, besucht zu werden. Sie entführt in die Welt der Wasserkraft, steht für energiegeladene Freizeit und zeigt sogar wie Strom entsteht. Eine andere Art Wasserkraft kann man am Engstlensee, einem Kraftort des Haslitals, schöpfen. Mitte September wird das Haslital außerdem um eine Attraktion reicher. Zum 100. Todestag von Melchior Anderegg bekannt als „King of the Guides“, wird es vom Frühjahr bis September eine Sonderausstellung im Museum in Meiringen geben und eine Statue, die an den Haslitaler-Bergführer-Pionier erinnern soll, wird dann feierlich enthüllt. Gefeiert wird jedoch nicht nur in Meiringen, der Veranstaltungssommer des Haslitals und der Jungfrau Region präsentiert sich vielversprechend.\nRein in das Veranstaltungsgeschehen\nMusikalisch wird der Veranstaltungssommer im Haslital eingeläutet. Über Theaterkunst unter freiem Himmel können sich Urlauber vom 09. bis 23.08.2014 im Landschaftstheater Ballenberg freuen. Die Aufführung des Stückes „Via Mala“ von John Knittel wird als Kulturerlebnis der besonderen Art gehandelt. Das Haslital beherbergt am 16.08.2014 einen der längsten Trail Running Wettkämpfe der Schweiz. Der 5. Mountainman ist eine Herausforderung für Extrem- und Ausdauersportler, die darauf trainiert sind, die 80 Kilometer und 5.000 Höhenmeter in Rekordzeit hinter sich zu lassen. Der Mountainman Marathon und der Mountainman Halbmarathon werden auf einer verkürzten Strecke ausgetragen. Neben dem internationalen Bewerb findet im Rahmen des Mountainman auch die Schweizer Meisterschaft im Trail Running über die Ultra-Distanz statt. Zum Mekka des Radsport wird das Haslital beim Alpenbrevet am 23.08.2014. 2500 Hobby-Radfahrerinnen und Radfahrer wagen sich auf die bis zu 276 Kilometer lange Strecke über fünf Alpenpässe. Eines haben die drei Routen gemein, die atemberaubenden Ausblicke. Die jeweiligen Besonderheiten überzeugen darüber hinaus. Die Furkapass-Straße auf der Silber-Tour, die Tremola mit Kopfsteinpflaster am Gotthardpass auf der Gold-Tour und das südliche Ambiente vorbei an Palmen im Tessin auf der Platin-Tour. Auf keinen Fall verpassen dürfen Gäste und Einheimische das 12. Eidgenössische Scheller- und Trychlertreffen vom 29. bis 31.08.2014. Nach 2002 wird 2014 zum zweiten Mal dieses ein...\nDie vollständige Reportage Spannende Ferien im Romantischen Franken lesen Sie in Heft 5.2014. Verpasst? 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Backfisch ist eine – heute veraltete – Bezeichnung für heranwachsende Mädchen im Jugendlichenalter. Etymologie Nach Friedrich Kluge, der 1895 ein Wörterbuch der deutschen Studentensprache veröffentlichte, stammt das Wort aus der Studentensprache und ist aus dieser in den allgemeinen Sprachschatz übergegangen. Er ist schon für das 16. Jahrhundert als Scherzübersetzung von „Baccalaureus“, d. h. für einen, der den untersten akademischen Grad erlangt hat, als akademisch bezeugt und erscheint auch so in den »Facetiae facetiarum« (1645): »Baccalaurei … et infimum tenent gradum, vulgo Backfisch, Larissen, Plateisen, Speckerbes, Stautzenfresser.« Wahrscheinlich wurde das Wort in Studentenkreisen später ganz auf Mädchen umgemünzt. Der gleichen Etymologie des baccalaureus soll auch entstammen, dass man beim Abschluss einer Lehre oder eines Studiums „frisch gebacken“ sei. Es gibt weitere gängige, allerdings volksetymologische Erklärungen für die Bezeichnung: es handle sich um einen „noch nicht voll ausgewachsenen“ Fisch, der als eine Bezeichnung auf junge Mädchen übertragen werde, ähnlich wie das Wort „Frischling“. Der Wortbestandteil Back wird dabei verschieden gedeutet. Er bezeichne junge Fische, die nicht zum Kochen oder Braten taugten. Diese seien dann, etwa im Teigmantel, gebacken worden. Das Wort stamme aus dem englischen Anglerjargon, wo mit backfish ein Fisch bezeichnet werde, der noch nicht groß genug ist, um gegessen zu werden, und deswegen wieder ins Wasser zurück (back) geworfen werde. Englische Wörterbücher kennen das Wort jedoch lediglich in Ableitung aus dem Deutschen für junge Mädchen, nicht in der Bedeutung des Beifangs. Das Wort stamme aus der Seefahrtssprache. Nach dem Einholen der Netze seien zu kleine Fische über die Back oder über Backbord wieder ins Meer zurückgeworfen worden. Dies erscheint jedoch wenig plausibel, da man auf See Dinge bevorzugt auf der jeweils windabgewandten, und nicht auf einer fest bestimmten Seite über Bord wirft. Hermann Schrader (1815–1902) diskutierte in seinem Werk „Bilderschmuck der deutschen Sprache“ alle diese Erklärungsmodelle sowie zudem einen verballhornten Bachfisch, der so klein sei, dass er noch in Quellgewässern schwimme. Diese erste sowie die Deutungen der zurückgeworfenen Fische (englisches back oder seemännisches Back) verwarf Schrader als geschmacklos und unnatürlich und erklärte die Deutung des gebackenen Fischs zur vermeintlich richtigen, wobei er auch die Redensart „nicht Fleisch, nicht Fisch“ heranzog. Erneut aufgegriffen und verbreitet wurde die Deutung aus der Seemannssprache 2001 von Wolfgang Werner Sauer und Walter Krämer, die ein Lexikon der Sprachirrtümer herausgaben. Verworfen wurde auch hier die These aus dem englischen Sprachraum, da der Ausdruck zu einer Zeit entstanden sei, in der Englisch weniger verbreitet gewesen sei als heute. Geschichte der Verwendung „Backfisch“ war schon im 18. Jahrhundert geläufig, u. a. bei Goethe: In Worms wurde 1933 das Wormser Backfischfest eingeführt, bei dem Fische im Vordergrund stehen, jedoch bewusst mit der Doppeldeutigkeit der Bezeichnung gespielt wird. In den 1950er Jahren standen die Backfische den Halbstarken gegenüber, die in der Erwachsenenwelt provozieren wollten. Nur wenige Mädchen waren Halbstarke, die Mädchenwelt war mehr eine „Kultur der vier Wände“, die sich in den Wohnräumen der Jugendlichen fand, und befasste sich mit Mode, Musik (Schlager, zunehmend amerikanisiert) und Zeitschriften wie Bravo. Analog dazu hießen Mädchenbücher früher auch „Backfischromane“, zum Beispiel Der Trotzkopf. In solchen Romanen werden die sogenannten Backfischjahre, also die weiblichen Entwicklungsjahre, beschrieben. Durch Sprichwörter wird der Beginn des Backfisch-Alters recht präzise festgelegt. Eine gängige Variante wurde von Else Ury aufgegriffen, als sie den Backfischroman „vierzehn Jahr und sieben Wochen“ schrieb. (Als Redewendung dazu: „Mit vierzehn Jahr’n und sieben Wochen ist der Backfisch ausgekrochen.“) Andere Quellen sprechen von „dreizehn Jahren und zwei Wochen“. Die Bezeichnung von jungen Mädchen als Backfisch verschwand bis zum Ende des 20. Jahrhunderts weitgehend aus der Umgangssprache. Literatur David Ehrenpreis: The Figure of the Backfisch: Representing Puberty in Wilhelmine Germany. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte, Band 67, Heft 4, 2004, S. 479–508. Weblinks Einzelnachweise Frau (Bezeichnung) Jugendlicher (Bezeichnung)
Als Eisenbahnverkehrsunternehmen transportiert die Augsburger Localbahn GmbH (AL) jährlich ca. 1,1 Millionen Tonnen (Stand 2009) im Güter- und Werksverkehr. Sie bedient Industriegebiete in Augsburg und regionale Achsen nach Schongau und Ingolstadt. Im Stadtgebiet betreibt sie als Infrastrukturunternehmen das Augsburger Ringnetz mit 41 km Länge und einen Rangierbahnhof mit Gleisanlagen. Die Infrastruktur steht Dienstleistern zur Verfügung, die Züge bilden, Verkehrsströme vernetzen, Güter umschlagen und Abstellkapazitäten nutzen wollen. Ein bimodales Terminal im Ring-Bahnhof der Augsburger Localbahn versorgt die UPM-Werke in Augsburg mit Altpapier aus ganz Europa. Die optimale Verknüpfung der Verkehrsträger Straße-Schiene vermeidet auf den Hauptlaufstrecken rund 2.000 LKW-Fahrten pro Jahr. Das Kompetenzzentrum Schienenverkehr Augsburg (KSA) ist ein Zusammenschluss der Bayerischen Cargobahn, Franz Kaminski Augsburg und der Augburger Localbahn. Am Knotenpunkt von ÖPNV, SPNV und Güterverkehr in der Firnhaberau bietet das KSA Instandhaltungsdienstleistungen und Logistikservices. Geschäftsreisende und Logistikdienstleister finden am City Airport Augsburg Anschluss an den nationalen und internationalen Flugverkehr. 1.280 Meter Start- und Landebahn, moderne Instrumentenlandesysteme, ständige Zollstation und Grenzpolizeiabfertigung bieten professionellen Service. Durch kurze Abfertigungszeiten und eine Flugzeit von maximal zwei Stunden, sind alle Zielflughäfen in Europa schnell erreichbar.
DFB-Präsident übernimmt politische Verantwortung für WM-Skandal\nWolfgang Niersbach sieht keinen anderen Ausweg mehr und tritt zurück. In der Aufarbeitung des Skandals gibt es offensichtlich neue Erkenntnisse.\nFrankfurt Wolfgang Niersbach hat die Konsequenzen aus dem Skandal um die WM 2006 gezogen und ist mit sofortiger Wirkung als DFB-Präsident zurückgetreten. Er habe für sich erkannt, "dass der Punkt gekommen ist, die politische Verantwortung zu übernehmen", sagte Niersbach nach einer Präsidiumssitzung des Deutschen Fußball-Bundes. Satzungsgemäß werden zunächst die Vizepräsidenten Rainer Koch und Reinhard Rauball, der auch Ligapräsident ist, das Amt übernehmen.\nBeide deuteten an, dass neue Erkenntnisse in der Aufarbeitung der WM-Affäre aufgetaucht seien. "Es gibt eine Reihe von Punkten, die einer weiteren Aufklärung bedürfen", sagte Koch über die externe DFB-Untersuchung der Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer.\nEs gebe Punkte in der Affäre um die WM 2006, bei denen er sich "selber nicht in der Verantwortung fühle", betonte Niersbach. Aber es seien Dinge passiert, die in den vergangenen Tagen aufgedeckt wurden, die ihn zu diesem Schritt veranlasst hätten. "Das Amt des DFB-Präsidenten darf damit nicht belastet werden."\nNiersbach wird seine persönlichen Posten in den Exekutivkomitees der Uefa und des Weltverbands Fifa allerdings behalten. Das Präsidium habe Niersbach darum gebeten, sagte Rauball. Der Rücktritt sei "keine persönliche Entscheidung im Sinne eines Schuldbekenntnisses".\nNiersbach war in dem Skandal um dubiose Geldflüsse vor der Weltmeisterschaft 2006 unter Druck geraten. In der vergangenen Woche durchsuchte die Steuerfahndung sowohl die DFB-Zentrale in Frankfurt als auch Niersbachs Privatwohnsitz in Dreieich.\nZuletzt hatten handschriftliche Notizen auf einem Briefentwurf aus dem Jahr 2004 für erneuten Wirbel in der WM-Affäre gesorgt. Sollten diese tatsächlich von Niersbach stammen, wäre klar, dass er nicht - wie er behauptet - erst diesen Sommer von den Millionentransfers im Zuge der Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft 2006 erfahren hätte.\nEmpfehlung - DFB-Präsident übernimmt politische Verantwortung für WM-Skandal
Majestätisch Küchen Angebote Bei Roller - Ideen für Ihr Zuhause\nHome » Küche » Majestätisch Küchen Angebote Bei Roller\nBy Roy OrtegaPosted on October 16, 2017 August 7, 2019\nMajestätisch Küchen Angebote Bei Roller – Werden Sie Ihrer Küche müde? Zu welcher Zeit haben Sie dasjenige letzte Mal wirklich geschätzt, wie Ihre Kochkunst aussieht? Gehst du nur zum Kochen in die Kochkunst und gehst dann? Warum besser Sie sich nicht, Ihre Ideen pro einfache Küchenrückstände zu ändern? Solche können wirklich dazu hinzufügen, Ihre Kochkunst aufzuhellen.\nBacksplashes sind der exponierteste Ort in Ihrer Kochstube, da die Gefahr besteht, dass sie durch aufgebraucht Lebensmittelflecken aus allen Küchen Angebote Bei Roller verschmutzt werden. Manchmal wird man trivial entmutigt, wenn man die Flecken sieht und den Gedanken, sie jeder aufräumen zu müssen. Manchmal vergisst man, sie zu reinigen, was zu mehr Anhäufung führt, und im Vorhinein man es merkt, ist dieser Aufkantungspunkt die hässlichste Stelle in welcher Kochkunst.\nSie können Ihr Backsplash so gestalten, dass es dies Entwurf Ihrer Kochstube vereinheitlicht. Verschönerung kann wiewohl Veranlagung zu Ihrem alten langweiligen Raum hinzufügen und dasjenige zum Herzstück dieser Kochkunst machen. Vielleicht möchten Sie genauso Ihre Küchenrückwände ändern und Ihre Küche funkelnagelneu aussehen lassen. Ob Sie es Vertrauen schenken oder nicht, es hilft.\nWertvoll Küchen Angebote Bei Roller\nDie Küche ist ein Rahmen im Haus, in dem die Familie eine gute Bindungszeit haben kann. Hier können sie eine Menge Utensilien miteinander teilen, da jeder dasjenige Lebensmittel liebt. Von dort muss die Küche wirklich gut aussehen, um jedes Familienmitglied dazu zu verleiten, dort mehr Zeit miteinander zu zubringen. Und eine dieser besten Möglichkeiten, die Kochstube sehr umgänglich zu gestalten, besteht darin, die Küchenrückwand wirklich gut zu gestalten.\nDie Küchen Angebote Bei Roller ist der aufrechte Rahmen an dieser Rückseite des Spülbeckens und der Ofen, jener die Wand vor Spritzwasser und Hitze schützt. Es zieht leicht die Gabe aufwärts sich, da es die Spüle und den Herd umrahmt, die vielmals genutzten Bereiche in der Kochkunst. Obwohl dies Backsplash ein sehr wichtiger Komponente einer Kochstube in Bezug hinauf die Ästhetik ist, ist es nicht sehr schwierig zu entwerfen. Sie können tatsächlich nur einfache Küchen-Backsplash-Ideen verwenden und dennoch wunderbare Effekte erzielen. Einfache Küchen-Backsplash-Ideen sind förmlich besser als aufwändigere, weil sie weniger wahrscheinlich scheitern und nicht so teuer sind.\nWelcher einfachste und vielleicht billigste Küchenrücksprung kann mit Keramikfliesen hergestellt werden. Sie können nur eine Farbe verwenden, die dieser Farbe des Raums entspricht, oder eine Tönung, die zusammenführen Kontrast erzeugt und somit den Raum betont. Sie können selbst Keramikfliesen mit geprägten Motiven wie verdongeln Obstkorb oder eine Blumenvase hinzufügen, wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Backsplash seicht ist.\nEine der einfachen Ideen, die leichtgewichtig zu installieren sind, ist jener Stahl-Aufkantung. Es gibt jedoch in dieser Regel eine industrielle Atmosphäre in der Kochkunst. Wenn Sie es jedoch sorgfältig mit farbigen Holzschränken kombinieren, können Sie eine klassisch und formal wirkende Kochstube schaffen.\nSie können untergeordnet zusammensetzen Backsplash verwenden. Die Rauschen sind mit einem Entwurf bemalt, das denn Mittelpunkt zu Händen das Thema eignen kann, dies Sie in Ihrer Kochkunst haben möchten.\nJene einfachen Küchen-Backsplash-Ideen können Ihnen hier helfen, Ihre Kochstube zu einem unterhaltsamen Bindungspunkt zu Händen die Familie zu zeugen. Tatsächlich können Sie die Zeit sogar nutzen, um sie qua Teil Ihrer Bindungsmomente zu errechnen und zu erstellen.\nPrevious post Örtlich Bettgestell 140×200\nNext post Prestigeträchtig Schrank 40 Tief
Innsbruck: Bewusstlos vom Stuhl gefallen | Regionews.at\nInnsbruck: Bewusstlos vom Stuhl gefallen\n26 Sep 09:20 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article\nAm 25.09.2020 gegen 21:53 Uhr befanden sich eine 55-jährige Bedienstete und ein 56-jähriger Gast aus Innsbruck auf einer Bank vor einem Cafe in Innsbruck und rauchten dort bzw. der Gast trank ein Bier. Plötzlich wurden die Beiden fast zeitgleich bewusstlos und stürzten zu Boden. Die Betroffenen mussten nach der ärztlichen Erstversorgung in sehr kritischem Zustand in die Intensivstation der Klinik Innsbruck eingeliefert werden. Die Ursache für diesen Vorfall ist derzeit noch unbekannt. Die Ermittlungen zur Klärungen sind im Gange.\nZum Sachverhalt werden umfangreichte Ermittlungen geführt, Befragungen sind noch laufend. Es kann bislang in keiner Weise angegeben werden, warum es zu diesem medizinischen Notfall gekommen ist. Verfügungen der Staatsanwaltschaft Innsbruck bestehen.\n2. Update der Polizei:\nDie beiden Betroffenen als auch einige Zeugen konnten zwischenzeitlich zum Sachverhalt befragt werden. Der 56-jährige Mann konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen, die 56-jährige Frau befindet sich noch auf der Intensivstation.\nDie in der Klinik durchgeführten Drogenscreenings verliefen negativ. Weitere Ermittlungen laufen.\nHalloweenveranstaltungen" - Verstärkte Kontrollen durch die Polizei0\nBewaffneter Mann bedroht und geht auf Polizei los - nach Morddrohung an Frau0\nDiebstahl an Verkaufsständen0\nStadt ehrt Innsbrucks Sportgrößen0
Hof: Auftrag für Rathaus noch nicht vergeben | Frankenpost\nDie Stadt hat einen Auftrag für den Rathausanbau von der Tagesordnung der Bauausschuss-Sitzung abgesetzt.\nHof - Wie die Frankenpost berichtete, waren an eingebauten Decken erhebliche Mängel aufgetreten. Nun sollte der Bauausschuss des Stadtrats den Auftrag für die Deckensanierung im Wert von rund 224 000 Euro vergeben. Alles war dafür vorbereitet. Drei Firmen hatten sich an der Ausschreibung beteiligt, wie es in der Sitzungsvorlage heißt. Und doch wurde der Tagesordnungspunkt nicht behandelt; das gab Oberbürgermeisterin Eva Döhla zu Beginn der Sitzung bekannt. Gründe für diese Verschiebung nannte sie nicht. Nachfragen von Stadträten zu den maroden Decken blieben aus.\nInformationen gab es jedoch zu den Außenanlagen. Herbert Groh - Leiter des Fachbereichs Hoch- und Tiefbau - erläuterte, dass die Stadt auf die Freigabe der Regierung von Oberfranken warten müsse. Geplant sei, den Bereich am Rathaus mit dem Umfeld an der Bürger- und Karolinenstraße neu zu gestalten, ebenso den Innenhof der Musikschule der Hofer Symphoniker. Laut Groh hat die Verwaltung überarbeitete Pläne bei der Regierung eingereicht - mit dem Ziel, Fördermittel für die Außenanlagen zu erhalten. Doch die Zusage aus Bayreuth steht noch aus. Sobald diese im Rathaus vorliegt, kann die Stadt die Außenanlagen ausschreiben. "Wir hoffen, noch in diesem Jahr", sagte Groh. J. F.\nHof: Verdacht auf Unterschlagung erhärtet sich\nEin Mitarbeiter der Stadt Hof soll insgesamt 7200 Euro unterschlagen haben. Das haben interne Untersuchungen im Hofer Rathaus ergeben. » mehr\nDie Hofer Oberbürgermeisterin solle in Sachen Hof-Galerie mehr Transparenz und Härte zeigen. Die Schonfrist der neuen OB sei vorbei, sagt die Fraktion - und will keinesfalls mit der AfD in Berührung kommen. » mehr
Christian Olsson (eigentlich John Christian Bert Olsson; * 25. Januar 1980 in Göteborg) ist ein ehemaliger schwedischer Dreispringer. Er war Olympiasieger, Weltmeister und zweimal Europameister. Leben Olsson begann seine Leichtathletiklaufbahn als Hochspringer und wurde in dieser Disziplin 1999 Junioren-Europameister mit 2,21 m. Als 15-Jähriger sah er bei den Weltmeisterschaften 1995 in seiner Heimatstadt Göteborg den britischen Dreispringer Jonathan Edwards Weltrekord mit 18,29 m springen, und damit begann seine Liebe zu dieser Sprungdisziplin, in der er 1999 ebenfalls Junioren-Europameister wurde. Der Durchbruch als Dreispringer gelang ihm 2001 bei den Weltmeisterschaften in Edmonton, als er zum ersten Mal über 17 Meter sprang und die Silbermedaille gewann. Bei den Europameisterschaften 2002 in München konnte er dann zum ersten Mal sein großes Vorbild Edwards bezwingen und den Titel gewinnen. Bei den Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis gewann er überlegen Gold. Mit 17,83 m erzielte er bei den Hallenweltmeisterschaften 2004 in Budapest einen Hallen-Weltrekord, den er bis 2010 hielt. Vor den Olympischen Spielen 2004 in Athen galt er als der große Favorit auf Gold. Olsson konnte die Erwartungen erfüllen und gewann den Wettkampf mit seiner persönlichen Bestleistung von 17,79 m. Ein weiteres Saisonziel konnte er am 12. September 2004 verwirklichen, indem er auch den letzten Golden-League-Wettbewerb beim ISTAF in Berlin gewann und damit sich den Jackpot mit der 400-Meter-Läuferin Tonique Williams-Darling von den Bahamas teilen durfte. Sein Gewinn waren 500.000 US-Dollar. Wegen einer Fußverletzung und einer notwendigen Operation im März 2005 konnte er nicht an den Weltmeisterschaften in Helsinki teilnehmen und somit seinen Titel nicht verteidigen. Im Jahr darauf gewann er die Goldmedaille bei den Europameisterschaften 2006 in seiner Heimatstadt Göteborg. Mit einer Weite von 17,67 m und einem Vorsprung von 46 Zentimetern vor dem Zweitplatzierten verteidigte Olsson souverän den Europameisterschaftstitel. Aufgrund einer Muskelverletzung sagte Olsson seinen Start bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking ab und verzichtete auf eine Titelverteidigung. Am 14. Mai 2012 gab Olsson, nach sechs Operationen und anhaltenden Problemen mit seinem rechten Fuß, seinen Rücktritt vom Leistungssport bekannt. Olsson wurde 2003 und 2004 zu Europas Leichtathlet des Jahres gewählt. Er startete für den schwedischen Klub Örgryte IS und wurde seit 1999 trainiert von Yannick Tregaro. Er lebt seit 2002 in Monte Carlo und hatte bei 1,92 m Größe ein Wettkampfgewicht von etwa 74 kg. Persönliche Bestleistungen Dreisprung: 17,79 Meter, 22. August 2004 in Athen Halle: 17,83 Meter, 7. März 2004 in Budapest Weitsprung: 7,69 Meter, 24. August 2002 in Helsinki Hochsprung: 2,24 Meter, 27. August 2002 in Göteborg Halle: 2,28 Meter, 9. Februar 2001 in Göteborg Weblinks Einzelnachweise Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2004 Dreispringer (Schweden) Olympiasieger (Dreisprung) Weltmeister (Dreisprung) Europameister (Dreisprung) Olympiateilnehmer (Schweden) Sportler (Göteborg) Schwede Geboren 1980 Mann
Restriktionsenzyme, genauer auch Restriktionsendonukleasen (REN), sind Enzyme, die DNA an bestimmten Positionen erkennen und schneiden können. Restriktionsendonukleasen treten unter anderem in Bakterien und Archaeen auf und dienen dort der Abwehr von Bakteriophagen. Die Restriktionsenzyme erkennen fremde DNA am fehlenden Methylierungsmuster oder an einer sonst nicht vorkommenden DNA-Sequenz und hydrolysieren dann die Fremd-DNA. Sie treten daher im Bakterium immer zusammen mit typischen DNA-Methyltransferasen auf, die der bakterieneigenen DNA kennzeichnende Muster aufprägen. Eigenschaften Damit ein Bakterium über Restriktionsenzyme als Abwehrsystem verfügen kann, sind mindestens drei funktionell unterscheidbare Proteinbereiche notwendig: Restriktions-, Methylierungs- und Sequenzerkennungsdomäne. Diese drei Domänen können sich entweder auf nur einem Protein befinden oder auf mehrere verteilt sein. Jede Restriktionsendonuklease erkennt eine bestimmte DNA-Basensequenz. Die Spezifität eines Restriktionsenzyms bei einem Restriktionsverdau ist unter anderem vom verwendeten Puffer und den Cofaktoren abhängig. Restriktionsenzyme werden in der Biochemie zum Schneiden von DNA an definierten Stellen eingesetzt, z. B. bei einer Restriktionsanalyse (ein Restriktionsverdau mit anschließender Agarose-Gelelektrophorese) oder einer Klonierung. Daher werden diese Enzyme auch als molekulare Scheren bezeichnet. Um die Schnittenden wieder kovalent zusammenzufügen, wird (bei sticky ends erst nach einer Hybridisierung) eine Ligase benutzt. Bei falschen Umgebungsbedingungen kann auch unspezifisch restringiert werden, was als Star-Aktivität bezeichnet wird. Die Spezifität von Restriktionsendonukleasen kann durch ein Proteindesign gezielt an eine gewünschte DNA-Sequenz angepasst werden, z. B. bei Zinkfingernukleasen. Die Positionen der Schnittstellen einzelner Restriktionsenzyme lassen sich in Restriktionskarten einer DNA darstellen. Solche Karten gibt es beispielsweise für Genome und Plasmide. Über die Länge der DNA-Fragmente, die beim Schneiden der DNA durch Restriktionsenzyme entstehen, können DNA-Abschnitte im Vergleich mit einer Restriktionskarte identifiziert werden. Klassifizierung Nach ihren Eigenschaften unterscheidet man vier Haupttypen, die sich noch weiter in mehrere Subtypen aufspalten: Typ I schneidet die DNA an einer zufälligen Stelle weit von der Erkennungssequenz entfernt. Benötigt ATP und transferiert eine Methylgruppe von S-Adenosyl-Methionin. Typ II schneidet die DNA innerhalb oder in unmittelbarer Nähe der Erkennungssequenz. Benötigt kein ATP und hat keine Methyltransferase-Aktivität. Typ III schneidet die DNA etwa 20 bis 25 Basenpaare von der Erkennungssequenz entfernt. Benötigt ATP und transferiert eine Methylgruppe von S-Adenosyl-Methionin. Typ IV schneidet nur methylierte/ hydroxymethylierte/ glucosyl-hydroxymethylierte DNA – im Gegensatz zu den Typen I-III, die durch Methylierungsmuster gehemmt werden. Typ V (z. B. der cas9-gRNA-Komplex von CRISPRs) nutzt Guide-RNAs (gRNAs), um spezifische nicht-palindromische Sequenzen auf eindringenden Organismen anzugreifen. Er kann DNA variabler Länge schneiden, wenn eine geeignete Guide-RNA bereitgestellt wird. Wegen ihrer Flexibilität und einfachen Anwendung sind Typ-V-Restriktionsenzyme vielversprechende Kandidaten für zukünftige gentechnische Anwendungen. Siehe auch sgRNA. Der Typ II hat als bekannte Subtypen den Typ IIS und Typ IIG, die außerhalb der Erkennungssequenz schneiden. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Restriktionsenzym meist mit den Restriktionsendonukleasen vom Typ II gleichgesetzt, da die Enzyme der Typen I und III in der Molekularbiologie nur eine geringe Bedeutung besitzen. Die Namen der Restriktionsenzyme geben ihre Herkunft an. Der erste Buchstabe steht für die Gattung, der zweite und dritte für die Art, erweitert wird es durch Namenszusätze und die chronologische Abfolge der Entdeckung. Das Enzym EcoRI ist beispielsweise das erste Enzym, das im Stamm Escherichia coli R(rough) gefunden wurde, und SmaI das erste Enzym aus Serratia marcescens. Restriktionsenzyme unterschiedlicher Herkunft mit identischer Erkennungssequenz und gleichem Schnittmuster werden Isoschizomere genannt. Schneiden sie innerhalb derselben Sequenz, hinterlassen aber unterschiedliche Schnittenden, bezeichnet man sie als Neoschizomere. Die Erkennungssequenzen der Restriktionsendonukleasen vom Typ II bestehen meist aus palindromischen Sequenzen von vier, sechs oder acht Basenpaaren. Der Schnitt kann gerade sein (engl. blunt ends, deut. stumpfe Enden oder glatte Enden, z. B. SmaI). Solche blunt ends ergeben im Zuge einer Klonierung eine geringere Ausbeute bei der Ligation. Die Erkennungssequenz von SmaI lautet: 5'-CCCGGG-3'. Der Schnitt erfolgt zwischen dem C und dem G: Der Schnitt kann auch versetzt sein (, , z. B. EcoRI). Die Erkennungssequenz von EcoRI lautet: 5'-GAATTC-3'. Der Schnitt erfolgt zwischen dem G und dem A: Klebrige Enden sind leichter ligierbar, da sie miteinander hybridisieren können und sich daher häufiger zusammenfinden. Beispiele Geschichte Mit der Entdeckung der Restriktionsenzyme 1967/68 durch Isolierung aus Bakterien begann die Entwicklung der Molekularbiologie. Sie ermöglichen die gezielte Herstellung von DNA-Fragmenten (Restriktionsfragmente), die dann isoliert und seit 1972 mit Hilfe von Ligasen zu neuen Konstruktionen zusammengesetzt werden können. Enzyme, die klebrige Enden erzeugen, sind dabei besonders hilfreich, da sich die überlappenden Enden leicht miteinander verbinden lassen. Der erste Artikel einer Forschergruppe der Stanford University School of Medicine erschien 1973 in den Proceedings of the National Academy of Sciences. Für ihre grundlegenden Arbeiten zur „Entdeckung der Restriktionsenzyme und ihre Anwendung in der Molekulargenetik“ bekamen Werner Arber, Daniel Nathans und Hamilton Othanel Smith 1978 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Der Name Restriktionsenzym stammt von dem bakteriellen Restriktions-Modifikationssystem, das der Abwehr fremder (viraler) DNA dient. Viele Bakterien besitzen stammspezifische Restriktionsendonukleasen. In der eigenen DNA sind die entsprechenden Erkennungssequenzen modifiziert (methyliert) und werden daher nicht geschnitten. Wenn Viren, die sich in den Bakterien vermehren (Bakteriophagen), ihre DNA in die Zellen injizieren, ist diese nicht methyliert und wird abgebaut. Nur Viren, die aus Bakterien desselben Stammes kommen, besitzen das richtige Methylierungsmuster und können sich weiter vermehren. Die Vermehrung der Viren ist damit auf diesen Stamm eingeschränkt oder restringiert. (Restriktion = Beschränkung). Einzelnachweise Weblinks REBASE – umfassendste Datenbank aller bekannten Restriktionsenzyme, einschließlich Verfügbarkeit durch alle kommerziellen Hersteller (englisch) NEBCutter – Web-basiertes Programm zum Schneiden von DNA mit sämtlichen verfügbaren Restriktionsenzymen; beachtet Methylierungssensitivitäten; Simulation von Gelen (englisch) WatCut – Web-basiertes Programm zum Schneiden von DNA mit Restriktionsenzymen (englisch) Restriktionsenzym Gentechnik Molekularbiologie
Homophobe Mails: Gewerkschaft kritisiert Polizeipräsident - Berlin - Tagesspiegel\nHomophobe Mails: Gewerkschaft kritisiert Polizeipräsident\n23.07.2008 00:00 Uhr\nHomophobe Mails : Gewerkschaft kritisiert Polizeipräsident\nDie Polizeigewerkschaft wirft Polizeipräsident Dieter Glietsch vor, falsche Prioritäten zu setzen. Glietsch hatte wegen abfälliger Äußerungen seiner Beamten über Schwule den Dialog gesucht. Zum völlig falschen Zeitpunkt, meint die Gewerkschaft.\nDie Gespräche, die Polizeipräsident Dieter Glietsch wegen schwulenfeindlicher Äußerungen mit einzelnen Beamten führt, werden von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) kritisiert.\nGesellschaftspolitik sei derzeit nicht die vorrangige Aufgabe der Polizei, sagte der DPolG-Landeschef Bodo Pfalzgraf. Wegen der Besuche des irakischen Premierministers Nuri al Maliki und des US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama hätten die Beamten andere Sorgen. „Die Kollegen können nicht verstehen, dass sie nicht mehr aus den Stiefeln kommen und zeitgleich Gespräche über den Regenbogen geführt werden.“\nAm 25. Juni hatte Glietsch erstmals eine Regenbogenflagge vor dem Präsidium hissen lassen, um zur sogenannten Pride Week die Bereitschaft der Polizei zu signalisieren, Homosexuellen ohne Vorbehalte zu begegnen. Anschließend machten jedoch abfällige Äußerungen über Schwule im polizeiinternen E-Mail-Verteiler die Runde. Glietsch bestellte deshalb 29 Beamte zum Gespräch ein. Disziplinarverfahren habe es nicht gegeben. Glietsch wolle jedoch mit den Beamten über Diskriminierung von Schwulen und homophobe Gewalt reden, hieß es bei der Polizei. Pfalzgraf sagte dazu, er begrüße zwar grundsätzlich Gespräche des Präsidenten mit seinen Mitarbeitern, Glietsch solle jedoch „die Kirche im Dorf lassen“. Schließlich habe der Polizeipräsident selbst die Ursache für die E-Mails gesetzt. tabu
Zivilprozesskosten, die infolge einer Vollstreckungsabwehrklage entstehen, sind nicht als außergewöhnliche Belastungen anzusehen. Erwachsen einem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse, gleicher Vermögensverhältnisse und gleichen Familienstandes (außergewöhnliche Belastung), so wird auf Antrag die Einkommensteuer in bestimmtem Umfang ermäßigt (§ 33 Abs. 1 EStG). Gemäß § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG erwachsen dem Steuerpflichtigen Aufwendungen zwangsläufig, wenn er sich ihnen aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann und soweit die Aufwendungen den Umständen nach notwendig sind und einen angemessenen Betrag nicht übersteigen. Ziel des § 33 EStG ist es, zwangsläufige Mehraufwendungen für den existenznotwendigen Grundbedarf zu berücksichtigen, die sich wegen ihrer Außergewöhnlichkeit einer pauschalen Erfassung in allgemeinen Freibeträgen entziehen. Aus dem Anwendungsbereich des § 33 EStG ausgeschlossen sind dagegen die üblichen Aufwendungen der Lebensführung, die in Höhe des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag abgegolten sind1. Bei den Kosten eines Zivilprozesses sprach nach der langjährigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs eine Vermutung gegen die Zwangsläufigkeit2. Solche Kosten wurden nur als zwangsläufig erachtet, wenn auch das die Zahlungsverpflichtung oder den Zahlungsanspruch adäquat verursachende Ereignis zwangsläufig war3. Daran fehlte es nach der Rechtsprechung des BFH im Allgemeinen bei einem Zivilprozess4. Als zwangsläufige Aufwendungen erkannte die Rechtsprechung Zivilprozesskosten nur an, wenn der Prozess existenziell wichtige Bereiche oder den Kernbereich menschlichen Lebens berührte. Liefe der Steuerpflichtige ohne den Rechtsstreit Gefahr, seine Existenzgrundlage zu verlieren und seine lebensnotwendigen Bedürfnisse in dem üblichen Rahmen nicht mehr befriedigen zu können, könne er trotz unsicherer Erfolgsaussichten gezwungen sein, einen Zivilprozess zu führen5. Dagegen nahm der Bundesfinanzhof in seiner Entscheidung in BFHE 234, 30, BStBl II 2011, 1015 die Unausweichlichkeit von Zivilprozesskosten unter der Voraussetzung an, dass die beabsichtigte Rechtsverfolgung hinreichende Aussicht auf Erfolg biete und nicht mutwillig erscheine. Diese Auffassung hat auch das Finanzgericht dem angefochtenen Urteil zugrunde gelegt. Der Bundesfinanzhof hält an seiner in dem Urteil in BFHE 234, 30, BStBl II 2011, 1015 vertretenen Auffassung allerdings nicht mehr fest. Wie er in seinem Urteil vom 18.06.20156 entschieden hat, kehrt er unter Aufgabe seiner in dem Urteil in BFHE 234, 30, BStBl II 2011, 1015 vertretenen Ansicht zu der früheren Rechtsprechung des BFH zur Abziehbarkeit der Kosten eines Zivilprozesses als außergewöhnliche Belastung zurück7. Nach diesen Maßstäben ist auch im Streitfall zu prüfen, ob die geltend gemachten Kosten für die zivilprozessuale Auseinandersetzung als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen sind. Zivilprozesskosten sind demnach nur insoweit abziehbar, als der Prozess existenziell wichtige Bereiche oder den Kernbereich menschlichen Lebens berührt. Liefe der Steuerpflichtige ohne den Rechtsstreit Gefahr, seine Existenzgrundlage zu verlieren und seine lebensnotwendigen Bedürfnisse in dem üblichen Rahmen nicht mehr befriedigen zu können, kann der Steuerpflichtige auch bei unsicheren Erfolgsaussichten aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen gezwungen sein, einen Zivilprozess zu führen, so dass die Prozesskosten zwangsläufig i.S. von § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG erwachsen. Die vom Vollstreckungsschuldner getragenen Prozesskosten sind danach nicht als außergewöhnliche Belastungen steuermindernd zu berücksichtigen. Die vom Vollstreckungsschuldner geltend gemachte Vollstreckungsabwehrklage betraf vermeintliche Abwehransprüche aus vom Vollstreckungsschuldner abgeschlossenen Rechtsgeschäften, einem Grundstückskaufvertrag und dem damit verbundenen Darlehensvertrag. Insoweit ist zu berücksichtigen, dass der freiwillige Abschluss der Verträge durch den Vollstreckungsschuldner ursächlich für die daraus entstandenen; und vom Vollstreckungsschuldner bestrittenen Zahlungsverpflichtungen gewesen war, so dass es grundsätzlich schon deshalb an der Zwangsläufigkeit der entstandenen Aufwendungen fehlt. Nach einem Vertragsabschluss zu einem Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang führende Unklarheiten über das Bestehen und die Reichweite der vertraglichen Ansprüche kann der Steuerpflichtige im Allgemeinen durch eine entsprechende Gestaltung seiner Rechtsbeziehungen von vornherein ausschließen, indem er seine vertraglichen Rechte und Pflichten ausreichend klar und eindeutig regelt. Hat er das versäumt und lässt er sich dennoch auf einen Rechtsstreit ein, kann sich der Steuerpflichtige auf die Zwangsläufigkeit der ihm daraus entstehenden Aufwendungen nicht berufen. Denn diese Aufwendungen sind dann letztlich darauf zurückzuführen, dass er die Vereinbarungen nicht so getroffen hat, dass die dadurch begründeten Ansprüche und Verpflichtungen zuverlässig zu ermitteln sind3. Im hier gegebenen Streitfall sind schließlich auch keine existenziell wichtigen Bereiche oder der Kernbereich menschlichen Lebens betroffen. Denn zu diesen Bereichen kann zwar unter Umständen auch die Absicherung des existenziellen Wohnbedarfs eines Steuerpflichtigen zählen; solche liegen hier aber offenkundig nicht vor. Denn der Grundstückskauf diente nach den Feststellungen des Finanzgericht der Einkünfteerzielung und Vermögensverwaltung in Form der mietweisen Überlassung der Wohnung. Bundesfinanzhof, Urteil vom 18. Februar 2016 – VI R 17/13 ständige Rechtsprechung, z.B. BFH, Urteile vom 29.09.1989 – III R 129/86, BFHE 158, 380, BStBl II 1990, 418; und vom 26.06.2014 – VI R 51/13, BFHE 246, 326, BStBl II 2015, 9[↩] BFH, Urteil vom 22.08.1958 – VI 148/57 U, BFHE 67, 379, BStBl III 1958, 419; BFH, Urteile vom 18.07.1986 – III R 178/80, BFHE 147, 171, BStBl II 1986, 745; vom 09.05.1996 – III R 224/94, BFHE 181, 12, BStBl II 1996, 596; vom 04.12 2001 – III R 31/00, BFHE 198, 94, BStBl II 2002, 382; vom 18.03.2004 – III R 24/03, BFHE 206, 16, BStBl II 2004, 726; und vom 27.08.2008 – III R 50/06, BFH/NV 2009, 553[↩] BFH, Urteil in BFHE 181, 12, BStBl II 1996, 596[↩][↩] BFH, Urteile in BFHE 206, 16, BStBl II 2004, 726, und in BFH/NV 2009, 553[↩] BFH, Urteile in BFHE 181, 12, BStBl II 1996, 596, und in BFH/NV 2009, 553[↩] BFH, Urteil vom 18.06.2015 – VI R 17/14, BFHE 250, 153, BStBl II 2015, 800[↩] BFH, Urteil in BFHE 250, 153, BStBl II 2015, 800[↩] Einkommensteuer (privat) außergewöhnliche BelastungenVollstreckungsabwehrklageZivilprozesskosten Das dürfte Sie auch interessieren: Außergewöhnliche Belastungen – und das Abzugsverbot für Diätverpflegung 7. 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